Okt 03

Ausdauersport und Social Media passen gemäss gängigem Cliché nicht direkt zusammen. In Tat und Wahrheit spielen aber die Möglichkeiten des Webs, vor allem verbunden mit mobilen Anwendungen und Applikationen, eine immer grössere Rolle auch bei der Organisation und Durchführung von Events wie dem Swiss Olympic Gigathlon.

Social Media-Richtung am Gigathlon etwas unklar

Social Media-Richtung am Gigathlon etwas unklar

Dass man sich im Sportumfeld den Möglichkeiten der Social Networks genau so bedient wie andere Anbieter, Brands und Marketing-Organisationen ist nichts Neues. Auch der populärste Multisport-Anlass der Schweiz präsentiert sich auf Facebook, Twitter, XING oder YouTube. Leider sind hier noch Schwachstellen erkennbar. Zum Beispiel der Youtube-Channel des Gigathlons: der aktuellste Beitrag ist der Streckenbeschrieb der letzten Durchführung im Juli 2011. Trotz einer Unmenge an möglichen Beiträgen, Reportagen und in Bewegtbild festgehaltenen Erlebnissen und Eindrücken ist leider sehr wenig Content vorhanden, deshalb abonniert man diesen Kanal auch nicht. Kontinuität ist das Stichwort, ein Thema oder eine Interessengebiet muss laufend gepflegt und am Leben erhalten werden. Hier verpasst man die Chance die Community näher an sich zu binden und zu vergrössern. Man hat zwar alle passenden Social Networks berücksichtigt, nun fehlt aber die kontinuierliche Bewirtschaftung und die optimale Verbindung/Vernetzung. Mit einer Verbesserung diesbezüglich könnten zum Beispiel auch die Partner und Sponsoren ganzjährig verstärkt integriert und dabei auch näher an den Event gebunden werden. Hoffnung macht der Kommunikationsstart für die Austragung 2012. Die heiss erwartete Bekanntgabe der Strecke erfolgt via Livestream am 5. Oktober. Auf Facebook können während der Informationsveranstaltung direkt Fragen gestellt werden. Sofern die Gigathlon-Organisation nun auch die anderen Channels abgestimmt einbindet und laufend mit spannendem, weiterführendem Content befruchtet kann sich die Sportler-Gemeinschaft freuen. Dann nähmlich beginnt die spektakulärste Reise durch die Schweiz bereits Monate vor dem eigentlichen Start erfolgreich im Internet.

Viele Firmen und Organisationen absolvieren Lehrjahre im Social Media-Zeitalter, warum also nicht auch nicht die Gigathlon-Organisation. Kennt ihr Beispiele aus dem Sport-Event-Umfeld, welche wirklich als “Best Practise” bezeichnet werden könnten und von welchen die Gigathlon-Organisation noch etwas lernen könnte?

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Sep 19

Im ersten Beitrag ging es darum, wie ein Unternehmen grundsätzlich an das Thema Social Media-Krisenkommunikation herantreten sollte, resp. warum solche Krisen überhaupt ermöglicht werden. In den kommenden Beiträgen gehen wir auf das Praxis-Vorgehen bei solchen Krisen ein sowie deren verschiedene “Gesichter”. Wie zum Beispiel wäre der interessante Fall von Mammut zu verhindern gewesen? 

Moment! Verhindern können auch die besten Social Media-Manager, Guidelines und Konzepte nichts. Wer sich davor fürchtet dass Kritik bezüglich eines Produktes, einer Person oder einer Organisation laut wird hat Marketing generell nicht verstanden und wird allenfalls davon Abstand nehmen sich mit den heutigen Dialog-Plattformen wie Facebook oder Blogs einzulassen.  Das heisst aber vor allem eines: statt dass man rasch und konkret auf ein Problem aufmerksam gemacht wird (das Problem ist ja ohnehin vorhanden, ob mit oder ohne Social Media) und sich damit auseinandersetzen kann tritt ein schleichender, kaum wahrnehmbarer Prozess ein, oft mit fatalen Folgen.

Lebte nur 24 Stunden: Ironman Access Program

Lebte nur 24 Stunden: Ironman Access Program

Ein passendes Beispiel dazu ist die World Triathlon Corporation (WTC), der Besitzerin der populären Ironman-Marke und somit Mutterhaus aller M-Events weltweit. Bereits die alljährlich steigenden Startgebühren für die Events sind ein ständiges Thema unter den Altersklassen-Athleten, welche schlussendlich für den Erfolg und den Bestand der Marke sorgen. Man wollte dem aktuellen Teilnehmer-Boom mit einem weiteren Produkt Rechnung tragen: Ironman Access, eine exklusive wie teure Mitgliedschaft welche zahlungskräftigen Triathleten privilegierten Zugang zu den rasch ausgebuchten Veranstaltungen verschaffen und der WTC noch mehr Geld in die Kasse spühlen sollte. Jetzt glühten weltweit die Tastaturen und Hunderte verärgerter Triathleten weltweit machten Ihrer Entrüstung auf Facebook, Foren etc. massiv Luft. Die Reaktion der WTC kam rasch und professionell: mit einem Video entschuldigte sich der damalige CEO Ben Fertic und die WTC stellte das Programm nur 24 Stunden nach Ankündigung wieder ein. Leider wurde das Video zwischenzeitlich vom Netz genommen, andere (kritische) Videos welche ebenfalls die Runde machten sind u.a. auf swimbikerunlive.com zu finden.

