Jul 14

Während dem ganzen Google+ Hype der letzten Tage, ging ein kleines Ereignis, ja sogar ein Micro-Ereignis beinahe unter: Twitter feiert morgen Geburtstag, den fünften um genau zu sein. Am 15. Juli 2006 ging der Microblogging-Service offiziell an den Start. Der blaue Vogel, welcher zuerst unscheinbar an die Öffentlichkeit trat, hat sich bereits zum weltweiten Phänomen gemausert und wir alle zwitschern mit.

Ich kann mich noch gut erinnern, als mir meine Kollegin aus St. Louis vorschlug, ich solle doch bei Twitter mitmachen. Ihre Beschreibung: “You get to read what people in like Italy are doing right now!”. Ich teilte ihre Begeisterung damals nicht. Wieso sollte ich auch wissen wollen, dass Frau Müller heute Hörnli zum Zmittag macht?

Erst als ich mich länger mit dem Service zu beschäftigen begann, begriff ich, dass es um viel mehr als Frau Müllers Hörnli ging. Twitter bietet die Möglichkeit für authentische Berichterstattungen aus Krisengebieten, Obama lässt uns an Tagungen im Weissen Haus “live” teilnehmen und wenn es über Zürich einen lauten Überschall-Knall gibt, gehe ich zuerst zu Twitter, um nachzuschauen, wer den Knall sonst noch gehört hat.

Was die User bei der Stange hält sind auch Tweets von berühmten Politikern und Celebrities aus dem Showbusiness. Obama, Lady Gaga und Justin Bieber unterhalten uns in Echtzeit und lassen uns an ihrem Leben teilhaben. Trotzdem ist der Service noch immer nicht profitabel. Die Twitter-Verantwortlichen sind überzeugt, dass dem Service noch eine grosse Entwicklung bevorsteht.

Nun da Google+ aufs Parkett getreten ist und die Social Media Welt einmal kräftig durchgeschüttelt hat, bin ich umso mehr gespannt, was aus den Mitbewerbern um Aufmerksamkeit schlussendlich wird. Twitter wünsche ich auf jeden Fall weitere fünf Jahre und lasse mich überraschen, was noch auf uns zukommt.

Damit Twitter bis dahin spannend bleibt, gibt es  interessante, brauchbare und auch irrelevante aber lustige Tools zum Service. Eine Auswahl von Apps, Widgets und Plugins findet sich hier: Twitter Toolbox

Für was verwendest du Twitter? Findest du den Service spannend oder “so yesterday”? Wie siehst du die Entwicklungen in der Zukunft?

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Mrz 28

Twitter MicrobloggingLetzte Woche feierte der am 21. März 2006 ins Leben gerufene Nachrichtendienst seinen fünften Geburtstag! Grund genug, hier einmal etwas näher auf Twitter einzugehen. Twitter diente ursprünglich der internen Kommunikation für die Mitarbeiter der Podcasting-Firma Odeo in San Francisco. Der erste “Tweet”, so werden die maximal 140 Zeichen umfassenden Nachrichten auf Twitter bezeichnet, wurde damals von Jack Dorsey verfasst und sah wie folgt aus:

Erster Twitter Tweet von Jack Dorsey

Was am 21. März 2006 in Kalifornien im kleinen Stil begann, eroberte in den letzen fünf Jahren rasant den Globus und hat heute geschätzte 100 Millionen Nutzer und einen ungefähren Marktwert von $7 – $8 Milliarden US-Dollar! Nach drei Jahren und zwei Monaten, wurde die erste Milliarde abgesetzter Tweets erreicht, eine Anzahl, für die es heute lediglich noch eine Woche braucht. Als in Japan am 11. März die Erde bebte, wurden über 177 Millionen Tweets veröffentlicht an nur einem Tag. Im Februar 2011 wurden laut Angaben von Twitter, im Durchschnitt täglich 460’000 neue Accounts eröffnet und die mobile Nutzung von Twitter wuchs letztes Jahr um 182%.

Der Microblogging Dienst ist also populärer denn je und wird auch politisch zunehmend genutzt. Aktuelle Beispiele im arabischen Raum gibt es genügend und auch im Iran erweist sich Twitter als wichtiges Instrument der Opposition, welche dank Twitter die Internet-Zensur der iranischen Regierung bei den Wahlen 2009 umgehen und ihre Meldungen trotzdem weltweit verbreiten konnte. Insbesondere in Ländern, wo klassische Medien der Zensur anhin fallen, übernimmt Twitter eine wichtige Rolle in der unbeeinflussten Berichterstattung!

Auch Museen, Theater, Organisationen wie die Nasa und soziokulturelle Zentren nutzen derweil immer häufiger Twitter, um Nachrichten zu verbreiten oder auf bevorstehende Anlässe hinzuweisen. Politiker und Parteien haben Twitter entdeckt und natürlich auch ganz normale Nutzer wie du und ich, welche den Dienst in erster Linie zum Chatten verwenden und ihre Ansichten und Vorhaben über dieses soziale Netzwerk kund tun.

