Mrz 09

Die Texte, durch die eine Website von einer anderen Site verlinkt wird, spielt eine tragende Rolle bei der Suchmaschinenoptimierung.

Für Google gehört der Linktext zu den entscheidenden Ranking-Kriterien für die Positionierung. Daher gehören die Linktext optimiert. Wie man das am besten macht im nachfolgenden Video erklärt.

Weitere Posts aus der Suchmaschinen How To Serie:
Generelle Info

1.) Indexierung, 2.) Was Google sieht, 3.) Keywords richtig wählen
Onpage Optimierung
4.) Title Tag, 5.) Metatags, 6.) Seiteninhalt, 7.) Hürden für Google
Offpage Optimierung
8.) PageRank, 9.) Linktext, 10.) Link-Technik, 11.) Inhalt der Linkseite

Was sind eure Tipps rund um Linktext?

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Jul 13

Vor rund eine Monat habe ich hier über den unglaublichen SEO-Betrüger berichtet, welcher versuchte auf sehr unkonventionelle Art Links für einen Kunden zu beschaffen. Verschiedenste Blogs haben das Thema aufgeschnappt und die Verbreitung dieser Geschichte unterstützt (siehe unten).
Was hat dieser Post über Stefan Bühler bewirkt? Was waren die Reaktionen der Betroffenen und wie läuft Bühler’s Business heute. Dazu habe ich den nachstehenden Videopost verfasst.

Was ist Eure Meinung, hat sich die Aktion gelohnt? Gibt’s vielleicht noch andere Beispiele, welche sich ähnlichen Methoden bedienen?

Blogs die das Thema aufgegriffen haben:
blog.fihlon.ch, leumund.ch, yourposition.ch, seocrack.de, theofel.de, internetmarketing-news.de, internet4you.ch, internetagentur-overberg.de, tegget.de, tobiaskoelligan.de, inhouse-seo.de, seo-experte.at,

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Apr 02

suggestSeit gestern kommen die User bei Google.ch und Google.de in den Genuss von Suchvorschlägen, die Google in einem Dropdown-Menü anzeigt. Bereits nach der Eingabe des ersten Zeichens für die Suche, stellt Google bereits Vorschläge zu Verfügung. Fährt man mit tippen fort, werden die Vorschläge laufend angepasst.

Die Vorschläge werden mit einer Schätzung der zu erwartenden Treffer angezeigt und können mittels Pfeiltasten direkt angewählt werden. Wählt man sie mit der Maus an, wird die Suche direkt ausgelöst. Das Prinzip ist bei Google.com schon länger als Google Suggest bekannt.

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Dies erspart dem User ein wenig Tipparbeit und hilft vielleicht, seine Suche besser einzuschränken. Aber der Nutzen liegt natürlich nicht nur beim User. Google wird sich dadurch erhoffen, sich einiges an ineffizienten Suchanfragen (Rechtsschreibefehler, wenig spezifische Anfragen etc.) einzusparen. Ausserdem bleibt zu hoffen, dass Google seinem Leitspruch „Don’t be evil” treu bleiben wird. Es wäre vermutlich für Google ein einfaches, mittels der Vorschlägen für die Suchanfrage den User in die für Google wichtige Bahn zu lenken. Es könnten zum Beispiel Adwords-Kunden in der Liste weiter oben platziert werden und würden so zu zusätzlichen Hits kommen.

Ich persönlich bin immer skeptisch, wenn mir jemand anbietet, das Denken abzunehmen. Ist es paranoid anzunehmen, dass Google diesen neuen Dienst rein selbstlos anbietet? Würde sich der Durchschnittsuser dadurch beeinflussen lassen?

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Jan 07

Wenn bei Google nach einem Suchbegriff gesucht wird, werden die Ergebnisse nach einer bestimmten Reihenfolge geordnet angezeigt. Diese Reihenfolge ist natürlich nicht zufällig bestimmt, sondern es steht immer der Link auf die, zum Suchbegriff, relevanteste Seite zuoberst. Wie aber bestimmt Google die Relevanz einer Webseite?