Ein gutes Beispiel wie Krisen mittels Social Networks kaum verhindert, aber rasch lokalisiert und aufgearbeitet werden können. Was wäre wohl passiert wenn die Community keine Plattformen gehabt hätte wie Facebook, Twitter etc.? 

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Jul 06

Social Media und Mineralwasser mögen auf den ersten Blick nicht zwingend zusammenpassen. Wie man aber eine im wahrsten Sinne des Wortes “heisse” Social Media-Kampagne auffährt zeigt uns Perrier. Herauszuheben ist dabei der Ansatz, dass die Kampagne die User resp. Viewer involvierte, und das auf eine einfache wie clevere Art und Weise.

Die französische Ur-Marke des Getränkehandels schuf auf seinem Youtube-Kanal den “Club Perrier” und produzierte dafür sechs wirklich gelungene Videos. Während das erste Video zwar cool, aber eher zurückhaltend aufgebaut war, steigert sich die Stimmung bei jedem Video. Die Idee im Hintergrund: Es ist nicht möglich alle Videos auf einmal zu schauen. Erst mit der steigenden Anzahl views steigert sich die Atmosphäre von einem coolen Ambiente zu einer heissen Party.

 

Bereits in der ersten Woche waren rund 1 Million views zu verzeichnen, bis heute sind es über 11 Millionen. Hier kommt natürlich der Ur-Gedanke von Social Media als Austauschplattform voll zur Geltung. Damit man sich möglichst rasch das nächste Video zu Gemüte führen kann shared man den “Le Club Perrier” auf Facebook, Twitter oder per Mail.

Ich wüsste nicht ob und wann ich mal Perrier getrunken habe, trotzdem finde ich die Kampagne sehr gelungen. Vor allem die Verbindung der einzelnen Elemente, die Einbindung der Besucher und das cross-mediale Potential verdienen Beifall. Was haltet ihr davon? Welche Kampagnen gefallen euch am besten?

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Mai 25

Philipp Sauber erzählt im Radio 24 Studio von seinen Erfahrungen mit Videoportalen wie YouTube, Vimeo und Co. Worauf sollten private und professionelle Videoanbieter achten und welche Portale sind dafür eher geeignet.

Worauf muss ein Filmemacher schauen, wenn er mit dem Handy filmt und warum Videos auf YouTube unter Umständen nicht die gleiche Wirkung haben wie auf Vimeo oder auf Facebook.


Welche Videoportale braucht ihr für eure Videos und warum? Worauf achtet ihr, wenn ihr mit dem Handy filmt?

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Mai 10

Suchmaschinenoptimierung findet nicht nur auf der eigenen Website statt sondern auch auf externen Plattformen, so z.B. im eigenen Youtube Channel statt. Auch hier gibt’s ‘ne Reihe von Möglichkeiten die Views zu erhöhen.

In vergangen Posts habe ich beispielsweise erklärt, wie das mit dem Thumbnail bei Youtube funktioniert oder wie man durch Anmerkungen in Videos zu mehr Views kommt.
Der heutige Post dreht sich um den in meinem Channel effektivsten Optimierungsbereich, die ähnlichen Video, welche bei Youtube im rechten Bereich erscheinen. Dort gilt’s natürlich zu erreichen, dass die eigenen Videos wieder erscheinen.

Wie das gemacht wird, wie immer im Video.

Habt Ihr auf Youtube dieselbe Erfahrung gemacht?

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Apr 19

Ein grosser Vorteil von Youtube ist, dass in den Videos Anmerkungen mit Links hinterlassen werden können. Diese Möglichkeit bieten andere Videoportale nicht. Dies ist eine weitere Möglichkeit zusätzliche Besucher und Views zu generieren, ohne dass man einen grossen Aufwand betreiben muss.

Wie man diese Anmerkungen bei Youtube Videos anbringt und auf was es dabei zu achten gilt, wie immer im Video.


Nutzt Ihr Anmerkungen in Youtube Videos? Und bringen sie den erwarteten Erfolg?

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Jul 27

Während dem Sommerloch und meinen Ferien möchte ich aus 15 Monaten Video-Podcast, über 60 Videos und 28’000 Views ein paar Beispiele raus pflücken, die das Prädikat “aussergewöhnlich” verdient haben.

Dieses Mal möchte ich Euch die beiden wertvollsten Video Posts vorstellen. Was heisst wertvoll? Hier geht es mir um die Posts, die der Webagentur INM am meisten gebracht haben und immer noch bringen, dh Anfragen und der gleichen generieren. Und da stechen sicherlich die beiden How To Serien hervor.

