Feb 08

Suchmaschinen-Marketing, welches sich in die Kernbereiche Suchmaschinen-Optimierung (SEO – Search Engine Optimization) und Suchmaschinen-Werbung (SEA – Search Engine Advertising) unterteilen lässt, wird nach wie vor immer wieder bei Entscheidungsträgern hinterfragt. Eigentlich erstaunlich, gemessen am Kosten/Nutzenverhältnis. In diesem Beitrag legen wir den Fokus auf die Suchmaschinen-Optimierung. 

Suchmaschinen-Optimierung (SEO): so werden Sie gefunden!

Suchmaschinen-Optimierung (SEO): so werden Sie gefunden!

Ein nicht unwesentlicher Anteil der Entscheidungsträger innerhalb von Unternehmen und Marketingabteilungen ist nach wie vor etwas zurückhaltend mit dem Mitteleinsatz für für die Suchmaschinen-Optimierung. In diesem Blog wurde in der Vergangenheit immer wieder auf das Warum (reason why) und das Wie (Knowhow & How To) bei der Suchmaschinen-Optimierung eingegangen. In der Folge als Reminder einige der wichtigsten Gründe, warum die Suchmaschinen-Optimierung eine wichtige Rolle innerhalb des (Online-)Marketing-Mix spielt. Diese Auflistung könnte dabei noch weiter ergänzt werden, in den kommenden Wochen werden wir auf einige Punkte im Detail und vertieft eingehen bezüglich der wirkungsvollen Umsetzung.

1. Awareness & Bekanntheitsgrad: Kunden, Partner und Konsumenten suchen die Produktinformationen heute mehrheitlich im Internet, dabei spielen Suchmaschinen, allen voran Google, eine entscheidende Rolle. Entsprechend kann eine Website noch so gut aussehen: wenn man diese über die Suchmaschinen nicht auffindbar macht ist das vergleichbar mit einem schönem Prospekt welcher im eigenen Keller verstaubt.

2. Geringer Streuverlust: Mit einer soliden Optimierung kann sichergestellt werden, dass vor allem jene angesprochen werden, welche auch nach den entsprechenden Inhalten suchen. Das heisst der Streuverlust ist hier massiv geringer als z.B. bei einem sehr teuren Massenversand, bei welchem der Grossteil der Empfänger nicht angesprochen wird.

3. Cross-Media: Wer eine Kampagne auffährt sollte sicherstellen, dass die Inhalte der Website nicht nur auffindbar sind, sondern auch zur jeweiligen Kampagne passen. Nach wie vor werden potentielle Kunden z.B. mittels flankierenden Massnahmen (Radio, Plakat, Inserat etc.) angesprochen und suchen später Informationen dazu im Internet auf der Basis der Kampagnenbotschaften. Wenig erfolgreich ist dabei die die Angabe von Website oder Landingpage innerhalb der Werbe-Formate, der User kann sich das auf Grund der Reizüberflutung kaum merken und sucht eher mit Stichworten/Keywords später via Suchmaschine.

4. Konkurrenzvorteil: Speziell in Verdrängungsmärkten, bei welchen der Wettbewerb der verschiedenen Anbieter gross ist, ist der Vorteil resp. Vorsprung gegenüber dem Mitbewerber eminent wichtig. Neben einer soliden On-Page-Optimierung kann dabei vor allem dank dem zielgerichteten Einsatz von Off-Page-Massnahmen gegenüber der Konkurrenz ein Vorsprung erarbeitet werden.

5. Qualität & Controlling: Solide Suchmaschinen-Optimierung stellt vor allem auch sicher, dass Aufbau und Inhalt einer Website auf die jeweiligen Anspruchsgruppierungen und deren Ansprüche und Informationsverhalten zugeschnitten sind. Dabei sind viele der Erhebungs-Tools, z.B. Google Analytics, kostenlos und generieren keine Einstandskosten, nur die Ressourcen (Knowhow, Personal, Zeit) müssen hier eingeplant werden. Damit kann sichergestellt werden, dass der shift von der Absenderorientierung zur empfängergerechten Kommunikation sichergestellt ist.

