Okt 17

In den vergangenen Jahren sind parallel zur Entwicklung im Internet sowie dessen Zunahme an Bedeutung für Marketing & Kommunikation verschiedene neue Berufsbilder entstanden, unter anderem das des Social Media Managers. Aber was genau macht ein Social Media Manager eigentlich? Und was sollte ein Kandidat für eine solche Funktion mitbringen?

Den ganzen Tag auf Facebook am chatten, Youtube-Videos anschauen, Blogposts schreiben und Tweets verschicken. Kann man so Geld verdienen? Mittlerweile ist nach dem ersten Hype rund um Social Media Marketing eine gewisse Ernüchterung spürbar bei den Auftraggebern, aber auch Knowhow und Kompentez nehmen zu. Gefordert sind heute auch bei Social Media-Spezialisten ganzheitliches Denken und ein vernetztes Verständnis von Kommunikation. Einfach nur zu wissen wie man Social Network-Accounts aufsetzt und bewirtschaftet reicht nicht, obwohl ein kompetenter Social Media Manager hier ein vertieftes Fachwissen haben muss bezüglich Technik, Funktionen und (Inhalts-) Gestaltung. Und bereits bewegen wir uns in Richtung der vielzitierten “eierlegenden Wollmilchsau”.

Die Erfahrung zeigt dass es einfacher ist sich fachliches/technisches Know-How anzueignen als Verständnis für Kundenbedürfnisse und zielorientierte Lösungen zu entwickeln, ergo ist eine Basis in Marketing- und Kommunikation notwendig für eine erfolgreiche Tätigkeit. Je mehr Erfahrung und technisches Wissen über Social Media Marketing, der Portale, Möglichkeiten und technischen Funktionen vorhanden sind natürlich umso besser. Das wichtigste Merkmal jedoch ist die absolute Leidenschaft für die digitale Kommunikation, die Gier nach Trends, Entwicklungen und neuen Möglichkeiten und vor allem auch Kreativität in Idee und Umsetzung.

Da diese Funktion stark durch die Dynamik der Zielgruppe bestimmt wird, und die ist immer online, ist 8-5-Denken betreffend der Arbeitszeit ein Hindernis. Gefordert sind ein hohes Mass an Flexibilität. Teamplay und Integrationsfähigkeit, u.a. für Abstimmung mit anderen Abteilungen wie PR-Office etc.(Hey, es gibt immer noch etliche Firmen welche z.B. PR-Abteilung und Digital Departement ohne Schnittstelle zueinander unterhalten, das kann ja nicht funktionieren) machen den Social Media Manager erst zum vollwertigen Member einer Kommunikationsabteilung. Stefan Keuchel von Google beschreibt in einem Video diese Aufgabe wie folgt:

 

Nicht jedes Unternehmen braucht in der Regel das gleiche Profil eines Social Media Managers, aber der Kern sollte sich hier vergleichen lassen. Wurde etwas vergessen? Dann bitte unbedingt hier den Input platzieren, vielen Dank.

 

Share |

\\ tags: , , , , , , , , , , , , ,
3 Kommentare »

Okt 03

Ausdauersport und Social Media passen gemäss gängigem Cliché nicht direkt zusammen. In Tat und Wahrheit spielen aber die Möglichkeiten des Webs, vor allem verbunden mit mobilen Anwendungen und Applikationen, eine immer grössere Rolle auch bei der Organisation und Durchführung von Events wie dem Swiss Olympic Gigathlon.

