Feb 01

Am WEF, dem World Economic Forum in Davos, finden sich aktuell wieder die Mächtigen dieser Welt ein um über die Entwicklungen und Lösungen dieser Welt zu debattieren, aber natürlich auch um vor allem hinter den Kulissen Beziehungen zu pflegen und Entscheidungen zu treffen. Hat sich die Unnahbarkeit des Anlasses für Normalsterbliche durch Social Media verändert oder sind Facebook, Twitter, Pinterest oder Tumblr auch bei der Eingangskontrolle hängen geblieben?

Social Media am WEF Davos 2012

Wie fast jede Veranstaltung von Rang und Namen findet sich das World Economic Forum in den verschiedenen Social Media Channels wieder, wie die Beispiele auf Facebook, Google+Twitter oder Youtube zeigen. Zum Beispiel folgen auf Twitter fast 2 Millionen User den Tweets aus Davos. Noch wichtiger resp. interessanter wäre aber mehr über das “Involvement” der User zu erfahren, speziell jener welche das WEF nur aus der Distanz verfolgen können mangels Einladung. Matthias Lüfkens als Social Media-Verantwortlicher des WEF äussert sich auf NZZOnline über die Massnahmen, mit welchen man sich dank Facebook und Twitter der Aussenwelt öffnet. Dabei werden sogar aus geschlossenen Events Informationen via Twitter publiziert. Damit soll Transparenz geschaffen und die schwelende Kritik eingedämmt werden, das World Economic Forum verschliesse sich der Aussenwelt. Dank den neuen Medien können sich jetzt alle in die Gedanken und Meinungen des Veranstalters und der Teilnehmer einklinken. Zum Beispiel sollen gemäss Berichten von news.ch und Allvoices am vergangenen Mittwoch rund 460 Delegierte über 4400 Tweets abgeschickt haben, mit über 8000 Antworten resp. fast 19’000 Rückantworten.

Wir haben also jetzt die Öffnung für die Aussenwelt und die Möglichkeit, dass sich die User aktiv via Social Media einbringen können. Wie gross ist aber die Chance damit auch wirklich etwas bewegen können in den Köpfen der Mächtigen dieser Welt? Werden die Meinungen ungehört im Internet versickern oder werden diese in den Dialog am WEF Davos aufgenommen?

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Jan 19

Social Media ist immer dabei – vor allem wenn es zu Katastrophen kommt. Was bei 9/11 noch den Handyverkehr lahmlegte, erfolgt heute über Twitter und Facebook: Nachrichtenfluten berichten über Details und Hintergründe. So sah man es zum Beispiel bei der Notlandung  im Hudson River oder beim DC Erdbeben, wo Twitter-User vom Beben hörten, bevor es bei ihnen ankam. Beim neusten Unglück könnte Social Media sogar Teil der Ursache gewesen sein. Wie The Telegraph schreibt, könnte ein Facebook-Post den Kapitän zu einem ungewöhnlichen Manöver verführt haben.

Wie entwickelt sich eine Welt, in welcher Social Media nicht mehr abbildet, was passiert, sondern Situationen bewusst für Social Media generiert werden? Was für Folgen könnte eine solche Entwicklung haben? Die Concordia ist hierfür wohl kein Paradebeispiel: Angeblich soll Antonello Tievolli über Facebook seiner Schwester mitgeteilt haben, dass sie bald an seiner Heimatinsel vorbeifahren, was den Kapitän der Concordia dazu bewegte, näher an die Insel heranzuschippern. Der kleine “Social Media-Stunt” hatte daraufhin die Kollision mit den Unterwasserfelsen und den Schiffsuntergang zur Folge.

