Feb 06

Facebook

Facebook plant den Börsengang. Dieser Schritt wird über 1000 Mitarbeiter zu Millionären machen. Zuckerberg selber ist bereits Dollar-Milliardär, jetzt wird er auch noch Steuer-Milliardär. Mark Zuckerberg muss nach dem Börsengang von Facebook wohl 1,5 Milliarden Dollar an den Fiskus zahlen. Die kalifornische Regierung schmiedet bereits Investitionspläne.

Aus diesem Anlass hier einige eindrückliche Zahlen zu Facebook:

  •  Facebook ist die zweitbestbesuchte Website der Welt.

Nur noch Google.com verzeichnet mehr Besucher. (Quelle: Alexa.com)

  • 85% der Internetznutzer haben einen Facebook Account.
  • 74% der Internetnutzer nutzen Facebook täglich.
  • 41% der Menschen haben mindestens 1 mal in ihrem Leben einen Link, Video oder eine Story über einen Brand auf Facebook geteilt

Die Leute möchten über sie oder ihren Brand sprechen. Sie möchten ihre Inhalte auf Facebook teilen, geben sie ihnen einen Grund dafür, bieten sie Inhalte an. Inspirieren sie die Menschen.

  • 66% der Facebook Nutzer mit über 100 Freunde haben mal eine Fanpage eines Brands “geliked”.

Facebook ist in den Medien allgegenwärtig. Aber hätten sie trotzdem solch eindrückliche Zahlen erwartet?

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Feb 01

Am WEF, dem World Economic Forum in Davos, finden sich aktuell wieder die Mächtigen dieser Welt ein um über die Entwicklungen und Lösungen dieser Welt zu debattieren, aber natürlich auch um vor allem hinter den Kulissen Beziehungen zu pflegen und Entscheidungen zu treffen. Hat sich die Unnahbarkeit des Anlasses für Normalsterbliche durch Social Media verändert oder sind Facebook, Twitter, Pinterest oder Tumblr auch bei der Eingangskontrolle hängen geblieben?

Social Media am WEF Davos 2012

Wie fast jede Veranstaltung von Rang und Namen findet sich das World Economic Forum in den verschiedenen Social Media Channels wieder, wie die Beispiele auf Facebook, Google+Twitter oder Youtube zeigen. Zum Beispiel folgen auf Twitter fast 2 Millionen User den Tweets aus Davos. Noch wichtiger resp. interessanter wäre aber mehr über das “Involvement” der User zu erfahren, speziell jener welche das WEF nur aus der Distanz verfolgen können mangels Einladung. Matthias Lüfkens als Social Media-Verantwortlicher des WEF äussert sich auf NZZOnline über die Massnahmen, mit welchen man sich dank Facebook und Twitter der Aussenwelt öffnet. Dabei werden sogar aus geschlossenen Events Informationen via Twitter publiziert. Damit soll Transparenz geschaffen und die schwelende Kritik eingedämmt werden, das World Economic Forum verschliesse sich der Aussenwelt. Dank den neuen Medien können sich jetzt alle in die Gedanken und Meinungen des Veranstalters und der Teilnehmer einklinken. Zum Beispiel sollen gemäss Berichten von news.ch und Allvoices am vergangenen Mittwoch rund 460 Delegierte über 4400 Tweets abgeschickt haben, mit über 8000 Antworten resp. fast 19’000 Rückantworten.

Wir haben also jetzt die Öffnung für die Aussenwelt und die Möglichkeit, dass sich die User aktiv via Social Media einbringen können. Wie gross ist aber die Chance damit auch wirklich etwas bewegen können in den Köpfen der Mächtigen dieser Welt? Werden die Meinungen ungehört im Internet versickern oder werden diese in den Dialog am WEF Davos aufgenommen?

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Jan 26

Pinterest Logo

Pinterest – das neue Social Network polarisiert. Und das zu Recht. Mit wenig Aufwand findet man sich sehr schnell zurecht und begreift umgehend die Grundfunktionen. Pinterest ist meiner Meinung nach die Innovation, die ich eigentlich von Google für Google+ erwartet hätte. Wie funktioniert Pinterest?

Anmeldung:

Zuallererst muss man – wer hätte das gedacht -  sich anmelden. Allerdings kann man sich momentan nur bei Pinterest anmelden, wenn man eine Invitation kriegt. Leute die bereits bei Pinterest registriert sind können Invitations versenden, oder ihr könnt euch selber eine Invitation über diesen Link bestellen. Bei mir dauerte es allerdings eine ganze Woche, bis ich die Einladung erhielt.

