Okt 14

In meinem Beitrag gestern habe ich über ein paar grundsätzliche Erweiterunge des iOS 5 gesprochen. Da es sich aber um fast 200 Bereiche handelt, wo nachgebessert wurde, habe ich für heute noch ein paar kleine und feine Punkte herausgesucht.

Das Headset als Foto-Auslöser benützen. Mit dem neuen iOS 5 kann man nun das Headset anschliessen und für die Auslösung eines Fotos benützen. Sehr Ideal für alle Damen, die sich für die Facebook-Inszenierung gerne selbst porträtieren möchten :)


 

Multitasking Bedienung auf dem iPad: MIt dem iOS 5 bringt Apple die 4 Finger Steuerung. Von unten nach oben Streicheln führt zur Öffnung der unteren App-Leiste. Fährt man mit den Fingern nach rechts oder links kann man über die geöffneten Apps wechseln. Zuletzt kann mit dem Zusammenführen aller Finger zum Mittelpunkt das geöffnete App geschlossen werden. Nachfolgend noch ein Video welches die erwähnten Bedienelemente visualisiert. Soviel ich gehört habe, ist der enthaltene Workaround mit dem Xcode für iPad 1 Users ein Trick, um die Multitask-Elemente freizuschalten. Ich selbst habe es aber nicht ausprobiert.

 

Keyboard Split auf dem iPad: Neu besteht die Möglichkeit beim iPad das Keyboard in zwei Hälften zu teilen. Dieses Modus funktioniert in Hochformat und Querformat.

Twitter Integration: In den Einstellungen kann nun fix der Twitter Account integriert werden. Einmal angemeldet können Tweets direkt aus Kamera, Fotos, Karten, Safari und Youtube erstellt werden.

Neue Musik App: Echt schön gelungen ist das neue Musk App. Übersichtliche Gestaltung der Listen Titel etc. Schaut es euch selbst an:

 

Welche kleinen neuen Features gefallen euch am besten am neuen iOS?

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Mai 13

Morgen steigt die grosse Party des diesjährigen Eurovision Song Contests und die Schweiz ist nach zahlreichen Pleiten endlich wieder im Finale mit dabei. Passend zum musikalischen Wochenende lancierte Google diese Woche music beta by Google, ein neuer Online-Musikdienst. Doch was taugt die neuste Erfindung aus dem Hause Google?

music beta by Google, der neue Cloud-Service, soll dem User ermöglichen, ca. 20’000 Songs im Internet zu speichern. Jeder Musikfan kann somit in Zukunft seine Musiksammlung ins Internet stellen und von jedem beliebigen Rechner, Tablet-PC oder Smartphone darauf zugreifen.  Doch der Service hat noch seine Tücken:

Abgesehen davon, dass in der Beschreibung klar steht, der Service sei “free for a limited time”, können die Songs nicht heruntergeladen werden und sind somit bisher nur als Stream zugänglich. Dafür braucht es zudem einen flashfähigen Browser, was zum Beispiel iPhone-Besitzern die Nutzung verunmöglicht. Das zusätzliche Kaufen von Musik ist bisher auch noch keine Option, und Musik mit Freunden teilen ist nicht möglich (was zu erwarten war).

Was macht also music beta by Google so spannend, nachdem Amazon mit dem Cloud Player ein ähnliches Angebot bereits im März lancierte? Eine kluge Marketingstrategie! Der Service ist bisher nur “invitation only” verfügbar. Google muss den Nutzer direkt ansprechen, damit dieser über seinen Google-Account Zugriff erhält.

Die Chancen für die Schweizer eingeladen zu werden ist noch verschwindend klein, denn bisher promoted Google das Angebot in den USA. Was die Schweiz jedoch bereits erreicht hat sind Scam-Einladungen. Wie bereits im Post zur e-Royal-Wedding gesehen, wird in letzter Zeit vermehrt jedes populäre Thema für eine Spam-Attacke eingesetzt, diesmal über eine Fake-Einladung, welche dir von E-Mail-Accounts von Freunden zugesandt wird. Auch hier gilt also, wie immer, Vorsicht beim öffnen von E-Mails und Links!

