Jan 12

Google plus Your WorldGoogle hat mit dem Roll-Out des neuen Suchalgorithmus “Search plus Your World” begonnen, welcher verspricht, dass meine Suchresultate noch mehr auf meine Person zugeschnitten sind. Dies aufgrund meiner Informationen, welche ich bei Google+ eingegeben habe. Auf der einen Seite ist dies eine super Möglichkeit, G+ einen Boost zu verpassen, andererseits stellt sich die Frage nach der Relevanz der Ergebnisse. Ein zweischneidiges Schwert.

Auch ich selbst bin mir noch nicht sicher, was ich von der neuen Entwicklung bei Google halten soll, denn ausprobieren konnte ich sie in der Schweiz bisher noch nicht. Allerdings habe ich eine Vorschau gesehen. Über den Suchergebnissen werden neu “personal results” angezeigt, welche über meinen Freundeskreis und die Informationen in meinem G+ Profil ermittelt werden. Dadurch finde ich schneller, was Google denkt dass ich suchen könnte…

Gleichzeitig erhöht Google die Sicherstellung der Privatsphäre, indem die Übertragung der Suchbegriffe, sowie der Transfer mit der SSL-Technologie verschlüsselt werden (https). Trotzdem werden alle meine Suchbegriffe mit meinem Konto bei Google gespeichert und sind später abrufbar, ausser ich schalte diese Funktion explizit aus.

Google denkt also mit. Dies jedoch auf Kosten der Relevanz. Für den User ist neu relevant, was in seinem Kreis passiert, statt das, was allgemein in der Welt geschieht. Da höre ich bereits die vielen “Social Bubble”-Theoristen aufschreien und von einer Isolation und Wissenskluft predigen. Jedoch ist es nicht auch im wirklichen Leben so, dass mein Informationsfluss von meiner Umgebung bestimmt wird?

Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie sich das Angebot entwickeln wird. Gerade Anbieter wie Facebook können bei einem solchen Service nicht mithalten, was G+ vielleicht endlich den Boost verleiht, welchen es dringend gebrauchen könnte.

Wie stehst du zu personalisierten Suchergebnissen basierend auf G+? Hast du Bedenken? Welchen Nutzen und welche Gefahren birgt die Personalisierung deiner Meinung nach mit sich?

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Nov 17

Breaking Dawn Movie Poster“Breaking Dawn”, der vierte Teil der bei Teenagern angebeteten Twilight-Saga feiert zurzeit rund um den Globus Premiere. Wie wir es in letzter Zeit jedoch schon oft beobachten konnten, haben sich auch hier Hacker den Hype zu Nutze gemacht und massenweise Malware verbreitet – dieses Mal sogar äusserst erfolgreich.

Am Dienstag war es sogar als Trendig Topic auf Twitter zu lesen: “Malicious Hackers Target Twilight Fans”. Anscheinend wurde die meist sehr junge Fancommunity über falsche Suchresultate auf Viren- und Keylog-versuechte Websites gelenkt, meist über die Suchbegriffe “Robert and Kristin kissing”.

Bezüglich der SEO-Thematik ist dieses Phänomen äusserst spannend. Obwohl Google den Algorithmus ständig anpasst, wie bereits gestern gesehen, wird auf Aktualität vermehrt grossen Wert gelegt, was für Malware-Agents Tür und Tor öffnet. Wie auch bei Gaddafi’s Tod gesehen, sind Breaking News und Trending Topics dafür äusserst interessant.

Gleichzeitig erlebte Facebook diese Woche einen harten Spam-Angriff mit Gewalt- und Pornogrphie-Bildern, welche plötzlich im Newsfeed erschienen. Bisher ist noch nicht bekannt, wie genau sich der Virus verbreitet, gehen jedoch davon aus, dass eventuell Anonymous dahinter stehen könnte, welche vor kurzem den Sturz des Netzwerks am 5. November angekündigt hatten.

Am 24. Oktober schlägt Breaking Dawn dann auch in der Schweiz auf. Wie Norton bereits vorwarnt werden bis dahin weitere gross angelegte Spam und Scam Attacken erwartet, vor allem auch über Facebook. Also Vorsicht beim Anklicken von Trending Topics!

