Feb 05

BMWHireKaum eine Website kommt in der heutigen Zeit ohne Webvideos aus. Ganz spannend ist auch, welche Fortschritte die Werbetreibenden machen: WEB-TV und Online-Clips verändern die Kommunikation zwischen Menschen und Marken.

Jede Minute werden 20 Stunden Video auf Youtube geladen. Den Grossteil machen da zwar private Videos aus. Doch auch immer mehr Unternehmen nutzen Youtube für Marketingzwecke. Über 100 deutsche Firmen haben im vergangenen Jahr Markenfernsehen ins Netz gestellt.

Web-Videos von Unternehmen vermitteln nicht nur Information, sondern dienen auch dazu, Emotionen zu wecken, Stimmungen zu schaffen und die Marke zu stärken.

Die Autoindustrie ist da schon ganz weit voraus.  Bekannt sind die acht aufwändigen Kurzfilme aus der Reihe “The Hire“,  wo Madonna und Marilyn Manson mitspielen. Später gabs dann BMW TV. Doch nicht nur grosse Produktionen erfüllen ihren Zweck. Es kommt nämlich nicht auf die Perfektion an, sondern auf die Glaubwürdigkeit.

Etwas darf man aber nicht vergessen: Die Webvideos sind auch den Launen der User unterworfen. So startete die Doku-Soap “Candygirls” über MySpace im 2008. Anfangs schauten über 180′000 zu. In der zweiten Staffel waren es dann noch weniger als 30′000.

Anhaltender Beliebtheit erfreut sich hingegen die Doku-Soap „Pietshow“ von StudiVZ mit inzwischen 35 Folgen, die von der Ufa-Tochter Grundy produziert und in Kooperation mit der Telekom-Tochter „3min“ erscheint. Schon nach 12 Folgen gab es über 2.5 Millionen Klicks. Und darum jetzt auch schon eine zweite Staffel.

Videos wirken übrigens noch effektiver, wenn bei virale Effekte ins Spiel kommen, die Clips also so beliebt sind, dass sie von Fans spontan verbreitet werden. Filmchen wie der Roller-Baby-Clip von Evian oder die “Walk-in Fridge”-Serie von Heineken werden dann plötzlich Millionen Mal angeschaut. Es gibt für Werbetreibenden kaum eine günstigere Art, so viele Leute zu erreichen. Aber die Idee muss gut sein.

Gehören Videos heute einfach dazu? Wo sind Videos unerwünscht?

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Jan 25

film reel 2YouTube hat letzte Woche einen Filmverleih-Service ins Leben gerufen. User können nun gegen Gebühr Online-Videos ausleihen. Der Dienst startet mit Filmen des Sundance-Filmfestivals 09/10.

Aber wie es halt in der Social Media-Welt so ist: Die Nutzer dürfen am Anfang noch nicht allzu viel erwarten. Bis Ende Januar gibt es erstmal nur fünf Sundance-Filme. Youtube verspricht jedoch, dass schon bald mehr Filme kommen. Der Service ist zur Zeit nur in den USA verfügbar.

Wer Youtube als starker Partner zur Seite steht, ist noch ein grosses Geheimnis. Insider meinen, dass Vertreter aus der Bildungs- und Gesundheitsbranche dabei sind. Der Beta-Test läuft mit ein paar kleinen Partnern aus der Independent-Filmszene.

Youtube will den Contentanbietern keine Steine in den Weg legen und räumt ihnen möglichst viele Freiheiten ein. So ist es den Anbietern überlassen, wie viel Geld sie für ihre Videos verlangen und wie lange den Nutzern der jeweilige Film zur Verfügung steht. Wer den Dienst nutzen will, muss aber über ein spezielles Google Bezahl-Konto verfügen. Bislang ist nicht geklärt, ob YouTube künftig auch andere Zahlformen wie zum Beispiel PayPal erlauben wird.

Gerüchte über einen solchen Videoverleih gab es schon im Herbst 2009. Ich bin jetzt gespannt, wie es weitergehen wird. Ist die Szene nicht einfach viel zu klein, um damit Geld zu verdienen?

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Jan 06

iphone460Wenn jemand der Welt mitteilt, was er oder sie grad tut, kommt das mitunter recht skurril heraus. Facebook, Twitter oder Youtube waren 2009 eine wahre Fundgrube für bizarre Geschichten. Über manche konnte man gar in den News-Spalten der Zeitungen lesen.

