Okt 02

dosenphone1Im  Teil 2, letzte Woche,  habe ich über aktives Zuhören in den Social Networks geschrieben. Ich wies auch daraufhin, dass der Aufbau einer Community (Follower, Freunde, Fans etc.) nicht ganz einfach ist. Nun fragt sich natürlich so mancher, ob sich dies nicht outsourcen lässt.

Eine berechtigte Frage, liessen sich doch so von Anfang an genauer kalkulieren, wieviel einem der Spass kostet. Man muss sich allerdings auch im klaren über die Ziele des Crowdsourcings sein. Hat man spezifische Fragen an die Internetuser, auf die sie antworten können? Oder aber geht es mehr um Trendforschung und allgemeines „Pulsfühlen“?

Geht es um zweiteres, dann gestaltet sich das Outsourcing schon schwieriger, da mit der Crowd interagiert werden muss. Dies bedingt in den meisten Fälle eine gewisse Fachkompetenz über ein Produkt, eine Philosophie etc. Eine solche Fachkompetenz extern aufzubauen kann langwierig und schwierig sein.

Crowdsourcing als Outsourcing

Ein Outsourcing ist sehr gut möglich, wenn man konkrete Fragen an die Crowd richten kann, die zu Antworten führen, die man einfach einsammeln kann. Wenn das ganze noch als grosses Brainstorming funktioniert, kann man eigentlich nur gewinnen. Eine ideale Plattform dafür ist atizo.com.

Atizo benützt eine eigene Community für das Crowdsourcing. Jederman kann sich bei atizo ein Profil eröffnen, in dem er seine Interessen angibt. Dieses Profil dient dazu, dass der User jeweils nur bei den Kampagnen mitmachen kann, für die er sich auch interessiert. Dies ist später ein wichtiger Faktor für die Zielgruppenerreichung.

Die Kunden von Atizo können so also eine Community nutzen, in der Sie die interessierten User direkt ansprechen können. So entstehen in der Community Diskussionen und Bewertungen die der Auftraggeber abschöpfen kann. Auf der anderen Seite haben die User die Möglichkeit, ihre Kreativität und Ideen in bare Münze zu verwandeln.

Ich halte atizo.com für eine sehr gute Möglichkeit, um an Ideen ranzukommen. Was haltet ihr davon? Hat jemand schon Erfahrung damit gemacht, auf der einen oder anderen Seite?

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Jan 15

Social Networking Plattformen sind beliebter als je zuvor. Täglich erreichen uns neue Rekordmeldungen zur Nutzung und laufend werden neue Plattformen lanciert. Gemäss einer aktuellen Studie von eMarketer, planen gerade deshalb viele Unternehmen in diesem Jahr vermehrt in den Bereich Social Network Marketing zu investieren.

Während 25% der befragten Unternehmen angaben, die Ausgaben im Bereich Social Networking deutlich zu steigern, planen 33% das Budget für die soziale Vernetzung beizubehalten. 5% aller Befragten gaben an, die Investitionen im Vergleich zum Vorjahr leicht zu senken und 37% ziehen Social Networking gar nicht erst in Betracht.

Was bringt die Zukunft?

Der Einsatz von Sozialen Netzwerken für Marketingzwecke wird erwartungsgemäss deutlich ansteigen. Viele Unternehmen haben dies bereits erkannt. Trotzdem gibt es noch einige Hindernisse zu überwinden. Denn obwohl Social Networks im Bereich Marketing grosses Potential in sich bergen, bleiben viele Fragen offen, wenn es beispielsweise um den konkreten Nutzen für die Unternehmenskommunikation oder einen geeigneten Marketing-Ansatz geht.

Verglichen mit den USA besteht hierzulande einmal mehr Nachholbedarf. Wie seht Ihr die Entwicklung im Bereich Social Network Marketing ? Kennt jemand erfolgreiche Beispiele?

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