Jun 29

Die meist genutzte Informationsquelle im Internet sind Videos und hier spielt Youtube die Hauptrolle. Für mich sind Podcasts eines der effizientesten Social Media Instrumente, den kein anderes Medium kann Kompetenzen so authentisch rüberbringen. Eine Möglichkeit also auch für Firmen im B2B Bereich Social Media Marketing zu betreiben.

Ich werde anschliessend an diese Social Media Marketing Serie eine mehrteilige Beitragsreihe zum Thema Videocasts und Youtube bringen. Hier nun eine Zusammenfassung zu Handhabung von Youtube.

Social Media Marketing How To, die Themen der Serie im Überblick
1.) Attention statt Interruption, 2.) Community Building, 3.) 4Cs der Social Media Kommunikation, 4.) Social Media Funnel, 5.) 5 Hürden des Social Media Marketings, 6.) Vermarktung & Traffic generieren, 7.) Social Media Kampagne, 8.) Social Lead generieren, 9.) Facebook Site Dos & Donts, 10.) Youtube richtig nutzen, 11.) Slideshare – Leads Dank Präsi, 12.) Werben auf Twitter, 13.) Suche in Social Networks 14.) Social Media Monitoring

Wer setzt auch auf Youtube wenn’s um’s Eigenmarketing geht und was sind eure Erfahrungen?

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Mai 26

online shopping 2010 - reviews, videos, smo gewinnenWas führt zur Kaufentscheidung online? Diese Frage beantwortet die Studie von Power Reviews mit ihrer ersten Studie zum Thema für 2010. Auch wenn manche Zahlen sich in den letzten drei Jahren stabil gehalten haben und somit nicht überraschen, einige Faktoren haben sich doch sehr gewandelt und bieten wichtige Einsichten für Online Shops.

Reviews sind der wichtigste Faktor
72% der Befragten gaben an, dass Custumer Reviews das wichtigste und vertrauenswürdigste Kriterium beim Research sei und zur Kaufentscheidung führe.  64% lesen immer oder fast immer Kundenmeinungen bevor sie sich zum Kauf entscheiden. 31 % investieren mehr als 10 Minuten die Reviews zu lesen, ein sattes Drittel investiert mehr als eine halbe Stunde dafür zum Kaufentscheid.

Als negative Faktoren stand auf Platz 1 (72%) fehlende oder mangelhafte Informationen des Webseitenbetreibers und auf Platz 2 (49%) keine oder zu wenige Kundenmeinungen zum Produkt.

Rich Media Inhalte
Hier gab es einen richtigen Schub nach  vorne. Insgesamt 58% liessen sich von Produktvideos entweder durch den Verkäufer oder von Kunden erstelltes Bewegtbild zum Kauf überzeugen. Ein eindrückliches Ergebnis. Denn 30% gaben ebenfalls an, eine Seite zu verlassen wenn Rich Media Inhalte zum Produkt fehlen.

Social Networks
Auch hier hat sich einiges getan, eine Entwicklung die selbst Google anfängt Kopfzerbrechen zu bereiten. Bereits 31% lassen sich davon überzeugen, was Freunde auf Facebook über das Produkt erzählen, weitere 25% schätzen eine Facebook Fanpage des Unternehmens und Twitter Aktivität des Unternehmens und Kundenstimmen schlagen mit 17% zu buche für die Kaufentscheidung. Wer also hier nicht mitmacht ist selber Schuld (und bald weg vom Markt?).

Google immer noch weit vorne
Immer noch 57% beginnen ihre Nachforschungen in einer Suchmaschine, wohingegen bis dato nur 5% “blind” auf Social Networks – also ausserhalb des Freundeskreises – ihre Suche nach Produktinformationen beginnen. Die anderen 38% verteilen sich auf die Seiten der Hersteller und Retailer.

Die Entwicklung wird schon eine Weile propagiert, schön dass es nun auch ein paar aktuelle und verlässliche Zahlen dazu gibt. Wie geht ihr vor? Wie wichtig sind Euch Kunden Reviews, Bewertungen, Videos und Social Networks bei Recherche und Kaufentscheidung?

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Apr 26

Facebook und ein ungeschickt agierender Konzern führen den ersten Krieg, der in die Geschichte des Web 2.0 eingehen wird. Alles begann mit diesem Video von Greenpeace – Dirk hat hier schon darüber geschrieben. Doch was lief genau ab?

Innerhalb weniger Tage verbreitete sich das Greenpeace-Video tausendfach. Greenpeace hat die Botschaft, dass Nestlé nicht ganz tierfreundliches Palmöl für KitKat verwendet wird, auf dem Youtube-Kanal und den eigenen Seiten verbreitet. Auf Facebook wurde es frech auf der offiziellen Fanseite von KitKat gepostet. Nach dem Nestlé reklamiert hatte, nahm YouTube den Spot vom Web. Der Konzern monierte “Urheberrechtsverletzungen”, setzte damit aber einen Sturm der Entrüstung in Gang. Aus KitKat wurde “Killer”. Auch die KitKat-Fanseite auf Facebook war vorübergehend nicht mehr erreichbar, damit all die bösen Kommentare der User gelöscht werden konnten. Das war wohl genau der Auslöser, der für die noch raschere Verbreitung des Spots gesorgt hat.