Bei der Anmeldung muss man entweder einen Twitter- oder Facebookaccount mit dem Login verlinken. Diese Verlinkung kann aber nachträglich wieder entfernt werden.

Funktionalität:

Pinterest ist ein soziales Netzwerk mit welchem virtuelle Pinnwände erstellt werden. An diese Pinnwände können Bilder-Kollektionen, Videos etc.  mit Beschreibungen angeheftet werden. Diese können öffentlich oder privat abgespeichert werden. Die Idee hinter Pinterest ist der gemeinsame Austausch über verschiedene Hobbys, Interessen und Einkaufstipps mithilfe virtueller Pinnwände.

Die meisten Pinnboards widmen sich bestimmten Themen. Dazu kommen die sozialen Funktionen. Man kann den Pinnwänden von Freunden folgen oder gar zusammen Pinnwände bewirtschaften. Für die Viralität sorgen Funktionen wie der ♥-Button oder der Repin rsp. Resharebutton.

Das TIME Magazine wählte Pinterest zu den “50 besten Websites” des Jahres 2011.

Wird Pinterest das neue Facebook?

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Jan 09

Lauberhornrennen in Wengen - Didier CucheAls Schweizer, Skisport-Fan und Social Media Manager freue ich mich riesieg auf dieses Higlight. Und natürlich habe ich nach “Lauberhornrennen” auf diversen Social Media Plattformen gesucht. Und ich wurde fündig: Die Channels existieren, haben aber noch Potential, v.a. im Bereich Content und Community Management.

Die Channels sind zwar auf der Webseite vom Lauberhornrennen verlinkt, haben haber praktisch noch keinen Inhalt und nur wenig Followers. Auf Facebook sind es deren lediglich 99, auf Twitter ist noch gar nix los. Lediglich in ihrem Youtube-Channel befinden sich einige Videos.

Da all diese Communities an prominenter Stelle auf der offiziellen Website verlinkt wurden, gehe ich davon aus dass hier in Kürze “die Post abgehen” wird. Ich freue mich auf Hintergrundinfos, Interviews,.. kurzt gesagt, auf Content. Und darauf, dass dann auf diesen Plattformen eine angeregte Diskussion entsteht und u.a. auch Fragen der Fans direkt beantwortet werden. Toll wären neben aktuellen Infos auch kleine Extras, wie z.Bsp. ein Kalender-Tab auf der Facebook Page, worin sämtliche Austragungszeiten der Wettkämpfe ersichtlich sind – Dinge, die einen konkreten Nutzen stiften. Und ganz wichtig ist auch das Involvement der Protagonisten. Ich hoffe diese werden in die Diskussion mit eingebunden.

Lauberhorn Rennen und Social Media

Was nützt der Social Media Auftritt den Veranstaltern?

1. Social Media macht attraktiv

Neben der Gewinnung von neuen Fans steigert der Schritt zum Social Web den Bekanntheitsgrad und kurbelt so den Umsatz an: Mehr Besucher kommen an die Rennen. Davon profitiert nicht nur der Veranstalter, sondern auch sämtliche Sponsoren und das Lokale Gewerbe (mehr Hotelübernachtungen etc.).

2. Entscheidungen gemeinsam treffen

Die Interaktivität gestattet es Außenstehende ihr Fachwissen einzubringen. Die Communities bieten einen ausgezeichneten Zugang für Partner und Skifans zum Event “Lauberhornrennen”. Das Publikum rsp. die Community Mitglieder können so direkt in die Entscheidungsfindung eingebunden werden (Crowdsourcing).

3. Werbung und PR

Die Communities können für Werbung und PR genutzt werden.

4. Fanbindung

Die Fans werden so an diesen jährlichen Event gebunden und erhalten auch in Zukunft Informationen über Skirennen in Wengen.

5. Mitarbeitersuche

Ich kann mir vorstellen dass ein solch grosser Event nur mit vielen motivierten Helfern durchführbar ist. Und gerade weil dieses Rennen ja lediglich 1mal im Jahr stattfindet, ist es sicher schwierig genug Helfer zu finden. Die Social Media Plattformen könnten genau in diesem Punkt helfen.