Welchen Stellenwert geniesst die Suchmaschinen-Optimierung bei euch?

 

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Jan 12

Google plus Your WorldGoogle hat mit dem Roll-Out des neuen Suchalgorithmus “Search plus Your World” begonnen, welcher verspricht, dass meine Suchresultate noch mehr auf meine Person zugeschnitten sind. Dies aufgrund meiner Informationen, welche ich bei Google+ eingegeben habe. Auf der einen Seite ist dies eine super Möglichkeit, G+ einen Boost zu verpassen, andererseits stellt sich die Frage nach der Relevanz der Ergebnisse. Ein zweischneidiges Schwert.

Auch ich selbst bin mir noch nicht sicher, was ich von der neuen Entwicklung bei Google halten soll, denn ausprobieren konnte ich sie in der Schweiz bisher noch nicht. Allerdings habe ich eine Vorschau gesehen. Über den Suchergebnissen werden neu “personal results” angezeigt, welche über meinen Freundeskreis und die Informationen in meinem G+ Profil ermittelt werden. Dadurch finde ich schneller, was Google denkt dass ich suchen könnte…

Gleichzeitig erhöht Google die Sicherstellung der Privatsphäre, indem die Übertragung der Suchbegriffe, sowie der Transfer mit der SSL-Technologie verschlüsselt werden (https). Trotzdem werden alle meine Suchbegriffe mit meinem Konto bei Google gespeichert und sind später abrufbar, ausser ich schalte diese Funktion explizit aus.

Google denkt also mit. Dies jedoch auf Kosten der Relevanz. Für den User ist neu relevant, was in seinem Kreis passiert, statt das, was allgemein in der Welt geschieht. Da höre ich bereits die vielen “Social Bubble”-Theoristen aufschreien und von einer Isolation und Wissenskluft predigen. Jedoch ist es nicht auch im wirklichen Leben so, dass mein Informationsfluss von meiner Umgebung bestimmt wird?

Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie sich das Angebot entwickeln wird. Gerade Anbieter wie Facebook können bei einem solchen Service nicht mithalten, was G+ vielleicht endlich den Boost verleiht, welchen es dringend gebrauchen könnte.

Wie stehst du zu personalisierten Suchergebnissen basierend auf G+? Hast du Bedenken? Welchen Nutzen und welche Gefahren birgt die Personalisierung deiner Meinung nach mit sich?

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Nov 07

Im letzten Beitrag sind wir auf das Berufsbild des Social Media-Managers eingegangen. Innerhalb der zunehmend komplexer und vielschichtiger werdenden Welt des Online-Marketings entstanden weitere Berufsbilder, unter anderem der SEO-Spezialist oder Spezialist für Suchmaschinen-Optimierung.

