Feb 08

Suchmaschinen-Marketing, welches sich in die Kernbereiche Suchmaschinen-Optimierung (SEO – Search Engine Optimization) und Suchmaschinen-Werbung (SEA – Search Engine Advertising) unterteilen lässt, wird nach wie vor immer wieder bei Entscheidungsträgern hinterfragt. Eigentlich erstaunlich, gemessen am Kosten/Nutzenverhältnis. In diesem Beitrag legen wir den Fokus auf die Suchmaschinen-Optimierung. 

Suchmaschinen-Optimierung (SEO): so werden Sie gefunden!

Suchmaschinen-Optimierung (SEO): so werden Sie gefunden!

Ein nicht unwesentlicher Anteil der Entscheidungsträger innerhalb von Unternehmen und Marketingabteilungen ist nach wie vor etwas zurückhaltend mit dem Mitteleinsatz für für die Suchmaschinen-Optimierung. In diesem Blog wurde in der Vergangenheit immer wieder auf das Warum (reason why) und das Wie (Knowhow & How To) bei der Suchmaschinen-Optimierung eingegangen. In der Folge als Reminder einige der wichtigsten Gründe, warum die Suchmaschinen-Optimierung eine wichtige Rolle innerhalb des (Online-)Marketing-Mix spielt. Diese Auflistung könnte dabei noch weiter ergänzt werden, in den kommenden Wochen werden wir auf einige Punkte im Detail und vertieft eingehen bezüglich der wirkungsvollen Umsetzung.

1. Awareness & Bekanntheitsgrad: Kunden, Partner und Konsumenten suchen die Produktinformationen heute mehrheitlich im Internet, dabei spielen Suchmaschinen, allen voran Google, eine entscheidende Rolle. Entsprechend kann eine Website noch so gut aussehen: wenn man diese über die Suchmaschinen nicht auffindbar macht ist das vergleichbar mit einem schönem Prospekt welcher im eigenen Keller verstaubt.

2. Geringer Streuverlust: Mit einer soliden Optimierung kann sichergestellt werden, dass vor allem jene angesprochen werden, welche auch nach den entsprechenden Inhalten suchen. Das heisst der Streuverlust ist hier massiv geringer als z.B. bei einem sehr teuren Massenversand, bei welchem der Grossteil der Empfänger nicht angesprochen wird.

3. Cross-Media: Wer eine Kampagne auffährt sollte sicherstellen, dass die Inhalte der Website nicht nur auffindbar sind, sondern auch zur jeweiligen Kampagne passen. Nach wie vor werden potentielle Kunden z.B. mittels flankierenden Massnahmen (Radio, Plakat, Inserat etc.) angesprochen und suchen später Informationen dazu im Internet auf der Basis der Kampagnenbotschaften. Wenig erfolgreich ist dabei die die Angabe von Website oder Landingpage innerhalb der Werbe-Formate, der User kann sich das auf Grund der Reizüberflutung kaum merken und sucht eher mit Stichworten/Keywords später via Suchmaschine.

4. Konkurrenzvorteil: Speziell in Verdrängungsmärkten, bei welchen der Wettbewerb der verschiedenen Anbieter gross ist, ist der Vorteil resp. Vorsprung gegenüber dem Mitbewerber eminent wichtig. Neben einer soliden On-Page-Optimierung kann dabei vor allem dank dem zielgerichteten Einsatz von Off-Page-Massnahmen gegenüber der Konkurrenz ein Vorsprung erarbeitet werden.

5. Qualität & Controlling: Solide Suchmaschinen-Optimierung stellt vor allem auch sicher, dass Aufbau und Inhalt einer Website auf die jeweiligen Anspruchsgruppierungen und deren Ansprüche und Informationsverhalten zugeschnitten sind. Dabei sind viele der Erhebungs-Tools, z.B. Google Analytics, kostenlos und generieren keine Einstandskosten, nur die Ressourcen (Knowhow, Personal, Zeit) müssen hier eingeplant werden. Damit kann sichergestellt werden, dass der shift von der Absenderorientierung zur empfängergerechten Kommunikation sichergestellt ist.

Welchen Stellenwert geniesst die Suchmaschinen-Optimierung bei euch?