Twitter hat die Welt verändert und die Menschen weiter vernetzt, soviel steht für mich fest und obwohl ich jetzt kein ausgesprochen aktiver Twitterer bin, so habe ich doch durch Twitter schon viele interessante Menschen kennen gelernt und mich auch schon an Anlässen wie dem Twittboat Drachenbootrennen beteiligt und meinen Spass dabei gehabt.

In diesem Sinne, auch von mir noch ein nachträgliches Happy Birthday!

Was hältst du von Twitter? Twitterst du auch, oder bist du noch unschlüssig? Wo siehst du den Sinn oder Unsinn von Twitter? Wie hat Twitter deine Welt verändert?

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Sep 25

Nativer Mac OSX Client

Nativer Mac OSX Client

Das wir bei der INM intern emails zur Kommunikation ziemlich angestaubt und wenig praktikabel finden, hat man auch in diesen Blog schonmal hören können. Wie Yammer sich als Ersatz macht und was es bringt berichte ich hier als Resumee des Piloten.

Unsere Blogger und das Team Online Marketing werden gerne als Early Adopter Versuchskaninchen benutzt (was wir super finden), wenn es um neue Trends und Techniken geht. Dann wird fleissig getestet und probiert, ob es für uns und Kunden Sinn macht in der Anwendung. So auch mit Yammer, einem geschlossenen Twitter Klon für Unternehmen. Nach der erfolgreichen sechsmonatigen Pilotphase setzen wir Yammer nun Unternehmensweit ein.

Air Client für den Desktop

Air Client für den Desktop

Was Yammer genau ist

Als Twitter Klon gibt es wenige aber sinnvolle Unterschiede bei Yammer.
Keine Beschränkung auf 140 Zeichen – was sehr praktikabel ist, denn man kann sich vernünftig mitteilen. Dennoch fassen sich die Leute kurz.
Geschlossenes System, dass nur Benutzer in einem Firmenaccount erlaubt, die eine email Adresse mit der TLD des Unternehmens haben.
Anhänge können direkt in die Yam´s eingebunden werden

Das es keine email-Hypergrafie hierbei gibt, ist vielleicht der optische Effekt, dass man nur ein kleines Eingabefeld sieht.

Warum funktioniert es
Einer der wichtigsten Faktoren ist die Einfachheit und der minimale Zeitaufwand um etwas mitzuteilen. Man überlegt sich dreimal eine email aufzumachen, Empfänger zu wählen und einen Text zu tippen, wenn man einen interessanten Artikel oder eine gute Keynote gesehen hat. Bei Yammer geht das ratz fatz einfach an alle raus. Hier nun die Ziele für die wir es nutzen.

  • Know-How und News Transfer – Ab einer kritischen Masse (Mitarbeiteranzahl) passiert es schnell, das an mehreren Enden an Problemen und Lösngen gearbeitet wird. Deshalb wird bei uns nicht nur schnell mal gefragt, hat das schon einer gelöst oder kennt jeman den Trick. Es geht auch darum, dass alle Leute auf dem Laufenden gehalten werden, was wer gerade entwickelt und woran er arbeitet.
  • Up to date – das oben schon erwähnte Link posten. Der Linkflow hat seit Yammer um ein vielfaches zugenommen, und ist für ALLE verfügbar.
  • Alles schnell wiederfinden dank Tags – werden die Yams immer sauber mit Tags versehen, kann man über “most popular”, Tag Cloud oder Suche alles in kürzester Zeit wiederfinden
  • “Zusammenrücken” – da wir nicht nur über mehrere Etagen, sonder auch über mehrere Büros verteilt sind, fallen in vielen Fällen die gemeinsamen chats am Kaffeeautomaten weg. Über Yammer können sich alle mal schnell hallo sagen und ein paar persönliche Worte verlieren. Weil es öffentlich ist, fällt auch gleich negatives Geschwätz weg.
  • Motivation – der Sales erzählt, welche neue Kunden er in der Pipeline hat, welche neuen Jobs reinkommen,  die Entwickler berichten von den harten -aber gerade geknackten- Programmiernüssen, die Online Marketer schicken die Links zu PR und Pressemeldungen über uns, usw.

Was nicht funktioniert
Einfach mal sagen, wir benutzen jetzt Yammer, alle installieren und Profil anlegen und los. Yammer ist für Twitterer nicht neu, aber nicht jeder twittert. Von daher braucht es eine Einführung was es ist und warum wir es nutzen. Und ohne Taggen ist man bei 50 oder mehr Leuten schnell im Datenstrom verloren. Sauberes Taggen hilft zum einen im Stream nachzuvollziehen, welcher Yam zu welcher Diskussion gehört, zum anderen kann man es bei hunderten von Yams am Tag nach drei Wochen NUR mit sauberen Tags wiederfinden.

In einigen Monaten werde ich dann nochmal berichten, wie es unternehmensweit in der “postpilot” Phase läuft.

