Jul 16

Lead-Gewinnung entwickelt sich zu einem zentralen Bestandteil im Online Marketing. Hierfür wird immer öfters das Whitepaper als wichtiges Instrument eingesetzt.

Anstelle von klassischen Werbebotschaften bietet ein Whitepaper potenziellen Kunden gehaltvolle Informationen mit einem hohen Nutzwert. Diese Informationen wiederum sollten, nein müssen, überzeugen. Die Qualität der angebotenen Informationen sollte dementsprechend besonders hoch sein.

Doch was ist ein Whitepaper genau? Ein Whitepaper ist ein wirksames Marketing-Instrument. Es ist ein Papier, in dem ein spezifisches Thema behandelt wird. Es sollte maximal 10 bis 15 Seiten lang sein. In einem Whitepaper kann eine Unternehmung effizient Wissen zu einem spezifischen Thema dokumentieren – und zwar in einer auf die Zielgruppe adaptierten, originellen Sprache. Es gilt, durch die präsentierten Infos für die Leser einen echten Mehrwert zu schaffen: Vorschläge, Ideen, Tipps und Erklärungen sollen dem Leser helfen, ein komplexes Thema besser zu verstehen und idealerweise auch anzuwenden.
Das Whitepaper verzichtet ausdrücklich auf werbliche Elemente. Dass zudem Formalia wie Rechtsschreibung, Interpunktion oder Grammatik eingehalten werden, ist selbstverständlich. Bei Fakten, die nicht aus der eigenen Unternehmung stammen, werden die Quellen deklariert. Da die Zeit des Lesers meistens begrenzt ist, macht es Sinn, das Whitepaper prägnant zu gestalten: Gut strukturiert, leicht zu überfliegen, leicht zu lesen und vor allem leicht zu verstehen.

Warum ein Whitepaper?
Das Whitepaper ist ein ideales Instrument, um mit neuen Kaufinteressenten in Kontakt zu treten. Und es ist bestens geeignet, um an die Entscheidungsträger heranzutreten. Denn gerade Entscheidungsträger ziehen dieses Dokument zur Entscheidungsfindung heran. Zudem hat ein Whitepaper meist einen viralen Marketingeffekt. Oft wird ein solches an Kollegen weitergereicht. Dabei findet eine von Kollegen erhaltene Information für gewöhnlich mehr Beachtung. Denn ihr wird meistens mehr Vertrauen entgegen gebracht.

Durch das Whitepaper kann sich ein Unternehmen als (technisch) kompetenter Lösungsanbieter positionieren – und dabei die besagten Leads generieren. Auch stärkt ein solches Papier das Image einer Unternehmung. Mit der Publikation – meistens als PDF-File – eines Whitepapers wird die positive Meinung über eine Firma und deren Dienstleistungen oder Produkte ebenfalls verstärkt. Selbst Google mag die inhaltsreichen PDF-Dokumente:  nicht selten lässt sich das Ranking der Unternehmensseite durch ein Whitepaper verbessern.

Und was glaubt ihr. Ist es wichtig für eine Unternehmung, Whitepapers zu spezifischen Themen zu veröffentlichen? Habt Ihr selber schon Gebrauch von einem Whitepaper gemacht und wie waren Eure Erfahrungen damit?

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Mai 19
Digital Marketing Compass 7 NeoOgilvy

Der neue Digital Marketing Compass 7 ist gerade vorgestellt worden, bei dem die Meinungen und Pläne der Marketingleiter der drei Länder zusammengefasst sind. Schöne Aussichten für den Online Bereich, doch ich bin auch ein bisschen skeptisch.
Bild von Maik Baird.

Online ist das grosse Ding, da sind sich alle Marketingexperten einig, da muss das Geld hin! 80% der Befragten gaben an auch im Kriesenjahr 2009 die Online Etats gesteigert zu haben, nur 5% hätten zurückgeschraubt. Allerdings will man bei TV und Aussenwerbung jetzt nicht gerade sparen, weil, so die fast einstimmige Meinung, die Bedeutung der Fernsehwerbung kaum auf dem Abstellgleis zu sehen sei. Dafür spricht natürlich naiv gesehen die Tatsache, dass der Durchschnittskonsument täglichg 3 Stunden TV sieht, aber nur 15 Minuten auf Youtube verbringt.
Vergessen wird dabei meiner Meinung nach, dass er aber nichtmal 15 Sekunden Fernsehwerbung anschaut, weil er wegzappt oder neues Bier holen geht. Hingegen schaut er sich die 15 Minuten  Youtube freiwillig und wirklich an.

