Mai 20

dont-pokenVor einigen Monaten kamen niedliche, kleine Figürchen in den Handel, die eigentlich einen guten Nutzen boten. Diese Poken, wie sie sich nennen, dienen dazu, bei einem persönlichen Kontakt die Profile von den jeweiligen Social Networks auszutauschen. Diese Daten werden in den Poken gespeichert und können später per USB über das Web synchronisiert werden. Gibt es später Änderungen in den Profilen, werden diese automatisch auf dem Poken synchronisiert.

Nun hat das System in meinen Augen ein paar gewaltige Nachteile, die wohl auch verhindern, das sich die Pokens weiter verbreiten. Erstens ist man darauf angewiesen, das der Geschäftspartner ebenfalls im Besitze eines Pokens ist. Zweitens muss man den Poken immer mit sich herumtragen und drittens gibt es keine Poken, die nicht einen infantilen Touch haben. Diese Designs mögen vielleicht japanische Teenager begeistern, in der Businesswelt werden sich diese nicht durchsetzen können.

Nun ist die Abhilfe da, die sämtliche Nachteile zum verschwinden bringen und die ganze Funktionalität bewahren. Auf Mynameise.com kann man sich verschiedene Visitenkarten, mit den Profilangaben zu den wichtigsten Social Networks, definieren. Diese lassen sich dann über das Web mit anderen Usern von Mynameise.com tauschen. Dies ist an und für sich noch nicht spektakulär. Der wahre Nutzen ergibt sich daraus, dass dieser Vorgang auf einfachste Art und Weise mit jedem internetfähigem Handy möglich ist. In Planung sind auch angepasste Clients für das IPhone und andere Handys.

Dies ist wirklich ein Dienst, auf den ich gewartet habe. Man hat die ganzen Funktionalitäten von Poken, ist nicht unbedingt auf einen Face-to-Face Kontakt angewiesen und hat die aktuellsten Daten immer im Handy zur Hand. Und, dass ich es nicht vergesse, man muss kein Manga-Figürchen spazierenführen. Schenkt also die Poken euren Kindern und probiert diesen Dienst doch mal aus.

Was spricht noch für die Poken? Bieten sie wirklich noch Vorteile, die ich nicht sehe?

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