Nov 03
Man schlendert durch ein Möbelhaus und findet da eine Tischchen, dort ein Regal und drüben auch noch einen schönes Sideboard. Was nun? Einfach drauflos-kaufen und hoffen, dass das neu erstandene Möbelstück dann schon – irgendwie – zum Rest der Einrichtung passt? IKEA probierte mit der „Einrichtungskamera“ mal was ganz neues.
Die Strategen des schwedischen Möbelhauses IKEA haben das Problem natürlich längst erkannt. Das Überwinden der Kaufbarriere „Vorstellungskraft“. Dafür entwickelte man eine Applikation für das Mobiltelefon, mit der es möglich ist, Möbel mittels der integrierten Handycam in den eigenen häuslichen Räumen zu betrachten. Der Kunde wählt aus dem in der „IKEA Einrichtungskamera“ gespeicherten Einrichtungen sein gewünschtes Möbelstück aus, aktiviert die Handykamera und kann nun auf dem Display seines Handys das Möbelstück im Raum positionieren.

Leider handelt es sich bei der „Einrichtungskamera“ des Möbelkonzerns nur um einen „Use-Case“, der von Februar bis August 2009 in Deutschland lief. Verbreitet wurde die Applikation per Bluetooth Säule in den IKEA-Läden, durch einen SMS-Download (WAP) und auf der Webseite von IKEA Deutschland.
Endlich ein Best-Practice-Beispiel, dass ich mir in der Realität durchaus vorstellen kann. Denn was gibt’s schlimmeres, als ein Möbelstück nach Hause zu schleppen um dann festzustellen, dass es doch nur so halb zur vorhandenen Einrichtung passt?
Fändet ihr solche “Einkaufs-Entscheidungshilfen” sinnvoll und würdet ihr sie nützen? In welchen anderen Konsumgebieten könntet ihr euch eine solche Applikation vorstellen?
\\ tags: Mobile Marketing, Mobiltelefone, Werbung
Sep 22
Bereits seit vier Jahren macht sich Karl Fisch die Mühe, die sich stetig verändernde Medien- und Technologiewelt in Wort und Bild festzuhalten. Heraus kommen dabei interessante, erstaunliche und kuriose Gegebenheiten, die einem immer wieder zum Nachdenken bringen.
Lebt man “mittendrin”, fällt einem der kurze Zeitraum, in dem sich alles verändert, gar nicht weiter auf. Trotzdem höchst erstaunlich, was sich seit 2006, 2007 und 2008 so alles verändert hat…
Und die Entwicklung geht rasant weiter. Wohin das etwa in Bezug auf Mobile Media führen könnte, zeigt ein Video des Think-Tanks Mocom 2020, dass die Zeit bis ins Jahr 2020 aufzeigen soll…
Wohin führt uns die Zukunft? Was erwartet ihr oder welche Hoffnungen oder Ängste habt ihr?
\\ tags: Mobiltelefone, Web 2.0
Jun 12
Endlich ist es soweit. Dem Smartphone-Hype sei Dank: die aktuellen Preispläne der Mobilfunkanbieter lassen uns recht günstig unterwegs im Internet surfen. Wer sein Handy vorwiegend für Datentransfer (statt Telefonate) nutzt, kommt heute günstiger als ein herkömmlicher Telefonierer.
Vergleich von zwei Nutzertypen
Im Hinblick auf die neuen Smartphones und nach einer Umfrage im INM-Team, habe ich die Kosten für zwei Nutzertypen verglichen:
- Der Mobil-Surfer (50 SMS, 2 Std. Gespräche, 200MB)
- Der Telefonierer (80 SMS, 5 Std. Gespräche, 0MB)
Für Praktisch-Null-Handynutzer sind die neuen Smartphones sowieso nicht hochinteressant. Natürlich kann man nicht alle Benutzer in diese zwei Klassen einteilen – es kleiner Überblick entsteht dennoch.
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\\ tags: iPhone, Mobiltelefone, Smartphones
Mai 29
Telefone mit dem Google-System Android erreichen offiziell die Schweiz. In wenigen Tagen sollten erste Phones lieferbar sein – obwohl Händler das erste Android-Handy “HTC G1″ schon seit einiger Zeit importiert haben.
Google erwartet 18 neue Android-Modelle im 2009
In diesem Jahr sollen 18 neue Android-Smartphones von verschiedenen Herstellern wie HTC, Samsung und Motorola erscheinen. Im Gegensatz zum ersten Android-Phone G1 sollen etliche neue Geräte zuerst in Europa lieferbar sein, erst nachher in den USA.
Google stellt Android 2.0 vor
An der Entwicklerkonferenz in San Fransisco stellte Google auch die nächste Version 2.0 von Android vor. Passend dazu wird eine neue Android Developer Challenge wird lanciert – dabei werden die besten Applikationen erkoren. Entwickler können eigene Programme auf dem “Android Market” zum kostenlosen oder kostenpflichtigen Download durch Android-Benutzer einstellen. Diesmal erhält der Sieger der Challenge USD 250′000.
Die ersten “Google-Phones” in der Schweiz
Neben dem G1 (HTC Dream), das schon als Import aus Deutschland erhältlich ist, sind mir zurzeit folgende Android-Phones bekannt, die nächstens in der Schweiz lieferbar sein werden:
Zudem sind Bilder von zwei weiteren Samsung Android-Handies erschienen, die später im Jahr mit der Version 2.0 von Android erwartet werden.
Habt ihr schon mit einem Android-Phone herumspielen können? Wie sind eure Erfahrungen damit gewesen? Wisst ist vielleicht sogar von weiteren Phones, die bald in der Schweiz eintreffen sollten? Die Kommentarsektion ist eröffnet.
\\ tags: Android, Google, Google-Handy G1, HTC, iPhone, Mobiltelefone, Samsung
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