Haustiere online: verspielte Sie (5) mit Dackelblick sucht…
Die jüngsten Entwicklungen zeigen: Soziale Medien sind nicht mehr länger nur ein Privileg des modernen Menschen. Auf Facebook, Twitter und Xing folgen nun Dogbook, Catster und Petster.
Lillika, Kitzekatze und Fluffytiger sind die besten Freunde. Virtuelle Freunde. Haarige Freunde. Und: Sie sind gehören zu den Top-Usern des Monats Februar. Ob Katze, Hund Meerschweinchen, Hamster oder Pferd – Soziale Netzwerke und Kontaktbörsen für Tiere sind der neue Renner unter den Netzwerkportalen.
Jedem Tier sein eigenes Profil
Wer «den besten Freund des Menschen» vernetzen will, dem sind so gut wie keine Grenzen gesetzt. Denn das Angebot an animalischen Social Networks ist gross. Tendenz steigend. Erst in den Staaten etabliert, schwappte der neue Trend über den grossen Teich. Mit Erfolg: DoggySpace, MyCatSpace, Catster, Dogster, Petster und zu guter Letzt auch Dogbook und Catbook – als kostenlose Erweiterungen von Facebook – sind längst auch in Europa bekannt. Und beliebt.
Auf Dogbook beispielsweise kann jeder Hund seine eigene ganz persönliche Profilseite im Social Network bekommen. Ein individueller Steckbrief mit dem Geburtstag sowie den Vorlieben und Eigenschaften des Hündchens gehören ebenso dazu wie der eigene Fotoordner oder Videos. Zusätzlich erlauben spezielle Suchfunktionen, dass Besitzer einer bestimmten Rasse oder Hundebesitzer der gleichen Stadt bequem und einfach zu einander finden. Dogbook kann aber auch von unterwegs genutzt werden: Für iPhones und andere Smartphones gibt es hierfür spezielle Anwendungen.
Verzweifelte Suche nach Anschluss?
Das Potential der digitalen Tierfreundschaften ist wohl noch nicht einmal im Ansatz ausgenutzt. Doch warum vernetzen Tierbesitzer ihre Lieblinge und wie weit soll die Vernetzung noch gehen? Böse Zungen könnten behaupten, bei der Vernetzung des eigenen Haustieres könnte es sich eventuell um einen verzweifelten Versuch auf der Suche nach sozialem Anschluss und Kontakten handeln. Und somit um eine Instrumentalisierung des domestizierten 4-Beiners.
Eine etwas gemässigtere Sichtweise wäre wohl, dass es sich vielleicht einfach nur um eine weitere Ausprägung von Vernetzung handelt – und dem einen oder anderen Tierbesitzer einfach nur Spass bringt. Wie lange es aber noch geht, bis reale 4-Beiner tatsächlich in der virtuellen angekommen ist, wird sich zeigen.
Und wie sieht es bei Euch aus? Habt ihr Eure tierischen Hausgenossen bereits sozial vernetzt? Oder was haltet Ihr von denjenigen Leuten, die Ihren Tieren in sozialen Netzwerken ein Profil erstellen?


Amerikanische Teenies haben kein Interesse mehr an Blogs. Und mit Mikroblogging-Diensten können sie grad auch nichts anfangen. Das geht aus einer Studie des
Genau genommen kennen wir die sozialen Netzwerke schon lange bevor die Computer auftauchten. So sei nur mal an die
Der Anfang zur sozialen Vernetzung mit dem Computer machte 1978 das „Computerized Bulletin Board System“ von Ward Christensen. Dies war ein elektronisches schwarzes Brett, im wahrsten Sinne des Wortes. Damit legte Christensen der Grundstein für die Social Networks. In den folgenden Jahren entstanden tausende solcher Bulletin Boards, die sich mit allen möglichen Themen beschäftigten. Thematisch lässt es sich in etwa mit den heutigen Foren, Facebookgruppen etc. vergleichen.
Da haben die Wiener Studis den Politikern ein schönes Ei gelegt: Seit zwei Wochen halten sie mehrere Räume der Universität besetzt. Sie protestieren gegen überfüllte Hörsäle und die Kommerzialisierung des Bildungssystems. Motto: „Die Uni brennt“.
Weihnachten 1992. Mein grosser Bruder bekam damals seinen ersten PC geschenkt. Klein-Christina (6) war natürlich sofort Feuer und Flamme für das technische Gerät. Als man sich dann später ohne komplizierte Umwege ins Internet einwählen konnte, war es sowieso um mich geschehen. Eine grosse Liebe, die jetzt schon 18 Jahre andauert.
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