Sep 16

Das TYPO3 CMS ist im deutschsprachigen Raum, ein sehr beliebtes und weit verbreitetes open source CMS.

Gemäss der TYPO3 Roadmap, wird die Major Release von TYPO3 mit der Versionsnummer 4.6 ab 25. Oktober 2011 in der Stable Version zum Download verfügbar sein.

Das neue Release enthält viele Neuerungen und Verbesserungen. Besonders das Caching Framework wurde verbessert und die  Performance im Backend und im Frontend deutlich gesteigert. Verschiedene Javascript und CSS Dateien werden jeweils zu einer Datei zusammengefasst und direkt im System komprimiert ausgegeben.
Auch an die Usability für Admins und Redakteure wurde gedacht. Die Arbeit im Backend ist leistungsfähiger und schneller geworden . Eine kleine Randnotiz: Im Backend wird der IE6 nicht mehr unterstützt.

Nebst vielen kleineren Neuerungen, ist der ist der neue Formular-Wizzard (Systemextension) basierend auf Ext JS, mit der sich schnell und einfach komplexe Formulare per Drag and Drop zusammenbauen lassen,  eines der auffälligsten Neuerungen im Backend.

Technische Voraussetzungen für die Installation von TYPO3 4.6
Die Version 4.6  (siehe auch TYPO3-Wiki) stellt etwas mehr Ansprüche an den Webserver und dessen Konfiguration. Ein grösseres Hindernis für ein Upgrade, könnte PHP 5.3.x sein. Noch bietet nicht jeder Webhoster die aktuelle PHP Version an. Aber das wird sich schnell ändern denke ich.

  • PHP  Version 5.3.x
  • MySQL 5.0.x-5.1.x
  • SOAP extension muss installiert sein
  • Safe mode wird nicht mehr unterstützt (off setzen)
  • Das  memory_limit in der php.ini muss mindestens 64MB, besser das doppelte sein
  • ImageMagick oder GraphicsMagick ab Version 6 

Die technischen Anforderungen an den Server gegenüber früheren Versionen sind gestiegen, doch das macht sich bei der Arbeit im Backend und in der Ausgabe im Frontend positiv bemerkbar. Natürlich trägt auch die Code Optimierung und das neue Caching  in TYPO3 zur allgemeinen Performancesteigerung bei.

Zurzeit kann man die Version 4.6 Beta2 runterladen, installieren und testen.

Benutzt du auch TYPO3? Kommt für dich ein Upgrade auf Version 4.6 in Frage?  

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Sep 24

Das Internet entwickelt sich schnell. Die Themen in und um die Informations- und Webtechnologie werden immer komplexer. Als Online-Experten verraten Philipp Sauber und Aniello Bove – beide Geschäftsleitung INM – im Sendegefäss «Radio 24 Digital» regelmässig Tipps und Tricks rund ums Thema Internet.

Seit dem 7. September präsentiert Radio 24 zusammen mit der INM AG jeden zweiten Dienstag jeweils um 16.15 Uhr News und Trends aus der digitalen Welt. Die letzte Sendung «Radio 24 Digital» wurde am vergangenen Dienstag, 21. September 2010 ausgestrahlt. Experte im Radio 24 Studio war Aniello Bove, COO der INM. Und zwar zum Thema «Open Source». Aber hört selbst:

Und was wisst ihr zum Thema «Open Source»? Habt ihr weitere Erklärungen, Tipps und Tricks zum Thema?

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Jul 10

Ist das wirklich ein harter Schlag gegen Microsoft?

Google lanciert Ende 2010 ein kostenloses Betriebssystem für kleine Notebooks – sogenannte Netbooks. Google Chrome OS. Wir sind ja sowieso meistens nur im Web unterwegs. Im Web will Google König sein.