Publicity Events gehören in Bezug auf Print und TV zum Alltag, doch auch Social Media zieht hierbei nach. Mit Aktionen wie Topping und Planking werden gezielt Aktionen gestartet, um diese später auf den Plattformen zu verbreiten, was auch je länger je mehr zu Werbezwecken genutzt wird. Gerade hier ist wichtig, dass Firmen ihre Chancen wahrnehmen. Durch gezielte Aktionen können nicht nur im Online-Bereich, sondern auch in den traditionellen Medien grosse Schlagzeilen und somit Publicity ohne grossen Aufwand erzielt werden.  Jedoch – wie gerade das Beispiel der Concordia zeigt – ist auch hier mit Vorsicht und gesundem Menschenverstand  zu walten, denn schon die Titanic sank 1912, weil Mr. Ismay sein Werk in den New Yorker Schlagzeilen sehen wollte.

Welche Gefahren siehst du in Bezug auf gestagete Events für Social Media? Welche Chancen? Wer hat seine Möglichkeiten am effektivsten genutzt?

 

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Dez 16

Wie besser Kunden zu binden als mit einem Onlinevoting, das die Community aktiviert und perfekt die Social Media Mechanismen nutzt? Aber Vorsicht ist geboten, denn schnell kann der Schuss nach hinten los gehen. Was da losgetreten werden kann und wie darauf reagiert wird lest ihr im folgenden Beitrag.

Ich nehme hierzu den Adventskalender von AXE. Die Sache ist einfach: Unter http://www.axe.de/excite/ kann ich irgendeinen Begriff vorschlagen, für das andere dann voten. Der Begriff, der am Ende des Tages die meisten Stimmen erhält, wird von der AXE Filmcrew mit der Schauspielerin Sarah Brandner (ihres Zeichens die Freundin des Deutschen Fußballspielers Bastian Schweinsteiger) umgesetzt und drei Tage später veröffentlicht.

Solche Online Votings rufen jedesmal Hacker und Online Communities auf den Plan und als Einzelner hat man jeweils null Chancen zu gewinnen. Besonders die Gamer Communities können innerhalb von wenigen Minuten Hunderte von Votes sammeln (“Votings riggen“), und deshalb stehen dann am Ende des Tages Namen wie “Creeper”, “Salazar” oder “Gronkh”, und Begriffe wie “Isomorphismus“, “DerGerät” (basierend auf dem Ausschnitt in TV Total) oder “Rüttelplatte” zuoberst. Dies sind Begriffe aus Online Games, Namen von in der Szene bekannten Zockern und unmögliche Wörter, die von diesen Communities vorgeschlagen wurden, um dann zu sehen, wer mehr Teilnehmer aktivieren konnte. Da einige dieser Jungs und Mädels natürlich auch technisch was auf dem Kasten haben, versuchen sie auch auf unerlaubten Wegen zu mehr Stimmen zu kommen. Dabei muss man einfach nur den Datenverkehr zwischen dem Flash Frontend und dem Server analysieren, die Antwort vom Server im JSON-Format auseinandernehmen, die Verschlüsselung aufgrund des Actionskripts in dekompilierten SWF-Datei knacken, das Flashteil als Script nachbauen und somit unendlich vielmal voten, da so auch das Captcha übergangen wird  (detailliert beschrieben in Online Foren).

Unilever hat auf diese Aktionen reagiert und auf ihrer Facebook Fanpage ein Statement platziert, das aber eher unbeholfen wirkt und mit ihrer Provokation wohl das Gegenteil bewirken wird (s. rechts). Komisch dabei ist nur, dass diese Aktion bereits letztes Jahr durchgeführt worden ist und es zu unglaublichen Kreationen wie Schokomettigel (plus Reverse Version), Tafflyer oder Kackeldackel geführt hat, die dann tatsächlich verfilmt worden sind.  Anscheinend kümmert es Unilever wenig, dass am Zielpublikum vorbei Werbung gemacht wird, ausser die Mitglieder dieser Communities sind tatsächlich ihr Zielpublikum. Und weiter: “Diese Community soll sowohl eine Plattform für eure Selbstdarstellung bieten als auch AXE Effekt’s Werte reflektieren.” Na wenn Kackeldackel AXE’s Werte reflektieren soll…

Wie geht ihr als Auftraggeber mit solchen Votings um? Was für Massnahmen trefft ihr als Programmierer um solche Missmanipulationen zu verhindern? Gibt es überhaupt ein allbewährtes Mittel gegen Spamming? Macht ihr noch bei Online Votings mit, oder denkt Ihr euch, dass eh alles nur Lug und Betrug ist?