Fazit: Ich bin gespannt auf die Rennen am Lauberhorn. Und auf deren Resonanz in Social Media. Hier scheint sich was anzubahnen. Und das Schönste an solchen Communities ist deren Nachhaltigkeit. Social Media Communites – sind sie einmal aufgebaut – können mit einem Minimum an Community Management am Leben erhalten werden und stiften so über Jahre hinweg Nutzen.

Würden sie Social Media Communites von grossen Sportveranstaltungen beitreten?

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Dez 29

Klout ScoreDer Begriff “Klout Score” ist momentan in aller Munde. Was misst dieser Klout Score eigentlich genau? Klout ist eine Plattform, welche ihre Social Media Aktivitäten misst und diese mit dem sogenannten Klout Score darstellt. Klout berücksichtigt vor allem Social Media Netzwerke wie Facebook, Twitter und Google+. Ferner können auch andere Plattformen wie LinkedIn, Foursquare, Youtube und WordPress etc. eingegeben werden. Heraus kommt dann der Klout Score, eine Messgrösse für den Einfluss bzw. den Social Impact.

Klout.com

Der Klout Score wird aus ca. 40 unterschiedlichen Variablen berechnet. Am schwersten gewichtet werden folgende Werte:

True Reach: Wieviele Personen werden direkt von ihnen beeinflusst.

Amplification: Wie stark beeinflussen sie diese Personen? Erzeugen sie Involvment? Klout untersucht dabei, wie viele Kommentare ihre Beiträge erhalten und wie oft diese mit anderen geteilt werden.

Network Impact: Welchen Einfluss üben sie über ihre Kontakte hinaus aus?  Gehen Meinungsführer auf ihre Beiträge ein und teilen diese Meinungsführer ihre Inhalte?

Bei Klout kann sich jeder anmelden. Sie benötigen dazu nicht mal einen Login. Die Anmeldung erfolgt über ihren Twitter oder Facebook Account.

Welche Anwendungsmöglichkeiten bringt Klout?

Damit kann der Einfluss von Berühmtheiten gemessen werden. Justin Bieber ist im Bereich Social Media zum Beispiel einflussreicher als Barack Obama.

Arbeitgeber können den Klout Score für Recruitment nutzen. Damit kann der Einfluss den potentielle Bewerber haben gemessen werden.

Marketing: Im Zeitalter der Informationsüberflutung fasst Klout den digitalen Marktwert einzelner Personen und Unternehmen in Zahlen. Dank dem Klout Score können besonders einflussreiche Meinungsführer identifiziert oder miteinander verglichen werden.

Kritikpunkt:

Der Klout Score darf nicht überbewertet werdern. Unter anderem darum, weil Klout nicht alle Netzwerke für die Messung einbezieht. Nicht Jeder ist angemeldet und nur Wenige haben all ihre Netzwerke mit Klout verlinkt. Xing wird zum Beispiel nicht unterstützt. Ebenso werden selbstgehostete Blogs nicht berücksichtigt. Lediglich die Blogger, die ihren Blog online bei WordPress hosten, können ihren WordPress Account mit Klout verlinken.

Was sind eure Erfahrungen mit Klout? Nutzen sie den Klout Score und wenn ja für was?

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Dez 19


Microsoft steigt nach Google auch ins Social Network Business ein. Jedoch nicht als Konkurenz zu Facebook, wie das G+ versuchte, sondern in einer Kooperation mit dem Netzwerk-Giganten. Das ganze nennt sich So.cl und wurde von den FUSE Labs in der Microsoft Forschungsabteilung entwickelt. So.cl soll jedoch die tratditionellen Netzwerke nicht ersetzten, sondern gilt vorerst als “Lernplattform”, was von Microsoft noch nicht näher definiert wurde…

Dass wir alle nicht noch ein neues Social Network brauchen, scheint offensichtlich. Selbst Google Plus muss sich erst einmal längerfristig im Feld behaupten. Socl will den Kampf anders angehen. Bisher scheint uns die Plattform jedoch noch nicht viel Neues zu bieten: Nutzer können Fotos, Videos und Nachrichten posten, andere Mitglieder mit ähnlichen Itneressen finden und Gruppen bilden.

Collagen sind bisher die eigentliche Neuheit, wobei Microsoft ihr Tool “Montage” zur Verfügung stellt. Das Feature macht es möglich, gemeinsam Medienangebote zu sammeln und gemeinsam anzuschauen. Die Suchfunktion basiert – wie zu erwarten war – auf Microsofts Suchmaschinenanbieter Bing.