Das System soll innert Sekunden aufstarten und sofort den Internet-Zugriff ermöglichen. Mit an Bord sind schon etliche Netbook-Hersteller wie Acer, Asus, HP und Lenovo. Geschätzte 90% meiner privaten Tätigkeiten am PC (oder eben Netbook) spielen sich im Internet ab – in den meisten Fällen reicht mir ein handliches Netbook vollends aus. Ist Google Chrome OS somit eine Gefahr für Microsoft?

google-chrome-os-microsoft

Zeit für ein rundum neues System
Die heutigen Betriebssysteme Windows, Mac OS und Linux wurden in einer Zeit geplant und entwickelt, die grundlegend anders war als die heutige. Seither hat sich ein Grossteil unserer Computer-Tätigkeiten ins Internet verlagert. Google positioniert das neue System als Web-Betriebssystem basierend auf ihrem Chrome-Browser.

Immer mehr spielt sich im Himmel ab
In the Cloud. Internet-Benutzer speichern immer mehr von ihren Daten direkt “in the Could”, also in Online-Diensten ab. Bilder bei Flickr, Videos bei YouTube, Dokumente in Google Docs oder auf Online-Harddisks, E-Mails in einem Webdienst. Man will von überallher Zugriff auf seine Daten haben, sich nicht um Backups kümmern. Auf diesem Trend baut Google sein neues System.

Sicherer und reibungsloser
Google will das neue System von Grund auf so bauen, dass keine Gefahr von Viren oder anderer bösartiger Software besteht. Auch sollen mühsame Hardware-Konfigurationsprobleme wegfallen. Es soll einfach laufen.

Einige sehen in diesem Schritt den Todesstoss für Microsoft. Andere denken, Google will einfach von den erwarteten News rund um das neue Web-Office von Microsoft ablenken. Viele sagen: in der Businesswelt wird Google Chrome OS praktisch keine Rolle spielen – und dort verdient ja Microsoft schliesslich ihr grosses Geld.

Bemerkt ihr auch, dass ihr immer mehr Daten im Internet ablegt, um von überall her darauf zugreifen zu können? Verwendet ihr jetzt schon die Google Docs? Denkt ihr, das neue Google Chrome OS wird ein harter Schlag für Microsoft sein?

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Jun 11

Firefox 3.5 release bald auch auf meinem Rechner

Firefox 3.5 release bald auch auf meinem Rechner

Es gibt wohl kaum etwas, dass Webentwickler derart viel Nerven gekostet hat, soviel unnötige Stunden extra Entwicklungszeit verschlungen und soviele Hacks produzierte wie der Internet Explorer 6. Und bis heute gibt es noch unzählige PCs die diesen unsicheren und altersschwachen Browser nutzen – der schon beim Release hinter den Standarts herhinkte. Mozilla zeigte mit Firefox schon mit der ersten Version wie man einen guten Browser macht.

Und als erstes muss ich sagen,  Firefox macht wieder eine richtig gute Figur! Natürlich ist auch Firefox nicht perfekt, nach dem ersten grossen Erfolg, besonders in der Gemeinde genervter Entwickler und dann bei erschreckten Anwenden über die stetig wachsende Zahl von Meldungen über Sicherheitslücken im Microsoft Produkt, wurden auch Sicherheitslücken in Firfox heiss diskutiert. Wer sich die Mühe machte, die Fehler zu vergleichen stellte jedoch fest, dass da viel Propaganda gegen Firefox gemacht wurde – ein Loch im Zaun wurde so diskutiert wie ein sporadisches Stück Zaun im offenen IE Gelände. Nun hat Firefox die Beta Version 3.5 vorgestellt und ein paar wirklich tolle Neuigkeiten eingebaut.

Video, Audio, HTML 5 und CSS3

Neben der Unterstützung der neuen HTML 5, CSS3 und Javascript Standarts, die dem Benutzer eher weniger direkt auffallen werden und eine Freude für Entwickler bedeuten, gibt es nun die Unterstützung von Video und Audio die direkt im Browser Fenster ohne Player und Plug-ins Laufen. Für Audio wird das Wav Format benutzt, Videos werden im Open Source Format Oog Vorbis und Theora abgespielt. Aber reines abspielen war den Entwicklern noch nicht genug. Im neuen Firefox kann man in Fenstern malen, Text, Bilder und sogar weitere Videos in das laufende Video einbinden. Eine Testseite gibt es hier von den Mozilla People.

