Mai 27

Mit einem Angebot von über 250 Programmen startete Amazon in den USA den Mac Downloads Store. Somit können Mac Anwender ab sofort auch über Amazon auf Applikationen von Anbietern zugreifen, die nicht im Apple Store vertreten sind, darunter auch Adobe und Microsoft, welche bis jetzt ihre Programme dort nicht anbieten.

Amazon startet Mac Downloads StoreAb sofort bietet Amazon also auch Mac Software und Spiele zum Download an, jedoch nur für Mac OS X 10.5 Benutzer! Bei Amazon können dafür die Titel so oft heruntergeladen werden wie man möchte, jedoch mit dem klaren Hinweis, dass Mensch die Programme unter Umständen nur auf einer begrenzten Anzahl von Rechnern installieren kann. Zur Eröffnung verschenkt Amazon zudem das Spiel “Airport Mania” und einen Gutschein von 5$. Die Angebote können aber leider nur in den USA genutzt werden und ob und wann das Angebot auch nach Europa kommt, ist leider völlig offen.

Bei Amazon gibt es auch keine strikten Vorschriften für die Aufnahme von Programmen wie dies bei Apple der Fall ist. Dabei verlangt Amazon von den Anbietern lediglich die Integration mit dem eigenen Bezahlservice und die automatische Erstellung von Lizenzschlüsseln. Alle Verkäufe werden also über das Web-Interface abgewickelt.

Wird Amazon in absehbarer Zukunft eine ernst zu nehmende Konkurrenz für den Apple Store? Wie lange glaubt ihr, dass es dauern wird, bis die Angebote auch hierzulande bei Amazon erhältlich sein werden?

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Mai 11

Facebook, Google und Co. haben für einmal das Nachsehen: 8,5 Milliarden US-$ (5,9 Milliarden Euro) bezahlt Microsoft für den Internet-Telefonieanbieter Skype und tätigt damit den teuersten Zukauf in der 36-jährigen Unternehmensgeschichte des Software-Giganten.

Microsoft kauft Skype

Microsoft kauft Skype

Skype schaffte es wie kein anderer Anbieter, Internet-Telefonie weltweit mit einer hervorragenden Qualität anzubieten, notabene auch noch kostenlos. Die Übernahme durch Microsoft ist einer der spektakulärsten Deals in der Hightech-Branche der vergangenen Jahre. Beabsichtigt wird dabei vor allem, im Segment “Mobile Internet”  stärker Fuss zu fassen sich der starken Konkurrenz seitens Apple, Google etc. erfolgreich zu stellen. Durch die zunehmende Marktdurchdringung von Smart Mobile Devises (iPhone, Tablet-PC’s etc.) wird die Videotelefonie über das Internet immer beliebter, und auch für die Spielkonsole XBox könnte die Skype-Technologie grosse Vorteile bringen. Der enorme Kaufpreis führte  dabei zu heftigen Diskussionen in der Branche, Microsoft’s Steve Ballmer demonstrierte damit aber vor allem den absoluten Willen dieses Geschäft für Microsoft abzuschliessen. Ob er mit Microsoft aber mehr Erfolg haben wird als eBay wird sich zeigen. Der Internet-Auktionsriese kaufte Skype bereits 2005 und musste kurze Zeit später einsehen, mit viel Verlust, dass man die avisierten Ziele nicht erreichen würde. Einen spannenden Beitrag mit mehr Details zum Megadeal findet man im Wall Street Journal.

Übernahmen in dieser Grössenordnung führen rasch zur Überlegung, was sich nun bei Angebot und Dienstleistungen für den Endkonsumenten ändern könnte. Werden wir von Produkterweiterungen und Innovationen profitieren können?

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Mrz 31

Ich weiss zwar nicht, welchen Webbrowser ihr verwendet, aber mein persönlicher Favorit ist und bleibt der Firefox von Mozilla. Den “Feuerfuchs” verwende ich schon seit Jahren und ich habe mich so an ihn gewöhnt, dass ich echt Mühe habe, mit anderen Internet-Browsern zu arbeiten.

firefox 4.0Die erste Version des Firefox erschien im September 2002 unter dem Namen Phoenix.