Berufsbild SEO-Spezialist

Berufsbild SEO-Spezialist

Man kann die Statistiken konsultieren oder Mutmassungen anstellen wie viele Websites heute noch nicht wirklich suchmaschinentauglich sind. Sogar in konservativ geführten Marketingabteilungen hat sich mittlerweile das Bewusstsein etabliert, dass Suchmaschinenmarketing (SEM) ein zentrales Element im Online-Marketing darstellt. Die eigene Website muss nicht nur Usability- und Design-Aspekten genügen, sondern auch den Anforderungen der Search Enginges, hierzulade heisst das vor allem Google. Da bei der Entwicklung von Websites in vielen Fällen zwar vielschichtiges Know-How einfliesst, aber oftmals das Wissen über Funktionsweise und Merkmale der Suchmaschinen fehlt, nimmt die Zahl an Aufträgen für die Optimierung von Web-Auftritten laufend zu. Viele Firmen, Organisationen und Agenturen beschäftigen mittlerweile eine beachtliche Anzahl an Suchmaschinen-Spezialisten. In vielen Fällen beinhaltet diese Aufgabe vor allem die Suchmaschinen-Werbung (SEA, AdWords). Die ständige Weiterentwicklung bei Google, Bing, Yahoo fordert aber immer mehr Know-How, zum Beispiel hat der Rollout des Farmer- resp. Panda-updates von Google etliche Websiten-Betreiber vor Probleme gestellt, dabei aber glücklicherweise auch Trickser wie Content-Farms oder Scryper Sites. Gefordert sind hier nicht nur ein gewisses Mass an technischem Wissen (u.a. auch HTML und CSS-Kenntnisse), sondern immer mehr auch eine geschickte Hand bei der Kommunikation und idealerweise auch Webpublishing-Erfahrung. (Content is King!) Und da eine Website nie fertig optimiert ist, da permanent äussere Einflüsse auf die Performance einwirken, ist der geübte Umgang mit den Analyse-Tools (z.B. Google-Analytics) ein must. Die abwechslungsreiche Tätigkeit eines Suchmaschinen-Experten wird dabei nicht selten unterschätzt und inskünftig sicherlich noch mehr Bedeutung erhalten. Nicht zuletzt auch deshalb weil immer mehr klar wird dass die Wirkung von qualitativ guten Suchmaschinen-Treffern weitaus höher ist bei weniger Kosten als z.B. der Einsatz von Display-Kampagnen mit Skyscrapern, Bannern etc., auch wenn auch man diese beiden Marketing-Disziplinen nicht direkt miteinander vergleichen sollte. (Push vs. Pull)

Das Leid des SEO-Experten!

Das Leid des SEO-Experten!

Welches sind aus eurer Sicht die wichtigsten Anforderungsmerkmale an einen kompetenten Suchmaschinen-Spezialisten? Beschafft ihr euch das Know-How diesbezüglich extern oder sind in eurer Organisation eigene SEO-Experten am Werk?

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Nov 04

Dass eine Seite schnell laden soll, ist gemäss verschiedenen Studien der wichtigste Aspekt für eine erfolgreiche Webseite (Future:Media:ChangeWebSiteOptimization.com, Vandelay Design, Internet Retailer). Google hat unlängst die Ladezeit einer Website sogar als Kriterium für die Gewichtung des Rankings miteinbezogen (.mattcutts.com, searchengineland.com, seroundtable.com).

Google PageSpeed

Ich habe mal die Liste der Top 10 Seiten in den USA genommen (http://www.alexa.com/topsites/countries/US) und alle durch den Page Speed Test von Google laufen lassen.

 

Hier die Ergebnisse (Maximalpunktzahl 100):

Google 98
Facebook 95
YouTube 90
Yahoo 87
Amazon 95
Wikipedia 65
eBay 86
Twitter 95
Blogger 97
Craigslist 80

Abgesehen von Wikipedia erzielen alle Seiten exzellente Werte, was eigentlich nicht weiter erstaunt. Diese Seiten erzielen mehrere Millionen Pageviews pro Tag.

Nun die Top 15 der Schweizer Seiten:

Ricardo 79
20min 78
Blick 87
Bluewin 85
Tagesanzeiger 68
Search.ch 73
SBB 67
SF 81
Local.ch 84
Admin.ch 82
NZZ 78
Postfinance 82
UBS 63
Homegate 91
AutoScout 86
ausser Konkurrenz: INM 85

Auffallend ist, dass nur eine einzige Seite (Homegate) das Prädikat “Top” mit 91 Punkten erreicht, und dass knapp die Hälfte der Seiten (7) einen Score von weniger als 80 Punkten erreicht. Meist sind es immer die gleichen Themen, die zu einem schlechten Score führen: Fehlendes Browser Caching, suboptimale Bilder und fehlende Komprimierung statischer Ressourcen wie HTML-Files, Stylesheets oder JavaScripts.

