Newsletter als Problem für die Post?
Vor ein Paar Monaten kündete die Post an, dass sie einen ziemlichen Rückgang in der Briefpost verspürt. Vor ein paar Tagen nun gab sie bekannt, dass der Rückgang mit rund 5% sie zu einem Stellenabbau, vor allem beim Zustellpersonal, zwingt.
Die Post hatte in den letzten Jahren ständig mit einem Rückgang bei der Briefpost gekämpft. Dieser war aber mit ca. 1.5% vergleichsweise gering. Für den massiven Anstieg des Rückgangs macht die Post vor allem die Wirtschaftskrise verantwortlich. Vor allem sehen sie das Problem, dass im Zuge der Wirtschaftskrise aus Kostengründen vermehrt auf elektronische Newsletter gesetzt wird und diese nicht mehr per Post verschickt werden.
Sind die Kosten bei elektronischen Newsletters der einzige Grund?
Was macht der Post sonst noch zu schaffen?
Da gibts so einiges, das früher die Post transportierte und heute den elektronischen Weg nimmt. Ich denk da zum Beispiel mal an die ganzen Bankauszüge, die man heute nicht mehr braucht, Rechnungen, die man sich direkt ins Onlinebanking speisen lassen kann, irgendwelche Formulare, die online ausgefüllt werden, Flugtickets, die auch nicht mehr physisch vorhanden sind etc. etc.
Nicht zuletzt sägt die Post auch am eigenen Ast. Unter der Marke Swiss Post Box bietet die Post einen Dienst an, der den Briefträger auch so ziemlich überflüssig macht und DirectPoint versendet auch gerne elektronische Newsletter im Auftrag.





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