Social Media skeptisch betrachtet
Das wundert mich nun gar nicht. Das Gros der Marketingverantwortlichen sieht den Erfolg nicht und hat Hemmungen auf das Soziale Pferd zu setzen.
Das man sich an komplett anderes Konsumentenverhalten in der Informationsbeschaffung von Marken, Produkten und Services gewöhnen muss geht ja auch nicht über Nacht. Mehr als ein Jahrhundert Erfahrung und Erfolg  in der Klassik und nun soll alles anders werden?  Das braucht Zeit, Mut und ganz neue Konzepte. Und da lässt man gern mal der Konkurrenz den Vortritt im Ausprobieren.

Werbetreibende verlangen Multichannel Experten
Der Wunschwerber von heute soll sowohl die mitreissende klassische Kampagne konzipieren und gleichzeitig eine Koryphäe sein bei der Ansprache von Kleinstsegmenten mit Kommunikation auf Augenhöhe. Auch und Massen-Mobile Faszination muss natürlich auch noch drin sein. Wer so etwas in Personalunion leisten soll ist mir allerdings schleierhaft.

Der grosse Graben
Denn bedauernswerter Weise sieht die Realität noch immer ganz anders aus. Seit dem Webhype der Endneunziger, indem  jede Webklitsche versuchte Markenführungsetats an sich zu reissen (und scheiterten aus Mangel an Kompetenz), die Klassiker Online Units aus dem Boden stampften (mit ähnlich erfolglosen Versuchen), hat sich nicht viel geändert. Die Big Player in der Werbung haben sicherlich erfolgreiche Online Ableger. Aber eben Ableger, Agenturen die als eigene Unternehmen am Markt sind und sich oft nur den Namen teilen. Die Zusammenarbeit zwischen unabhängigen Agenturen aus Klassik und Online hat sich in etwas genauso gut entwickelt wie die Annährung von West- und Ostdeutschland.

Für mich ist die vernünftige, integrierte Zusammenarbeit mehr als überfällig, denn Online ist schon lange kein Gimmick mehr, sondern ein fester Bestandteil des Konsumentenlebens. Es muss endlich ein Ruck durch beide Lager gehen und die Vereinigung aller Kompetenzen im friedlichen Miteinander funktionieren. Das schulden wir den Konsumenten und damit auch dem Erfolg unserer Kampagnen für die, die uns die Etats freigeben.

Was denkt ihr, bekommen die Klassiker und Onliner diesen Schulterschluss nochmal hin oder wird es noch weitere Jahrzehnte ein Kompetenzgerangel bleiben?


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Okt 15

kueche2So, heute mal was in eigener Sache. Muss ja auch mal sein. Damit wir auch mal ganz Stolz zeigen können, wie schön arbeiten bei der INM ist. Work hard, play hard ist bei uns keine Floskel sondern Programm. Und wir malträtieren auch keine Mitarbeiter in Abenteuercamps, damit sie sich besser kennenlernen. Wir kümmern uns einfach so um die Teams und schauen, dass alle mit Spass und Motivation an der Arbeit sind. Schaut selbst.

Das war unser Team Event 2009 – dabei waren die Kreativen vom Design, die Strategen vom Online Marketing, die Retter von Support und Training und natürlich die Jungs von der Front, die unermüdlich für neue Aufträge sorgen – Team Sales. Es war nicht nur ein riesen Spass, neue Rezepte haben wir auch mit nach Hause genommen und Verletzte gab es eh nicht (wie bei so manchem Team Building Experience von dem man hört…).Wie haben lieber unter Anleitung von zwei Profiköchen selbt ein 4-Gänge Menu gezaubert:

1. Thunfisch mit Chili-Kräutermantel auf Kürbis Chutney
2. Champagnerrisotto mit Taleggio, Trüffelöl und knuspriger Pancetta
3. Rehmadallions mit Nusskruste, Rahmwirsing und Brotknödel
4. Zwetschgenschnitten mit Sauerrahmglace
dazu gabs einen kräftigen Roten (ok, es gab schon mehr als einen).