Wir bleiben gespannt, was Google in nächster Zeit noch aus dem Hut zaubern wird, und ob ihr neustes Produkt den Durchbruch schaffen wird. Stay tuned!

Würdest du Music Beta by Google nutzen? Welche Features würdest du gerne sehen? Nutzt du bereits Cloud-Angebote für deine Musik?

p.s.: Ich würde noch immer gerne die Einführung des diesjährigen Google-Aprilscherzes Gmail Motion sehen, das würde den Büroalltag sehr amüsant neugestalten… 

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Mai 27

Du bist der BOSS!

Facebook | Autor: Christina Schmid 1 Kommentar »

Erst war es DSDS, wo man mitbestimmen konnte, wer die Charts erstürmen soll – heute ist es Social Media. Die Facebook-Gruppe “Du bist der Boss!” ist die weltweit erste Social Media Plattenfirma und macht alle Mitglieder zum Plattenboss – heisst es. Alle gemeinsam sollen abstimmen, welcher Newcomer einen Plattenvertrag erhält.

Initiator des 1. Social Media Music Labels ist der Grammy Juror “Al Walser“. Die zigtausend Facebook-Mitglieder sind allesamt Plattenboss und stimmen gemeinsam über Künstler, Songs, Coverdesigns und Musikvideos ab. Der mit den meisten Stimmen gewinnt und bekommt einen Plattenvertrag.

Die Newcomer sollen sich mittels Youtube-Video bewerben. Das Voting läuft danach wie bei den TV-Casting-Shows. Alle Mitglieder können über Klicks und Kommentare für ihren Favoriten abstimmen. Um einen Titel in die Chats zu bringen, braucht es binnen 48 Stunden mindestens 2000 Downloads. Jeder Download kostet höchstens 99 Cent. Die Erlöse werden für den ganzen Krimskrams wie Künstlerförderung, Produktion, Pressearbeit und dergleichen eingesetzt. Das Engagement der Label-Mitglieder bei Facebook wird wertgeschätzt: Sie werden im CD-Booklet namentlich erwähnt.

Schöne Idee im Grossen und Ganzen. Aber mich traf fast der Schlag, als ich auf ihrer Seite socialmedia-records.com vorbei surfte. Sieht nach einer Notlösung aus – was mir Al Walser auch bestätigt hat. “Es gehe darum, dass sie alle Mail-Adressen sammeln können”.

Meine Nase juckt wiedermal. Und dies ist nie ein gutes Zeichen für eine Aktion. Schauen wir ins zwei Monaten nochmals drauf und urteilen dann.

Was denkst du darüber?

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Feb 15

tvnoirHeisse Tunes, Videos und Social Media: Die Mischung aus diesen drei Elementen hat die Web-TV Sendung “TV Noir” zum Erfolg gemacht. Aber bei TV Noir wird Social Media nicht nur zum Aufbau der Marke eingesetzt. Das Publikum soll via Facebook und Twitter selbst eine Konzert-Tour organisieren.

5000 Videos werden auf TV Noir täglich angeschaut – ein grosser Erfolg für eine monatliche Musik-Web-TV-Sendung. Im “Wohnzimmer der Künstler und Songwriter” erzählen bekannte und nocht nicht so bekannte Musiker von ihrem Sound und spielen live Songs ein.

Tex Drieschner ist Gastgeber, Moderator, Gründer und Anchorman von TV Noir. Sein Konzept gründet auf drei Pfeilern: Liveshow, Blog und Web-Fernsehen. TV Noir findet jeden ersten Sonntag im Monat live in Berlin-Neukölln statt. Nach jeder Show werden Mitschnitte von Songs und Talk-Segmente auf Youtube veröffentlicht. Die komplette Show gibt es jeweils auf Vimeo.

Geld verdient das 11-köpfige Team mit der Websendung allerdings noch nicht. Überlegungen dazu gibt es zwar, aber das Risiko, User durch Paid-Content zu verlieren, hindert sie daran. Bezahlinhalte können eben nur funktionieren, wenn sie das kostenlose Grundangebot sinnvoll ergänzen.

