Regeln für Twitter, Facebook und Co.
Flugbegleiterinnnen tun es via Twitter, Lehrerinnen via Facebook: Lästern. Mitarbeiter die sich in sozialen Netzwerken tummeln, sind für Firmen eine Herausforderung. Um Schaden vom Arbeitgeber abzuwenden und die Internetlust sogar zu nutzen, braucht es klare Social Media-Richtlinien. In den USA sind sie gang und gäbe – doch wie schaut es in Europa aus?
Intel hat solche Richtlinien schon im 2009 veröffentlicht. Ein Auszug daraus zeigt, dass das Unternehmen den Mitarbeitern nichts verbietet. Die Richtlinien machen aber deutlich, was alles passieren kann. Bevor Angestelle Web 2.0 benutzen dürfen, werden sie geschult. Zentraler Punkt: Die Mitarbeiter dürfen juristische Angelegenheiten und den firmeninternen Flurfunk nicht nach aussen tragen. Sie sollen auf den Social Networks aber auch nur über Themen sprechen, in denen sie sich auskennen. Wer sich nicht dran hält, für den wird Web 2.0 während der Arbeitszeit tabu.
Regeln wie diese sind auch für Unternehmen in Europa unabdingbar. Laut einer Bitkom-Studie surft jeder zweite Arbeitnehmer im Job auch privat – nicht selten auf Twitter und Facebook. Aber noch tun sich die Unternehmen schwer mit Richtlinien. Dabei wären klare Regeln vorteilhaft, denn es bringt jedem Unternehmen etwas, wenn über seine Produkte und Angebote online diskutiert wird.
Jetzt bin ich aber gespannt auf eure Erfahrungen mit Social Media im Büro. Twittert ihr über Eure Arbeit? Wissen eure Chefs das? Gibt es Regeln?





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