Ein grosses Dankeschön von allen Teilnehmern hier nochmal an Michele Ulrich für die perfekte Organisation!

Sagt uns gerne die Meinung wie Ihr solche Events findet. Oder ob Ihr sie bei Euch vermisst. Und wer jetzt Appetit bekommen hat, bei uns zu arbeiten: Wir suchen immer tolle Leute für unsere Teams.

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Sep 01

Greenbooks Hotelbuchung Augmented RealityZwar ist “Augmented Reality” (AR) nichts wirklich neues, denn bereits Ende der 90er Jahre wurde die Technik für technische Anwendungen, Medizin und auch Architektur verwendet. Das Konzept fand 1994 sogar in einem Roman des US-Autors William Gibson Verwendung. Mit der immer stärkeren Verbreitung von Smartphones könnte nun aber der Durchbruch von AR kurz bevorstehen.

Wenn uns technische Hilfsmittel mehr zeigen als die Natur hergibt, spricht man von “Augmented Reality”. Auch wenn uns der Begriff noch etwas schwerfällig über die Lippen kommt – technisch ist er mit modernen Handys relativ einfach umzusetzen, alles was es braucht, ist eine Kamera, ein GPS-Empfänger, ein Rechner und ein Bildschirm. Und funktionieren tut es bereits. Zum Beispiel mit der Applikation Layar, die derzeit nur für Googles Betriebssystem Android verfügbar ist. Layar legt über das von der Kamera aufgenomme Bild einen Layer, der weitere Infos zu den in der Kamera etwa sichtbaren Gebäude oder ähnlichem anzeigt.

Wikipedia, Wohnungen, Nationalparks
Wer mit seinem Handy und gestartetem Layar etwa durch die Stadt Zürich läuft, kriegt so etwa Informationen aus Wikipedia, flickr oder Brightkite auf dem Bildschirm angezeigt. In anderen Ländern ist man da schon bedeutend weiter und kann viele weitere, speziell auf den lokalen Markt angepasste Layer nutzen. So kann in den Niederlanden oder Deutschland etwa nach freien Wohnungen gesucht, in Spanien der Nationalpark Las Torunes erkundet oder in Japan nach Verkehrsverbindungen gesucht werden.

Für die Schweiz gibt es, und das erstaunt, bisher keinen einzigen Layer. Dabei wären auch hier die Möglichkeiten sehr vielfältig. Das meint auch Marteen Lens-Fitzgerald, Co-Founder von Layar auf meine Anfrage. Layar stellt dazu eine offene API zur Verfügung und würde sich über Developer aus der Schweiz freuen. Aber offensichtlich ist “Augmented Reality” noch nicht in der Schweiz angekommen. Dabei gäbe es doch auch bei uns allerlei lokales zu erkunden, oder?

Und das iPhone?
Und wer sich nun wundert, warum iPhone-Benutzer für einmal das Nachsehen haben und auf offizielle “Augmented Reality”-Apps warten müssen: Schuld ist Apple. Der Konzern aus dem amerikanischen Cupertino hat es bisher nämlich noch nicht erlaubt, Applikationen zu verkaufen, die auf die Kameraschnittstelle zugreifen.

Trotzdem: Erste Programmierer haben es offenbar geschafft, via Update ihrer Applikation die Sperre von Apple zu umgehen. So gibt es seit kurzem etwa eine App der französischen Firma Presselite, die das Streckennetz der Londoner Busse und der Pariser Metro anzeigt und daneben Informationen über Sehenswürdigkeiten, Geschäfte und Restaurants einblendet. Und auch der amerikanische Empfehlungsdienst Yelp hat mittels eines Updates seiner App eine derartige Funktion in sein Programm geschmuggelt. Beide Anwendungen zeigen jedoch keine Daten für die Schweiz an.

Was haltet ihr vom Konzept der “Augmented Reality” auf dem Handy? Mehrwert oder einfach nur Spielerei? Eure Meinungen sind gefragt!