Suchmaschinenoptimierung (SEO) How To in 15 Teilen
Die Serie hat bis Dato über 10’000 Views generiert und manche Frage im Bereich SEO beantworten können. Videos können zudem Interessenten gezielt auf Grund von Fragen zugesandt werden.

Social Media Marketing How To in 13 Teilen
Ein Thema auf das ich bei jedem Kundenkontakt angesprochen werden. Die Serie kann einiges beantworten, alles natürlich nicht. Vorallem aber werde ich sie ständig weiterentwickeln um dem Wandel des Webs folgen zu können.

Nächste Woche ‘was zum Thema Personal Branding und der Sau-bär Phase.

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Jul 20

Während dem Sommerloch und meinen Ferien möchte ich aus 15 Monaten Video-Podcast, über 60 Videos und 28’000 Views ein paar Beispiele raus pflücken, die das Prädikat “aussergewöhnlich” verdient haben.

SEO Betrüger entlarvt!
Mal abgesehen von der Aufnahmetechnik und meinem mangelnden Fokus auf “Ääähhhs” ist das SEO-Betrüger-Video sicherlich der Auslöser für meine Videoblogger Tätigkeit gewesen. Bis heute sind’s  über 4’500 Views und weit über 100 Kommentare auf unserem Blog. Eine tolle Geschichte, die ich noch heute nicht wirklich glauben kann.



Ein krasser Gegensatz dazu, zu mindest was die Views betrifft ist:
Blog Statistik pro Woche.
Der Video hat’s kaum auf 150 Views gebracht, obwohl ich nach wie vor denke, dass das Thema interessieren müsste. Aber offenbar habe nur ich das Gefühl und so kann man sich auch mal täuschen.
Trotzdem, und ich versuch’s nochmals, für Blogger und die die’s gerne wären ist’s sehenswert.

Nächste Woche dann die wertvollsten und ein paar aus der Zeit als der Sau-bär noch aktiv war.

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Jun 29

Die meist genutzte Informationsquelle im Internet sind Videos und hier spielt Youtube die Hauptrolle. Für mich sind Podcasts eines der effizientesten Social Media Instrumente, den kein anderes Medium kann Kompetenzen so authentisch rüberbringen. Eine Möglichkeit also auch für Firmen im B2B Bereich Social Media Marketing zu betreiben.

Ich werde anschliessend an diese Social Media Marketing Serie eine mehrteilige Beitragsreihe zum Thema Videocasts und Youtube bringen. Hier nun eine Zusammenfassung zu Handhabung von Youtube.

Social Media Marketing How To, die Themen der Serie im Überblick
1.) Attention statt Interruption, 2.) Community Building, 3.) 4Cs der Social Media Kommunikation, 4.) Social Media Funnel, 5.) 5 Hürden des Social Media Marketings, 6.) Vermarktung & Traffic generieren, 7.) Social Media Kampagne, 8.) Social Lead generieren, 9.) Facebook Site Dos & Donts, 10.) Youtube richtig nutzen, 11.) Slideshare – Leads Dank Präsi, 12.) Werben auf Twitter, 13.) Suche in Social Networks 14.) Social Media Monitoring

Wer setzt auch auf Youtube wenn’s um’s Eigenmarketing geht und was sind eure Erfahrungen?

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Mrz 17



Zum ersten mal in der Geschichte wird ein Film vor der öffentlichen Ausstrahlung im Fernsehen den Usern auf Facebook gezeigt. Das der Produzent sich dafür entschied, liegt nicht etwa am Hype von Facebook, sondern an den Möglichkeiten der Interaktion die ihm die Plattform bietet.

Denn für Mark Samels ist das Fernsehen ein sehr distanziertes Medium. “Die ganze Arbeit verschwindet in einem schwarzen Loch”. Ihm ist das alte Model von one-to-many, ohne die Möglichkeit direkten Feedbacks nicht mehr zeitgemäss genug.
Deshalb entschied er sich den Film auf seiner Facebook Seite 8 Tage bevor er im Fernsehen on air geht auszustrahlen.
“Es ist eine Möglichkeit, sich um ein neues Publikum zu bemühen, dass wir sonst an einem Montagabend nicht erreichen könnten” sagte er gegenüber der New York Times. Doch es geht nicht nur um das Buhlen um Zuschauerzahlen.  
Über die Funktionen auf der Facebook Seite können die Zuschauer Echtzeitfeedback abgeben, miteinander chatten und natürlich auch sehr einfach und direkt ihre Freunde einladen und damit die Bekanntheit schnell steigern.



Meines Erachtens nach eine sehr gute Idee. Mal abgesehen davon, dass ich mich nicht im Online Angebot damit rumschlagen muss, dass aufgrund fehlender Rechte “der Inhalt in meinem Land nicht verfügbar ist” (wie es mir oft passiert, auch wenn ich für Inhalte bezahlen möchte), ist es auch ein richtiger Schritt, die Möglichkeiten der Interaktion in Echtzeit zu nutzen, statt Inhalte einfach nur online bereitzustellen und damit nur die Medien Kanäle zu erweitern.

Ich würde mich sehr freuen, bald mehr von solchen Angeboten online zu sehen.


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