Nov 04

WebWestAm 29.10.09 hat die INM AG zum ersten Mal in ihrer 15-jährigen Geschichte einen Kundenevent veranstaltet. Ganz im Sinne von Web 2.0 haben wir für die Anmeldung ein Social Network namens webwest.ch auf die Beine gestellt.

Die Besucher hatten so die Möglichkeit sich auf den Event “geistig” vorzubereiten, Kontakte zu knüpfen und sich gegenseitig zu beschnuppern. Mehr zur kreativen Idee im sehr kurzen Intro-Video zum Anlass:

Die Hauptattraktionen des Abends waren die Referate von Samy Liechti von Blacksocks und von Markus Dobbelfeld von Adobe Systems. Sie vermochten die Besucher in ihren Bann zu ziehen, vor allem weil sie aus ihrer langjähriger Erfahrung im Bereich Online Medien Learnings aufführten, die man nicht alle Tage zu hören kriegt. Aniello Bove und Dirk Worring, beide von der INM AG, rundeten diese Referatsserie elegant ab.
Für diejenigen die nicht dabei waren, haben wir den Event in den nachfolgenden Videos zusammengefasst.

Feedback zum Event aber auch der Art und Weise wie die INM an das “verstaubte” Thema Kundenevent ranging sind gerne willkommen

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Okt 20

Paranormal ActivityDass der Low-Budget-Film „Paranormal Activity“ seit Anfang Oktober in den amerikanischen Kinos gezeigt wird, haben die Filmemacher ihren Fans zu verdanken. Die Filmfirma versprach nämlich, dass der Film im ganzen Land gezeigt werde – wenn sich eine Million Nutzer den Film auf die Leinwand wünschen würden.

Nur rund 15‘000 Dollar soll die Produktion des Horror-Streifens „Paranormal Activity“ von Regisseur Oren Peli gekostet haben. Premiere hatte der Film aber bereits 2007 auf einem amerikanischen Filmfestival, doch danach ging es Hin und Her. Erst sollte der Streifen auf DVD erscheinen, dann plante man bereits ein Remake. Sogar Hollywood-Star Steven Spielberg setzte sich, nachdem er sich den Film angesehen hatte, für ein Remake mit grösserem Budget ein.

Stattdessen aber setzte Paramount Pictures zusammen mit der Veranstaltungsseite Eventful auf virales Internet-Marketing. Nachdem der Film in 13 amerikanischen Kleinstädten als Vorpremiere gezeigt wurde, richteten sie sich an die Fans und versprachen, den Film in jeder Stadt ins Kino zu bringen, wo sich genügend Internetnutzer dafür stark machen würden. Wenn sich gar eine Million User für den Film stark machen würden, werde man den Film im ganzen Land zeigen.

Shibby und Dirk sehen sich den Trailer anChristina und Dirk beim Ansehen des Trailer von “Paranormal Activity”.

Anfangs Oktober wurde die Marke von 1 Million Nutzer nun mit Hilfe von Social-Media-Sites wie Facebook oder Twitter erreicht und Paramount lancierte den Film in den ganzen USA. Mit unglaublichem Erfolg: Am ersten Wochenende spielte der Film, allein in Mitternachtsvorstellungen, 530‘000 Dollar ein. In der zweiten Woche, inzwischen in der Prime-Time und auf vielen Leinwänden mehr, waren es bereits 7,8 Millionen Dollar.

Nach “Blair Witch Project” ist “Paranormal Activity” ein weiterer Low-Budget-Film, der durch virales Marketing zum Erfolg werden könnte. Was sind die Voraussetzungen für ein Gelingen solcher viraler Aktionen? Kommt irgendwann eine Abstumpfung gegenüber viralen Kampagnen?

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Sep 29

Friend a GorillaFür einmal wird’s tierisch: Die vom Aussterben bedrohten Berggorillas in Uganda suchen neue Freunde. Und das natürlich im trendigen Web 2.0. Egal ob auf Facebook, Twitter oder der Homepage von “Friend-a-gorilla“, schnell hat man auch einen Gorilla als Freund. Gegen eine Spende versteht sich. Und die soll helfen, die bedrohten Tiere zu beschützen.

Wer sich wie wir tagelang hinter Computermonitoren versteckt, verliert manchmal den Sinn fürs Wesentliche. Zum Beispiel, dass die Zivilisation auch in Afrika den Lebensraum der tierischen Urbewohner immer mehr bedroht. Etwa die der Berggorillas, von denen es weltweit nur noch rund 720 geben soll. Etwa 340 von ihnen leben im Bwindi Impenetrable Forest National Park, was in etwa soviel heisst wie der undurchdringliche Bwindi-Wald-Nationalpark. So undurchdringlich scheint dieser Wald allerdings nicht mehr zu sein, denn die Tiere werden nicht nur durch Bauern und Holzkohle-Hersteller ihres Lebensraums beschnitten, sondern sind auch immer wieder Ziel von Wilderern, die die Gorillas wegen ihres Fleisches töten.

