Zuhören im Web 2.0 – Wie geht das? – Teil 2
Letzte Woche habe ich hier einen kleinen Überblick gegeben, wie man mit Google Tools zuhört, was alles so über sich, seine Marke, Firma, Produkte etc. im Web so geredet wird. In aller Leute Munde sein ist ja schon recht, man will aber doch wissen, wie das Image ausschaut.
Diese Woche wird es ein wenig proaktiver. Mal schauen ob man den Puls nicht auch ohne Google fühlen kann. Ist es vielleicht sogar möglich, dass mir die User gleich direkt berichten, was sie von mir halten?
Das Problem der Dienste, die ich letzte Woche beschrieben habe, ist der Umstand, dass dies alles auf Suchmaschinen basiert. Diese können natürlich auch nur liefern, was auf dem Web schon vorhanden ist. Ist eigentlich logisch, was mache ich aber nun, wenn ich nicht die Informationen oder aber, was zunehmend der Fall sein wird, nur veraltete Informationen finde? Man bringt den Faktor Mensch ein und benutzt Social Networks.
Dies ist ein wunderbares Tool um den Puls im Web zu fühlen. Zum Einen lässt es sich wie eine Suchmaschine benutzen und kommt so zu persönlichen Statements von Usern zu den gewählten Stichworten. Zum Anderen sollte man sich in Twitter mit anderen Usern vernetzen. Bis zu einem gewissen Grad lässt sich so auch die Themenbezogenheit steuern. Man followt User aus der gewünschten Zielgruppe und lässt sich auch von Usern aus der Zielgruppe followen. Hat man so mal eine Gruppe beisammen, heisst es geben und nehmen. Man wird viele persönliche Meinungen zu sehen kriegen und hat eine schöne Plattform, um seine Informationen unter die interessierten Followern zu bringen, die diese vielleicht sogar weiterverbreiten.
So einfach, wie Twitter funktioniert, so schwierig ist es, sich eine funktionierende Community aufzubauen und am Leben zu erhalten. Mehr über dieses Thema hatte Sam schon im April geschrieben: Firmen müssen das Twittern lernen.
Funktioniert grundsätzlich wie ein „Luxus-Twitter“. Auch hier gilt es zuerst, sich einen guten Stamm an interessierten Freunden aufzubauen. Hilfreich beim Zuhören sind die verschiedenen Gruppen in Facebook, die von jedem Mitglied erstellt werden können. Zum Einen kann hier auch wieder themenbezogen der Puls gefühlt werden, zum Andern bieten sie vielleicht die Möglichkeit, zielgruppengerechte User zu finden. Natürlich kann auch eine eigene Gruppe oder Unternehmensseite (Fanseite) eröffnet werden. Auch hier sollte der Fluss immer in beide Richtungen gehen. Wenn es einseitig wird, funktioniert es nicht mehr.
Einen sehr guten Artikel über Online Monitoring in Social Medias hat Ralph Hutter im bernetblog veröffentlicht.
Braucht ihr die Social-Networks vor allem für die Selbstdarstellung oder setzt ihr sie auch zur Infobeschaffung ein? Habt ihr dort nützliche Inputs?
Im nächsten Teil gehe ich der Frage nach, ob sich das Zuhören auch auslagern lässt.


Vor einigen Monaten kamen niedliche, kleine Figürchen in den Handel, die eigentlich einen guten Nutzen boten.
Vor rund zwei Wochen habe ich in diesem 
Viele Firmen, Interessengruppen und Vereine vernetzen ihre Mitglieder in Sozialen Netzwerken wie Facebook, Netlog, StudiVZ und wie sie alle heissen. Warum nicht eine eigene kleine Social Community gründen? Wer jetzt denkt, dass dies nur mit viel Know How und unter hohem Zeiteinsatz möglich ist, kennt
Einer der größten Motoren für das Web ist und war der Austausch von Musik. Ich denke, dass es einiges weniger Breitband Anschlüsse geben würde, wenn dadurch nicht der Austausch von Musik vereinfacht werden würde. In den Anfängen wurde Musik vorallem als MP3 Dateien 

Vor einer Woche habe ich hier
Die Abonnenten dieses Blogs wissen: die sozialen Online-Netzwerke verändern die Dynamik im Internet für immer. Wer selbst Aktivitäten im Web durchführt, wird sie jetzt überdenken müssen. Dazu hier einige oft gemachten Annahmen, die nicht stimmen.
Immer mehr scheint es so, dass der Nutzen von Twitter erkannt wird. Nun hat auch das größte Online-Auktionshaus der Schweiz,
Obwohl Facebook viele Daten von den rund 150 Millionen Nutzer hat, konnte das Unternehmen keinen Profit daraus schlagen. Mit dem Umfrage-Tool “Engagement Ads” soll das nun anders werden.
Neuste Kommentare