Aug 05

How to: Foursquare Business Pages eröffnenLange hat’s gedauert aber nun ist die Funktion angekommen: Firmen bzw. Brands können ihre eigene Foursquare Page eröffnen, verlinkt mit einem Twitter Account. Doch wofür braucht ein Unternehmen eine Foursquare Brand Page?

Foursquare befindet sich vor allem in der Schweiz gerade in einer Wachstumsphase. Early Adopters unter den Unternehmen beginnen, die Vorteile des Services zu erkennen und sie für sich zu nutzen. Einige Parade-Kampagnen schafften es in die Medien und bewegten neue User dazu, sich beim Service anzumelden. Nun greift Foursquare nach und bietet Brands die Möglichkeit proaktiv Kunden zu gewinnen.

Eine Foursquare-Page bietet für ein Unternehmen einige solide Vorteile und Möglichkeiten. Über eine Brand-Page können Kunden dem Unternehmen folgen, ähnlich wie bei Twitter. Dies bedeutet, dass Firmen, welche bisher Foursquare nutzten nun besser mit den Usern in Kontakt treten können. Nicht nur können sich User bei einer Firma einchecken, sie können diese nun auch “abonnieren”, um regelmässige Updates (auf Locations bezogen) zu erhalten. Dies macht es wiederum einfacher, sie auf neue Foursquare Deals aufmerksam zu machen. Ein weiterer Vorteil ist die Funktion, die Pages von mehreren Foursquare-Accounts aus zu managen, so dass Teams an einer Markenseite arbeiten können.

Spektakulär ist die Neuerung nicht, jedoch scheint die Funktion einfach zu handhaben und könnte Foursquare etwas mehr Struktur verleihen.  Für alle die nun inspiriert sind, den Service auszuprobieren haben unter dem folgenden Link die Gelegenheit dazu:  Foursquare Brand Pages

Gespannt bleibe ich jedoch auf die Version der Business-Pages von Google+ …

Benutzt du Foursquare? Folgst du Marken? Was erwartest du von einer Brand-Page?

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Mrz 10

Opel Action Star - Social MediaOpel steckt tief in der Krise, viele Fehlentscheidungen kippen die ehemals profitable deutsche Marke. Da macht das Marketing keine Ausnahme und liefert einen tragikomischen Versuch im Social Media Marketing. Doch die Marke Opel hat noch ein viel grösseres Problem.

Und Action
Die Fanfoto Nummer, schielend auf den viralen Effekt der Freunde Einladerei hat auch die Agentur für Opel hier wieder aufgegriffen. Im Vergleich zu dem Rohrkrepierer Bacardi haben sie wenigstens die Einstiegshürde so tief wie möglich gehalten. Foto hoch und allen Bescheid sagen zum Voten. Allerdings stapeln sie auch bei den Preisen extrem tief. Platz 1 darf mit allen Freunden einen Kinoabend allein im Saal verbringen, Platz 2 – 50 bekommt 2 Kinogutscheine im Lichtspielhaus seiner Wahl.  Je nun, Opel hat kein Geld – wer kann es ihnen verübeln. Allerdings rückt doch hier der Produktnutzen komplett aus dem Focus – sofern es denn einen gibt…

Daher scheint auch die Community das Thema nicht besonders ernst zu nehmen, wie man an den Fotos der Beteiligten sieht.

Man darf gespannt sein, welches Dolly Buster Double mit ihrer Freizügigkeit vor der Linse das grosse Rennen macht. Aber auch hier hat die betreuende Agentur die Reissleine in der Hand: Der Platz 1 wir nämlich nicht von der Community, sondern von einer Jury bestimmt. Muss ja vermarktbar sein, der Gewinner. Das Action Star Gesicht für den neuen Opel Astra. Denn immerhin können “Die Daten des Teilnehmers können von GM Suisse für eigene Werbezwecke verwendet werden.” wie es in den AGB heisst.

Fan Potential vergammelt ungenutzt
Erstaunlich, dass man solche Kampagnen nicht um die echten Opel Fans baut und versucht, die vom neuen Astra zu überzeugen.  Auch wenn es unglaublich klingt, es gibt sie wie die Facebook Seiten beweisen:


Wie viel Erfolg versprechender wäre es, da anzusetzen, wo die Marke Opel noch geschätzt wird. Lasst die Gewinner ne Woche Probefahrt machen und konzentriert Euch auf die Zielgruppe die Eure Marke noch gut findet. Denn hier liegt ein viel grösseres Problem begraben.

Markenbekanntheit ist nicht gleich Markenwert
Das  erklärt auch Markus Voeth, Marketing Professor an der Uni Hohenheim. Jeder kennt Opel, aber keiner will einen kaufen. Die Marke sei so sehr mit Schwächen aufgeladen, dass sie nicht mehr zu retten sei. “Vergesst Opel!” – hier kann nur noch ein Neuanfang helfen. Man kann hier gar nicht mehr unter gleichem Namen glaubwürdig verkaufen, dass sich etwas grandios zum besseren geändert hat. Die verzweifelte Rettung einer Marke die nicht zu retten ist, zeigt sich auch in Aktionen wie der o.a. Kampagne. Einfach noch mehr Geld sinnlos verpuffen lassen.

Ist ein Kinogutschein eine echte Verlockung sich als Aushängeschild einer verrufenen Marke zu präsentieren? Und wer von Euch würde sich einen Opel kaufen?

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