Social Media-Richtung am Gigathlon etwas unklar

Social Media-Richtung am Gigathlon etwas unklar

Dass man sich im Sportumfeld den Möglichkeiten der Social Networks genau so bedient wie andere Anbieter, Brands und Marketing-Organisationen ist nichts Neues. Auch der populärste Multisport-Anlass der Schweiz präsentiert sich auf Facebook, Twitter, XING oder YouTube. Leider sind hier noch Schwachstellen erkennbar. Zum Beispiel der Youtube-Channel des Gigathlons: der aktuellste Beitrag ist der Streckenbeschrieb der letzten Durchführung im Juli 2011. Trotz einer Unmenge an möglichen Beiträgen, Reportagen und in Bewegtbild festgehaltenen Erlebnissen und Eindrücken ist leider sehr wenig Content vorhanden, deshalb abonniert man diesen Kanal auch nicht. Kontinuität ist das Stichwort, ein Thema oder eine Interessengebiet muss laufend gepflegt und am Leben erhalten werden. Hier verpasst man die Chance die Community näher an sich zu binden und zu vergrössern. Man hat zwar alle passenden Social Networks berücksichtigt, nun fehlt aber die kontinuierliche Bewirtschaftung und die optimale Verbindung/Vernetzung. Mit einer Verbesserung diesbezüglich könnten zum Beispiel auch die Partner und Sponsoren ganzjährig verstärkt integriert und dabei auch näher an den Event gebunden werden. Hoffnung macht der Kommunikationsstart für die Austragung 2012. Die heiss erwartete Bekanntgabe der Strecke erfolgt via Livestream am 5. Oktober. Auf Facebook können während der Informationsveranstaltung direkt Fragen gestellt werden. Sofern die Gigathlon-Organisation nun auch die anderen Channels abgestimmt einbindet und laufend mit spannendem, weiterführendem Content befruchtet kann sich die Sportler-Gemeinschaft freuen. Dann nähmlich beginnt die spektakulärste Reise durch die Schweiz bereits Monate vor dem eigentlichen Start erfolgreich im Internet.

Viele Firmen und Organisationen absolvieren Lehrjahre im Social Media-Zeitalter, warum also nicht auch nicht die Gigathlon-Organisation. Kennt ihr Beispiele aus dem Sport-Event-Umfeld, welche wirklich als “Best Practise” bezeichnet werden könnten und von welchen die Gigathlon-Organisation noch etwas lernen könnte?

Share |

\\ tags: , , , , , , , , , , , , , ,
3 Kommentare »

Nov 19

Radio 24 Digital. In diesem Sendegefäss präsentieren Philipp Sauber und Aniello Bove jeden zweiten Dienstag auf Radio 24 aktuelle Trends rund ums Thema Internet. Inhalt der letzten Sendung: Xing.

Soziale Netzwerke boomen. Doch so gross die Vielfalt dieser Netzwerke auch sein mag, so stark divergieren sie in ihrer Funktion. So geht es beispielsweise bei Facebook in erster Linie um den Austausch mit privaten Kontakten. Dem gegenüber steht Xing. Hier geht es weniger um den privaten Austausch von etwaigen Gefühlszuständen mit privaten Freunden, als vielmehr um die Verwaltung von Geschäftskontakten. Warum sich Xing aber auch bestens für die Jobsuche bewährt, erklärt Philipp Sauber im Radio 24-Studio.

Und wie sieht es bei Euch aus, habt ihr einen Xing-Account? Und hat es über Xing tatsächlich schon einmal geklappt mit einem Jobangebot?

Share |

\\ tags: , ,
keine Kommentare »

Okt 12

Ich bin seit über 5 Jahren auf Xing und habe kürzlich zum ersten Mal erlebt, dass die Plattform einen wirklich positiven Aspekt hat. Ich habe anlässlich unseres Social CRM Business Breakfast auf Xing einen Event angelegt und so meine Kontakte eingeladen. Ich kann heute sagen, dass ich vom Resultat überrascht war und diese Form der Einladung sicherlich wieder anwenden werde.

Wie das Anlegen von Events und versenden von Einladungen funktioniert und weshalb es so erfolgreich war erfahrt Ihr wie immer im Video.

Social Networks – die Serie:
1) Xing generell erklärt, 2) Xing die Headhunterplattform, 3) Xing und Events/ Einladungen

Was sind Eure Erfahrungen zu Einladungen über Plattformen wie Xing oder auch Facebook?

Share |

\\ tags: , ,
5 Kommentare »

Okt 05

Was bringt eigentlich Xing? Ich bin nun seit gut 5 Jahren auf Xing, das frühere openBC und sehe bei Xing in erster Linie einen Nutzen für Headhunter und Firmen, die Leute suchen.
Denn wo sonst stehen mir zu Personen und deren Werdegang mehr Informationen zur Verfügung?

In meinem letzten Beitrag habe ich Xing mal ganz generell beleuchtet. Hier geht es vor allem darum, wie eine Firma über Xing Mitarbeiter sucht, bez. wie sich ein Suchender auf Xing präsentiert.

Social Networks – die Serie:
1) Xing generell erklärt, 2) Xing die Headhunterplattform, 3) Xing und Events/ Einladungen

Was sind eure Erfahrung mit Xing im Rekruting?

Share |

\\ tags: , ,
keine Kommentare »

Sep 28

Nach einer SEO und Social Media Marketing Serie habe ich entschieden ‘was zum Thema Social Networks aufzusetzen.
Ich starte die Serie mit 3 Posts und Videos zu Xing und werde dann sicherlich auch andere Networks wie Facebook, Twitter, Youtube, Flickr oder Delicious beleuchten.