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Nov 21

Vom 27. Juli 2012 bis 12. August sind alle sportinteressierten Augen nach London gerichtet, auf die olympischen Sommerspiele in London. Was in der Antike als Fest für die Götter begann ist heute das grösste Sportspektakel der Welt. Neben der Faszination für Ergebnisse, Rekorde und Emotionen ist immer interessant zu beobachten, wie die neuen Medien wie Facebook, Youtube oder Twitter eingebunden werden. Sind die Olympic Games 2012 auch die ersten wahren Social Media-Games? 

Im ersten Moment könnte man  sagen: Moment, erst kommt noch der Winter, die Sommerspiele sind noch weit weg. Na ja, der Vorverkauf läuft seit März 2011 und die meisten Athleten bereiten sich bereits seit Jahren auf den Event vor. Auch in der Kommunikation ist langsam Bewegung zu spüren. Die offizielle Facebook-Fanpage oder der Twitter-Account zeigen bereits ein beachtliches Involvement der Community, nicht zuletzt auch dadurch bedingt dass man nicht nur einfach Vorverkaufs-Informationen streut sondern auch spannende Inhalte, Beiträge, News und Informationen integriert.  Erste Emotionen werden unter anderem durch den Einsatz von Bild- und Filmwelten vermittelt. Das Beispiel in der Folge ist aber nicht vom offiziellen London 2012-Youtube-Channel, sondern entstammt einer Promo-Idee aus den USA, wie man leicht bemerkt.

Neben den offiziellen Social Media-Kanälen eröffnen sich natürlich etliche Nebenschauplätze, u.a. durch unabhängige Facebook-Fanpages wie Olympia 2012. Einige kann man durchaus als wertvoll bezeichnen, andere hingegen wiederum als Ärgernis. Ganz interessant ist jedoch die Tatsache, dass Social Media nicht einfach ein Teil des Online-Marketings der Organisation darstellt, sondern wirklich auch Thema für Beteiligte, Athleten etc. ist. Folgender Beitrag von Julio Romo informiert über die Bemühungen des olympischen Komitee’s, Social Media-Guidelines für London 2012 aufzubereiten. Aktuell kann man sicherlich noch bilanzieren, dass London 2012 in der digitalen Welt noch keine Rekorde oder Bestergebnisse erziehlt hat, man könnte sagen die Olympia-Norm betreffend Social Media wurde knapp erfüllt. Bleibt abzuwarten ob man die Chancen nützt, welche sich auf Grund der Vielfalt an Themen, Emotionen, Siegen & Niederlagen, Tragödien, komischen Erlebnissen etc. anbieten werden. Wir werden regelmässig über das Sport-Highlight des kommenden Jahres berichten und seinen Weg, auch als Social Media-Games in die Geschichte einzugehen.

Inwieweit ist ein Anlass wie die olympischen Spiele, egal ob Sommer oder Winter, überhaupt die geeignete Plattform für den Einsatz der Social Networks, aus Sicht des Veranstalters? Wird es auch bezüglich Social Media Marketing wieder heissen: “I declare the olympic games 2012 in London as the best games ever”?

 

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Okt 13

iPhoe 5 durchsichtigDas fehlende iPhone 5 und das  iPhone 4s scheinen das Nummer 1 Thema zu sein, sei es auf allen meinen Social Media Kanälen oder in der Presse. Trotz anfänglicher Enttäuschung wollen nun plötzlich doch alle ein iPhone 4s. Wo man hinschaut wird nach neuen Informationen gesucht und die Test-Videos von den wenigen Glücklichen, welche bereits ein Modell ergattert haben, boomen auf YouTube. Doch bringt das neue Gerät die Leitung, die es verspricht?