Um all diese Storys aufzuzählen, reicht ein einziger Blogpost nicht aus. Aber hier mal die, die besonders hohe Wellen schlugen:

Craig „Lazie“ Lynch brach vor einiger Zeit aus einem südenglischen Gefängnis aus und ist seither auf der Flucht. Er lässt auf Facebook immer wieder Statusmeldungen wie „Ehrlich, ich bin kein schlechter Kerl“ raus. Die Polizei, die ihm das nicht recht glauben mag, hofft jetzt auf das „Gute“ in der Community und bittet ebendiese um Unterstützung bei der Fahndung nach dem Entflohenen.

Noch nicht auf der Flucht voreinander ist unseres Wissen das Paar, das vor kurzem seine „Trauung interrupta“ feierte. Unmittelbar nach dem Jawort aktualisierten beide vor den Augen der Hochzeitsgemeinde ihren Beziehungsstatus auf Facebook und twitterten ihr Glück in die weite Welt hinaus. Das Video der glücklich Vermählten gibt’s hier zu sehen.

Auf Toiletten werden nicht nur kleine und grosse Geschäfte erledigt. Mitunter passieren offenbar auch weitaus verbreitenswertere Dinge. Ein Klopapierhersteller hatte in einem Wettbewerb fünf Restroom Ambassadors auserkoren. Sie empfingen während sechs Wochen die notdürftigen Gäste öffentlicher New Yorker Toilletten mit gebotener Freundlichkeit und posteten deren Erfahrungen auf Facebook und Twitter. Komplett jugendfrei, versteht sich.

Und nicht einmal vor Tieren machen die Social Networks halt. Orang Utan Dame Nonja wurde von den Medien als erster Affe auf Facebook gehypt. website-marketing.ch berichtete.

Und zu guter Letzt: Die USA wären nicht die USA, wenn dort nicht auch noch vor den Gefahren des Twitterns und Facebookens hinter dem Lenkrad gewarnt würde: „Die neuen Technologien, die uns Multitasking im Alltag bieten, und die immer populärer werdenden sozialen Netzwerke stellen eine schwer zu widerstehende Herausforderung dar”, meint etwa der Präsident der US-Automobilklubs AAA, Robert Darbelnet.

Ja, was die Medien nicht alles für interessant halten! Was war das Schrägste, was dir 2009 im Internet untergekommen ist?

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Nov 09

Es gibt über 60 Millionen Blogs – fast unmöglich, aus dieser Masse irgendwie hervorzustechen. Wenige Blogs schaffen es bis ganz nach oben, die meisten verschwinden bald wieder in der Versenkung. Auch Videoblogger müssen einzigartig sein: Sie sind zwar noch in der Minderzahl – aber die Konkurrenz wächst stetig:

Ich habe mir vier Gebote zurechtgelegt, um mit meinen Videos besser wahrgenommen zu werden und mehr Zuschauer zu erreichen.

Wie hebt sich euer Blog von der Masse ab? Welche Gebote habt ihr euch auf die Schiefertafel geschrieben?

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Sep 07

Lässt sich mit Social Media auch im B2B-Bereich erfolgreich Marketing betreiben?
Nachdem sehr interessanten Modell von Jordan Julien habe ich mir überlegt, wie sich die Social Media Instrumente und Plattformen wohl im 2. Welt Land Europa (was Social Media betrifft) auf B2B und B2C aufteilen lassen.
Zudem heisst meine neue Beziehung B2C2B -- also quasi indirektes B2B, was eine Möglichkeit ist, die über Social Media Marketing abgedeckt werden kann und ein ungeheures Potential birgt!

Wie die Kanal-Verteilung meiner Ansicht nacht aussieht und was hier B2C2B für eine Rolle spielt, erfahrt Ihr im nachstehend, kurzen Video.


Link zum Video für iPhone-User etc

Gibt’s schon Beispiele von guten B2B Kampagnen, die Social Media nutzen? Und wie beurteilt Ihr meine Analyse?

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Aug 27

youtubeBis vor einem Jahr verdiente an YouTube direkt eigentlich nur YouTube oder viel mehr der Inhaber Google. Im Juni 2008 wurde dann das YouTube Partnership Program gestartet. Die Produzenten von sehr erfolgreichen Filmen wurden in dieses Program eingeladen und konnten somit auch finanziell von ihren Erfolgsvideos profitieren.