Bei “Xing professionell nutzen” geht es nicht um die professionelle Anwendung sondern um den Gebrauch im geschäftlichen Umfeld.  Möglichkeiten, Instrumente und Kontakte stehen hierbei im Vordergrund.

Welche Features von Xing nutzt Ihr?

Share |

\\ tags:
4 Kommentare »

Sep 02

Kaum hat eBay den Verkauf von Skype an eine Gruppe von Investoren bestätigt, folgen Gerüchte über eine weiteren – wenn auch kleineren – Deal in der Web 2.0-Welt. Glaubt man TechCrunch Europe, dann soll das das Business-Netzwerk LinkedIn an seinem Mitbewerber XING interessiert sein.

Tatsächlich ist der Wert der börsenkotierten XING AG in der letzten Augustwoche merklich angestiegen. Techcrunch berichtet, dass viele frühere und derzeitige Mitarbeiter ihre Aktien beim hohen Kurs zu Geld gemacht hätten. Hintergrund seien Gerüchte, dass jemand das vor allem im deutschsprachigen Europa erfolgreiche Business-Netzwerk XING aufkaufen will. Als “offensichtlichen” Käufer will man LinkedIn ausfindig gemacht haben.

XING KursentwicklungAuf den ersten Blick könnte so ein Deal durchaus Sinn machen, auch wenn die Kursentwicklung weniger spektakulär ist, als sie auf den ersten Blick aussieht. Über einen Zeitraum von einem Monat ist der Kurs von rund 27 auf 29 Euro gestiegen, also nämlich “nur” leicht über 7 Prozent. Trotzdem: Würde LinkedIn, das rund 1 Milliarde Dollar Wert ist und 43 Millionen Mitglieder zählt, das mit einem Wert von 220 Millionen Dollar und 7,5 Millionen Mitgliedern gehandelte XING kaufen, hätte man sich mit einem Schlag einen grossen Teil am deutschsprachigen Social-Business-Markt gekauft. Allerdings stellt sich die Frage, wieviele XING-Mitglieder bereits über ein LinkedIn-Profil verfügen und so für einen (massiven) Overlap sorgen.

Was spricht für oder gegen eine solche Konsolidierung auf dem Social Business Markt? Sind an den Gerüchten über den möglichen Kauf von XING durch LinkedIn etwas dran? Was wären die Konsequenzen? Die Kommentarspalte wartet auf eure Meinungen!

(Chart: EquityStory AG / Interactive Data Managed Solutions AG)


Share |

\\ tags: ,
6 Kommentare »

Mrz 24

nokia-n96-htc-touch-hd-apple-iphone-3gIch beobachte die Entwicklung von Facebook genau. Dabei ist mir aufgefallen, wie ausserordentlich stark die Plattform in Italien boomt. Waren anfang Februar 2009 dort 5.6 Millionen Mitglieder registriert, so sind es heute schon 8.7 Millionen. Grund? Smartphones.

XING eröffnet Büro in Mailand
XING beobachtet dieses Phänomen natürlich mit. Die Anzahl der von Mitgliedern organisierten Events ist um 25% gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Sie gehen mit Internet Manager Cipriano Moneta (45) an den Start, der erklärt: “nirgendwo in Europa ist das Verhältnis von Mobiltelefonen zu Menschen grösser als in Italien”. Mobile Applikationen für iPhone und Co. haben eine entsprechend grosse Verbreitung und bringen die sozialen Netzwerke ins Alltagsleben.

Smartphones verändern das Web-Verhalten
Man muss nicht weit blicken, um das zu erkennen. Die neue Generation von Trend-Smartphones – iPhone, HTC Touch HD, Samsung Omnia, Sony Ericsson Xperia X1, Nokia N97, HTC Magic – sie lassen sich alle mit zusätzlichen Applikationen für Facebook, Twitter und/oder XING ausstatten. Innert Sekunden hat man von unterwegs Bilder, Videos und Texte veröffentlicht und mit Kontakten kommuniziert. SMS und E-Mail erscheinen da regelrecht “old school” dagegen.

Ich möchte hier keinen pro/kontra iPhone Flame-Krieg anzetteln. Mich interessiert heute, ob die Leser dieses Blogs unterwegs online sind. Sind ihr Smartphone-Besitzer? Unterwegs online? Welches Smartphone-Modell verwendet ihr?