Dass die Scores von Google Page Speed eine direkte Korrelation zur Ladezeit einer Website haben zeigt der Artikel unter SEO Chat. Danach kann eine Seite mit einem Score von 80 als durchschnittlich betrachtet werden.

Wieviel Wert legt ihr auf die Optimierung der Ladezeit eurer Website? Lohnt sich für Euch der Aufwand?

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Sep 28

Google Content optimierenHeute kommen wir zum letzten Teil, meiner kleinen Serie über den optimalen Content für Google. Im ersten Teil erklärte ich den Aufbau einer Site, im zweiten was es zu beachten gibt für die Homeseite und im dritten noch die essentiellen Dinge für die Unterseite.
Nun gibt es noch einige Tricks bei der Formatierung, die es zu beachten gibt. Egal ob Startseite oder Unterseite.

Im allgemeinen sollte der Fliesstext in handliche Abschnitte gegliedert sein und schon rein optisch leicht lesbar sein. Dies kann zwar die Suchmaschine nicht bewerten, aber wenn der User auf eine Textwüste trifft, ist die Wahrscheinlichkeit sehr gross, dass er schnell wieder von der Seite verschwindet, was Google natürlich registrieren kann.

Das Ziel sollte sein, dass der Besucher einen Text auch schnell überfliegen kann, damit er schnell die für ihn relevanten Informationen findet. Hilfreich dabei sind folgende Formatierungen.

Titel

Gliedert den Text mit Titeln, und zwar mit relevanten Titeln. Wenn möglich sollten die Titel die Keywords enthalten.  So wird es für den Besucher gleich ersichtlich, wo er „seine“ Informationen findet. Der Haupttitel, und nur der, sollte immer mit H1 formatiert sein. Danach folgen weitere Untertitel, die dann mit H2 formatiert werden. Die Formatierungen sind deshalb wichtig, weil Google so diesen Text auch als Headline, oder eben als Titel, registriert.
Strikte Formatierung mit diesen Tags haben auch den schönen Nebeneffekt, dass neuerdings der 1 Platz in den Google Suchergebnissen mit dieser Struktur ausgegeben wird. Besonders schön sieht man es, wenn der erste Platz von einem Wikipedia Artikel belegt wird.

Titel richtig formatiert für Google

Man sieht unter dem Haupteintrag die vier Links, die direkt auf die H2 Titel verweisen. Bei einem Klick auf den Link, landet man also direkt beim entsprechenden Untertitel.  Für den User sicherlich eine nützliche Sache.

Fett

Wenn man die wichtigsten Keywords Fett formatiert, bedeutet dies für den Besucher eine Hilfe beim überfliegen der Texte und Google findet ja alles toll, was dem Nutzer hilft. Könnte also auch ein kleiner Vorteil sein, wird aber meist aus designtechnischen Gründen nicht angewendet.

Einzigartiger Text

Man sollte tunlichst vermeiden, Text von irgendwoher zu kopieren. Der Text muss einzigartig sein. Geht nicht nur um Copyright Verletzungen, sonder auch darum, dass Google nur den Text indexiert, der auch zuerst auf dem Netz war. Wenn ich nun einen Text, oder Teile eines Textes, kopiere, riskiere ich den Umstand, dass diese Seite nie auf Google gelistet wird oder aber dann sehr weit hinten.

So, jetzt solltet ihr eigentlich alles wissen, was wichtig ist, wenn ihr guten Content ins Netz stellen wollt. Oder habe ich was vergessen? Totalen Stuss erzählt? Eure Ergänzungen und Anmerkungen könnt ihr gerne hier in der Kommentarsektion platzieren. Hat euch der Artikel einfach nur gefallen? Kein Problem. Ich freu mich auch, wenn er geteilt, geplust oder mit „Gefällt mir“ markiert wird.