 

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Nov 30

Man braucht eine Information. Klar, schnell auf Google suchen. Hier bekommt man ja in den meisten Fällen die relevanteste Antwort auf seine Frage. Nur selten hält man sich vor Augen, was eigentlich dazu führt, dass einem Google die meist perfekte Antwort liefert.

Es ist ein wenig wie beim Auto. Man will sich reinsetzen und es soll einem von A nach B bringen. Die Technik muss und soll nicht gross interessieren. Dennoch finde ich es spannend, wenigstens ansatzweise zu wissen, wie etwas funktioniert und wie sich das entwickelt hat.

Zwei interessante Videos, die ich zum Thema Google Search gefunden habe , möchte ich euch nicht vorenthalten.

Im ersten wird erklärt, was Google laufend unternimmt, um die Qualität ihrer Suchergebnisse zu verbessern. Das Video veranschaulicht ziemlich gut den Aufwand, den Google betreibt, um die Suchqualität zu steigern.

Spannend finde ich auch nachfolgende Grafik (grössere Version bei Klick auf Bild), die aufzeigt, wann welche Dienste in die Google Suche integriert wurden. Wer sich weiter darin vertiefen will, dem sei „The Evolution of Search“ empfohlen.

Google Search Geschichte

Wie haltet ihr das so? Ist euch wichtig, was unter der Haube oder hinter der Kulisse abläuft? Wie immer bin ich gespannt auf eure Feedbacks.

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Nov 16

Google Algorithmus SEOGoggle ist und war in der Regel ja nicht gerade freizügig mit der Bereitstellung von Informationen betreffend der Algorithmen in ihrer Suchmaschine. Vor kurzem äusserte sich Matt Cutts, vom Google Search Quality Team, wieder mal zu diesem Thema.

Google nimmt im Jahr ca. 500 Änderungen am Algorithmus ihrer Suchmaschine vor. Meist sind dies kleinere „Feineinstellungen“ die in der Regel kaum in den Rankings bemerkt werden. Dann gibt’s natürlich die grösseren Updates, die dann schon einen spürbaren Einfluss auf die Platzierungen in der Google Suchmaschine haben.

Matt Cutts stellte nun in seinem Blogpost einige Änderungen im Algorithmus vor. Ich werde hier nur auf die wichtigsten Punkte eingehen. Den ganzen Post von Matt Cutts findet sich auf englisch in seinem Blog.

Snippets

Mit Snippets sind die Beschreibungen unterhalb des Seitentitels in den Google Suchergebnissen gemeint. Wenn in den Meta-Tags keine Description definiert ist, zieht Google einen Textausschnitt (Snippet) aus dem Inhalt der Seite und verwendet diesen als Kurzbeschreibung. Soweit ist dies nichts neues. Neu aber ist, dass Google dort relevantere Informationen zeigen will. Das heisst zum Beispiel bei Restaurants, dass der Google-Suchende statt eines flachen Begrüssungstext direkt die Öffnungszeiten und Adresse zu sehen bekommt. Bei anderen Produkten hingegen, können das dann gleich Preis und Rezensionen sein.

Seitentitel

Die Algorithmen werden den Seitentitel jetzt noch differenzierter betrachten. Um die Relevanz der Titel zu bewerten, achtet Google nun noch stärker auf die Linktexte der Backlinks. Wenn ich also im Titel von Gemüse schreibe, aber die Backlinks in der Mehrzahl von Schokolade handeln, wird Google die Seite nicht gut ranken.

Bevorzugung von offiziellen Sites

Google probiert festzustellen, ob eine Site ein offizieller Auftritt einer Behörde, Amtes oder einer Unternehmung ist. Ensprechend wird dann diese Site in den Suchergebnissen besser gelistet.

Frischer Content

Google will mehr Frischfleisch am Knochen. Das will heissen, dass Google Inhalte besser bewertet, wenn sie über neuen Content verfügen. Dies macht in meinen Augen auch wirklich Sinn. Wer mal nach einem Windowsproblem gegoogelt hat und in den vorderen Rängen auf Foreneinträge aus dem Jahr 2000 gestossen ist, weiss wovon ich rede.

Das sind mal die wesentlichen Änderungen am Algorithmus. Die anderen Änderungen werden kaum zu gravierenden Umwälzungen in den Suchresultaten führen.

