Social Media Manager: Ein neues Berufsbild (Teil 1)
In den vergangenen Jahren sind parallel zur Entwicklung im Internet sowie dessen Zunahme an Bedeutung für Marketing & Kommunikation verschiedene neue Berufsbilder entstanden, unter anderem das des Social Media Managers. Aber was genau macht ein Social Media Manager eigentlich? Und was sollte ein Kandidat für eine solche Funktion mitbringen?
Den ganzen Tag auf Facebook am chatten, Youtube-Videos anschauen, Blogposts schreiben und Tweets verschicken. Kann man so Geld verdienen? Mittlerweile ist nach dem ersten Hype rund um Social Media Marketing eine gewisse Ernüchterung spürbar bei den Auftraggebern, aber auch Knowhow und Kompentez nehmen zu. Gefordert sind heute auch bei Social Media-Spezialisten ganzheitliches Denken und ein vernetztes Verständnis von Kommunikation. Einfach nur zu wissen wie man Social Network-Accounts aufsetzt und bewirtschaftet reicht nicht, obwohl ein kompetenter Social Media Manager hier ein vertieftes Fachwissen haben muss bezüglich Technik, Funktionen und (Inhalts-) Gestaltung. Und bereits bewegen wir uns in Richtung der vielzitierten “eierlegenden Wollmilchsau”.
Die Erfahrung zeigt dass es einfacher ist sich fachliches/technisches Know-How anzueignen als Verständnis für Kundenbedürfnisse und zielorientierte Lösungen zu entwickeln, ergo ist eine Basis in Marketing- und Kommunikation notwendig für eine erfolgreiche Tätigkeit. Je mehr Erfahrung und technisches Wissen über Social Media Marketing, der Portale, Möglichkeiten und technischen Funktionen vorhanden sind natürlich umso besser. Das wichtigste Merkmal jedoch ist die absolute Leidenschaft für die digitale Kommunikation, die Gier nach Trends, Entwicklungen und neuen Möglichkeiten und vor allem auch Kreativität in Idee und Umsetzung.
Da diese Funktion stark durch die Dynamik der Zielgruppe bestimmt wird, und die ist immer online, ist 8-5-Denken betreffend der Arbeitszeit ein Hindernis. Gefordert sind ein hohes Mass an Flexibilität. Teamplay und Integrationsfähigkeit, u.a. für Abstimmung mit anderen Abteilungen wie PR-Office etc.(Hey, es gibt immer noch etliche Firmen welche z.B. PR-Abteilung und Digital Departement ohne Schnittstelle zueinander unterhalten, das kann ja nicht funktionieren) machen den Social Media Manager erst zum vollwertigen Member einer Kommunikationsabteilung. Stefan Keuchel von Google beschreibt in einem Video diese Aufgabe wie folgt:
Nicht jedes Unternehmen braucht in der Regel das gleiche Profil eines Social Media Managers, aber der Kern sollte sich hier vergleichen lassen. Wurde etwas vergessen? Dann bitte unbedingt hier den Input platzieren, vielen Dank.



Auf den ersten Blick könnte so ein Deal durchaus Sinn machen, auch wenn die Kursentwicklung weniger spektakulär ist, als sie auf den ersten Blick aussieht. Über einen Zeitraum von einem Monat ist der Kurs von rund 27 auf 29 Euro gestiegen, also nämlich “nur” leicht über 7 Prozent. Trotzdem: Würde LinkedIn, das rund 1 Milliarde Dollar Wert ist und 43 Millionen Mitglieder zählt, das mit einem Wert von 220 Millionen Dollar und 7,5 Millionen Mitgliedern gehandelte XING kaufen, hätte man sich mit einem Schlag einen grossen Teil am deutschsprachigen Social-Business-Markt gekauft. Allerdings stellt sich die Frage, wieviele XING-Mitglieder bereits über ein LinkedIn-Profil verfügen und so für einen (massiven) Overlap sorgen.
Ich beobachte die Entwicklung von Facebook genau. Dabei ist mir aufgefallen, wie ausserordentlich stark die Plattform in Italien boomt. Waren anfang Februar 2009 dort 5.6 Millionen Mitglieder registriert, so sind es heute schon 8.7 Millionen. Grund? Smartphones.








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