Bessere Suche und mehr Privatsphäre

Wer im Adressfeld ein Wort eintippt, bekommt direkt im Pull Down vorschläge für passende Seiten. Sieht man nicht auf anhieb das richtige, kann man die Suche verfeinern, in dem man mit + und – einfach weitere Begriffe hinzufügt oder ausschliesst. Es ist sogar möglich in den Einstellungen des Browsers diese Vorschläge rein auf Übereinstimmungen innerhalb von URLs zu beschränken, sodass Metatags nicht berücksichtigt werden.
In Puncto Privatsphäre hat Firefox auch gearbeitet und eine simple Option eingebaut. Surft man im Private Browsing Mode, z.B. an einem anderen Computer, werden keinerlei Daten wie besuchte Seiten, Cookies und ähnliches gespeichert. Man surft ungeniert und hinterlässt keine lokalen Spuren.

Hier gibt es noch ein Videointerview (in leider sehr schlechter Qualität) mit Firefox Häuptling Mike Beltzner

Obwohl noch als -sehr stabile- Beta im Umlauf, deutet alles darauf hin, dass der release candidate sehr bald veröffentlicht wird. Ich bin wiedereinmal angetan von den Open Source Geeks, was haltet ihr von den neuen Funktionen?


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Jun 02

Der ignorierte Pinguin - wahrzeichen der öffentlichen Vergabepraxis

Der ignorierte Pinguin - Wappentier der öffentlichen Vergabepraxis?

Gleich zwei grosse Aufträge aus dem Verwaltungsbereich beschäftigen die Open Source Gemeinde, Presse und Gerichte. Neben dem Auftrag des Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL)  in Höhe von 42 Millionen Franken, schob auch die Berner Kantonalsverwaltung einen 80 Millionen Franken Auftrag an Microsoft. Begründung sei, das fehlen von valablen Alternativen.

Gegen die Vergabepraxis des BBL gingen umgehend 18 Klägerparteien vor Gericht, einige zusammengeschlossen im Verein Swiss Open Systems. Blossgestellt sind die Ausreden der Vergabeverantwortlichen schnell, immerhin betreiben der Kanton Solothurn, die Stadt Zürich, das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT), das Eidgenössische Institut für Geistiges Eigentum und andere Bundesämter Open-Source-Lösungen von Red Hat Linux.

Im Fall Bern hat EVP-Grossrat Marc Jost mit der parlamentarischen Gruppe digitale Nachhaltigkeit dringliche Interpellation eingereicht, um Klarheit darüber zu schaffen, warum zwar ausgeschrieben, aber ohne Zögern der Auftrag direkt an Microsoft vergeben wurde. Möglicherweise lag es schlicht an der “haben wir immer so gemacht” Gewohnheitsproblematik, dass sich niemand vorstellen mochte, dass es auch mit anderen Systemen funktionieren kann. Vielleicht lag die Entscheidungsgrundlage auch ganz anders.

Steuergelder durch den Schornstein

Ob hierbei Villen am Genfer See den Besitzer gewechselt haben oder die Vergabeverantwortlichen mit den falschen (richtigen) Leuten Golf spielen bleibt sicher spekulativ – unzweifelhaft ist, dass Millionen von Steuergeldern eingespart werden könnten, wenn man statt teurer Monopolisten Lizenzen auf Open Source Lösungen zugreifen würde. Hier beschränken sich die Kosten auf Implementierung und Support. Als Teil der Klageschrift hätte man gleich aufnehmen sollen, dass die Bürger der entsprechenden Kantone aufgerufen werden, einen Monat Steuerzahlung auszusetzen, sollte man trotz valabler Alternativen dem Megakonzern Microsoft das Geld hinterher werfen.

Wie steht Ihr zu Open Source Lösungen im Enterprise Bereich? Und zur Vergabepraxis im Bereich Software durch die öffentliche Hand?

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