Newsportale werde zu Online-Shops
Wir hatten letztes Jahr in einem Beitrag die Werbung auf den grossen Newsportalen analysiert. Inzwischen haben sich die Newsportale weiter verändert und werden immer mehr zu OnlineShops.
In der heutigen Ausgabe hat persoenlich.com die Newsportale von Blick, Tagi, 20 Minuten und NZZ bezüglich der kommerziellen Angebote analysiert. Diese vier Portale kämpfen mit sinkenden Einnahmen bei der klassischen Bannerwerbung. Deshalb setzten die Verlagshäuser immer mehr auf andere Geschäftsmodelle, um mit der Online-Ausgabe Geld zu verdienen.
Der Trend bei den Portalen ist ganz klar zu erkennen. Neben den klassischen Werbebannern werden immer mehr Produkte oder Dienstleistungen zum Kauf angeboten. Die Newsportale waren in den letzten Monaten kräftig auf Einkaufstour oder schlossen Partnerschaften zu Drittanbietern ab. Ringier gehört geschenkidee.ch und man hat Beteiligungen an BettyBossi. Auch der Tagesanzeiger hat diverse Beteiligungen abgeschlossen.
Alle Portale setzten also auf das gleiche Pferd, bei der Umsetzung gibt es jedoch einige Differenzen. So findet man bei 20 Minuten fast einen klassischen OnlineShop. Blick und NZZ haben die kommerziellen Angebote sehr gut in die Seite integriert. Beim Tagi gehen die Angebote neben dem redaktionellen Content fast etwas unter.
Haben die Newsportale die richtige Strategie gewählt und lassen sich über diese kommerziellen Angebote genug Einnahmen generieren. Oder müssten die Portale viel mehr auf das Web 2.0 setzten?








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