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Nov 07

Im letzten Beitrag sind wir auf das Berufsbild des Social Media-Managers eingegangen. Innerhalb der zunehmend komplexer und vielschichtiger werdenden Welt des Online-Marketings entstanden weitere Berufsbilder, unter anderem der SEO-Spezialist oder Spezialist für Suchmaschinen-Optimierung.

Berufsbild SEO-Spezialist

Berufsbild SEO-Spezialist

Man kann die Statistiken konsultieren oder Mutmassungen anstellen wie viele Websites heute noch nicht wirklich suchmaschinentauglich sind. Sogar in konservativ geführten Marketingabteilungen hat sich mittlerweile das Bewusstsein etabliert, dass Suchmaschinenmarketing (SEM) ein zentrales Element im Online-Marketing darstellt. Die eigene Website muss nicht nur Usability- und Design-Aspekten genügen, sondern auch den Anforderungen der Search Enginges, hierzulade heisst das vor allem Google. Da bei der Entwicklung von Websites in vielen Fällen zwar vielschichtiges Know-How einfliesst, aber oftmals das Wissen über Funktionsweise und Merkmale der Suchmaschinen fehlt, nimmt die Zahl an Aufträgen für die Optimierung von Web-Auftritten laufend zu. Viele Firmen, Organisationen und Agenturen beschäftigen mittlerweile eine beachtliche Anzahl an Suchmaschinen-Spezialisten. In vielen Fällen beinhaltet diese Aufgabe vor allem die Suchmaschinen-Werbung (SEA, AdWords). Die ständige Weiterentwicklung bei Google, Bing, Yahoo fordert aber immer mehr Know-How, zum Beispiel hat der Rollout des Farmer- resp. Panda-updates von Google etliche Websiten-Betreiber vor Probleme gestellt, dabei aber glücklicherweise auch Trickser wie Content-Farms oder Scryper Sites. Gefordert sind hier nicht nur ein gewisses Mass an technischem Wissen (u.a. auch HTML und CSS-Kenntnisse), sondern immer mehr auch eine geschickte Hand bei der Kommunikation und idealerweise auch Webpublishing-Erfahrung. (Content is King!) Und da eine Website nie fertig optimiert ist, da permanent äussere Einflüsse auf die Performance einwirken, ist der geübte Umgang mit den Analyse-Tools (z.B. Google-Analytics) ein must. Die abwechslungsreiche Tätigkeit eines Suchmaschinen-Experten wird dabei nicht selten unterschätzt und inskünftig sicherlich noch mehr Bedeutung erhalten. Nicht zuletzt auch deshalb weil immer mehr klar wird dass die Wirkung von qualitativ guten Suchmaschinen-Treffern weitaus höher ist bei weniger Kosten als z.B. der Einsatz von Display-Kampagnen mit Skyscrapern, Bannern etc., auch wenn auch man diese beiden Marketing-Disziplinen nicht direkt miteinander vergleichen sollte. (Push vs. Pull)

Das Leid des SEO-Experten!

Das Leid des SEO-Experten!

Welches sind aus eurer Sicht die wichtigsten Anforderungsmerkmale an einen kompetenten Suchmaschinen-Spezialisten? Beschafft ihr euch das Know-How diesbezüglich extern oder sind in eurer Organisation eigene SEO-Experten am Werk?

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Nov 04

Dass eine Seite schnell laden soll, ist gemäss verschiedenen Studien der wichtigste Aspekt für eine erfolgreiche Webseite (Future:Media:ChangeWebSiteOptimization.com, Vandelay Design, Internet Retailer). Google hat unlängst die Ladezeit einer Website sogar als Kriterium für die Gewichtung des Rankings miteinbezogen (.mattcutts.com, searchengineland.com, seroundtable.com).

Google PageSpeed

Ich habe mal die Liste der Top 10 Seiten in den USA genommen (http://www.alexa.com/topsites/countries/US) und alle durch den Page Speed Test von Google laufen lassen.

 

Hier die Ergebnisse (Maximalpunktzahl 100):

Google 98
Facebook 95
YouTube 90
Yahoo 87
Amazon 95
Wikipedia 65
eBay 86
Twitter 95
Blogger 97
Craigslist 80

Abgesehen von Wikipedia erzielen alle Seiten exzellente Werte, was eigentlich nicht weiter erstaunt. Diese Seiten erzielen mehrere Millionen Pageviews pro Tag.