Was meint ihr? Ist Google hier auf einem guten Weg, den Usern immer die relavantesten Ergebnisse zu liefern? Wie immer freue ich mich auf Feedback aller Art. Falls der Artikel gefallen hat, drückt doch einfach auf … na, ihr wisst schon. 

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Nov 07

Im letzten Beitrag sind wir auf das Berufsbild des Social Media-Managers eingegangen. Innerhalb der zunehmend komplexer und vielschichtiger werdenden Welt des Online-Marketings entstanden weitere Berufsbilder, unter anderem der SEO-Spezialist oder Spezialist für Suchmaschinen-Optimierung.

Berufsbild SEO-Spezialist

Berufsbild SEO-Spezialist

Man kann die Statistiken konsultieren oder Mutmassungen anstellen wie viele Websites heute noch nicht wirklich suchmaschinentauglich sind. Sogar in konservativ geführten Marketingabteilungen hat sich mittlerweile das Bewusstsein etabliert, dass Suchmaschinenmarketing (SEM) ein zentrales Element im Online-Marketing darstellt. Die eigene Website muss nicht nur Usability- und Design-Aspekten genügen, sondern auch den Anforderungen der Search Enginges, hierzulade heisst das vor allem Google. Da bei der Entwicklung von Websites in vielen Fällen zwar vielschichtiges Know-How einfliesst, aber oftmals das Wissen über Funktionsweise und Merkmale der Suchmaschinen fehlt, nimmt die Zahl an Aufträgen für die Optimierung von Web-Auftritten laufend zu. Viele Firmen, Organisationen und Agenturen beschäftigen mittlerweile eine beachtliche Anzahl an Suchmaschinen-Spezialisten. In vielen Fällen beinhaltet diese Aufgabe vor allem die Suchmaschinen-Werbung (SEA, AdWords). Die ständige Weiterentwicklung bei Google, Bing, Yahoo fordert aber immer mehr Know-How, zum Beispiel hat der Rollout des Farmer- resp. Panda-updates von Google etliche Websiten-Betreiber vor Probleme gestellt, dabei aber glücklicherweise auch Trickser wie Content-Farms oder Scryper Sites. Gefordert sind hier nicht nur ein gewisses Mass an technischem Wissen (u.a. auch HTML und CSS-Kenntnisse), sondern immer mehr auch eine geschickte Hand bei der Kommunikation und idealerweise auch Webpublishing-Erfahrung. (Content is King!) Und da eine Website nie fertig optimiert ist, da permanent äussere Einflüsse auf die Performance einwirken, ist der geübte Umgang mit den Analyse-Tools (z.B. Google-Analytics) ein must. Die abwechslungsreiche Tätigkeit eines Suchmaschinen-Experten wird dabei nicht selten unterschätzt und inskünftig sicherlich noch mehr Bedeutung erhalten. Nicht zuletzt auch deshalb weil immer mehr klar wird dass die Wirkung von qualitativ guten Suchmaschinen-Treffern weitaus höher ist bei weniger Kosten als z.B. der Einsatz von Display-Kampagnen mit Skyscrapern, Bannern etc., auch wenn auch man diese beiden Marketing-Disziplinen nicht direkt miteinander vergleichen sollte. (Push vs. Pull)

Das Leid des SEO-Experten!

Das Leid des SEO-Experten!

Welches sind aus eurer Sicht die wichtigsten Anforderungsmerkmale an einen kompetenten Suchmaschinen-Spezialisten? Beschafft ihr euch das Know-How diesbezüglich extern oder sind in eurer Organisation eigene SEO-Experten am Werk?

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Nov 04

Dass eine Seite schnell laden soll, ist gemäss verschiedenen Studien der wichtigste Aspekt für eine erfolgreiche Webseite (Future:Media:ChangeWebSiteOptimization.com, Vandelay Design, Internet Retailer). Google hat unlängst die Ladezeit einer Website sogar als Kriterium für die Gewichtung des Rankings miteinbezogen (.mattcutts.com, searchengineland.com, seroundtable.com).

Google PageSpeed

Ich habe mal die Liste der Top 10 Seiten in den USA genommen (http://www.alexa.com/topsites/countries/US) und alle durch den Page Speed Test von Google laufen lassen.