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Sep 21

Content für Google optimiertWeiter geht es mit meiner kleinen Serie über die Contentoptimierung. Nachdem ich im ersten Teil den Aufbau einer Site erklärt habe und den zweiten Teil der Startseite gewidmet habe, geht’s nun weiter mit den Unterseiten. Was ist dort zu beachten?

Obwohl die Unterseiten in der Hirarchie tiefer stehen als die Startseite eines Webauftrittes, sollten sie für den User mehr Nutzen bringen, als die Homepage. Wieso denn das? Ganz einfach. Hier ist genügend Platz, um auf ein bestimmtes Thema zu fokussieren und somit ist dies auch der Ort, wo sich der User über das gesuchte Thema Informationen beschaffen kann.  Der Idealfall ist natürlich, wenn der User, der Informationen in einer Suchmaschine über ein Thema sucht, direkt aus der Suchmaschine auf die Seite kommt und dort genau dies findet, das er sucht.

Die optimalen Unterseiten

Bei der Startseite setzt man den Fokus auf die Navigation. Anders hier auf den Unterseiten. Der Inhalt der Seiten sollte das widerspiegeln, was der Benutzer bei Google gesucht hat. Wir wollen dem Suchenden also die Informationen geben, die er braucht, ohne dass er eine erneute Seite aufrufen muss. Wenn der User das Gefühl hat, dass er hier die Informationen bekommen hat, die er sucht, wird er natürlich auch gerne auf einen weiter führenden Link klicken, um zum Beispiel einen Kaufvorgang einzuleiten.

Um die User der Suchmaschinen auf diese Unterseiten zu bringen, bedingt es, dass die Seite auch in den Suchergebnissen auftaucht. Dies möglichst auf der ersten Ergebnisseite und möglichst weit oben. Klar, aber wie bringe ich meine Unterseiten dort hin?

Wieder mal gilt „Content ist King“. Der Spruch ist zwar schon ein wenig abgelutscht, hat aber noch immer seine Gültigkeit. Der Content sollte also dem Besucher der Seite wirklich einen Mehrwert bieten. Da er ja von der Suchmaschine erfasst werden sollte, ist Text die erste Wahl. Klar kann man vieles auch mit Bildern, Grafiken, Flashanimationen oder Video erklären. Diese Medien haben aber alle den Nachteil, dass die Suchmaschine den Inhalt nicht indexieren kann. Mann muss natürlich nicht auf Grafische Elemente verzichten, allerdings sollte man darauf achten, dass sie von Informationen in Textform begleitet werden und, falls möglich mit relevanten Tags versehen sind.

Der Text selber kann ruhig mal ein wenig länger sein. Er sollte natürlich die wichtigsten Keywords enthalten, mit denen man bei der Suchmaschine gefunden werden will. Man sollte allerdings aufpassen, dass nicht zu häufig das gleiche Wort vorkommt. In letzter Zeit hat Google massiv bei der Semantik zugelegt. Während Google früher wirklich nur die einzelnen Worte „wahrgenommen“ hat, ist die Suchmaschine heute auch in der Lage, Synonyme zu erkennen und die Relevanz eines ganzen Textes, ja sogar einer ganzen Site, zu einem Keyword zu erkennen und dies in die Rankings einfliessen zu lassen.  Wenn man jetzt noch beim Thema dieser einen Seite bleibt, dann kann eigentlich nicht mehr viel passieren.

Da Google den Content gut strukturiert mag, gehe ich im vierten und letzten Teil noch auf die Metatags und die Formatierungen ein.

Wie wichtig ist euch, dass ihr wirklich relevanten Content auf eure Suchanfrage bekommt? Wie immer freue ich mich auf eure Kommentare, +1en und „Gefällt mir“‘s.

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Sep 14

Google Content optimierenLetzte Woche hatte ich eine kleine Serie gestartet, in der ich aufzeigen will, wie man seinen Webauftritt gestallten sollte, damit der Content optimal von Google indexiert wird und auch Chancen bestehen, dass man seine Site in den vorderen Rängen der natürlichen Suchergebnissen wieder findet. Nachdem ich im letzten Artikel den Aufbau und die Planung erklärt habe, geht’s heute weiter mit der Startseite.

