Social Media Experiment – die Learnings
Letzten Freitag hiess es für unsere Christina “@shibby” Schmid, wenn sie 100 Kommentare für ihren Blogpost bekommt, kann sie Feierabend machen. Auch wenn wir alle viel Spass bei der Arbeit haben, wir sind natürlich keine Hobbyagentur, die Sachen nur “just for fun” macht. Hier also nun das Resumee zu unserem kleinen Experiment.
Denn auch wenn es nur ein kleines, abstraktes Experiment war, es gibt einiges, das man als Erfolgsfaktoren für Projekte im Social Media werten kann.
1. Netzwerk wichtiger als Content
Obwohl wir im Blogpost nicht viel an Content geliefert haben, hat es funktioniert. Weil ein gutes und grosses Netzwerk bestand als die Aktion los ging. Für die Praxis bedeutet das, entweder es muss genug für den Aufbau geben, oder der Netzwerk Aufbau ist das Projekt (Sacrifice a Friend oder “Ich brauche 1 Million Mitglieder”).
2. Der Mitmacheffekt
Viele der Kommentatoren kennen mich, und soweit ich weiss, halten sie mich nicht für einen üblen, herrischen Chef. Dennoch war der Zusammenschluss der Community gegen mich (deinem Chef zeigen wir es, Shibby) ein Teil der Motivation. Gemeinsam etwas erreichen wollen und auch können.
3. Der Mehrwert
Ähnlich wie bei Wettbewerben oder Gewinnspielen war für die Leute die mitmachen etwas drin. Christina hatte angeboten, vorbei zu kommen, für die Leute zu kochen, oder die Hemden aus der Reinigung zu holen oder sie kurz zur Aktion zu interviewen. Auch das ist immer ein Anreiz bei solchen Aktionen mitzumachen.
4. Der richtige Zeitpunkt
Gestartet hatten wir morgens um 6.00 Uhr – um kurz vor 9.00 Uhr waren die 100 Kommentare da. Der Zeitpunkt war ein wichtiger Faktor, um die Leute zu erreichen, wenn sie sich morgens an den Rechner setzen, E-Mails lesen und auf ihre Lieblingsblogs und Social Networks surfen. Hätten wir um 12.00 Uhr gestartet, wäre die Aktion wohl untergegangen. Daher ist das richtige Timing, ob es sich um eine einmalige Tagesaktion oder ein längeres Projekt handelt, ebenfalls ein Erfolgsfaktor. Zu wissen wie das Verhalten der User im Web ist, wann sie die grösste Aufmerksamkeitsspanne und die nötige Zeit haben um mitzumachen ist nicht zu unterschätzen.
Reaktionen
197 Retweets in Twitter (#shibbyrennt), 4 Erwähnungen in Blogs, 30 Einträge in Facebook, 140 Kommentare im Post.
Wir danken allen die mitgemacht haben nochmals recht herzlich. Und gerne hören wir auch noch eure Kommentare: Wie fandet Ihr die Aktion? Woran entscheidet sich, ob Social Media Aktionen durchstarten oder in die Hose gehen?





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