Share |

\\ tags: , , , , ,
13 Kommentare »

Mrz 19

Sie waren vor Facebook bekannt – die Business-Networking Plattformen XING und LinkedIn. Sind diese Portale in heutigen Facebook-Zeiten noch relevant? Werden sie längerfristig überleben?

Besucherzahlen steigen leicht
Wenn man die Besucherzahlen der beiden Networking-Portale XING und LinkedIn anschaut, merkt man: beide Websites haben steigende Zahlen – Benutzer wandern also noch nicht zu Facebook ab. Die folgende Grafik zeigt XING, LinkedIn und zum Vergleich auch die steilere Kurve von Twitter.

xing-linkedin

Im Vergleich zu Facebook: nichts
Setzt man statt Twitter Facebook als Vergleich in die Grafik, merkt man schnell, dass hier in unterschiedlichen Ligen gespielt wird:

xing-linkedin-facebook

Was heisst das wirklich?
So simpel funktioniert der Vergleich nicht. XING/LinkedIn werden oft zu salopp als “Social Networks” bezeichnet. Facebook unterscheidet sich davon stark, indem es dort (bisher) nicht primär ums Networking mit Branchenleuten geht. Facebook dreht sich um schon bestehende Kontakte. Ausserdem schränken XING wie auch LinkedIn die Funktionalität für Nichtzahlende ein. Bei XING so stark, dass die Plattform für “Normalos” unbrauchbar ist und die Profile brach herumliegen, um von Headhuntern abgegrast zu werden.

Chancen? Letzte sind noch da.
Facebook wird eine Rolle spielen in der Zukunft dieser beiden Plattformen. Man wird immer weniger bereit sein, fürs Besichtigen von toten XING-Profilen zu zahlen. Diese Plattformen müssen sich der heutigen Zeit anpassen und offener werden. Facebook hat alle Funktionalität eingebaut, um diese Websites auch im Business-Bereich abzulösen – nur hat man das noch nicht kapiert. XING & Co. müssen jetzt handeln.

Das schreibe ich als einer, der seine momentane Arbeitsstelle XING verdankt. Wie sind eure XING/LinkedIn-Erfahrungen? Seht ihr auch, dass Facebook immer mehr im Business-Bereich aufholt? Oder kann man Facebook wegen dem Sperr-Trend vergessen?

Share |

\\ tags: , , , , ,
20 Kommentare »

Aug 25

Vor gut einem Monat hatten wir hier die beiden Social Networks von xing.com und facebook.com einander gegenübergestellt. Wir stellten die Frage, welches der Netzwerke mehr nutzen bringt und haben damit einen regen Kommentaraustausch ausgelöst.

Nun habe ich versucht mit Hilfe von Google Insights die Nachfrage auf die beiden Plattformen auszuloten. Das Tool, welches Google vor kurzen neu lanciert hat, birgt eine Menge Analysemöglichkeiten, welche über das Suchvolumen einzelner Suchbegriffe oder eben Site Aufschluss gibt.

Was kann also mehr oder interessiert mehr, Xing oder Facebook?

Schauen wir uns zuerst an, wie sich Facebook seit 2004 entwickelt hat.

Es ist klar zu erkennen, dass Facebook 2004 nur für die Amerikaner ein Thema war und den Rest der Welt noch nicht erreicht hatte.
Die nachstehende Graphik zeigt das Suchaufkommen nach Facebook im Jahr 2008 und es ist deutlich zu erkennen, dass die Facebook-Welle auch nach Europa (Frankreich, England, Türkei und Kroatien), Südamerika, Kanada, Südafrika und Australien übergeschwappt ist.

Wenn man sich nun dasselbe für Xing anschaut, stellt man fest, dass Xing, welches 2004 noch openbc hiess, praktisch 100% der Suchanfragen in Deutschland hat.

Xing konnte sich auber auch bis ins Jahr 2008 nicht wesentlich ausserhalb des Deutschsprachigen Raumes etablieren. Zugegeben, Xing hatte seinen Bekanntheitsgrad weltweit verbessern können und wird heute praktisch überall gesucht, allerdings nie mit dem selben Aufkommen wie Facebook. Interessanter Aspekt ist China, dort ist Xing Facebook voraus, was angesichts des Marktes nicht ganz uninteressant ist.

Nun fragt sich natürlich wie sich die beiden Rivalen weiter entwickeln. Was denkt ihr – wird Xing gegenüber Facebook auch ausserhalb Europa eine Chance haben oder verschwindet gar eine der beiden Plattformen komplett?

Share |

\\ tags: , ,
10 Kommentare »

Switch to our mobile site