Jede Website von Hand zu beurteilen ist natürlich in der heutigen Zeit aussichtslos und wäre auch immer eine sehr subjektive Auswahl. Um aber die Relevanz „automatisch” zu bestimmen, ist es nötig, sich auf bestimmte klar messbare Parameter zu stützen. Um dies zu bewerkstelligen, haben Larry Page und Sergey Brin, die Gründer von Google, den PageRank ins Leben gerufen. Der Name PageRank kommt übrigens nicht von der (Web)Page sondern wurde nach dem einen „Erfinder”, Larry Page, benannt. Den PageRank einer Webseite lässt sich mit der Google Toolbar oder anderen Tools bestimmen. Online ist dies zum Beispiel hier möglich.

Beim PageRank handelt es sich also um eine Formel, die die Qualität einer Seite auf Grund der Verlinkung von anderen Websites her misst. Zum einen wird die Anzahl der Links bewertet, zum anderen wiederum die Qualität oder eben der Pagerank der verweisenden Seiten. Wenn ich auf meiner Homepage also Backlinks (verweisende Links von anderen Sites) habe, die über keinen oder einen minimen Pagerank verfügen, wird meine Site auch nie über einen hohen Pagerank verfügen. Wenn ich jedoch von hoch bewerteten Seiten angelinkt werde, hat dies zur Folge, dass mein eigener Pagerank auch steigt.

Nun ist es natürlich vermessen, zu glauben, dass der Pagerank das einzige Mittel ist, um für seine Site bei Google gute Platzierungen zu erreichen. Der PageRank beinhaltet noch eine Dämpfungskomponente, mit der Google zahlreiche andere „weiche” Faktoren in die Berechnung einfliessen lassen kann. So spielt es zum Beispiel eine Rolle, wie viel indexierbarer Text auf der Seite vorkommt, wie die Keywords auf der Seite platziert sind, wie die Titel gestaltet sind, ob die Backlinks im Kontext zum Seiteninhalt stehen, wie gross der Traffic auf der Site ist usw. Es lohnt sich also nicht, alleine auf das Pferd PageRank zu setzen und die anderen Faktoren ausser acht zu lassen.

Wie wichtig ist denn nun ein guter PageRank? Wenn man keinen Wert darauf legt, dass die eigene Website bei den Google Suchergebnissen auf der ersten Seite erscheint, dann ist der PageRank absolut unwichtig. Ansonsten halte ich es für sehr wichtig, ihn wenigstens im Auge zu behalten. Ist immer ein gutes Indiz dafür, wie Google die Website einstuft.

Was haltet ihr vom PageRank? Wichtig oder nicht? Braucht Google andere Qualitätsmassstäbe?

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Sep 16

Etwas vom Wichtigsten bei der Optimierung seiner Website für Suchmaschinen (nicht nur für Google) ist die Vermeidung von doppelten Inhalten. Seiteninhalte, die in der eigenen oder auch auf externen Sites mehrfach vorkommen, können bei den Suchmaschinen zu vielfältigen Problemen führen, die sich dann in einem schlechten Ranking niederschlagen. Hierfür kann es verschiedene Gründe geben:

  • Ein CMS, das die gleichen Inhalte unter verschiedenen URLs zur Verfügung stellt.
  • Gleiche Webseiten, die unter verschiedenen Domains aufgeschaltet sind.
  • Webseiten oder Teile von Webseiten, die für Affiliate Programme verwendet werden.
  • Inhalte der eigenen Seiten werden für fremde Seiten, ungeachtet des Copyrights, übernommen.