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Jul 08

Letzte Woche sprach ich über kreative Ansätze im Webdesign, was eine interessante Diskussion auslöste. Deshalb hier noch ein Follow up, über die kognitive Wahrnehmung von Informationen und was das für das Online Marketing bedeutet.

Erwiesenermassen ist es so, dass die kritische Phase bei der Informationvermittlung und Informationsverarbeitung -gleichermassen bei Print und Web- ca. 3 Sekunden beträgt. Davon entfallen 70% der Fixierung auf Bilder, 20% auf Headlines und der Rest auf die Copy. Wer es nicht schafft innerhalb dieser 3 Sekunden das Interesse zu wecken hat verloren.

Was man bei der ganzen Diskussion nicht vergessen darf, es geht im Web nicht nur darum, dass User gezielt Informationen suchen, sonder auch um die Tatsache, dass Unternehmen User auf Ihre Seite bringen wollen und dort den User zum verbleiben anregen. Um schlussendlich eine Aktion auszulösen. Sei es Verkauf, Abschluss von Services und Dienstleistungen oder Kundendialog und -bindung. Dieser Teil ist in den Kommentaren aussen vor geblieben.

Was denkt Ihr nun hierüber? Vor dem Hintergrund, dass es nicht nur um reine Informationsbeschaffung auf Userseite geht, sondern auch um Erfolgreiches Marketing?

PS: Wen das stört, der kann ja immer noch mit einem Textbrowser surfen. Dann gibts die reine Information zack zack :)

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Mai 04
Budgets verlagern sich auch 2009 ins Online Marketing

Budgets verlagern sich auch 2009 ins Online Marketing

Während in 2008 die Werbebudgets auf einen Tiefstand gesunken waren, wie man Ihn in den letzten 15 Jahren nicht erlebt hatte, wurde der Anteil für online Kampagnen ständig grösser. In 2009 wird die Verlagerung der Budgets in Richtung Online Marketing Kampagnen weiter wachsen.

Wie immer in Krisenzeiten werden Budgets für Werbung gekürzt -ganz entgegen der Idee gerade dann die Werbetrommel kräftiger zu schlagen, wenn die Umsätze nach unten gehen. Einzig im Bereich Online Marketing wollen die Entscheider in den Unternehmen mehr investieren. So gaben 70 % der Werbetreibenden laut einer Umfrage der European Interactive Advertising Association unter 300 grossen Unternehmern in Europa an, die Budgets für die Werbung im Internet weiter zu verstärken. Nur 8% wollen ihre entsprechenden Budgets kürzen. Weiterhin gaben 47% der Befragten an, dass das Internet ein unverzichtbarer Kanal für Ihre Unternehmenskommunikation sei.
Selbst Milliradenkonzerne wie Renault geben an, für 2009 satte 20% ihres 800 Millionen Euro Etats für den Bereich onlnie auszugeben und damit den klassischen Bereich vor allem im Print zu reduzieren.

Werbeausgaben 2009 Übersicht

Als Grund wurde in der Hauptsache das Targeting genannt, um die mit den klassischen Medien verbundenen demographischen Zielgruppenlücken auszugleichen. Besonders die Zielgruppe 25-44 stehe hier im Zentrum des Targeting.

Auch in der Schweiz ist dieser Trend längst angekommen. So liess Goldbach Media schon Anfang 2008 verlauten, dass die Ausgaben im Bereich Online stark ausgebaut würden. Und zwar einhergehend mit den steigenden Ausgaben der Privathaushalte für Internetzugänge.

Der Trend ist sicherlich für alle Dienstleister im Online Marketing Bereich erfreulich. Fraglich ist meines Erachtens nach, ob der massive shift der Budgets in die Online Richtung daher rührt, dass die Marketingverantwortlich wirklich das Potential des Internets erkannt haben, oder ob es mal wieder, wie so oft, eine hauptsächlich monetäre Entscheidung war. Einfach mal Webausgaben auf der Rechnung besser aussehen als Print und TV. Wie ist Eure Erfahrung mit Kunden diesbezüglich?