Vielfach ist das Erste, das ein Besucher von einer Site sieht, die Startseite. Deshalb legt man sicherlich wert drauf, dass diese den Besucher nicht gerade vertreibt. Um dies zu erreichen, ist es nicht unbedingt nötig, dass der Besucher zuerst ein Sekundenlanges Intro anschauen muss, bevor er zu den gesuchten Informationen kommt. Flash Animationen sind zwar nett anzusehen, aber gerade wenn die ganze Seite in Flash daher kommt, wird es schon schwieriger mit Google. Die Suchmaschine kann die Informationen, die in die Animation eingebettet sind nur schwer indexieren.

Also wie sollte denn das aussehen?

Die optimale Startseite

Idealerweise wird also HTML verwendet. Vom Inhalt her sollte man die Seite nicht überladen. Da gilt das Moto, weniger ist mehr. Das Ziel sollte sein, dass der User auf der Homepage eine Zusammenstellung des Inhaltes der Unterseiten erfassen kann. Wenn er auf einen Blick sieht, wo er die Informationen, die er sucht, erhalten kann, wird ihn ein Klick mehr nicht stören.

Das sollte dann folgendermassen aussehen. Im Inhalt wird kurz angesprochen, welche Arten von Informationen der User finden kann. Es sollte hier kurz geschildert werden, was der eigentliche Zweck der Site ist und welche Infos den User erwarten. Es soll dem User suggeriert werden, dass er auf dem richtigen Weg zu seinem Ziel ist. Zweck sollte nicht sein, dass er alle Informationen hier findet, sondern das er über die Navigation tiefer in die Site einsteigt.

Wichtige Keywords, unter denen man gefunden werden will, sollte man entweder im H1 Titel verwenden oder noch besser in der Navigation. Sollte dies nicht möglich sein, gehören sie in den Inhaltstext. Im Titel und im Inhalt, sollte man die Keywords implementieren, die keine eigenen Zielseiten haben. Um beim Beispiel von letzter Woche zu bleiben, werden für die Möbelschreinerei  die Keywords wie Schreinerei, Möbeldesign, Einrichtungsbau etc. auf der Homepage in den Inhalt eingebaut. Keywords wie Holzstühle, Tisch, Holzschränke etc. werden eigene Zielseiten haben und somit auf eigenen Unterseiten in viel besserem Kontext untergebracht. Wichtig für diese Keywords ist der Umstand, dass sie in der Benutzerführung als Menüpunkte erscheinen. Der User wird diese auf den ersten Blick sehen und so direkt zu den Informationen kommen, die er sucht und der Roboter von Google wird den Menüpunkten folgen und so die Unterseiten auch optimal indexieren.

So viel zum Thema Homepage. Was meint ihr? Hab ich was hilfreiches vergessen? Seid ihr anderer Meinung? Würde mich über Kritik und Ergänzungen in den Kommentaren freuen. Der Artikel hat euch gefallen? Dann schnell noch auf „Gefällt mir“ oder auf „+1“ klicken.

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Sep 07

Content für Google optimiertSchon lange wird ja gemunkelt, dass Content der König ist und Inhalte immer wichtiger werden, wenn es um Suchmaschinenoptimierung geht. Dass dies so ist, steht eigentlich schon lange fest und trotzdem wird diesem Punkt vielfach viel zu wenig Beachtung geschenkt.

In meiner kleinen Serie, die ich heute starte, gehe ich der Frage nach, wie den guter Content für Google aussehen sollte.
Im ersten Teil befasse ich mich mit dem Aufbau einer Site und was dabei unbedingt beachtet werden sollte.

Am Anfang jedes Webauftritts steht ja die Konzeption. Man fragt sich, was man dem User vermitteln will, was man mit dem Auftritt erreichen will (verkaufen, informieren, präsentieren), wie das Layout aussehen soll und vieles mehr.