Ohoh. Das sind ein paar der grössten Fehler, die man im Social Media-Bereich machen kann. Ein Video auf YouTube sollte man nicht löschen lassen. Damit springt man schon ein erstes mal von der Brücke. Der zweite Sprung folgte dann mit der Zensur auf Facebook. Nestlé selber hat dann noch auf ihrer eigenen Facebook-Page folgenden Satz gepostet: “Thanks for the lesson in manners. Consider yourself embraced. But it’s OUR page, we set the rules, it was ever thus.” Und der dritte Sprung: Nestle hat die Diskussion auf ihre Corporate Webseite umgeleitet – anstatt sie dort zu führen, wo sie stattfindet.

Dass nach dem ersten Krieg ein zweiter folgen wird, wissen wir alle ganz genau. Dass dabei auch wieder die sozialen Plattformen eine tragende Rolle spielen werden, ist auch klar. Letzte Woche haben sich Greenpeace-Aktivisten vor der deutschen Nestlé-Zentrale in Frankfurt positioniert. Auf einer Leinwand sind alle Tweets, die über den Greenpeace-Kanal eingehen, zu sehen.

Der Clou: Mittlerweile werden auch Stimmen laut, die sagen, Greenpeace missbrauche das Web 2.0, indem die Organisation Propaganda ohne Rücksicht auf Verluste mache. Greenpeace nimmt diese Kritik ernst. Schliesslich wollen sie nicht vom Jäger zum Gejagten werden.

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Apr 21

Wie schafft man es mit kleinem Budget Millionen von Menschen zu erreichen um auf ein unangenehmens Thema aufmerksam zu machen? Ja ja, das Internet. Einfach mal was auch Youtube stellen und schon gehts ab.

Das man genauso gut sagen könnte ich schütte ein Glas Rotwein in den Atlantik und alle Fische werden betrunken trifft den Kern der Sache. Es gibt sie aber doch, die herzerwärmenden Geschichten, in denen es doch funktioniert, ohne dass man Agenturen dafür bezahlt künstlichen Hype zu erzeugen und so alle Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen auf Youtube & Co. Nämlich durch eine gute Idee, einen Hintergrund über den die Presse schreibt und ein Thema das emotional bewegt.

So geschehen beim Providence St. Vincent Medical Center in Portland, Oregon. Die wollten nämlich die Aktion unterstützen die von einem Hersteller pinker Untersuchungshandschuhe für den medizinischen Bereich herstellt. Ein Teil der erlöse wird gespendet für Mammographien zur Erkennung von Brustkrebs – für Frauen, die sich die Untersuchung nicht leisten können. Also produzierte das Klinikum ein Video, in dem wirklich alle Angestellten mittanzen, vom Chefarzt bis zur Reinigungskraft. Und alle tragen die signalfarbenen pinken Handschuhe.

EinErfolg? Schaut man sich die Views an auf Youtube, verschlägt es dem abgebrühtesten Viral Marketer die Sprache: in 5 Monaten wurde das Video 9.157.000 mal geschaut. Und somit ein riesen Erfolg für alle. Für den Handschuh Hersteller, das Klinikum und natürlich auch für die Frauen, die sich die Untersuchung nicht hätten leiten können.

Da kann ich nur noch zwei Dinge sagen. Hut ab und viel Spass beim anschauen, es ist wirklich gelungen:

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Dez 14

youtube-logoYoutube ist eins der Social Networks das von Google akquiriert wurde. Und wie bei den meisten Google-Sites lässt die Administration stark zu wünschen übrig. Das gilt auch für Youtube und trotzdem wurde für die Site ein interessantes Statistikmodul entwickelt.

Videos die auf Youtube geladen werden, können danach in Blogs und Websites eingebunden (embedded) werden. So erhöht sich die Zahl der Views des Videos auf Youtube. Interessant für den Ersteller des Videos ist natürlich, wenn man mehr als nur die Anzahl Views geliefert kriegt.

Youtube liefert eine Statistik, die u. a. detailliert darauf schliessen lässt woher der Besucher kam. Wie das ausschaut erkläre und zeige ich im Video.

Nutzt Ihr die Statistikmöglichkeiten von Youtube bereits oder gibt’s andere Tools die ähnliche Informationen liefern?

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Nov 13

Mein lieber Chef, der Dirk, hat mich am Mittwoch gerügt, dass es auf meinen Blogpost so wenig Kommentare gegeben hat. So etwas lasse ich natürlich nicht einfach so auf mir sitzen. Mit diesem Blogpost hier hole ich mir 100 Kommentare und mehr ein. Sobald der hundertste (100) externe Kommentar eingeht, kann ich für den Rest des Tages blau machen.

