Nov 21

Vom 27. Juli 2012 bis 12. August sind alle sportinteressierten Augen nach London gerichtet, auf die olympischen Sommerspiele in London. Was in der Antike als Fest für die Götter begann ist heute das grösste Sportspektakel der Welt. Neben der Faszination für Ergebnisse, Rekorde und Emotionen ist immer interessant zu beobachten, wie die neuen Medien wie Facebook, Youtube oder Twitter eingebunden werden. Sind die Olympic Games 2012 auch die ersten wahren Social Media-Games? 

Im ersten Moment könnte man  sagen: Moment, erst kommt noch der Winter, die Sommerspiele sind noch weit weg. Na ja, der Vorverkauf läuft seit März 2011 und die meisten Athleten bereiten sich bereits seit Jahren auf den Event vor. Auch in der Kommunikation ist langsam Bewegung zu spüren. Die offizielle Facebook-Fanpage oder der Twitter-Account zeigen bereits ein beachtliches Involvement der Community, nicht zuletzt auch dadurch bedingt dass man nicht nur einfach Vorverkaufs-Informationen streut sondern auch spannende Inhalte, Beiträge, News und Informationen integriert.  Erste Emotionen werden unter anderem durch den Einsatz von Bild- und Filmwelten vermittelt. Das Beispiel in der Folge ist aber nicht vom offiziellen London 2012-Youtube-Channel, sondern entstammt einer Promo-Idee aus den USA, wie man leicht bemerkt.

Neben den offiziellen Social Media-Kanälen eröffnen sich natürlich etliche Nebenschauplätze, u.a. durch unabhängige Facebook-Fanpages wie Olympia 2012. Einige kann man durchaus als wertvoll bezeichnen, andere hingegen wiederum als Ärgernis. Ganz interessant ist jedoch die Tatsache, dass Social Media nicht einfach ein Teil des Online-Marketings der Organisation darstellt, sondern wirklich auch Thema für Beteiligte, Athleten etc. ist. Folgender Beitrag von Julio Romo informiert über die Bemühungen des olympischen Komitee’s, Social Media-Guidelines für London 2012 aufzubereiten. Aktuell kann man sicherlich noch bilanzieren, dass London 2012 in der digitalen Welt noch keine Rekorde oder Bestergebnisse erziehlt hat, man könnte sagen die Olympia-Norm betreffend Social Media wurde knapp erfüllt. Bleibt abzuwarten ob man die Chancen nützt, welche sich auf Grund der Vielfalt an Themen, Emotionen, Siegen & Niederlagen, Tragödien, komischen Erlebnissen etc. anbieten werden. Wir werden regelmässig über das Sport-Highlight des kommenden Jahres berichten und seinen Weg, auch als Social Media-Games in die Geschichte einzugehen.

Inwieweit ist ein Anlass wie die olympischen Spiele, egal ob Sommer oder Winter, überhaupt die geeignete Plattform für den Einsatz der Social Networks, aus Sicht des Veranstalters? Wird es auch bezüglich Social Media Marketing wieder heissen: “I declare the olympic games 2012 in London as the best games ever”?

 

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Okt 13

iPhoe 5 durchsichtigDas fehlende iPhone 5 und das  iPhone 4s scheinen das Nummer 1 Thema zu sein, sei es auf allen meinen Social Media Kanälen oder in der Presse. Trotz anfänglicher Enttäuschung wollen nun plötzlich doch alle ein iPhone 4s. Wo man hinschaut wird nach neuen Informationen gesucht und die Test-Videos von den wenigen Glücklichen, welche bereits ein Modell ergattert haben, boomen auf YouTube. Doch bringt das neue Gerät die Leitung, die es verspricht?

Als erstes zum Thema Siri: Beim iPhone 4 schien es, als würde es Englisch weit besser verstehen als Deutsch. Siri scheint jedoch auch mit anderen Sprachen gut umzugehen (Hochdeutsch only, versteht sich). Wie das Testvideo auf 20min.ch zeigte, sollten jedoch Ausdrücke wie “äh” vermieden werden, denn Gespräche werden genau transkribiert.  Abgesehen davon denkt Siri mit und folgt meinen Aussagen treffend, im Vergleich zum iPhone 4, wo die Sprachsteuerung öfters zu ungewollten Anrufen führte…

Die zwei Prozessoren machen das Gadget schneller und die Kamera ist wie erwartet endlich “Top Class” und kann mit der Konkurrenz mithalten. Ansonsten bleibt mehr oder weniger alles beim Alten. Ist ja schliesslich auch noch kein iPhone 5.