Dies führt z.B bei Google zu folgenden Problemen:

  • Wenn Google Duplicate Content auf der gleichen Website feststellt, werden die Seiten mit den gleichen Inhalten im Index zu einer Gruppe zusammengefasst und Google legt eine Seite als wichtigste fest. Diese Seite wird nun sämtliche Eigenschaften (Linkpopularität etc), auch der anderen Seiten mit den gleichen Inhalten, übernehmen. Das unschöne daran ist, dass die Seite die Google bestimmt, nicht die Seite sein muss, die man gerne hätte.
    Wenn nun also der Double Content zwingend nötig ist, sollte man auch eine saubere, von Google indexierte, Sitemap haben. Mit ihr lässt es sich steuern, welche Version der Seite einem wichtig ist und ob sie von Google indexiert werden soll oder nicht.
  • Bei Double Content auf verschiedenen, eigenen, Domainadressen (z.B. Velo.ch und Fahrrad.ch) lässt sich das Problem einfach entschärfen, indem man entweder die Texte anders formuliert oder aber, die schlechter indexierte Domain auf die besser indexierte umleitet. Sie machen sich dabei noch eine Freude, da Sie ab diesem Moment nur noch eine Website warten müssen.
  • Schwieriger wird es, wenn Sie feststellen, dass Ihr Text auf fremden Websites erschienen ist. Google wird wird zwar festgestellt haben, dass der Original Text auf Ihrer Website zuerst erschienen ist und diesen dann auch besser bewerten als den kopierten. Aber wie sieht es aus, wenn Ihr Text eine Zeit lang vom Web genommen wird und dann wieder publiziert wird? Es kann dann gut passieren, dass Ihr originaler Text von Google als Kopie bewertet wird.
    In solchen Fällen empfiehlt es sich, den Betreiber der fremden Site darauf aufmerksam zu machen, dass er Ihr Copyright verletzt und er den kopierten Text von seiner Website nehmen soll. Dieser Anspruch lässt sich auch juristisch durchsetzen.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter folgenden Links:

Google Webmaster-Zentrale

Philognosie – Schlechte Platzierungen durch Double Content vermeiden

Copyscape – Ein Online-Tool zur Auffindung von Double Content

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Sep 08

Das nofollow Tag wird vor allem von Bloggern eingesetzt. Es wird im Zusammenhang mit ausgehenden Links verwendet und heisst für Google, dass diesem Link nicht nachgegangen werden muss und der Link hinsichtlich SEO somit nichts bringt.
Weshalb vorallem in der Blogszene dieses Tag verwendet wird ist mir ein Rätsel. Fürchten sich die Blogger vor ihren Mit-Bloggern? Den mehr Backlinks heisst oftmals besser Platziert, nicht nur bei Google. In einer doch sehr anarchisch aufgezogenen Szene sollte doch sowas keine Rolle spielen, oder?

Was bringt ein “richtiger” Link (also ohne nofollow) suchmaschinentechnisch? Google hat über 100 Kriterien die in den Algorythmus zur Berechnung der Position im organic Listing einfliessen. Ein wichtiger, wenn nicht der wichtigste sind die eingehenden Links. Diese Links definieren auch den PageRank. Sind diese Links mit “nofollow” gekennzeichnet, werde sie von Google nicht beachtet und bringen deshalb, was die Position bei Google betrifft auch nichts.

Wenn man bei einem Blog einen Kommentar schreibt, kann man seinen Namen und URL angeben und kriegt somit einen Link auf seinen Blog. Und genau diese nofollow-Links werden z.B. bei medienlese.com oder netzwertig.com den beiden blogwerk-Blogs gesetzt oder auch bei unserem Bundesratblogger moritzleuenberger.blueblog.ch oder bei einem der bekanntesten Blogs aus den USA techcrunch.com.

Schlägt da also doch etwas Konkurrenzkampf durch? Gönnt man dem andern den Link nicht, weil beim Bloggen doch der Kommerz im Vordergrund steht?
Ich denke schon. Was meint Ihr?

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Jul 17

Anfangs Juli wurde bekannt, dass Microsoft die semantische Suchmaschine Powerset inklusive Belegschaft und Patenten gekauft hat. Von den beiden Parteien wurde kein Kaufpreis genannt, der geschätzte Preis von etwas mehr als 100 Mio. $ wurde allerdings nicht dementiert.