 

Hier die Ergebnisse (Maximalpunktzahl 100):

Google 98
Facebook 95
YouTube 90
Yahoo 87
Amazon 95
Wikipedia 65
eBay 86
Twitter 95
Blogger 97
Craigslist 80

Abgesehen von Wikipedia erzielen alle Seiten exzellente Werte, was eigentlich nicht weiter erstaunt. Diese Seiten erzielen mehrere Millionen Pageviews pro Tag.

Nun die Top 15 der Schweizer Seiten:

Ricardo 79
20min 78
Blick 87
Bluewin 85
Tagesanzeiger 68
Search.ch 73
SBB 67
SF 81
Local.ch 84
Admin.ch 82
NZZ 78
Postfinance 82
UBS 63
Homegate 91
AutoScout 86
ausser Konkurrenz: INM 85

Auffallend ist, dass nur eine einzige Seite (Homegate) das Prädikat “Top” mit 91 Punkten erreicht, und dass knapp die Hälfte der Seiten (7) einen Score von weniger als 80 Punkten erreicht. Meist sind es immer die gleichen Themen, die zu einem schlechten Score führen: Fehlendes Browser Caching, suboptimale Bilder und fehlende Komprimierung statischer Ressourcen wie HTML-Files, Stylesheets oder JavaScripts.

Dass die Scores von Google Page Speed eine direkte Korrelation zur Ladezeit einer Website haben zeigt der Artikel unter SEO Chat. Danach kann eine Seite mit einem Score von 80 als durchschnittlich betrachtet werden.

Wieviel Wert legt ihr auf die Optimierung der Ladezeit eurer Website? Lohnt sich für Euch der Aufwand?

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Aug 29

Es ist heute noch eine der klassischen Fragen bezüglich Social Media Marketing für Unternehmen: Wie soll man Social Media im B2C & B2B-Geschäft einsetzen? Wer auf diese Antwort in den letzen 1-2 Jahren keine konkreteren Antworten gefunden hat verliert langsam den Anschluss.

Innerhalb des Online-Marketings ist die Entwicklung weiter fortgeschritten. Auch beim Einsatz von Social Networks innerhalb des Marketing-Mix sind heute durchdachte und abgestimmte Massnahmen ein must. Nachfolgend eine Übersicht aus heutiger Sicht:

Quelle: D-Studie 2011 der Uni Leipzig/ Agentur Fink&Fuchs/Pressesprecher-Magazin

Quelle: D-Studie 2011 der Uni Leipzig/ Agentur Fink&Fuchs/Pressesprecher-Magazin

 

Die Zeiten von Ausprobieren und Testen sind also definitiv vorbei. Hier einige der Gründe:

1. Die Anspruchsgruppierungen der Unternehmen sind noch kompetenter geworden. Wer glaubwürdig bleiben und auf Augenhöhe kommunizieren will hat höheren Ansprüchen zu genügen, nur “dabei sein” reicht nicht mehr aus.

2. Der Grossteil der Informationen, Aussagen und Inhalte über Unternehmen erfolgt heute online und zunehmend auch über Social Networks.

3. Die Mitbewerbersituation wird auch innerhalb der neuen Medien laufend härter. Wer erst in ein paar Jahren eine wirkungsvolle  Strategie etabliert ist im Rückstand gegenüber einer schnell wachsenden Anzahl an Marktteilnehmern, welche bereits heute erfolgreich Social Media innerhalb des Marketings einsetzen.

4. Innerhalb des Online-Marketings nimmt Wirkung und Nutzen von Werbeformen wie Banners etc. weiter ab. Zusätzlich forciert wird dieser Umstand auch durch den Einfluss von Suchmaschinen wie Google (s. Panda-Update), welcher die Websitenbetreiber animiert das Volumen an Skyscrapern etc. zu beschränken um weiterhin bei den Suchmaschinen gefunden zu werden.

5. Wer heute auf Facebook, Twitter, Youtube und Co. überhaupt nicht gefunden wird findet zunehmend für die Zielgruppen gar nicht mehr statt.

Eines vorweg: Die Entwicklung des Social Media Marketings ist bei weitem noch nicht abgeschlossen. Die immer noch junge Kommunikationsdisziplin hat weiterhin einen “try & error”-Aspekt. Der Level, auf welchem heute noch Versäumnisse und Fehler gemacht werden dürfen, ist stark gesunken und die Qualitätsansprüche sind weiter gestiegen. Oder nicht?