Da bleibt nur noch die Frage: wo bestellen? Am 28. Oktober soll es ja bereits soweit sein und das Gerät soll in der Schweiz offiziell in den Verkauf gehen. Empfohlen wird eine Vorbestellung bei den Shops. Dies ist schliesslich auch praktisch für den Lieferanten, um abzuschätzen wie hoch die Nachfrage sein wird. Das Risiko besteht nur darin, dass die Vorbesteller auf ihr Gerät länger warten müssen, als diese, welche spontan von einer Nachlieferung profitieren. Ich habe gerade damit schon zweimal positive Erfahrungen gemacht. Gutes Timing ist alles.  Und psssst… : Manchmal helfen einen die Shop-Mitarbeiter auch  mit “Inside-Tipps” weiter. :)

Für alle, die das Gerät aus der virtuellen Nähe betrachten möchten, hier noch ein aufschlussreiches Testvideo von Bild.de:

Kaufst du das neue Gerät? Hattest du es schon einmal in der Hand und hast Erfahrungen sammeln können? Lässt dich der Wirbel kalt?

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Okt 03

Ausdauersport und Social Media passen gemäss gängigem Cliché nicht direkt zusammen. In Tat und Wahrheit spielen aber die Möglichkeiten des Webs, vor allem verbunden mit mobilen Anwendungen und Applikationen, eine immer grössere Rolle auch bei der Organisation und Durchführung von Events wie dem Swiss Olympic Gigathlon.

Social Media-Richtung am Gigathlon etwas unklar

Social Media-Richtung am Gigathlon etwas unklar

Dass man sich im Sportumfeld den Möglichkeiten der Social Networks genau so bedient wie andere Anbieter, Brands und Marketing-Organisationen ist nichts Neues. Auch der populärste Multisport-Anlass der Schweiz präsentiert sich auf Facebook, Twitter, XING oder YouTube. Leider sind hier noch Schwachstellen erkennbar. Zum Beispiel der Youtube-Channel des Gigathlons: der aktuellste Beitrag ist der Streckenbeschrieb der letzten Durchführung im Juli 2011. Trotz einer Unmenge an möglichen Beiträgen, Reportagen und in Bewegtbild festgehaltenen Erlebnissen und Eindrücken ist leider sehr wenig Content vorhanden, deshalb abonniert man diesen Kanal auch nicht. Kontinuität ist das Stichwort, ein Thema oder eine Interessengebiet muss laufend gepflegt und am Leben erhalten werden. Hier verpasst man die Chance die Community näher an sich zu binden und zu vergrössern. Man hat zwar alle passenden Social Networks berücksichtigt, nun fehlt aber die kontinuierliche Bewirtschaftung und die optimale Verbindung/Vernetzung. Mit einer Verbesserung diesbezüglich könnten zum Beispiel auch die Partner und Sponsoren ganzjährig verstärkt integriert und dabei auch näher an den Event gebunden werden. Hoffnung macht der Kommunikationsstart für die Austragung 2012. Die heiss erwartete Bekanntgabe der Strecke erfolgt via Livestream am 5. Oktober. Auf Facebook können während der Informationsveranstaltung direkt Fragen gestellt werden. Sofern die Gigathlon-Organisation nun auch die anderen Channels abgestimmt einbindet und laufend mit spannendem, weiterführendem Content befruchtet kann sich die Sportler-Gemeinschaft freuen. Dann nähmlich beginnt die spektakulärste Reise durch die Schweiz bereits Monate vor dem eigentlichen Start erfolgreich im Internet.

Viele Firmen und Organisationen absolvieren Lehrjahre im Social Media-Zeitalter, warum also nicht auch nicht die Gigathlon-Organisation. Kennt ihr Beispiele aus dem Sport-Event-Umfeld, welche wirklich als “Best Practise” bezeichnet werden könnten und von welchen die Gigathlon-Organisation noch etwas lernen könnte?