Setzt Ihr bei euch Yammer ein, oder ein ähnliches Tool. Wie gut funktioniert es, machen die Leute mit oder liegt es brach. Haltet Ihr es grundsätzlich für den richtigen Weg?

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Aug 10

yammerE-Mails sind aus der heutigen Business-Welt nicht mehr wegzudenken. Mails checken gehört zu unserem Alltag und regiert ihn auch ein Stück weit. Vor allem wir das Kommunikationsmittel immer öfter missbraucht, woraus die bedrohliche E-Mail Flut entsteht, die wohl jeder kennt.

Das Web 2.0 hat ein paar Tools hervorgebracht, die helfen dem E-Mail den Gar aus zu machen oder wenigstens die Flut reduzieren. Wie lange es noch geht, bis E-Mails aus dem Business-Alltag verschwinden und wir den Morgen mit einer neuen Routine starten können, lässt sich wohl schwer abschätzen.

Yammer jedenfalls hat uns bei der INM geholfen, die internen Mails zu reduzieren und das ist für mich ein grosser Schritt in die richtige Richtung.
Der Video erklärt warum.

Sind E-Mails tatsächlich eine solche Plage und können Tools wie Yammer helfen unseren Busniess-Alltag von der E-Mail-Flut zu befreien, damit wir morgens als erstes wieder einen guten Kaffee geniessen können?

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Aug 16

Wer sich entschlossen hat, einen eigenen Blog zu starten, steht vor der Frage, mit welchem System dies zu erfolgen hat. Enscheidet man sich für den Königsweg mit einer eigene WordPressinstallation, wählt man zwar den Weg mit den flexibelsten Möglichkeiten, wird aber mit einem erhöhten Administrationsaufwand konfrontiert. Man muss die Software installieren, die richtigen Adons auswählen und integrieren, sich für ein passendes Theme entscheiden und dafür sorgen, das am Schluss alles rund läuft. Bevor überhaupt erst der erste Artikel in den Blog gestellt werden kann, vergehen so ein paar Stunden Arbeit.

Nun sagt sich mancher, für die paar Gedanken und Links, die ich in meinen Blog posten will, ist mir dies zu viel Aufwand, ich mache das mit dem Microbloggingsystem Twitter. Ist durchaus ein gutes System, für kurze und schnelle Nachrichten, die nicht sehr nachhaltig sein sollen und keinen Anspruch an das Layout haben. Nach ein paar Tweets denkt man, dass es doch nicht schlecht wäre, man könnte ein wenig mehr Text posten oder vielleicht mal eine Grafik oder einen Video in den Eintrag integrieren.

In diese Lücke springen Dienste wie Tumblr und Posterous. Sie bieten beide die Möglichkeit, selber einen kleinen Blog einzurichten und auch Bilder und Videos zu Posten.

Tumblr

Nach der Registrierung auf Tumblr besteht die Möglichkeit gleich loszulegen. Auf dem Dashboard kann gleich der erste Beitrag erfasst werden. Mann wählt die Art des Eintrages (Text, Photo, Video etc.) und erhält einen “Fragebogen” der ausgefüllt wird. Wenn man nun auf Create Post klickt ist es schon geschehen, der erste Blogbeitrag ist für die weite Internetwelt unter username.tumblr.com sichtbar. Mit dem Customize-Link auf dem Dashboard kann der Blog noch seinen Designbedürfnissen angepasst werden.

Posterous

Einen ähnlichen Weg wie Tumblr beschreitet Posterous. Im Wesenlichen unterscheidet er sich von Tumblr durch drei Punkte. In Posterous kann kein Individuelles Design gewählt werden. Dafür kann der Blog über Emails gefüttert werden. Man verfasst den neuen Beitrag in seinem E-Mail programm und schickt ihn an post@posterous.com. Thats it. Man kommt ein EMail zurück, mit einem Link, wo der neue Eintrag zu finden ist. Aufgrund der eigenen Absenderadresse werden die nächsten Beiträge auch immer dem richtigen Blog zugeordnet. Der Betreff des Mails wird zum Titel und ein angefügter Anhang (Grafik, Audio, Video etc.) wird in den Beitrag integriert. Eine Registration ist nicht zwingend nötig, wenn aber die Beiträge verwaltet werden sollen, ist dies zu empfehlen. Mailadresse und Passwort eingegeben und schon ist registriert.
Einen grossen Vorteil sehe ich bei Posterous in der Möglichkeit, dass auch ein normaler Blog, Facebook, Twitter und andere Dienste mit dem neuen Posterous-Eintrag bedient werden können. Dies geschieht je nach Wahl der E-Mailadresse, die beim Versand des Postes gewählt wird. Es kann also jeder Post individuell verteilt werden.

Wie seht ihr das? Kann ein solcher Blogdienst einen richtigen Blog ersetzen, ist es nicht zu gebrauchen oder kann das eine sinnvolle Ergänzung sein? Ich sehe es vor allem als Letzteres.

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