Als erstes zum Thema Siri: Beim iPhone 4 schien es, als würde es Englisch weit besser verstehen als Deutsch. Siri scheint jedoch auch mit anderen Sprachen gut umzugehen (Hochdeutsch only, versteht sich). Wie das Testvideo auf 20min.ch zeigte, sollten jedoch Ausdrücke wie “äh” vermieden werden, denn Gespräche werden genau transkribiert.  Abgesehen davon denkt Siri mit und folgt meinen Aussagen treffend, im Vergleich zum iPhone 4, wo die Sprachsteuerung öfters zu ungewollten Anrufen führte…

Die zwei Prozessoren machen das Gadget schneller und die Kamera ist wie erwartet endlich “Top Class” und kann mit der Konkurrenz mithalten. Ansonsten bleibt mehr oder weniger alles beim Alten. Ist ja schliesslich auch noch kein iPhone 5.

Da bleibt nur noch die Frage: wo bestellen? Am 28. Oktober soll es ja bereits soweit sein und das Gerät soll in der Schweiz offiziell in den Verkauf gehen. Empfohlen wird eine Vorbestellung bei den Shops. Dies ist schliesslich auch praktisch für den Lieferanten, um abzuschätzen wie hoch die Nachfrage sein wird. Das Risiko besteht nur darin, dass die Vorbesteller auf ihr Gerät länger warten müssen, als diese, welche spontan von einer Nachlieferung profitieren. Ich habe gerade damit schon zweimal positive Erfahrungen gemacht. Gutes Timing ist alles.  Und psssst… : Manchmal helfen einen die Shop-Mitarbeiter auch  mit “Inside-Tipps” weiter. :)

Für alle, die das Gerät aus der virtuellen Nähe betrachten möchten, hier noch ein aufschlussreiches Testvideo von Bild.de:

Kaufst du das neue Gerät? Hattest du es schon einmal in der Hand und hast Erfahrungen sammeln können? Lässt dich der Wirbel kalt?

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Okt 03

Ausdauersport und Social Media passen gemäss gängigem Cliché nicht direkt zusammen. In Tat und Wahrheit spielen aber die Möglichkeiten des Webs, vor allem verbunden mit mobilen Anwendungen und Applikationen, eine immer grössere Rolle auch bei der Organisation und Durchführung von Events wie dem Swiss Olympic Gigathlon.

Social Media-Richtung am Gigathlon etwas unklar

Social Media-Richtung am Gigathlon etwas unklar

Dass man sich im Sportumfeld den Möglichkeiten der Social Networks genau so bedient wie andere Anbieter, Brands und Marketing-Organisationen ist nichts Neues. Auch der populärste Multisport-Anlass der Schweiz präsentiert sich auf Facebook, Twitter, XING oder YouTube. Leider sind hier noch Schwachstellen erkennbar. Zum Beispiel der Youtube-Channel des Gigathlons: der aktuellste Beitrag ist der Streckenbeschrieb der letzten Durchführung im Juli 2011. Trotz einer Unmenge an möglichen Beiträgen, Reportagen und in Bewegtbild festgehaltenen Erlebnissen und Eindrücken ist leider sehr wenig Content vorhanden, deshalb abonniert man diesen Kanal auch nicht. Kontinuität ist das Stichwort, ein Thema oder eine Interessengebiet muss laufend gepflegt und am Leben erhalten werden. Hier verpasst man die Chance die Community näher an sich zu binden und zu vergrössern. Man hat zwar alle passenden Social Networks berücksichtigt, nun fehlt aber die kontinuierliche Bewirtschaftung und die optimale Verbindung/Vernetzung. Mit einer Verbesserung diesbezüglich könnten zum Beispiel auch die Partner und Sponsoren ganzjährig verstärkt integriert und dabei auch näher an den Event gebunden werden. Hoffnung macht der Kommunikationsstart für die Austragung 2012. Die heiss erwartete Bekanntgabe der Strecke erfolgt via Livestream am 5. Oktober. Auf Facebook können während der Informationsveranstaltung direkt Fragen gestellt werden. Sofern die Gigathlon-Organisation nun auch die anderen Channels abgestimmt einbindet und laufend mit spannendem, weiterführendem Content befruchtet kann sich die Sportler-Gemeinschaft freuen. Dann nähmlich beginnt die spektakulärste Reise durch die Schweiz bereits Monate vor dem eigentlichen Start erfolgreich im Internet.