Im Jahr darauf wurde der Browser in Firebird umbenannt und im November 2004 erhielt er dann den bis heute aktuellen Namen Frirefox. Mittlerweile ist der Browser im deutschen Sprachraum der am meisten verwendete Webbrowser überhaupt. Aktuell benutzen 49.5% (Stand: Ende März 2011) den Firefox und gerade mal noch 33.9% den Internet Explorer von Microsoft.

Die neuste Version des Firefox liegt seit dem 22. März 2011 in der finalen Version 4.0 zum Download bereit. Laut Angaben von Mozilla wurde der neue Firefox 4.0 innerhalb der ersten 24 Stunden bereits über 10 Millionen mal heruntergeladen. Eine eindrückliche und geografisch aufbereitete Download Statistik zur aktuellen Verbreitung gibt es bei Glow.mozilla.org.

Den Webbrowser gibt es im Übrigen aktuell in über 70 Sprachen, darunter auch in einer deutschen Version. Wer noch nicht auf dem neusten Stand ist und noch eine alte Version von Firefox benutzt, der kann die neuste Version gleich mit dem folgenden Link gratis und in deutscher Sprache herunterladen.

Jetzt Firefox 4.0 für Windows herunterladen.

Marktanteile der Webbrowser im deutschsprachigen RaumMozillas Firefox ist wohl der einzige Browser, der dem Internet Explorer von Microsoft kontinuierlich Marktanteile weggenommen hat und dieser Trend setzt sich bis heute fort.

Ob es Microsoft gelingen wird, in diesem “Browser Krieg” mit der ebenfalls vor kurzem erschienenen Version 9.0 des Internet Explorer wieder Boden gut zu machen bleibt jedoch abzuwarten. Die Grafik zeigt die Browser-Marktanteile im deutschen Sprachraum mit zusammengefassten Versionen.

Ich für meinen Teil werde sicher auch weiterhin beim Firefox bleiben, denn schliesslich ist der Gebrauch des Firefox auch eine art Philosophie und eine echte Alternative zum einst weit verbreiteten Internet Explorer. Zudem möchte ich auch in Zukunft auf einige sehr praktische Add-ons wie Mouse Gestures, FireFTP etc. nicht mehr verzichten!

Welche Webbrowser braucht ihr und warum?

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Apr 23

Facebook will sich künftig auch in fremden Webseiten einbringen. Der eigene Freundeskreis kann einem dann durch die unendlichen Weiten des Internets begleiten. Die so erhobenen Daten werden nicht weitergegeben – angeblich.

In naher Zukunft können alle Webseiten ein bisschen wie der grosse Bruder Facebook sein. Zumindest lassen sich nun einige Teile von Facebook überall einbauen. Da wären: Der Newsstream, der eigene Freundeskreis und sogar der Like-Button. So kann es passieren, dass auf einer Bewertungsplattform für Restaurants, eigene Facebook-Freunde neben ihren jeweiligen Lieblingsrestaurants angezeigt werden. Möglich machen das neue Schnittstellen und Plug-Ins für Webseiten-Betreiber, die Facebook auf der hauseigenen Entwicklerkonferenz letzten Mittwoch vorgestellt hat.

Die neuen Social-Plug-Ins fügen persönliche Daten von Facebook-Nutzern in fremde Webseiten ein, ohne die Daten an die Betreiber der jeweiligen Webseite zu übermitteln. Die persönlichen Inhalte sollen ausschliesslich dem Nutzer angezeigt werden. Diese Plug-Ins sind vorgefertige Code-Teile, die Webseiten-Betreiber unkompliziert einbauen können. So gibt es ein Plug-In das Freunde anzeigt. dei einen bestimmten Teil der Webseite bereits zuvor besucht haben und auch “liken”. Auch die Bilder der Freunde könnten dann etwa direkt neben einem Nachrichtenartikel aufscheinen. Auch die anderen Tools können auf diese Weise überall integriert werden.