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Mrz 17

slk_logoOnline-Marketing ist im Wachstum und damit nehmen auch die Beschwerden bei der Lauterkeitskommission zu. Laut Statistik haben die Beschwerden im Jahr 2008 gegenüber 2002 um das 6-fache zugenommen.

Jedes Jahr publiziert die Schweizer Lauterkeitskommission einen Tätigkeitsbericht und zeigt so das Verhalten in der Kommunikationsbranche auf. Im Jahr 2008 gingen bei der Kommission rund 311 Beschwerden ein. Das Entspricht einer Zunahme von 25 Beschwerden gegenüber dem Jahr 2007. Die Beschwerden lassen sich grob zusammenfassen:

Irreführung: 27,9 %
Agressive Verkaufsmethoden: 19,0 %
Sexismus: 13,5 %
Gewinnspiele: 13,5 %

Einen Boom bei den Beschwerden verzeichnet das Internet. So richteten sich 2002 nur gerade 3,5 Prozent aller Beschwerden gegen das Onlinemarketing. Im letzten Jahr waren es schon 18,4 % oder 57 Beschwerden. Nachfolgend eine Übersicht über die Entwicklung in den letzten Jahren:

entwicklung-beschwerden-internet

Führt das Wachstum des Onlinemarketing zu dieser Zunahme oder verstossen immer mehr Kampagnen gegen die Vorgaben der Lauterkeitskommission?

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Mrz 13

twitter-dell-guyTwitter ist im Vormarsch und Firmen setzen immer mehr darauf. Beispielsweise der Hardware-Hersteller Dell, der schon beachtlichen Umsatz direkt durch Twitter erzielt hat. Schauen wir dieses Beispiel hier mal genauer an. Daraus ergeben sich Fragen für Firmen, die jetzt einsteigen wollen.

Übersicht der 32 Dell-Twitter-Accounts
Dell verwendet mehrere Twitter-Accounts. Ich habe 32 gezählt. Auf ihrer Website haben sie eine Übersichtsseite eingerichtet: Dell on Twitter. Diese Accounts sind teilweise moderierte Diskussionen, teilweise automatische Broadcasts der diversen Dell-Blogs.

Frage: veröffentlicht ihr eure Geschäfts-Twitter-Accounts auf eurer Website? Habt ihr auch einen Twitter-Account für euren Firmenblog?
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Mrz 02

social-mediaVor einer Woche habe ich hier zwei Gründe aufgezählt, weshalb Social Media nicht mit anderen Online-Werbeformen verglichen werden kann. Meine Äusserungen gaben Anlass zu heftigen Diskussionen, weshalb ich hier zwei weitere Punkte nachschiebe, weshalb Social Media weit anspruchsvoller ist.
 

Social Media passt nicht in die bestehenden Strukturen
Wer in der Firma ist für Social Media Projekte verantwortlich? Gibt es in heutigen Strukturen einen klaren Bereich, dem Social Media zugewiesen werden könnte? Ich denke nicht.

Social Media gehört etwas ins Marketing, dann passt‘s natürlich auch in den Bereich PR und Kommunikation. Die Abteilung, welche sich um die Inhaltsproduktion und Pflege kümmert, würde ebenfalls zum Einsatz kommen und zu guter Letzt die Technik, die sich dem Aufbau und der Programmierung annimmt. Also kann sich definitiv keiner dafür verantwortlich fühlen.

Die Lösung: Der Chef bestimmt einen Verantwortlichen (Projektmanager) der Zugriff auf die verschiedenen Ressourcen und Abteilungen hat und lässt sich von einem externen Partner beraten, das in dem Bereich Erfahrung hat.

Die Inhalte in Communities kennen keine Grenzen
Im Marketing spricht man gerne von Zielgruppen und hofft damit die Leute gefunden zu haben, die als potentielle Kunden durch gehen sollten. Dumm nur, dass die Personen dieser Zielgruppe meist nicht wissen, dass sie dazu gehören und deshalb die Wirkung der Werbung ausfällt. Aber lassen wir das Thema.