Die Verknüpfung mit Facebook wird auch für Socl die Frage nach den Datenschutz- und Privatsphäreeinstellungen aufwerfen, da diese zum grössten Teil auf Facebook basieren. Doch diese Sorgen müssen wir uns noch nicht machen, denn bisher ist Socl erst für die Studenten der Washington University und der New York University geöffnet. Man kann sich jedoch bereits hier vorregistieren.

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Dez 19

Facebook Page erstellenDa ich schon für viele Kunden eine Facebook Page erstellt habe, möchte ich hier folgende Tipps auflisten. Natürlich erhebe ich keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es sind einfach einige Punkte, die meiner Meinung im Zusammenhang mit der Erstellung einer Facebook-Page angedacht werden sollten.

Fragen sie sich als Erstes: Was wollen sie mit der Facebook Page rsp. Community erreichen? Wird die Facebook-Page Teil einer Kommunikationsstrategie sein? Soll via Facebook Community ein Image transportiert werden oder wollen sie darüber Kundensupport anbieten? usw. Eine Page können sie unter diesem Link erstellen..

1. Vanity-URL

Wählen sie eine Vanity URL. Damit ist der Name gemeint, welcher nach dem / kommt. Also folgender: http://www.facebook.com/inmweb. Aber Achtung, diese Vanity-URL können sie im Nachhinein nicht mehr ändern.

2. Tabs

Bereichern sie ihre Page mit Inhalt. Dies können sie mittels Facebook Apps rsp. Tabs tun. Hier möchte ich beonders den Landing-Tab hervorheben: Das ist ein spezieller Tab, welcher Facebook Nutzern angezeigt wird, die noch nicht Fan der Page sind. Eine solcher Landing Tab animiert die User zum liken. Verschlüsselung: Da Facebook mittlerweile verschlüsselt übertragen wird, müssen sie die externen Inhalte verschlüsselt ablegen. Dies bedeutet dass sie die externen Applikationen SSL-Zertifizieren.

3. Involvment und Community Management

Noch wichtiger als die Anzahl Fans, ist das Involment. Es kommt bei Facebook v.a. auf die Anzahl aktiver Nutzer an. Nur aktive Nutzer haben die Statusmeldungen der Page in ihrem News-Feed. Dies erreichen sie u.a. durch die Produktion von Inhalten. Erfahrungsgemäss bringen manuell verfasste Inhalte mehr Resonanz als automatische Feeds. Regelmässigkeit und Authentizität spielen ebenfalls eine grosse Rolle. Und dann gibt’s da noch die Facebook eigenen Tools wie z.Bsp. das Voting, womit ebenfalls wieder Interaktion provoziert werden kann. Wichtig ist auf jeden Fall das Skizzieren eines Community Managements. Jemand muss die Page überwachen, Fragen der Community Mitglieder beantworten und je nachdem, rassistische oder beleidigende Inhalte löschen.

4. Vernetzung

Die Page können sie mittels Social Plugins wie Like Button oder Activity Feed mit anderen Netzwerken und Websiten vernetzen.

Facebook-Page erstellen: Was sollte sonst noch beachtet werden?

 

 

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Dez 16

Wie besser Kunden zu binden als mit einem Onlinevoting, das die Community aktiviert und perfekt die Social Media Mechanismen nutzt? Aber Vorsicht ist geboten, denn schnell kann der Schuss nach hinten los gehen. Was da losgetreten werden kann und wie darauf reagiert wird lest ihr im folgenden Beitrag.

Ich nehme hierzu den Adventskalender von AXE. Die Sache ist einfach: Unter http://www.axe.de/excite/ kann ich irgendeinen Begriff vorschlagen, für das andere dann voten. Der Begriff, der am Ende des Tages die meisten Stimmen erhält, wird von der AXE Filmcrew mit der Schauspielerin Sarah Brandner (ihres Zeichens die Freundin des Deutschen Fußballspielers Bastian Schweinsteiger) umgesetzt und drei Tage später veröffentlicht.