Im YouTube Partnerprogramm kann sein eigener Videokanal verwaltet werden, der von seinen Anhängern auch abonniert werden kann. An den Einnahmen aus Adsense und Werbebannern profitiert der Inhaber des Kanals unmittelbar mit. Bei den Spitzenreitern wie Nigahiga und Fred lassen sich die Einnahmen durchaus sehen. Es wird mit monatlichen Einkünften von über 10‘000 $ gerechnet. Obwohl die produzierten Filme absoluten Nonsens sind, haben die beiden schon bald je 1,5 Mio. Abonnenten in ihren Kanälen.

Wie nun gestern Shenaz Zack im Google Blog ankündigte, will Google auch diejenigen Videoproduzenten fördern, die einzelne Videos auf YouTube hochladen, die sich dann, durch Zufall und virale Verbreitung zum Bestseller entwickeln.
Also, wenn ihr es nun schafft, dass euer Video wirklich viele Views hat, über hohe Viralität verfügt und dazu noch mit den AGB von YouTube übereinstimmt, dann sind die Chancen gross, dass ihr ein Mail von YouTube bekommt, in dem ihr angefragt werdet, ob ihr von YouTube vermarktet werden möchtet.

Was meint ihr? Sind eingeblendete Adwords bei einem Video von Fred wirklich werbewirksam? Ist es wirklich so leicht, von ein paar Blödelvideos zu leben? Woran kann das liegen, dass so schwache Filmchen wie von Fred so viele Abonnenten finden?

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Jun 10

Das man in Youtube Videos links innerhalb des Clips setzen und so eine komplette Navigation ähnlich einer Webseite erstellen kann ist vielen immer noch unbekannt. Einziges Manko ist bis dato, dass links nur für anderen Videos und Suchergebnisse innerhalb von YouTube funktioneren. Andererseits hat es auch die Vorteile, dass man alles direkt auf einem Social Network hat und den viralen Effekt gleich dazubekommt. Hier das ganze als Videopost.

Was haltet Ihr von diesen Ideen, wie z.B. BooneOakley die komplette Webseite auf YouTube zu verlegen. Ist ja nicht neu, dass Firmen mal den Gag machen und nur noch eine Wikipedia Seite haben, YouTube interaktiv und verlinkt zu nutzen finde ich da aber viel interessanter und Web 2.nulliger.

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Jun 03

US-StreitkräfteDas Web 2.0 ist inzwischen zu einem festen Bestandteil der heutigen Gesellschaft geworden. Vor allem Facebook und Twitter werden für die Kommunikation sehr geschätzt. Nun haben auch die US-Streitkräfte den Nutzen vom Web 2.0 entdeckt und startet eine Web-Offensive.

Die US-Streitkräfte haben angeblich zunehmend mit Falschmeldungen über ihre Tätigkeiten in Afghanistan zu kämpfen. Die Gegner machen sich dabei die Hilfsmittel vom Internet zu nutzen und verbreiten so Ihre Propaganda. Nun entdecken die amerikanischen Streitkräfte auch das Web 2.0 und initialisieren auf verschiedenen Plattformen ihre eigene Kriegspropaganda.

So gibt es zum Beispiel eine Facebook-Seite von den Streitkräften in Afghanistan. Auch ein Twitter-Feed ist aktiv und bei YouTube gibt es einen Channel der U.S. Forces in Afghanistan. Dadurch wollen die Amerikaner weitere Segmente erreichen und so ihre Kommunikation erweitern und verbessern.

Die US-Streitkräfte reagieren damit auf die Tätigkeiten ihrer Gegnern. Insbesondere die Taliban benutzen schon jetzt das Web 2.0 für Ihre Propaganda. Laut einem US-Sprecher will man diesen Falschmeldungen entgegenwirken und ein unverzerrtes Bild von der Lage in Afghanistan wiedergeben. Wer schlussendlich die Wahrheit kommuniziert ist jedoch eine andere Frage.

Werden die US-Streitkräfte mit Ihrer Web-Offensive Erfolg haben und wird eine solche Kriegspropaganda im Web 2.0 von den Useren überhaupt akzeptiert?

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Mai 25

Jugendliche und Studenten sind eine sehr hart umkämpfte Zielgruppe. An der Schwelle zu den “digital natives” sind sie zwar leicht zu erreichen – aber äusserst schwer zu begeistern. Wer die Aufmerksamkeit dieser Zielgruppe will, muss sich von klassischen Werbekonzepten verabschieden und neue Wege gehen. Wir haben uns mit “Dance with me” zusammen mit Adobe auf diesen Weg gemacht.