Nun die Top 15 der Schweizer Seiten:

Ricardo 79
20min 78
Blick 87
Bluewin 85
Tagesanzeiger 68
Search.ch 73
SBB 67
SF 81
Local.ch 84
Admin.ch 82
NZZ 78
Postfinance 82
UBS 63
Homegate 91
AutoScout 86
ausser Konkurrenz: INM 85

Auffallend ist, dass nur eine einzige Seite (Homegate) das Prädikat “Top” mit 91 Punkten erreicht, und dass knapp die Hälfte der Seiten (7) einen Score von weniger als 80 Punkten erreicht. Meist sind es immer die gleichen Themen, die zu einem schlechten Score führen: Fehlendes Browser Caching, suboptimale Bilder und fehlende Komprimierung statischer Ressourcen wie HTML-Files, Stylesheets oder JavaScripts.

Dass die Scores von Google Page Speed eine direkte Korrelation zur Ladezeit einer Website haben zeigt der Artikel unter SEO Chat. Danach kann eine Seite mit einem Score von 80 als durchschnittlich betrachtet werden.

Wieviel Wert legt ihr auf die Optimierung der Ladezeit eurer Website? Lohnt sich für Euch der Aufwand?

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Aug 29

Es ist heute noch eine der klassischen Fragen bezüglich Social Media Marketing für Unternehmen: Wie soll man Social Media im B2C & B2B-Geschäft einsetzen? Wer auf diese Antwort in den letzen 1-2 Jahren keine konkreteren Antworten gefunden hat verliert langsam den Anschluss.

Innerhalb des Online-Marketings ist die Entwicklung weiter fortgeschritten. Auch beim Einsatz von Social Networks innerhalb des Marketing-Mix sind heute durchdachte und abgestimmte Massnahmen ein must. Nachfolgend eine Übersicht aus heutiger Sicht:

Quelle: D-Studie 2011 der Uni Leipzig/ Agentur Fink&Fuchs/Pressesprecher-Magazin

Quelle: D-Studie 2011 der Uni Leipzig/ Agentur Fink&Fuchs/Pressesprecher-Magazin

 

Die Zeiten von Ausprobieren und Testen sind also definitiv vorbei. Hier einige der Gründe:

1. Die Anspruchsgruppierungen der Unternehmen sind noch kompetenter geworden. Wer glaubwürdig bleiben und auf Augenhöhe kommunizieren will hat höheren Ansprüchen zu genügen, nur “dabei sein” reicht nicht mehr aus.

2. Der Grossteil der Informationen, Aussagen und Inhalte über Unternehmen erfolgt heute online und zunehmend auch über Social Networks.

3. Die Mitbewerbersituation wird auch innerhalb der neuen Medien laufend härter. Wer erst in ein paar Jahren eine wirkungsvolle  Strategie etabliert ist im Rückstand gegenüber einer schnell wachsenden Anzahl an Marktteilnehmern, welche bereits heute erfolgreich Social Media innerhalb des Marketings einsetzen.

4. Innerhalb des Online-Marketings nimmt Wirkung und Nutzen von Werbeformen wie Banners etc. weiter ab. Zusätzlich forciert wird dieser Umstand auch durch den Einfluss von Suchmaschinen wie Google (s. Panda-Update), welcher die Websitenbetreiber animiert das Volumen an Skyscrapern etc. zu beschränken um weiterhin bei den Suchmaschinen gefunden zu werden.

5. Wer heute auf Facebook, Twitter, Youtube und Co. überhaupt nicht gefunden wird findet zunehmend für die Zielgruppen gar nicht mehr statt.

Eines vorweg: Die Entwicklung des Social Media Marketings ist bei weitem noch nicht abgeschlossen. Die immer noch junge Kommunikationsdisziplin hat weiterhin einen “try & error”-Aspekt. Der Level, auf welchem heute noch Versäumnisse und Fehler gemacht werden dürfen, ist stark gesunken und die Qualitätsansprüche sind weiter gestiegen. Oder nicht?

