Windows 7 kommt ohne Internet Explorer
Im Oktober 2009 wird Windows 7 in Europa ohne den Internet Explorer erscheinen. So umschifft der Branchenriese Microsoft die Vorgaben der EU-Kommission. Statt mit dem Betriebssystem, wie gefordert, eine Auswahl an alternativen Browsern zu Verfügung zu stellen, hat sich MS entschlossen, ganz auf einen Browser zu verzichten.
Die Meinung der EU-Kommission wäre natürlich gewesen, dass MS mit dem neuen Windows verschiedene Browser zu Verfügung stellt und nicht gar keinen mehr.
Windows 7 wird also in Europa mit dem Zusatz „E“, ohne einen Browser verkauft werden. Jetzt fragt man sich natürlich, wie der durchschnittliche Windows-Nutzer sich einen Browser installieren wird, wenn er ihn, mangels Webbrowser, nicht runterladen kann. Vielleicht wie anno dazumal im Laden einen Webbrowser kaufen? So schlimm wird es nicht kommen.
Hersteller geben Webbrowser mit
Die Meinung von MS ist, dass die PC Hersteller zusätzlich zum „nackten“ Windows einen Browser installieren. Da diese natürlich einen Vertrag mit Microsoft haben, wird es ziemlich sicher auch der Internet Explorer sein. Auch wird es MS den Herstellern sicherlich sehr einfach machen, den richtigen Browser in Richtung Kunde zu schicken. Wäre ja nicht Microsoft, wenn es nicht so wäre.
Umgehung der EU-Richtlinien
Meiner Meinung nach, hat hier Microsoft wieder mal den richtigen Weg gefunden, die EU-Richtlinien zu umgehen. Ich denke nicht, dass dieser Weg zu einer grösseren Verbreitung der alternativen Browser wie Chrome, Firefox & Co führen wird. Zu gross ist die Microsoft Hörigkeit der Hersteller von Windows PCs. Ich habe noch die Hoffnung, dass der neue Internetexplorer weniger in das Betriebssystem eingebunden ist. Wobei erfahrungsgemäss diese Hoffnung auch ein wenig blauäugig ist.
Was meint ihr, wird das der grosse Durchbruch der alternativen Browser? Oder bleibt alles beim alten? Ist der Durschnittsuser schon so weit, das er auch andere Browser kennt?





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