Mitmachweb, Soziale Netzwerke und dabei sein
Um ein möglichst grosses Publikum dieser Zielgruppe zu erreichen gelten noch alte Grundsätze, jedoch mit neuen Parametern und Kanälen. Den Kunden da abholen wo er steht. Und stehen tun sie in Social Communities wie Facebook, StudiVZ, Twitter & Co. Daher wurden Gruppen in den Communities gegründet und über Freundschaftsanfragen User eingeladen mitzumachen. Denn mitmachen ist einer der Eckpfeiler im Web 2.0. Das Mitmachen bestand in Schritt eins im Voting für einen DJ der mit auf Tour gehen soll. Bis zum Ende des Votings am 10. Mai hatten rund 1000 User die Facebook Applikation installiert und mitgevoted.

Entsprechend gut war die Teilnahme der “realen” Events bei den ersten beiden Shows in Lausanne und Winterthur. Über 200 Studenten zeigten Ihre Tanzkünste vor dem Green- screen – und feierten mit uns bis in die frühen Morgenstunden.

Das Mitmachweb wird im Konzept laufend weiter bedient. Nach den Shows werden die Videoclips der Tänzer freigestellt und sind dann in der Applikation der Microsite www.dancewithme.ch verfügbar. Hier können die User Dancecrews zusammenstellen, Sounds auswählen und am Voting für die beste Dancecrew teilnehmen.

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News & Informationen – kurz und schnell
Wenig wird gelesen, dafür muss es aber immer schneller verfügbar sein. Diese Anforderungen bedienen wir über die umgehenden uplaods der von Usern erstellten Videoclips auf Youtube, die Event Fotos finden die Teilnehmer (und alle anderen interessierten) auf flickr, und tägliche updates gibt es über den Twitter stream, sowie in den Social Communities wie Facebook. Ein wichtiger Faktor hierbei ist, nicht nur zu informieren, sondern Diskussionen in Gang zu halten und im direkten Kontakt mit der Zielgruppe zu stehen. Ein-Weg-Kommunikation war gestern.

Hier gibt es noch das Behind the Scenes Video.

Für uns war es eine tolle Herausforderung und die Ergebnisse stellen uns sehr zufrieden. Wenngleich uns bewusst ist, dass die Zeiten, in denen man ein Konzept einmal aufstellt und repliziert vorbei sind. Möglicherweise müssen wir in zwei Jahren schon wieder neue Wege gehen um die Zielgruppe zu erreichen. Aber das macht unseren Job ja so spannend. Habt ihr ähnliche Erfahrungen, auf Agentur- oder Userseite mit Social- und Crossmedia Kampagnen gemacht? Und gehört ihr schon zu den Leuten die keinen e-mail Account mehr haben, weil ja alles über Twitter und Facebook geht?

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Apr 14

VEVOBis anhin hat sich die Musikindustrie mit dem Internet sehr schwer getan. Lange wurde das Potenzial nicht erkannt und dann verpasste man den Einstieg völlig. Heute geht man in erster Linie gegen Urheberrechtsverletzungen vor. Nun wird Universal tätig und lanciert zusammen mit YouTube eine eigene Musikplattform.

Unter dem Namen VEVO soll im Verlauf des Jahrs eine neue Musikplattform mit Musikvideos online gehen. Die Initianten sind der Musikkonzert Universal und YouTube (Google). Die Technik kommt dabei von Google. Auf der Plattform sind hochauflösende Videos von Künstlern verfügbar, die bei Universal unter Vertrag sind. Weitere Firmen wie EMI und Sony Musik will man für die Plattform gewinnen.

Finanziert werden soll die Plattform durch Werbeeinnahmen. Obwohl VEVO vollständig im Besitzt von Universal sein wird, werden die Einnahmen zwischen Universal und YouTube aufgeteilt. Google will damit endlich mit Videos Geld verdienen und das gespannte Verhältnis mit der Musikindustrie aufbessern.

Man darf gespannt sein, ob die Betreiber von VEVO die gewünschten Einnahmen erzielen werden. Bis jetzt waren die Einnahmen bei YouTube sehr bescheiden (wir berichteten darüber).

Wird VEVO sich etablieren und zu der Musik-Videoplattform im Internet entwickeln? Oder wird das Projekt an den fehlenden Einnahmen scheitern?

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