Solche Online Votings rufen jedesmal Hacker und Online Communities auf den Plan und als Einzelner hat man jeweils null Chancen zu gewinnen. Besonders die Gamer Communities können innerhalb von wenigen Minuten Hunderte von Votes sammeln (“Votings riggen“), und deshalb stehen dann am Ende des Tages Namen wie “Creeper”, “Salazar” oder “Gronkh”, und Begriffe wie “Isomorphismus“, “DerGerät” (basierend auf dem Ausschnitt in TV Total) oder “Rüttelplatte” zuoberst. Dies sind Begriffe aus Online Games, Namen von in der Szene bekannten Zockern und unmögliche Wörter, die von diesen Communities vorgeschlagen wurden, um dann zu sehen, wer mehr Teilnehmer aktivieren konnte. Da einige dieser Jungs und Mädels natürlich auch technisch was auf dem Kasten haben, versuchen sie auch auf unerlaubten Wegen zu mehr Stimmen zu kommen. Dabei muss man einfach nur den Datenverkehr zwischen dem Flash Frontend und dem Server analysieren, die Antwort vom Server im JSON-Format auseinandernehmen, die Verschlüsselung aufgrund des Actionskripts in dekompilierten SWF-Datei knacken, das Flashteil als Script nachbauen und somit unendlich vielmal voten, da so auch das Captcha übergangen wird  (detailliert beschrieben in Online Foren).

Unilever hat auf diese Aktionen reagiert und auf ihrer Facebook Fanpage ein Statement platziert, das aber eher unbeholfen wirkt und mit ihrer Provokation wohl das Gegenteil bewirken wird (s. rechts). Komisch dabei ist nur, dass diese Aktion bereits letztes Jahr durchgeführt worden ist und es zu unglaublichen Kreationen wie Schokomettigel (plus Reverse Version), Tafflyer oder Kackeldackel geführt hat, die dann tatsächlich verfilmt worden sind.  Anscheinend kümmert es Unilever wenig, dass am Zielpublikum vorbei Werbung gemacht wird, ausser die Mitglieder dieser Communities sind tatsächlich ihr Zielpublikum. Und weiter: “Diese Community soll sowohl eine Plattform für eure Selbstdarstellung bieten als auch AXE Effekt’s Werte reflektieren.” Na wenn Kackeldackel AXE’s Werte reflektieren soll…

Wie geht ihr als Auftraggeber mit solchen Votings um? Was für Massnahmen trefft ihr als Programmierer um solche Missmanipulationen zu verhindern? Gibt es überhaupt ein allbewährtes Mittel gegen Spamming? Macht ihr noch bei Online Votings mit, oder denkt Ihr euch, dass eh alles nur Lug und Betrug ist?

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Dez 02

BlogDerzeit entscheiden sich diverse Unternehmen für ein Social Media Monitoring. Meistens beginnt es mit dem Aufsetzen von einigen Google Alerts. Doch wer Social Media Monitoring professionell betreiben möchte, kommt mit Google Alerts alleine nicht weit.

 

Warum sind Google Alerts allein nicht genug?

Die Suchergebnisse hängen von diversen Faktoren ab. Unter Anderem spielt die eigene Suchchronik eine grosse Rolle. Diese berücksichtigt Google Alerts jedoch nicht. Es ist offensichtlich, dass keine brauchbaren Werte erzielt werden, wenn die eigene Suchchronik irrelevant für eine neue Anfrage ist. Dazu kommt, dass Google selber über die Relevanz der Resultate bestimmt. Aber für ein Unternehmen sind nicht die Suchmaschinenoptimierten Seiten und Blogs wichtig, sondern oftmals sind es gerade die Fachblogs und Social Media Channels der Meinungsführer, welche für ein Unternehmen von grosser Bedeutung sind.

Wie wird ein professionelles Social Media Monitoring aufgesetzt?

1. Definieren Sie Ziele: Was möchten Sie mit Social Media Monitoring erreichen? (Marktforschung, Krisenerkennung, Serviceverbesserung, Neukundenakquise, Evaluierung von Social Media Aktivitäten, etc.)

2. Definieren Sie, von welchen Social Media Plattformen Sie Informationen beziehen möchten.

3. Definieren Sie Keywords. Je nach Resultat und Erfahrung können sie die Keywordliste dann fortlaufend anpassen und so präzisere Resultate erhalten.

