Mai 06

Gestern fand unsere Shibby einen wirklich köstlichen Artikel eines Wirtschaftsredakteurs zu einer unserer Arbeiten. Auch wenn er wenig schmeichelhaft und recht realitätsfremd ist, wir haben uns alle echt amüsiert. Daher erstmal Danke an den Autor, er hat uns den Tag versüsst.

Es ging um unsere letzte Kampagne www.mein-kinderzimmer.ch für die ÖKK. Die Beschreibungen der Kreativprozesse sind zwar schon etwas abgegriffen aber dennoch lustig. Ich denke, hätte der Verfasser mal 99 Francs von Frédéric Beigbeder gelesen, dann wäre die Beschreibung noch um etliche halluzinogene Drogen erweitert worden.

Das wir Phishing Attacken starten mit solchen Aktionen ist ein wenig polemisch. Der Autor geht wohl auch hier vom Klischee aus, dass der Konsument strutzdumm ist und nicht erkennen kann, dass ein Unternehmen hier Werbung macht.

Nichtsdestotrotz, es war eine schöne Kampagne aus unserer Sicht und die Akzeptanz in der Zielgruppe war gross. Ganz entgegen der Meinung “das wir beschmierten Cüpli Säufer nicht schnallen, dass doch da keiner mitmacht”, gab es massig Beteiligung: über 700 Bewerbungen für ein neues Kinderzimmer und 250.000 Votes,  Usergruppen auf Social Networks und hier die Zahlen aus Analytics für einen Monat, klicken zum Vergrössern.

Von daher sind wir doch ganz zufrieden. Sowohl mit der Kampagne, als auch mit solch erheiternden Blogposts von Journis. Und damit wir auch mit den etwas angestaubten Klischees aufräumen können (können wir nicht, aber wir versuchens dennoch gerne wieder), hier Original und Fälschung wie es aussieht:

Original

In Wahrheit sitzen wir in grossen, düsteren Kartonbehausungen und grübeln uns die Gehirne wund.

Fälschung

Wie manche Journalisten uns gerne bei der Arbeit darstellen.

Nun frag ich mich, oder besser Euch, sind diese klischeehaften Falschdarstellungen der Kreativschaffenden immer noch so im Umlauf? Denkt ihr, liebe Leser, auch so? Wollt ihr mehr Einblick in das wahre Agenturleben?

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