Mark Zuckerberg – der Chef von Facebook – rechnet damit, dass schon einige Tage nach dem Start die neue Funktion über eine Milliarde mal in andere Webseiten integriert wird. Microsoft ist dabei einer der grössten Partner. Microsoft und Facebook arbeiten nämlich schon seit Jahren zusammen. Microsoft hält Anteile von Facebook und Microsoft stellt etwa die Suchfunktion auf Facebook zur Verfügung.

Die neuen Social Plug-Ins werden tief in die neue Online-Version der Bürosoftware Office integriert werden, die unter docs.com erreichbar ist. Facebook ins eigene Angebot integriert haben bereites Pandora und CNN.

Vor allem die Like-Buttons bedeuten, dass das Rennen zwischen Google und Facebook um die Vorherrschaft im Web in eine neue Runde geht. Facebook weiss nun immer, welche Webseiten grad voll angesagt sind – an diese Information kommt Google nicht einfach so heran. Bereits geht das geflügelte Wort herum, dass der FriendRank den PageRank bald ablösen könnte.

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Jan 28

Wie in der “Business Week“, unter Berufung auf zwei mit der Sache vertrauten Personen, zu lesen ist, schmieden die beiden Erzrivalen Microsoft und Apple einen Pakt gegen den führenden Suchmaschinenanbieter Google. Wo liegen wohl die Gründe dafür, dass sich die beiden Big Player des Computermarktes auf einmal so lieb haben?

Seit einigen Wochen führen Apple und Microsoft Verhandlungen in denen es darum geht, dass Apple Microsofts Suchmaschine Bing zum Standard auf dem iPhone macht. Auch über die Integration von Bing in Apples Browser (Safari) für Desktop-Computer und Laptops soll verhandelt werden. Das würde dazu führen, dass der iPhone-Nutzer oder Mac User nur über eine Änderung der Einstellungen auf die Google Suche wechseln könnte. Erfahrungsgemäss nutzt der durchschnittliche User die Suchmaschine, die ihm von der Software vorgegeben wird. Das verhält sich gleich wie die Wahl des Browsers. Wenn ein Internet Explorer vorinstalliert ist, wir dieser in der Regel auch verwendet.

Im Moment nutzen die mobilen User auf ihren Handys zu 86% Google und nur zu 11% Bing für ihre Recherchen.

Wo liegen die Ziele dieser Koalition?

Ganz klar verfolgen beide Partner dieses Pakts verschiedene Ziele. Bei Microsoft (MS) liegt der Grund ganz klar in der Stärkung ihrer neuen Suchmaschine Bing. MS hat in den letzten Monaten ziemlich in die Suchmaschine investiert und zahlreiche Neuerungen implementiert. Dennoch führt Bing ein ziemliches Schattendasein neben Google. Mit der Nutzung der jeweiligen Suchmaschine sind natürlich auch immer die Werbeeinahmen direkt damit verbunden, um die es schlussendlich bei Microsoft geht.

Obwohl Apple keine eigene Suchmaschine anbietet, stehen die Werbeeinahmen bei Apple sicherlich auch nicht gerade im Hintergrund. Bloomberg hatte sich auch schon dahingehend geäussert, dass Apple nach Mitteln und Wegen sucht, auf den iPhones Werbung plazieren zu können. Obwohl Googles Smartphone “Nexus One” das iPhone direkt konkurrenziert, denke ich nicht, dass dies der Grund ist, dass sich Apple mit MS verbündet. Immerhin ist MS auf dem Handymarkt mit Windows Mobile auch sehr aktiv.

Ich persönlich glaube noch nicht so richtig daran, dass sich die beiden Konzerne, jetzt auf einmal, ganz fest lieb haben. Es würde mich auch nicht wundern, wenn Apple plötzlich mit Google eine Koalition eingeht. Immerhin würden sie von der Philosophie her besser harmonieren und letztlich entscheidet auch immer das liebe Geld. Wie seht ihr die Sache? Freue mich auf eine spannende Diskussion.

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