Nov 12
Nutzergenerierter Inhalt boomt. Alle tummeln sich im Social Web. Die Folge: es braucht immer mehr Online-Putztrupps, die das Web von illegalen Inhalten befreien.
Es gibt Unternehmen, die machen den ganzen Tag nur eines: sie löschen illegale Inhalte von Webseiten und Social Networks. So positiv die Entwicklung hin zu nutzergenerierten Inhalten im Web auch sein mag – illegaler Content ist unweigerlich die Folge.
Da automatisierte Softwarelösungen oft nicht mehr ausreichen, fragwürdige Inhalte zu kontrollieren, müssen diese von Menschenhand kontrolliert werden. Und so lagern viele Internetunternehmen diese Kontrollarbeit an externe Dienstleister aus. Diese sorgen dann tagein tagaus dafür, dass Fotos, Videos und andere Inhalte mit illegalem Content aussortiert werden.
Inhalt nicht ohne Folgen
Die Konfrontation solcher Inhalte bleibt für Angestellte solcher Online-Putztrupps oft nicht ohne Folgen – viele vor allem junge und unerfahrene Mitarbeiter leiden unter dem Gesehenen. Die Belastung geht für Betroffene sogar soweit, dass eine amerikanische Branche-Gruppe gar finanzielle Mittel gefordert hat, die zur psychologischen Behandlung der Beschäftigten eingesetzt werden soll.
Und was haltet ihr von solchen „Online-Putztrupps“? Was gibt es Eurer Meinung nach für Möglichkeiten, das Social Web vor illegalem Content zu schützen?
\\ tags: illegale Inhalte, Online-Putztrupps, social web
Okt 01
Es braucht ein physisches Symbol der Social-Web-Revolution. Das zumindest findet ein britischer Unternehmer. Sein Ziel: Eine Million Internetnutzer sollen sich online registrieren, ihr Bild hochladen, zahlen und kommen dann – gedruckt – in ein Buch. In ein richtiges Facebook eben.
Drei Millionen Dollar soll das Projekt «One Million People» dem Unternehmer Alex Tew einbringen. Die Rechnung ist einfach: Internetnutzer sollen sich auf seiner Internetseite registrieren. Dann ein Bild von ihrem Gesicht hochladen – und für dies letztendlich noch drei Dollar bezahlen. Sobald jeder der eine Million Plätze gefüllt ist, passiert Folgendes: Tew wird ein Buch drucken. Ein richtiges, physisches Facebook. Seine Idee begründet er folgendermassen: Er will «eine Momentaufnahme der Facebook-Generation erstellen und eine Million Gesichter in einem atemberaubenden, gedruckten Buch verewigen». Es werde ein zeitloses Symbol der Social-Web-Revolution sein und es solle zeigen, dass die Mensch mehr als jemals zuvor einen Teil ein der globalen Gemeinschaft seien, erklärt Tew weiter. Das erste Bild hat Alex Tew übrigens für Mark Zuckerberg reserviert.
Projekt könnte klappen
Dass dieses Projekt letztlich reüssieren könnte, hat Tew bereits einmal vor fünf Jahren bewiesen. Dazumal entwickelte er die Million-Dollar-Homepage. Werbekunden konnte sich dort auf seiner Website einen Pixel für jeweils einen Dollar kaufen. Diese Website wurde weltweit bekannt und hatte ihr Ziel nach gerade mal vier Monaten erreicht. Und: der damals ärmliche und verschuldete Student wurde zum Millionär.
Und was haltet ihr von dieser Idee? Würdet oder werdet Ihr da Euer Bild hochladen, um Euch als Teil der Social-Web-Generation verewigen zu lassen?
\\ tags: Facebook, One Million People, social web
Okt 30
Weihnachten 1992. Mein grosser Bruder bekam damals seinen ersten PC geschenkt. Klein-Christina (6) war natürlich sofort Feuer und Flamme für das technische Gerät. Als man sich dann später ohne komplizierte Umwege ins Internet einwählen konnte, war es sowieso um mich geschehen. Eine grosse Liebe, die jetzt schon 18 Jahre andauert.
Und die einzige Frau scheine ich nicht zu sein, wie Brian Solis in seiner Studie “Revealing the People Defining Social Networks” herausgefunden hat:

Siehe da: Es sind deutlich mehr Frauen auf den Social Networks als Männer. Nur im Digg-Teich dümpeln im Moment noch mehr Männer vor sich hin und warten auf weibliche Gesellschaft.
Warum das so ist? Für mich besteht kein Zweifel: Frauen sind halt einfach ein bisschen kommunikativer und multitaskingfähiger als Männer. Die technischen Barrieren sind längst überwunden.
Der Statistik glaube ich aber trotzdem nicht so recht. Wenn ich selbst von Welle zu Welle surfe, fühle ich mich eher wie die Henne im Korb. All die Frauen, die mir die Studie verspricht, begegnen mir auffallend selten.
Melden sich Frauen auf Social Networks einfach nur an und nutzen sie dann nicht? Eröffnen viele Männer ein Fake-Profil und geben sich als Frau aus? Oder wie erklärt ihr euch diese Statistik? Wo verstecken sich all meine Geschlechtsgenossinnen?
\\ tags: digg, frauen, social networks, social web, Statistik
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