Dem Macher ist derzeit aber eh wichtiger, seine eigene Marke “TV Noir” weiter aufzubauen. Und dafür nutzt er Social Media. Drischner ist sich sicher: Soziale Netzwerke funktionieren wie Verlängerungen von normalen menschlichen Verhaltensweisen. “Du machst zunächst mit einem ganz kleinen Kreis von deinen Freunden das, was du auch machen würdest, wenn sie neben dir sässen”, meint er gegenüber Welt.de.

Social Media spielt auch bei Drieschners kommendem Projekt eine Rolle. Er will nämlich als als Songwriter auf Tour durch Städte gehen und dabei Acoustic-Konzerte im kleinen Rahmen spielen – begleitet von den TV-Noir-Kameras. Wo diese Konzerte stattfinden, wird das Publikum mitbestimmen – über Facebook und Twitter.

Ich bin kürzlich auf diese Web-TV-Sendung gestossen und muss sagen: Bravo, grossartiges Konzept! Gute Musik und Social Media sind zwei, die sich mögen. Auch sehr sympathisch finde ich, dass die Macher damit nicht sofort Geld verdienen wollen. Der Erfolg kommt nämlich von selbst, wenn man erst Herzblut investiert und daran glaubt. Und Anerkennung ist den Musikern eh wichtiger.

Kennt ihr weitere solch tolle Projekte?

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Mrz 30

notenEiner der größten Motoren für das Web ist und war der Austausch von Musik. Ich denke, dass es einiges weniger Breitband Anschlüsse geben würde, wenn dadurch nicht der Austausch von Musik vereinfacht werden würde. In den Anfängen wurde Musik vorallem als MP3 Dateien Peer to Peer getauscht. Da diese Art des Austauschs nur durch Urheberrechtsverletzungen möglich ist, kommen in den letzten Jahren immer mehr Webdienste auf, die die Musik streamen.

Zum einen entstanden unzählige Internetradios, die mit geeigneten Radiogeräten, auch ohne Computer, direkt über W-Lan gehört werden können. Für User die dort die Interaktivität vermissen, entstanden Portale wie z.B. pandora.com. Diese brachten den Vorteil, dass der User sich sein Musikprogramm in Playlisten selber zusammenstellen konnte. Diese Playlisten konnten mit Freunden getauscht werden.

lastfm

LastFM ist ein Dienst der den Gedanken des Web 2.0 ziemlich weit verfolgt. Über eine spezielle Software kann der User die Infos seiner gespielten Musik, egal ob ab Computer, IPod oder IPhone, zu LastFM übertragen. In LastFM selber entstehen Listen, die aufzeigen was der User gehört hat. Es werden ihm von LastFM Vorschläge präsentiert, die seiner gespielten Musik ähnlich sind. Auch spielt der Social Media Gedanke mit, indem man dieselben Informationen seiner Freunde einsehen kann. Die verschiedenen Musikprofile werden auch untereinander verglichen und nach Gemeinsamkeiten gerated. Man sieht also welche Freunde den gleichen oder einen ähnlichen Musikgeschmack haben.

blipfm1

Blip ist ein Musikdienst, der sich sehr eng an Twitter anlehnt. Man braucht kein spezielles Login, sondern logt sich mit dem gleichen Benutzernamen wie in Twitter ein. Über die Suche findet man seine gesuchten Musikstücke oder Interpreten und kann sie sich gleich anhören. Gefallen sie einem und möchte man die Welt daran teilhaben lassen, werden sie “geblipt”. Das heißt, es öffnet sich ein Texteingabefeld, indem man einen Kurztext eingeben kann. Dieser Text wird dann, zusammen mit einem Link auf Blip, in Twitter veröffentlicht. In Blip selber kann der Song zu den Favoriten hinzugefügt werden, was dazu führt, dass man mit der Zeit über eine eigene Playlist verfügt. Von den anderen Usern kann man für das “blipen” mit sogenannten Props belohnt werden. Diese können und sollen natürlich wieder weitergegeben werden.

Ich selber benutze diese Dienste sehr gerne und immer mehr. Sie sind für mich die perfekte Verschmelzung von Musik und Web 2.0.

Wie haltet ihr es mit Musik und Internet? Kennt Ihr diese Dienste oder setzt ihr andere ein? Wie könnte sich das Musikhören im Internet weiterentwickeln?

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