Permission-Marketing, AdWords-Kampagnen, Bannerwerbung, Affiliates etc können strikt innerhalb von Landesgrenzen eingesetzt werden. Wie sich Communities entwickeln, lässt sich hingegen nur schwer steuern. Natürlich haben wir in Europa den Vorteil, dass wir unser gewünschtes Publikum über die Sprache leicht eingrenzen können (der Nachteil ist, dass dies die Userzahl stark limitiert), baue ich aber etwas in Englisch auf, wird meine mögliche Userschaft die Welt. Wieder ein Punkt, den ich meinem Chef beim Überzeugunggespräch für ein Social Media Projekt schlecht erklären kann.

Zwei weitere Punkte die belegen, dass es Mut und Pioniergeist braucht, um sich an Social Media heranzumachen. Aber wie sagt man so schön: Wer nichts wagt, der nichts gewinnt!

Welche Punkte seht ihr noch, die die Entwicklung der Zukunft im Internet hemmen?

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Feb 26

mobile-omMit dem Erscheinen von Handys, die immer mehr den mobilen Gebrauch des Internets in den Vordergrund stellen, stellt sich die Frage, wie sich das Onlinemarketing in Zukunft weiterentwickeln wird. Da die Internetuser in nächster Zeit immer mehr Wert auf den mobilen Gebrauch legen werden, schadet es sicherlich nichts, wenn man sich heute schon Gedanken darüber macht, wie sich diese Zielgruppe in Zukunft bewerben lässt.

Mit dem Erscheinen des iPhone von Apple, den neuen Handys auf Grundlage der Android Plattform oder des neuen Nokia N97, wird sich auf dem Onlinemarketing Sektor einiges verändern. Auch die vermehrte Nachfrage nach Netbooks wird sich sicherlich in diesem Bereich niederschlagen.

Da diese Geräte in der Regel meist GPS unterstützen, wäre es theoretisch möglich, zu jedem Zeitpunkt zu erfahren, wo sich das Gerät genau befindet. Dies bedeutet, dass mit einer entsprechenden Applikation, der Internetuser genau die Werbung zugespielt bekommen könnte, wenn er sich geographisch am richtigen Ort befindet.

In einem Praxis Beispiel würde dies so aussehen: Der User ist auf einem Shoppingbummel in der Stadt. Wenn er nun zum Beispiel länger als 10 Sekunden vor dem Schaufenster einer Boutique steht, könnte eine Meldung auf seinem Display erscheinen, die ihm einen Rabatt auf bestimmte Labels dieser Boutique zusichert. Um den Kunden sofort in den Laden zu ziehen, könnte dieser Gutschein natürlich auch zeitlich z.B. auf eine Viertelstunde limitiert werden.
Der potentielle Kunde zieht es nun vor, nicht auf dieses Angebot einzugehen. Da er noch Lebensmittel einkaufen muss, wird er in das Geschäft eines Grossverteilers gehen. Der Grossverteiler registriert, dass ein Kunde das Geschäft betreten hat, der die Applikation dieses Supermarktes installiert hat. Da diese Applikation nur läuft, wenn der Kunde Teilnehmer des Kundenbindungsprogrammes ist, kann er vom Grossverteiler direkt identifiziert werden. Über die History der bisherigen Einkäufe, kann er nun leicht feststellen, wo die Interessen des Kunden liegen. Nun kann die Person direkt auf ihrem Handy zielgerichtet beworben werden.
Das Ganze wäre natürlich technisch noch einfacher zu handhaben, wenn die mobilen Geräte mit RFID ausgerüstet wären. Ich könnte mir gut vorstellen, dass dies nicht lange Zukunftsmusik bleiben wird.

Jetzt fragt man sich natürlich, welcher Internetuser wird sich auf so etwas einlassen. Im Moment werden sicherlich alle abwinken. Wie sieht das aber aus, wenn z.B. der Handy Provider keine Gesprächsgebühren mehr verlangt, wenn das Handy für solche Werbung freigeschaltet wird? Ich bin überzeugt viele mobile Internetuser werden da schon mal schwach werden. Auch für die Handyprovider öffnet sich hier vielleicht ein interessantes Geschäftsfeld.

Wie seht ihr die Zukunft für mobile User? Ist dieses Szenario für euch eher beängstigend oder haltet ihr es für realistisch? Wie stellt ihr euch die mobile Zukunft vor?

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