Gerade schon an diesem Punkt lohnen sich schon mal ein paar Gedanken, wie ich meine Inhalte strukturieren will, damit sie für die User möglichst optimal präsentiert werden. Genau, für die User und nicht für Google! Alles was die User mögen werden, wird auch Google mögen und dies wird sich später in den Rankings bei der Suchmaschine niederschlagen.

Es lohnt sich zu Begin des Aufbaus folgende Punkte zu beachten, da sie nach dem Bau der Site und der Indexierung bei Google nur schwer wieder umgestellt werden können:

Welches sind die relevantesten Informationen, die ich dem User vermitteln will?

Wenn ich also z. B. eine Site plane, für eine Möbelschreinerei, dann sind die relevantesten Begriffe nicht Stuhl, Schrank oder Tisch, sondern Begriffe wie Möbel, Schreinerei, Holzarbeiten, oder Möbeldesign.
Diese relevanten Begriffe gehören auf die Startseite. Google und die User gehen immer davon aus, dass die relevantesten Informationen auf der Startseite stehen.

Wie verlinke ich auf die Unterseiten?

Damit ich die Menüführung konzipieren kann, muss ich mir erst im klaren sein, wie ich die restlichen Informationen strukturieren will.  Dabei ist zu beachten, dass jede Unterseite, die bei Google gefunden werden soll, unbedingt zur Startseite verlinkt sein sollte. Das heisst, dass ich jede Unterseite im  Menü verlinken muss.
Bei der Verlinkung ist auch darauf zu achten, dass diese möglichst nicht zu tief erfolgt. Wenn ich nochmals das Beispiel der Möbelschreinerei nehme, könnte in der Navigation der Punkt „Möbel aus Holz“ stehen. Dieser Punkt verlinkt auf eine Unterseite, wo zum einen Informationen über Holzmöbel zu finden sind, zum anderen aber auch weiter verlinkt wird zu den einzelnen Möbelkategorien wie „Stühle“, „Tische“ oder „Betten“. Dies ist mal ein guter Ansatz, hat aber schon mal den Nachteil, dass  der Zugang zu den Produktekategorien  schon ein Klick weiter von der Homepage entfernt ist.
Dies lässt sich relativ einfach beheben, wenn man die Möbelkategorien auch auf der Startseite verlinkt. Um die Homepage nicht unübersichtlich zu machen, wäre es vielleicht eine gute Idee, dies mit Ausklapp Menüs auf dem Punkt „Möbel aus Holz“ zu lösen.
Natürlich lässt sich dies auch durch eine zweite Navigation-Bar mit den Produkteseiten oder einer Verlinkung im Footer lösen. Wege gibt es unzählige, man sollte sich aber von vornherein im Klaren darüber sein, welchen Weg man einschlagen will.

Soviel mal über die Konzeption einer Suchmaschinentauglichen Site. Nächste Woche werde ich aufzeigen, wie denn die Homepage aussehen sollte, damit sie Google auch gerne vorne in den Rankings zeigen wird.
Habt ihr Anmerkungen zu meinen Ausführungen in diesem Post? Sind die Informationen hilfreich? Wie immer freue ich mich über Kommentare, „Gefällt mir“ und „+1“en. 

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Aug 22

Google rollte vor etwas über 2 Wochen das Panda-Update sprachübergreifend weltweit auf fast alle Sprachen aus und ist nun (endlich?) auch in der Schweiz angekommen. (s.a. unseren Beitrag vom 18. August). Hatten in den ersten Tagen noch Spekulationen die Überhand gibt es mittlerweile spannende facts & figures über die Auswirkungen des Updates. Bezogen auf die Schweiz hat Searchmetrics nun auch für die Schweiz eine erste Hitliste präsentiert.