 

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Aug 24

Bei Google überschlagen sich in den letzten Monaten ja die Neuigkeiten. Mit Einführung von Google Music, Telefonieren über Gmail und vor allem mit dem Sozialen Netzwerk Google+ hat der Suchmaschinenriese ordenlich Bewegung in die Welt des Webs gebracht.

All diese Neuerungen werden natürlich einen enormen Einfluss auf die Suchergebnisse bei Google haben. Es wäre ja ein wenig blauäugig zu denken, dass die Köpfe hinter der Suchmaschine all diese schönen Dinge nur entwickeln, um die Menschheit ins Glück zu führen.

Ein kleiner Vorgeschmack, in welche Richtung dies bei der Suchmaschine führt, ist seit letzter Woche schön zu sehen.

Wenn ein User keinen Google Dienst verwendet, bleibt natürlich alles beim alten. Sobald er jedoch einen Dienst, egal ob Google+, Gmail oder einen anderen Dienst, an dem er sich anmelden muss, verwendet, sieht die ganze Sache schon anders aus. Wenn er sich nicht explizit von Google abmeldet, was meiner Ansicht nach selten vorkommen wird, bekommt der User nun auf ihn angepasste Suchergebnisse (und auch Adwords) zu sehen. Das kann dann in etwa so aussehen:

Google wird sozial

Die beiden Suchmaschinenergebnisse wurden von Google bei den natürlichen Sucheergebnissen dazwischen geschoben. Das obere wurde von einem meiner Freunde schon mal über einen Google Dienst geteilt und das untere wurde von mir selber mal über den Google Reader geteilt. Dies also wohlgemerkt bei der normalen Ansicht der Ergebnisse (Alle Ergebnisse).

Neue Ansichten als angemeldeter User

Google hat jetzt letzte Woche noch neue Ansichten in die Suchergebnisseite integriert. Die interessantesten findet man, vorausgesetzt man ist angemeldet, unter „Mehr Optionen“.  Besonders spannend finde ich die Ansicht „Sozial“.

Google sozial

Hier sind dann wirklich nur noch die Ergebnisse aus den Social Media zu sehen. Treffer 1 hatte ich mal geteilt und mit +1 markiert, Treffer 2 wurde von einem Freund meiner Freunde geteilt, Treffer 3 teilte einer meiner Freunde und den Letzen in der Liste hatte ich in meinen Google Reader abonniert.

Man sieht also, dass Google die eigenen Aktivitäten ziemlich gut auswertet und mir daraus quasi die Empfehlungen meines Social Networks präsentiert.

Als User begeistert mich die Richtung, die Google hier einschlägt. Ich kann bei einer Suchanfrage besser darauf zählen, dass die Suchergebnisse für mich stimmen. Allerdings bleibt so auch immer der Gedanke, dass ich was verpassen könnte.
Allerdings ist es so, dass es für das Online Marketing immer schwieriger wird, das Ranking zu Beeinflussen, je mehr User bei Google angemeldet sind, und das werden in Zukunft nicht wenige sein.

Was haltet ihr von Googles Stossrichtung? Freue mich wie immer auf eure Kommentare. Ah, ja, wenn euch der Betrag gefallen hat, drückt doch kurz auf +1 ;-)

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Aug 22

Google rollte vor etwas über 2 Wochen das Panda-Update sprachübergreifend weltweit auf fast alle Sprachen aus und ist nun (endlich?) auch in der Schweiz angekommen. (s.a. unseren Beitrag vom 18. August). Hatten in den ersten Tagen noch Spekulationen die Überhand gibt es mittlerweile spannende facts & figures über die Auswirkungen des Updates. Bezogen auf die Schweiz hat Searchmetrics nun auch für die Schweiz eine erste Hitliste präsentiert.