Aber ich will ja, dass ihr auch etwas davon habt. Alles was mir heute passiert, sobald ich mein Büro verlasse, wird auf Video aufgenommen. Und ihr könnt dabei mitmachen. Wenn ihr in der Stadt Zürich oder in der Umgebung von Zürich unterwegs seid, können wir uns kurz treffen und ein kleines gemeinsames Freitagnachmittags-Video machen. Oder stellt mir eine spezielle Aufgabe. Je früher ich aus dem Büro kann, umso mehr Leute kann ich Besuchen. Eine Vorschau auf das Resultat gibt es am Freitagabend -- den ganzen Tag „Shibby rennt“ am kommenden Dienstag hier auf website-marketing.ch.

Kontaktiert mich ganz einfach via Twitter, Facebook oder schreibt mir eine E-Mail.

Mit diesem Experiment möchte ich euch zeige, was dank Social Media alles möglich ist!

Also haut in die Tasten! Ich brauche 100 Kommentare! Bei wem darf ich vorbeischauen?

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Nov 09

Es gibt über 60 Millionen Blogs – fast unmöglich, aus dieser Masse irgendwie hervorzustechen. Wenige Blogs schaffen es bis ganz nach oben, die meisten verschwinden bald wieder in der Versenkung. Auch Videoblogger müssen einzigartig sein: Sie sind zwar noch in der Minderzahl – aber die Konkurrenz wächst stetig:

Ich habe mir vier Gebote zurechtgelegt, um mit meinen Videos besser wahrgenommen zu werden und mehr Zuschauer zu erreichen.

Wie hebt sich euer Blog von der Masse ab? Welche Gebote habt ihr euch auf die Schiefertafel geschrieben?

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Mai 25

Jugendliche und Studenten sind eine sehr hart umkämpfte Zielgruppe. An der Schwelle zu den “digital natives” sind sie zwar leicht zu erreichen – aber äusserst schwer zu begeistern. Wer die Aufmerksamkeit dieser Zielgruppe will, muss sich von klassischen Werbekonzepten verabschieden und neue Wege gehen. Wir haben uns mit “Dance with me” zusammen mit Adobe auf diesen Weg gemacht.

Mitmachweb, Soziale Netzwerke und dabei sein
Um ein möglichst grosses Publikum dieser Zielgruppe zu erreichen gelten noch alte Grundsätze, jedoch mit neuen Parametern und Kanälen. Den Kunden da abholen wo er steht. Und stehen tun sie in Social Communities wie Facebook, StudiVZ, Twitter & Co. Daher wurden Gruppen in den Communities gegründet und über Freundschaftsanfragen User eingeladen mitzumachen. Denn mitmachen ist einer der Eckpfeiler im Web 2.0. Das Mitmachen bestand in Schritt eins im Voting für einen DJ der mit auf Tour gehen soll. Bis zum Ende des Votings am 10. Mai hatten rund 1000 User die Facebook Applikation installiert und mitgevoted.

Entsprechend gut war die Teilnahme der “realen” Events bei den ersten beiden Shows in Lausanne und Winterthur. Über 200 Studenten zeigten Ihre Tanzkünste vor dem Green- screen – und feierten mit uns bis in die frühen Morgenstunden.

Das Mitmachweb wird im Konzept laufend weiter bedient. Nach den Shows werden die Videoclips der Tänzer freigestellt und sind dann in der Applikation der Microsite www.dancewithme.ch verfügbar. Hier können die User Dancecrews zusammenstellen, Sounds auswählen und am Voting für die beste Dancecrew teilnehmen.

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News & Informationen – kurz und schnell
Wenig wird gelesen, dafür muss es aber immer schneller verfügbar sein. Diese Anforderungen bedienen wir über die umgehenden uplaods der von Usern erstellten Videoclips auf Youtube, die Event Fotos finden die Teilnehmer (und alle anderen interessierten) auf flickr, und tägliche updates gibt es über den Twitter stream, sowie in den Social Communities wie Facebook. Ein wichtiger Faktor hierbei ist, nicht nur zu informieren, sondern Diskussionen in Gang zu halten und im direkten Kontakt mit der Zielgruppe zu stehen. Ein-Weg-Kommunikation war gestern.

Hier gibt es noch das Behind the Scenes Video.

Für uns war es eine tolle Herausforderung und die Ergebnisse stellen uns sehr zufrieden. Wenngleich uns bewusst ist, dass die Zeiten, in denen man ein Konzept einmal aufstellt und repliziert vorbei sind. Möglicherweise müssen wir in zwei Jahren schon wieder neue Wege gehen um die Zielgruppe zu erreichen. Aber das macht unseren Job ja so spannend. Habt ihr ähnliche Erfahrungen, auf Agentur- oder Userseite mit Social- und Crossmedia Kampagnen gemacht? Und gehört ihr schon zu den Leuten die keinen e-mail Account mehr haben, weil ja alles über Twitter und Facebook geht?

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