Powerset wurde vor gut eineinhalb Jahren mit 12.5 Mio. Risikokapital gegründet und hatte damals einen geschätzten Marktwert von 42.5 Mio. Mit dem Versprechen, die semantische Suche im Web zu revolutionieren und einer geschickten PR-Abteilung gelang es ihnen, sich ein Image als potentieller „Google-Killer“ zu zulegen.

Die semantische Suche unterscheidet sich von den herkömmlichen Suchmaschinen wie Google dadurch, dass die Suchanfrage mit einem normalen Satz gemacht werden kann. Ich frage also die Suchmaschine „Wer war der erste Mann auf dem Mond?“ und die Antwort sollte dann „Neil Armstrong“ sein. Bei Google würde die Anfrage in Stichworten geschehen. Der Vorteil einer semantischen Suchmaschine ist darin zu sehen, dass sie zum Beispiel das Wort „Mutter“ richtig interpretieren kann, ob der eine Elternteil oder das Gegenstück einer Schraube gemeint ist. Bei Google wird im Ergebnis nicht darauf geachtet, da die Suchmaschine die Stichworte verarbeitet, ohne deren Bedeutung zu kennen.
Der grosse Nachteil der semantischen Suchtechnik ist die Tatsache, dass die Abwicklung einer Suchabfrage rund 100 Mal mehr kostet, als eine Suchabfrage bei Google. Hier ist auch der Grund zu sehen, dass die Firma sich an Microsoft verkauft hat. Um auf diesem Gebiet weiter zu forschen, sieht die Zukunft mit den Ressourcen von Microsoft wohl rosiger aus.

Quelle: Does Microsoft + Powerset Beat Google?

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Jul 04

Adobe Flash

Wenn man sich schon mit Suchmaschinenoptimierung herumgeschlagen hat, weiss man, dass Seiten, deren ganzer Inhalt mit Adobe Flash erstellt wurde, nur über Umwege für Google & Co. optimiert werden können. Besonders beliebt bei Website Betreibern sind Flash-Animationen als Intro auf der Startseite. Da die Suchmaschinen auf der Startseite die relevantesten Informationen erwarten und diese auch am besten bewerten, geht dieser Vorteil bei Flash Intros meist verloren.

Nun hat Adobe Einhalt geboten. Der Softwarehersteller sucht die Zusammenarbeit mit den Suchmaschinenbetreibern. In enger Zusammenarbeit mit Google und Yahoo hat Adobe nun Methoden entwickelt, wie Flash-Dateien (.swf) von den Suchmaschinen indexiert werden können. Google listet bereits einige Dateien in ihren Ergebnissen, während Yahoo dies beim nächsten Update implementieren will. Es ist davon auszugehen, dass die Suchmaschinenbetreiber in nächster Zeit einen grösseren Schub an Neuzugängen in ihren Indexen beherbergen werden.

Aus SEO-Sicht würde ich dieses Anschwellen der Indexe nicht zu stark bewerten. Die Intros, die bereits online sind, sind nicht zur Informationsvermittlung ausgelegt und enthalten ziemlich wenig bis gar keine verwertbaren Informationen. Und eines hat sich nicht geändert – Google will noch immer lesen und nicht Filmchen gucken. Spannend wird es werden, zu beobachten, wie gewisse „Black Hat“ SEOs dies ausnutzen werden.

Auch wenn Flash nun Suchmaschinentauglich wird, hat es noch immer gravierende Nachteile gegenüber herkömmlichem HTML. So ist es nicht wirklich barrierefrei, um Flash anzuschauen ist noch immer ein Browser Plugin nötig und es ist auch nicht auf allen Webplattformen vorhanden. So unterstützt zum Beispiel das neue IPhone von Apple dieses Format nicht, da Flash zu leistungshungrig ist.

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