Viele Firmen und Organisationen absolvieren Lehrjahre im Social Media-Zeitalter, warum also nicht auch nicht die Gigathlon-Organisation. Kennt ihr Beispiele aus dem Sport-Event-Umfeld, welche wirklich als “Best Practise” bezeichnet werden könnten und von welchen die Gigathlon-Organisation noch etwas lernen könnte?

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Jul 13

Mit dem Satz “Folge dem Cosmic Panda über den doppelten Regenbogen” wirbt Google für das neue Design von Youtube. Über die Seite Cosmicpanda kann man sich zum Regenbogenflug anmelden. Wieso ein Space-Panda mit Sternchenaugen uns auf die neue Plattform führt, sei dahingYoutube | Cosmic Panda estellt, aber mit Sicherheit liegen lange Entwickler-Nächte dahinter :)

Das Redesing war absehbar gewesen, nachdem Google die Social Media Welt mit Google+ aufgerüttelt hatte, kommen natürlich auch alle alten Plattformen zum Zug. Verwunderlich nur, dass das Designe nicht entsprechend den anderen Google-Plattformen angepasst wurde.

Natürlich habe ich dies gleich mal ausprobiert und mich über Cosmic Panda angemeldet.  Der erste Eindruck war für mich recht verwirrend, da es mir auf meiner Kanalseite plötzlich meine privaten Playlists angezeigt hatte.  Dies kann man aber leicht wieder unter “edit” kurz anpassen.

Oben nun kann man unter vier verschiedenen Templates wählen, wobei ich “Alles” oder “Ersteller”  empfehlen würde.  Natürlich kann man beim Channel auch ein schönes Background Bild setzen und Infos editieren. Für BG Bilder gestalten habe ich hier noch einen Tipp.

Als weiteres gefällt mir auch die Möglichkeit andere Channels zu promoten. Auf der rechten Channel-Seite können 16 andere Channels hinzugefügt werden. Damit kann man wie bei Facebook bestimmte Personen hervorheben.

Das schönste aber im neuen Youtube-Layout ist die Möglichkeit, dass das Video während dem Durchstöbern von Kanälen, Playlisten und anderen Videos  nicht unterbrochen wird.  Des Weiteren kann man zwischen vier grössen zum Betrachten den Videos wählen. Aber leider sind diese besagten Funktionen derweil erst in Google Chrome verfügbar.

Nicht optimal in den Kanal integriert sind die Community-Comments, welche man jetzt unter dem Community-Tab auffinden kann und nicht direkt auf der Startseite sichtbar sind. Die Kanal-Kommentare von anderen Usern werden so sicherlich stark abnehmen, da man sich zuerst aktiv bis zu den Kommentaren durchklicken muss. Des Weiteren kann man auch unter dem Community-Tab meine “Recent Activities” verfolgen. Dies find ich jetzt wirklich nicht nötig, dass jeder sehen kann, zu welcher privaten Playlist ich welche Songs hinzufüge. Oder auch wieviele Personen ich abonniere, usw. Also, zumindest sollte man dies irgendwo einstellen können, welche Sachen man sehen kann und welche nicht.

 

Schon die neuen Youtube-Oberfläche getestet? Was haltet ihr davon?

 

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Jul 06

Social Media und Mineralwasser mögen auf den ersten Blick nicht zwingend zusammenpassen. Wie man aber eine im wahrsten Sinne des Wortes “heisse” Social Media-Kampagne auffährt zeigt uns Perrier. Herauszuheben ist dabei der Ansatz, dass die Kampagne die User resp. Viewer involvierte, und das auf eine einfache wie clevere Art und Weise.

Die französische Ur-Marke des Getränkehandels schuf auf seinem Youtube-Kanal den “Club Perrier” und produzierte dafür sechs wirklich gelungene Videos. Während das erste Video zwar cool, aber eher zurückhaltend aufgebaut war, steigert sich die Stimmung bei jedem Video. Die Idee im Hintergrund: Es ist nicht möglich alle Videos auf einmal zu schauen. Erst mit der steigenden Anzahl views steigert sich die Atmosphäre von einem coolen Ambiente zu einer heissen Party.