Google Panda Update: Schweizer Hitliste

Google Panda Update: Schweizer Hitliste

In erster Linie interessiert natürlich ob die Ergebnisse mit denjenigen aus z.B. Deutschland oder Österreich zu vergleichen sind oder signifikante Unterschiede ausweisen bezüglich der möglichen Rückschlüsse. Da Googles Update immer noch einige Überraschungen bereithält ist es weniger erstaunlich dass sich die länderübergreifende Entwicklung  nicht ganz (weder empirisch noch tendenziell) deckungsgleich erweist. Ganz grosse Domains sind auf der Verliererliste eher die Ausnahme, zu den populären Domains gehören hier sicherlich 123people.ch, 20minuten.ch, preisvergleich.ch, gate24.ch oder yasni.ch. Gegenüber stehen Gewinnerportale wie die Neue Zürcher Zeitung, local.ch, immoscout.ch oder Swisscom. Auf den ersten Blick scheint vor allem die Aufbereitung, das Volumen und die Aktualität des Contents den Unterschied zu machen. Wäre dies jedoch die einzige Maxime dürften Portale wie local.ch nicht in diesem Ausmasse vom Update profitiert haben. Alle anderen Faktoren, wie z.B. Historie, Vernetzung/Verlinkung (Offpage-Optimierung ist nach wie vor aktuell), Struktur nehmen ebenfalls Einfluss, ansonsten wären diese Ergebnisse nicht zu erklären.

Welche Differenzierungsmerkmale sind euch aufgefallen beim Vergleich? Habt ihr komplette Ausreisser gefunden oder weitere Merkmale hinsichtlich des Panda-Updates? 

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Aug 18

Vergangenen Freitag kündete Google die globale Erweiterung des Panda-Updates an, vorerst mit einigen Lücken im asiatischen Raum (China, Korea, Japan). Die Wartezeit hat also auch im deutschsprachigen Raum ein Ende und Googles “Qualitäts-Offensive”, denn also solche ist das Update ja zu betrachten, nimmt somit auch in der Schweiz, Deutschland usw. Einfluss.  

Google Panda-UpdateGemäss Google soll das Update rund 6-9% der Suchanfragen beeinflussen, bei englisch-sprachigen Suchanfragen liegt dieser Anteil sogar noch höher, bei ca. 12%. Nur spielt diese Zahl eigentlich keine Rolle für die Website-Betreiber. Entscheidend sind die Faktoren, welche zur negativen oder positiven Beeinflussung führen. Dass Anbieter von minderwertigem oder kaum/nicht nutzenstiftendem Content zuoberst auf der Verliererliste stehen ist kein Geheimnis, ohne hier nochmals näher auf Content-Farms etc. eingehen zu wollen. Cyrus Shepard von SEOmoz hat einen interessanten Artikel zu den Todsünden hinsichtlich Panda-Update geschrieben, das Fazit mag nicht überraschen: Massgebend ist ein qualitativ guter, relevanter und einzigartiger Content. Überraschungen bleiben dabei aber nicht aus, wie auch eine erste Übersicht von Gewinnern und Verlierern in Deutschland von Searchmetrics zeigt. Speziell spannend ist dabei die Entwicklung bei Anbietern, deren Inhalt eine hohe Vielfalt beinhalten, beispielsweise Auktionsplattformen oder Newsseiten (s.a. MEEDIA-Artikel). Am Beispiel von eBay wird klar dass wir auch in den kommenden Wochen mit Spannung die Entwicklung und den Einfluss des Panda-Updates verfolgen werden können resp. müssen.

eBay: Searchmetrics-Suite-Schnellanalyse

eBay: Searchmetrics-Suite-Schnellanalyse

 

 

Noch sind es vor allem Zahlen aus Deutschland, welche als Referenzwerte dienen. In den kommenden Wochen werden wir euch hier laufend mit “Pandamie”-News versorgen und freuen uns, wenn Ihr eure eigenen Erfahrungen mit dem Panda-Update hier einbringt. 

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Mai 25

Mit dem Panda- resp. Farmer-Update führte Google die Diskussionen und Spekulationen bezüglich Ranking-Kriterien auf der Intensitätsskala auf ein Spitzenniveau. Passiert ist aber letztendlich nur das, was man schon lange erwarten konnte: die klare Deklassierung von qualitativ ungenügendem Inhalt. Und die Reise geht weiter……