4. Setzen Sie für das Monitoring die geeigneten Tools auf. Auf diesem Gebiet gibt es mittlerweile ein grosses Angebot. Viele der Tools bieten einen kostenlosen, dafür aber zeitlich beschränkten Testaccount an. Hier ein Link zu einer Liste mit Tools: A Wiki of Social Media Monitoring Solutions. Nutzen Sie einige dieser Trial Accounts um erste Erfahrungen zu sammeln. Dieses Know-How hilft Ihnen dann beim Aufsetzen der finalen Installation. Alternativ können sie auch eine Agentur damit beauftragen, eine geeignete Lösung zu finden und zu installieren. (INM AG) Dies erspart viel Zeit und gerade beim Aufsetzen einer Lösung ist der Expertenrat Gold wert. Ein professionell aufgesetztes Tool liefert Ihnen längerfristig genau die für ihr Unternehmen relevanten Resultate und Auswertungen.

Ich setze Social Media Tools seit geraumer Zeit ein. Und aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Die Unternehmen profitieren besonders von der Sentiment Analyse, welche in den meisten Tools integriert ist. Auch wenn es oft zusätzlich manuelle Überwachung rsp. Interpretation benötigt, hilft die Stimmungsanalyse, Meinungensänderungen rsp. Krisen- oder Problemsituationen rechtzeitig zu erkennen. So kann ein Unternehmen frühzeitig reagieren und aufkeimende Diskussionen beeinflussen.

Betreiben Sie / Ihr Unternehmen Social Media Monitoring und wenn ja, mit welchem Tool?

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Nov 24

Krisenmanagement im Bereich Social Media Diese Woche gab es (un)erwartete Turbulenzen in der Social Media Welt. Über Adidas und Continental brach ein regelrechter „Shitstorm“ herein, welcher ihre Social Media Präsenzen überflutete. Der Auslöser? Die gezielten Tiertötungen in Zusammenhang mit der Fussball-EM 2012.

Continental und Adidas sind zwei der offiziellen Sponsoren der Euro 2012 in Polen und der Ukraine nächsten Sommer. Rund um das Grossereignis haben sich nun jedoch Tierschützer aus der ganzen Welt zu Wort gemeldet, um sich dagegen zu wehren, dass für die Euro 2012 angeblich eine gezielte Vergiftung streunender Hunde und Katzen in der Umgebung der Veranstaltungsorte angelegt wurde. Um für ihr Anliegen Aufmerksamkeit zu generieren legten sie einen Grossangriff auf die Facebook-Seiten der Sponsoren Continental und Adidas an. Ein solches Szenario fordert Kommunikationsfachleute auf das Parkett und zeigt, wer sich im Vorfeld für Krisensituationen gerüstet hat.

Continental reagierte mit Verständnis, Information und aktivem Handeln, indem sie bekannt gaben, mit der UEFA über das Problem gesprochen zu haben und halten seitdem die Community auf dem Laufenden. Innert kürzester Zeit hatten sie ihre Fans wieder auf ihrer Seite und die Tierschützer versammelten sich auf ihrer Seite, um über die neusten Ereignisse informiert zu werden – eine äusserst vorbildliche Handhabung der Situation!

Continental's Facebook Post zum "Shitstorm"

Adidas brauchte für das Management etwas länger, was die Situation zum Eskalieren brachte, dies nachdem sie doch erst vor kurzem von einem heftigen Hackerangriff heimgesucht wurden. Da sich das Unternehmen mit der Reaktion Zeit liess und (nach Angaben der Nutzer) auch Kommentare löschte, geriet die Situation völlig ausser Kontrolle.

Was lernen wir daraus? Jeder Facebook-Auftritt, vor allem wenn es sich um grössere Unternehmen handelt, braucht eine sichere, gezielte und klar definierte Strategie für die Krisenkommunikation auf Sozialen Netzwerken. Die meisten Grossfirmen sind zwar erfolgreich auf den verschiedenen Netzwerken, bieten jedoch eine enorme Angriffsfläche. Ohne Strategie wird oft schlecht oder gar nicht auf die Situationen eingegangen, was nicht nur online sondern meist auch in den traditionellen Medien für ungemein schlechte Publicity sorgt.

Ist jedoch ein Plan für das Online Krisenmanagement vorhanden, kann ein „Shitstorm“ schnell abgefangen werden und  bietet dadurch ein enormes Potential für gute Publicity über alle Kanäle.

Hast du schon Erfahrungen gesammelt mit Online-Angriffen? Wie würdest du auf eine Attacke reagieren? Wann und wie sollte geantwortet werden?

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