 

Bereits in der ersten Woche waren rund 1 Million views zu verzeichnen, bis heute sind es über 11 Millionen. Hier kommt natürlich der Ur-Gedanke von Social Media als Austauschplattform voll zur Geltung. Damit man sich möglichst rasch das nächste Video zu Gemüte führen kann shared man den “Le Club Perrier” auf Facebook, Twitter oder per Mail.

Ich wüsste nicht ob und wann ich mal Perrier getrunken habe, trotzdem finde ich die Kampagne sehr gelungen. Vor allem die Verbindung der einzelnen Elemente, die Einbindung der Besucher und das cross-mediale Potential verdienen Beifall. Was haltet ihr davon? Welche Kampagnen gefallen euch am besten?

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Jun 22

Amy Winehouse: ein Stimmwunder, ein Riesentalent….leider aber seit Jahren auch begleitet von Aussetzern und Eskapaden. Der desaströse Tournee-Auftakt vom 18. Juni in Belgrad führte jetzt zur Absage der verbleibenden Show’s, darunter auch zweier Open-Air-Auftritte in der Schweiz. Wie sind die Reaktionen im Internet, und was am meisten interessiert, wie kommuniziert man seitens der Künstlerin und Veranstalter, z.B. via Social Networks.

Starten wir mit Facebook: Über zwei Millionen Fans hat die Künstlerin dort, und was am meisten überrascht: Only Good News. Seit April ist zwar nicht gerade viel passiert, und letztlich gingen nur noch ein paar Feeds ein mit “Erfolgsmeldungen”. Nicht eine Info seitens Management, Künstlerin, Agent whatsoever betr. der Tourabsage (zumindest nicht bis 21. Juni). Die Kommentare der Fans sind jedoch mehr als eindeutig: Wut, Enttäuschung, Mitleid…..aber auch hier absolut kein Dialog mit den Fans. Wechseln wir mal zu Twitter: Am 20. Juni (2 tage nach dem Konzertflop in Serbien) geht’s um eine neue Single, datiert auf den 18. Juni ist ein Tweet von “beginning rehearsals”, obwohl am gleichen Tag der Tourstart war. Konzertveranstalter Good News wenigstens hat die Info auf seiner Facebook-Page platziert. Für mich persönlich doch eine Enttäuschung in doppelter Hinsicht: Wie kann ein so privilegierter Mensch sein Talent so vergeuden, und warum nützt man nicht die Möglichkeiten der Kommunikation via Social Media, um wenigstens den Dialog mit den treuen Fans aufrechtzuerhalten, in Echtzeit die nötigen Informationen zu liefern statt die Fancommunity sich selbst zu überlassen. Sonst könnten sich die Fans gleich doppelt verschaukelt vorkommen.

Es reicht einfach nicht Facebook, Twitter, Tumblr etc. nur als Einweg-Kommunikation und zusätzlichen Verkaufsförderungskanal einzusetzen. Speziell auch für die Krisenkommunikation sind Social Media Kanäle entweder sehr nützlich (wenn aktiv gepflegt) oder äusserst gefährlich (wenn kein Dialog stattfindet). Würdet Ihr als Management oder Veranstalter nicht auch alles versuchen, die Fans aktiv zu informieren und in die Kommunikation einzubinden?

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Mai 25

Philipp Sauber erzählt im Radio 24 Studio von seinen Erfahrungen mit Videoportalen wie YouTube, Vimeo und Co. Worauf sollten private und professionelle Videoanbieter achten und welche Portale sind dafür eher geeignet.

Worauf muss ein Filmemacher schauen, wenn er mit dem Handy filmt und warum Videos auf YouTube unter Umständen nicht die gleiche Wirkung haben wie auf Vimeo oder auf Facebook.


Welche Videoportale braucht ihr für eure Videos und warum? Worauf achtet ihr, wenn ihr mit dem Handy filmt?

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