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Jul 13

Mit dem Satz “Folge dem Cosmic Panda über den doppelten Regenbogen” wirbt Google für das neue Design von Youtube. Über die Seite Cosmicpanda kann man sich zum Regenbogenflug anmelden. Wieso ein Space-Panda mit Sternchenaugen uns auf die neue Plattform führt, sei dahingYoutube | Cosmic Panda estellt, aber mit Sicherheit liegen lange Entwickler-Nächte dahinter :)

Das Redesing war absehbar gewesen, nachdem Google die Social Media Welt mit Google+ aufgerüttelt hatte, kommen natürlich auch alle alten Plattformen zum Zug. Verwunderlich nur, dass das Designe nicht entsprechend den anderen Google-Plattformen angepasst wurde.

Natürlich habe ich dies gleich mal ausprobiert und mich über Cosmic Panda angemeldet.  Der erste Eindruck war für mich recht verwirrend, da es mir auf meiner Kanalseite plötzlich meine privaten Playlists angezeigt hatte.  Dies kann man aber leicht wieder unter “edit” kurz anpassen.

Oben nun kann man unter vier verschiedenen Templates wählen, wobei ich “Alles” oder “Ersteller”  empfehlen würde.  Natürlich kann man beim Channel auch ein schönes Background Bild setzen und Infos editieren. Für BG Bilder gestalten habe ich hier noch einen Tipp.

Als weiteres gefällt mir auch die Möglichkeit andere Channels zu promoten. Auf der rechten Channel-Seite können 16 andere Channels hinzugefügt werden. Damit kann man wie bei Facebook bestimmte Personen hervorheben.

Das schönste aber im neuen Youtube-Layout ist die Möglichkeit, dass das Video während dem Durchstöbern von Kanälen, Playlisten und anderen Videos  nicht unterbrochen wird.  Des Weiteren kann man zwischen vier grössen zum Betrachten den Videos wählen. Aber leider sind diese besagten Funktionen derweil erst in Google Chrome verfügbar.

Nicht optimal in den Kanal integriert sind die Community-Comments, welche man jetzt unter dem Community-Tab auffinden kann und nicht direkt auf der Startseite sichtbar sind. Die Kanal-Kommentare von anderen Usern werden so sicherlich stark abnehmen, da man sich zuerst aktiv bis zu den Kommentaren durchklicken muss. Des Weiteren kann man auch unter dem Community-Tab meine “Recent Activities” verfolgen. Dies find ich jetzt wirklich nicht nötig, dass jeder sehen kann, zu welcher privaten Playlist ich welche Songs hinzufüge. Oder auch wieviele Personen ich abonniere, usw. Also, zumindest sollte man dies irgendwo einstellen können, welche Sachen man sehen kann und welche nicht.

 

Schon die neuen Youtube-Oberfläche getestet? Was haltet ihr davon?

 

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Jul 06

Social Media und Mineralwasser mögen auf den ersten Blick nicht zwingend zusammenpassen. Wie man aber eine im wahrsten Sinne des Wortes “heisse” Social Media-Kampagne auffährt zeigt uns Perrier. Herauszuheben ist dabei der Ansatz, dass die Kampagne die User resp. Viewer involvierte, und das auf eine einfache wie clevere Art und Weise.

Die französische Ur-Marke des Getränkehandels schuf auf seinem Youtube-Kanal den “Club Perrier” und produzierte dafür sechs wirklich gelungene Videos. Während das erste Video zwar cool, aber eher zurückhaltend aufgebaut war, steigert sich die Stimmung bei jedem Video. Die Idee im Hintergrund: Es ist nicht möglich alle Videos auf einmal zu schauen. Erst mit der steigenden Anzahl views steigert sich die Atmosphäre von einem coolen Ambiente zu einer heissen Party.

 

Bereits in der ersten Woche waren rund 1 Million views zu verzeichnen, bis heute sind es über 11 Millionen. Hier kommt natürlich der Ur-Gedanke von Social Media als Austauschplattform voll zur Geltung. Damit man sich möglichst rasch das nächste Video zu Gemüte führen kann shared man den “Le Club Perrier” auf Facebook, Twitter oder per Mail.

Ich wüsste nicht ob und wann ich mal Perrier getrunken habe, trotzdem finde ich die Kampagne sehr gelungen. Vor allem die Verbindung der einzelnen Elemente, die Einbindung der Besucher und das cross-mediale Potential verdienen Beifall. Was haltet ihr davon? Welche Kampagnen gefallen euch am besten?

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