 

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Aug 22

Google rollte vor etwas über 2 Wochen das Panda-Update sprachübergreifend weltweit auf fast alle Sprachen aus und ist nun (endlich?) auch in der Schweiz angekommen. (s.a. unseren Beitrag vom 18. August). Hatten in den ersten Tagen noch Spekulationen die Überhand gibt es mittlerweile spannende facts & figures über die Auswirkungen des Updates. Bezogen auf die Schweiz hat Searchmetrics nun auch für die Schweiz eine erste Hitliste präsentiert.

Google Panda Update: Schweizer Hitliste

Google Panda Update: Schweizer Hitliste

In erster Linie interessiert natürlich ob die Ergebnisse mit denjenigen aus z.B. Deutschland oder Österreich zu vergleichen sind oder signifikante Unterschiede ausweisen bezüglich der möglichen Rückschlüsse. Da Googles Update immer noch einige Überraschungen bereithält ist es weniger erstaunlich dass sich die länderübergreifende Entwicklung  nicht ganz (weder empirisch noch tendenziell) deckungsgleich erweist. Ganz grosse Domains sind auf der Verliererliste eher die Ausnahme, zu den populären Domains gehören hier sicherlich 123people.ch, 20minuten.ch, preisvergleich.ch, gate24.ch oder yasni.ch. Gegenüber stehen Gewinnerportale wie die Neue Zürcher Zeitung, local.ch, immoscout.ch oder Swisscom. Auf den ersten Blick scheint vor allem die Aufbereitung, das Volumen und die Aktualität des Contents den Unterschied zu machen. Wäre dies jedoch die einzige Maxime dürften Portale wie local.ch nicht in diesem Ausmasse vom Update profitiert haben. Alle anderen Faktoren, wie z.B. Historie, Vernetzung/Verlinkung (Offpage-Optimierung ist nach wie vor aktuell), Struktur nehmen ebenfalls Einfluss, ansonsten wären diese Ergebnisse nicht zu erklären.

Welche Differenzierungsmerkmale sind euch aufgefallen beim Vergleich? Habt ihr komplette Ausreisser gefunden oder weitere Merkmale hinsichtlich des Panda-Updates? 

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Aug 18

Vergangenen Freitag kündete Google die globale Erweiterung des Panda-Updates an, vorerst mit einigen Lücken im asiatischen Raum (China, Korea, Japan). Die Wartezeit hat also auch im deutschsprachigen Raum ein Ende und Googles “Qualitäts-Offensive”, denn also solche ist das Update ja zu betrachten, nimmt somit auch in der Schweiz, Deutschland usw. Einfluss.  

Google Panda-UpdateGemäss Google soll das Update rund 6-9% der Suchanfragen beeinflussen, bei englisch-sprachigen Suchanfragen liegt dieser Anteil sogar noch höher, bei ca. 12%. Nur spielt diese Zahl eigentlich keine Rolle für die Website-Betreiber. Entscheidend sind die Faktoren, welche zur negativen oder positiven Beeinflussung führen. Dass Anbieter von minderwertigem oder kaum/nicht nutzenstiftendem Content zuoberst auf der Verliererliste stehen ist kein Geheimnis, ohne hier nochmals näher auf Content-Farms etc. eingehen zu wollen. Cyrus Shepard von SEOmoz hat einen interessanten Artikel zu den Todsünden hinsichtlich Panda-Update geschrieben, das Fazit mag nicht überraschen: Massgebend ist ein qualitativ guter, relevanter und einzigartiger Content. Überraschungen bleiben dabei aber nicht aus, wie auch eine erste Übersicht von Gewinnern und Verlierern in Deutschland von Searchmetrics zeigt. Speziell spannend ist dabei die Entwicklung bei Anbietern, deren Inhalt eine hohe Vielfalt beinhalten, beispielsweise Auktionsplattformen oder Newsseiten (s.a. MEEDIA-Artikel). Am Beispiel von eBay wird klar dass wir auch in den kommenden Wochen mit Spannung die Entwicklung und den Einfluss des Panda-Updates verfolgen werden können resp. müssen.

eBay: Searchmetrics-Suite-Schnellanalyse

eBay: Searchmetrics-Suite-Schnellanalyse

 

 

Noch sind es vor allem Zahlen aus Deutschland, welche als Referenzwerte dienen. In den kommenden Wochen werden wir euch hier laufend mit “Pandamie”-News versorgen und freuen uns, wenn Ihr eure eigenen Erfahrungen mit dem Panda-Update hier einbringt. 