Google Panda Update: Schweizer Hitliste

Google Panda Update: Schweizer Hitliste

In erster Linie interessiert natürlich ob die Ergebnisse mit denjenigen aus z.B. Deutschland oder Österreich zu vergleichen sind oder signifikante Unterschiede ausweisen bezüglich der möglichen Rückschlüsse. Da Googles Update immer noch einige Überraschungen bereithält ist es weniger erstaunlich dass sich die länderübergreifende Entwicklung  nicht ganz (weder empirisch noch tendenziell) deckungsgleich erweist. Ganz grosse Domains sind auf der Verliererliste eher die Ausnahme, zu den populären Domains gehören hier sicherlich 123people.ch, 20minuten.ch, preisvergleich.ch, gate24.ch oder yasni.ch. Gegenüber stehen Gewinnerportale wie die Neue Zürcher Zeitung, local.ch, immoscout.ch oder Swisscom. Auf den ersten Blick scheint vor allem die Aufbereitung, das Volumen und die Aktualität des Contents den Unterschied zu machen. Wäre dies jedoch die einzige Maxime dürften Portale wie local.ch nicht in diesem Ausmasse vom Update profitiert haben. Alle anderen Faktoren, wie z.B. Historie, Vernetzung/Verlinkung (Offpage-Optimierung ist nach wie vor aktuell), Struktur nehmen ebenfalls Einfluss, ansonsten wären diese Ergebnisse nicht zu erklären.

Welche Differenzierungsmerkmale sind euch aufgefallen beim Vergleich? Habt ihr komplette Ausreisser gefunden oder weitere Merkmale hinsichtlich des Panda-Updates? 

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Aug 18

Vergangenen Freitag kündete Google die globale Erweiterung des Panda-Updates an, vorerst mit einigen Lücken im asiatischen Raum (China, Korea, Japan). Die Wartezeit hat also auch im deutschsprachigen Raum ein Ende und Googles “Qualitäts-Offensive”, denn also solche ist das Update ja zu betrachten, nimmt somit auch in der Schweiz, Deutschland usw. Einfluss.  

Google Panda-UpdateGemäss Google soll das Update rund 6-9% der Suchanfragen beeinflussen, bei englisch-sprachigen Suchanfragen liegt dieser Anteil sogar noch höher, bei ca. 12%. Nur spielt diese Zahl eigentlich keine Rolle für die Website-Betreiber. Entscheidend sind die Faktoren, welche zur negativen oder positiven Beeinflussung führen. Dass Anbieter von minderwertigem oder kaum/nicht nutzenstiftendem Content zuoberst auf der Verliererliste stehen ist kein Geheimnis, ohne hier nochmals näher auf Content-Farms etc. eingehen zu wollen. Cyrus Shepard von SEOmoz hat einen interessanten Artikel zu den Todsünden hinsichtlich Panda-Update geschrieben, das Fazit mag nicht überraschen: Massgebend ist ein qualitativ guter, relevanter und einzigartiger Content. Überraschungen bleiben dabei aber nicht aus, wie auch eine erste Übersicht von Gewinnern und Verlierern in Deutschland von Searchmetrics zeigt. Speziell spannend ist dabei die Entwicklung bei Anbietern, deren Inhalt eine hohe Vielfalt beinhalten, beispielsweise Auktionsplattformen oder Newsseiten (s.a. MEEDIA-Artikel). Am Beispiel von eBay wird klar dass wir auch in den kommenden Wochen mit Spannung die Entwicklung und den Einfluss des Panda-Updates verfolgen werden können resp. müssen.

eBay: Searchmetrics-Suite-Schnellanalyse

eBay: Searchmetrics-Suite-Schnellanalyse

 

 

Noch sind es vor allem Zahlen aus Deutschland, welche als Referenzwerte dienen. In den kommenden Wochen werden wir euch hier laufend mit “Pandamie”-News versorgen und freuen uns, wenn Ihr eure eigenen Erfahrungen mit dem Panda-Update hier einbringt. 

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