Friend-a-Gorilla Screenshot

Die Naturschutzbehörde Ugandas setzt nun ganz auf die Stärken des Web 2.0 um die weltweite Aufmerksamkeit für die Gorillas zu gewinnen. Gegen eine kleine Spende kann nun nämlich jeder zum Freund eines Berggorillas werden. Dafür kann man seinen haarigen Freund dann durch Dutzende Kameras, die die Behörde im Nationalpark installiert hat, beobachten oder ihm mittels eines GPS-Signals sogar verfolgen. Einzig den Volkssport chatten scheinen die Gorillas noch nicht zu beherrschen. Aber das tut man im Urwald schliesslich auch auf andere Weise.

Die Naturschutzbehörde hofft, mit der Aktion im Internet genügend Freunde für die Gorillas zu finden, die diesen auf Facebook , MySpace oder Twitter für ein Minimum von einem Euro pro Jahr folgen. Mit dem Geld sollen dann neue Ranger eingestellt werden, die die Tiere vor ihren unnatürlichen Feinden schützen.

Was haltet ihr von solchen Aktionen? Kann “Friend-a-Gorilla” zum Erfolg werden? Oder werden die Gorillas hier einfach nur zum Affen gemacht?

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Sep 22

Bereits seit vier Jahren macht sich Karl Fisch die Mühe, die sich stetig verändernde Medien- und Technologiewelt in Wort und Bild festzuhalten. Heraus kommen dabei interessante, erstaunliche und kuriose Gegebenheiten, die einem immer wieder zum Nachdenken bringen.

 
Lebt man “mittendrin”, fällt einem der kurze Zeitraum, in dem sich alles verändert, gar nicht weiter auf. Trotzdem höchst erstaunlich, was sich seit 2006, 2007 und 2008 so alles verändert hat…

Und die Entwicklung geht rasant weiter. Wohin das etwa in Bezug auf Mobile Media führen könnte, zeigt ein Video des Think-Tanks Mocom 2020, dass die Zeit bis ins Jahr 2020 aufzeigen soll…

 
Wohin führt uns die Zukunft? Was erwartet ihr oder welche Hoffnungen oder Ängste habt ihr?

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Sep 17

Letzte Woche habe ich ein wenig darüber philosophiert, wie wichtig das Zuhören im Marketing ist. Die Kommentatoren waren sich einig, das Zuhören im Marketing und überhaupt im Leben sehr wichtig ist.
Ich werde heute eine kleine Serie starten, die darlegen soll, wie man im Web 2.0 zuhören kann. Es wird natürlich nur ein Weg von vielen sein und soll nur ein paar Anstösse geben, damit man sich seine eigene Technik zurechtlegen kann.

dosenphoneWas vielfach gerne vergessen geht, ist der Umstand, dass der Unterschied vom klassischen Web zum Web 2.0 („Mitmach-Web) genau der Faktor Zuhören ist. Das Web 2.0 lebt von der Kommunikation mit dem Internet-User. Diese sollte aber auf jeden Fall über ein Kontaktformular hinausgehen. Die Kommunikation sollte immer ein Dialog sein. Es sollten Mechanismen zu Verfügung stehen, die diesen Dialog auch nutzen und für Dritte Webnutzer auch transparent sind. Der Dialog sollte sich also auch verbreitern können. Nur so kann sich auch eine fruchtbare Diskussion entwickeln. Zudem lässt sich so die eigene Online Reputation besser steuern und man muss nicht immer auf die selben Anfragen eine Antwort geben.

Das Zuhören ohne eigene Web 2.0 Plattform

Nun habe ich aber eine Website ohne diese ganzen Web 2.0 Features. Brauche ich nun eine neue Website, damit ich weiss, was die Leute über meine Firma, meine Produkte oder über mich denken? Wie kann ich trotzdem in Erfahrung bringen, was die potentiellen Kunden umtreibt und wie sie ticken? Die Antwort ist – Nein. Nicht unbedingt. Es gibt zahlreiche Tools, die einem das richtige Zuhören einfacher machen.

Die Basics bei Google

Am Anfang steht sicherlich mal das Googlen. Ich vermute mal, dass die meisten schon mal nach ihrem eigenen Namen, ihren Produkten oder ihrem Firmennamen gesucht haben.  Dies ist mal ein Anfang, aber meist nicht sehr interessant, da die Fundstücke schon länger auf dem Netz sind und ich entsprechend auch keinen Einfluss mehr darauf nehmen kann.

Google blog-suche

Interessanter ist da schon der Besuch auf der Google blog-suche. Vor allem wenn man an persönlichen Meinungen von Early Adopters, Konsumenten etc. interessiert ist, wird dies die bessere Wahl als die klassische Google Suche sein.

Google Alerts

Ein sehr wichtiger Google Dienst, Google Alerts, wird gerne vergessen. Hier kann veranlasst werden, dass beim Erscheinen eines definierten Suchbegriffes auf irgendeiner Webseite, die von Google indexiert wird, ein E-Mail mit dem Link an sie geschickt wird. Wahlweise können diese Alarme auch als RSS-Feed abonniert werden und so im Feedreader gelesen werden. Dieses Tool eignet sich besonders für Begriffe, die man ständig im Auge behalten will.

Dies wären mal die wichtigsen Tools von Google zum Thema Zuhören im Web 2.0. Habt ihr gute und schlechte Erfahrungen mit diesen Tools? Habe ich was vergessen? Wie immer sind eure Kommentare willkommen. Ihr wisst ja, wir haben ein Ohr für euch. ;-)

Nächste Woche verlasse ich das Thema Google und präsentiere weitere wichtige Tools für das Zuhören.

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