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Jun 16

Am Dienstag präsentierte Google einige Neuentwicklungen für ihre Plattform. Eine der neuen Funktionen haben wir alle schon seit langem erwartet:  Search by Image. Doch was taugt das Feature wirklich?

Vor ca. 8 Jahren hatte ich ein kleines .jpg von einem Gemälde, welches mich faszinierte. Ich meinte damals, es bräuchte doch nur eine Suchmaschine, welche mit Bildern nach Bildern suchen würde. Ich musste bis heute warten, bis Google die Idee nun in die Realität umsetzte. Um das neue Tool zu nutzen, habe ich sofort die Erweiterung für Google Chrome installiert.

So brilliant wie ich es mir erhofft habe ist das Tool jedoch noch nicht. Ich konnte es nicht lassen, etwas damit herumzuspielen, und meine eigenen Fotos hochzuladen. Im grossen und ganzen scheint es mir, als würde die farbliche Komposition und damit in vielen Fällen der Hintergrund, die Bildvorschläge generieren. Die Bilder sind dann zwar farblich ähnlich, sagen jedoch über den Inhalt (in diesem Fall meine Cola-Dose aus Italien) nichts aus.

Anders ist es natürlich mit sogenannten Landmarks wie zum Beispiel der Freiheitsstatue. Ich kann ohne weiteres unterwegs ein Gebäude fotografieren, und erhalte gegebenenfalls Informationen dazu (Bsp.: Bild der Freiheitsstatue führt zum Wikipedia-Eintrag). Nur ist diese Funktion nicht gerade eine Neuheit, sondern bereits verbreitet auf Mobilgeräten.

Für mein Bild werde ich wohl weiterhin keine Lösung finden, aber nützlich ist die Funktion bestimmt für den einen oder anderen Städtebummel. Der Spassfaktor ist auf jeden Fall bei einigen Bildvorschlägen garantiert! Hier ein paar Beispiele:

Lustige Suchresultate, manchmal geht's daneben...Lustige Suchresultate, manchmal geht's danebenLustige Suchresultate, manchmal geht's daneben

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Mai 25

Mit dem Panda- resp. Farmer-Update führte Google die Diskussionen und Spekulationen bezüglich Ranking-Kriterien auf der Intensitätsskala auf ein Spitzenniveau. Passiert ist aber letztendlich nur das, was man schon lange erwarten konnte: die klare Deklassierung von qualitativ ungenügendem Inhalt. Und die Reise geht weiter……

Google's Ranking-Getriebe

Google's Ranking-Getriebe

Aber was hat sich den nun genau verändert? Eines, und das ist das Wesentliche beim Thema Suchmaschinen-Marketing, hat sich nicht verändert: Das Bestreben von Google, aber auch anderer Suchmaschinen wie Bing etc., dem User den bestmöglichen Content auf eine Suchabfrage zu liefern. Dazu hat Google unter anderem auch User befragt zum Thema Websitenutzung und die Erkenntnisse in die Entwicklung einfliessen lassen. Kriterien wie Bounce Rate, Verweildauer oder das Verhältnis von Ads zu Content gewinnen ebenso an Bedeutung wie Social Signals. Hier zeigt sich einmal mehr dass Suchmaschinen-Marketing mit SEO und Social Media-Marketing immer mehr miteinander verschmelzen. Inwieweit Googles +1 Button hier eine grössere Rolle spielen kann wird sich zeigen müssen, ich persönlich gewichte diesen Aspekt momentan noch eher als zweitrangig. Weiter Ihre Bedeutung haben qualitativ gute Backlinks, und auch der Page-Rank hat noch lange keinen R.I.P.-Status. Am 1. Juni findet in Bern übrigens ein interessanter Event des Internet-Briefings zum Thema statt.

Wo werden wir die künftigen Anpassungen von Google am meisten spürbar wahrnehmen können? Könnte die Entwicklung auch irgendwann mal in die “falsche” Richtung gehen, z.B. mit einer überproportionalen Gewichtung des (eigenen) +1-Buttons von Google?

 

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