Google's Ranking-Getriebe

Google's Ranking-Getriebe

Aber was hat sich den nun genau verändert? Eines, und das ist das Wesentliche beim Thema Suchmaschinen-Marketing, hat sich nicht verändert: Das Bestreben von Google, aber auch anderer Suchmaschinen wie Bing etc., dem User den bestmöglichen Content auf eine Suchabfrage zu liefern. Dazu hat Google unter anderem auch User befragt zum Thema Websitenutzung und die Erkenntnisse in die Entwicklung einfliessen lassen. Kriterien wie Bounce Rate, Verweildauer oder das Verhältnis von Ads zu Content gewinnen ebenso an Bedeutung wie Social Signals. Hier zeigt sich einmal mehr dass Suchmaschinen-Marketing mit SEO und Social Media-Marketing immer mehr miteinander verschmelzen. Inwieweit Googles +1 Button hier eine grössere Rolle spielen kann wird sich zeigen müssen, ich persönlich gewichte diesen Aspekt momentan noch eher als zweitrangig. Weiter Ihre Bedeutung haben qualitativ gute Backlinks, und auch der Page-Rank hat noch lange keinen R.I.P.-Status. Am 1. Juni findet in Bern übrigens ein interessanter Event des Internet-Briefings zum Thema statt.

Wo werden wir die künftigen Anpassungen von Google am meisten spürbar wahrnehmen können? Könnte die Entwicklung auch irgendwann mal in die “falsche” Richtung gehen, z.B. mit einer überproportionalen Gewichtung des (eigenen) +1-Buttons von Google?

 

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Mai 02
facebok, facebuk oder facebock...

Natürlich geben weitaus die meisten Menschen den Begriff Facebook richtig geschrieben in das Suchfenster bei Google ein und die Trefferquote liegt dann auch bei etwa 10 Milliarden indexierten Seiten. Aber wie die oben stehende Grafik eindrücklich zeigt, befanden sich in den letzten sieben Tagen auch zwei falsche Varianten in den “top-ten” der Kategorie Soziale Netzwerke und Online-Communitys – sogar die Suche nach Facebock ergab noch stattliche 218’000 Treffer!

Natürlich kommt es vor, dass wir im Eifer des Gefechts manchmal gar nicht merken, dass wir einen Rechtschreibfehler im Text haben und meist kommt dann sogar noch der Hinweis von Google selbst und die Suchmaschine fragt uns, ob wir nicht nach dem Begriff “XY” suchen und macht uns auch gleich einen Vorschlag.

Doch wie ich soeben festgestellt habe, sind wohl nicht alles nur reine Rechtschreib-Fehler, denn wie die beiden nachfolgenden Grafiken zeigen, kann dies auch mit der geografischen Lage der Länder und deren Sprache zusammenhängen. So ist es ziemlich erstaunlich, dass für den Begriff “face book” die Tunesier mit Abstand vor allen anderen Ländern liegen und auch Ägypten, sowie Algerien in der Rangliste weit vorne sind.

face bok, facebock oder facebook...

Schwieriger wird es dann schon beim Begriff “facebok”, der vor allem in Zentral- und Süd-Amerika sehr oft falsch geschrieben wird. Aber auch die Türken scheinen damit recht gut klar zu kommen… Also sprachlich gesehen, Spanisch und Türkisch?! – Oder hat jemand eine andere Erklärung dafür? Es kann auch gut sein, dass Analphabetismus und die politische Situation ihren Einfluss darauf haben, ich weiss es nicht.

facebok, facebuk oder fazebook...

Einen weiteren Vergleich habe ich mit dem Wort Google durchgeführt. Auch hier habe ich drei Varianten getestet und hier das Ergebnis meiner Suchanfragen bei Google:

Treffer beim Wort Google: 5’660’000’000
Treffer beim Wort Goggle: 10’400’000
Treffer beim Wort Googel: 1’410’000
(Den Gockel habe ich jetzt mal weggelassen)

Solche vermeintlich falsch geschriebenen Suchanfragen können unter Umständen sogar relevant ins Gewicht fallen und die Frage, welche sich mir in diesem Zusammenhang stellt, liegt somit auf der Hand.

Sind falsch geschriebene Suchbegriffe womöglich sogar sinnvoll einzusetzen? z.B. als alt Tag bei Bildern oder gleich direkt bei den Keywords? Unter Umständen werden eure Beiträge so bei einem aktuellen Thema sogar besser und schneller gefunden. Macht es Sinn, solche, extra falsch geschriebenen Begriffe in einen Blogpost mit einzubauen?

- Mal sehen, ob sich das auch bei diesem Posting auswirkt… ;-)

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