Jun 29

In meinem ersten und zweiten Teil ging ich auf die HR Tools Jobvite und Resumator ein. Beides überaus interessante Tools, um das Social Media Netzwerk effizient zu Nutzen. In meinem dritten Teil zu “Jobsuche via Social Media”  gehen ich auf das Business-Network LinkedIn ein. Zuerst aus der Sicht des HR um anschliessend das eigene Profil so zu gestalten, dass man auch gefunden wird.

LinkedIn

Im LinkedIn Stellenmarkt kann die HR Abteilung die freien Stellenangebote veröffentlichen und anschliessend direkt mit den gewünschten Kandidaten in Kontakt treten. Hervorzuheben ist sicherlich, dass die Jobseite für Suchmaschinen optimiert ist und somit auch im Netz einfach gefunden werden kann. Des Weiteren können sich die Kandidaten direkt bewerben oder können auf eine Landingpage des Unternehmens geführt werden. Zu guter Letzt werden nach einer Jobauschreibung stets potentielle Kandidaten durch LinkedIn vorgeschlagen, die dann gleich auch per “LinkedIn InMail” angeschrieben werden können.

Natürlich ist dies so gut und recht. Aber auf Kandidatenseiten müssen sicherlich die Profile so aufbereitet werden, dass sie von LinkedIn perfekt gefunden werden. Hier die sieben wichtigsten Tipps:

  • Ihre aktuelle Position angeben
  • Zwei ehemalige Positionen
  • Ihre Ausbildung
  • Ihre Profilzusammenfassung
  • Ein Profilfoto das wirkt!
  • Ihre Spezialgebiete unbedingt angeben
  • Mindestens drei Empfehlungen einholen

Wichtig bei allen Schritten ist vorallem, dass sie die richtigen Keywords setzen. Legen sie fest, unter welchen Keywords sie im Netz gefunden werden wollen und fügen sie diese in folgende wichtige Abschnitte ein:  “Profil Slogan”, “Berufserfahrung & Ziele”, “Spezialgebiete”, “Interessen”.

Setzen sie das “öffentliche Profil” möglichst so ein, dass das meiste freigeschalten ist (unter “öffentliches Profil bearbeiten). Umso mehr indexiert werden kann, umso besser werden sie gefunden. Dies ergibt anschliessend noch einen zusätzlichen SEO-Nebeneffekt für ihr Unternehmen. Fügen sie unter “weitere Informationen” nicht einfach ihre Webseite an, sonder wählen sie “sonstiges” aus, fügen in dem neu auftauchendem Feld als Titel ein Keyword ein und setzen bei “URL” dann die gewünschte Website ein. Dies führt dazu, dass das Keyword mit der Webseite verlinkt wird und nicht einfach die URL.

Habe sie einen WordPress, Slideshare oder Twitter Account? Sie können dies bei “Anwendungen” hinzufügen.

LinkedIn Profil selber gestalten? Naja, grafisch kann man da nicht viel machen, aber man kann per Drag&Drop die einzelnen Bereiche verschieben. Sie müssen nur jeweils links über das Kreuz fahren, mit der Maus das Kreuz festhalten und die jeweiligen Bereich an den gewünschten Ort verschieben. Gut ist sicherlich wenn man die Kontaktinformationen nach oben schiebt. Das weitere Gestalten ist Sache der User ;) … Interessant ist auch, dass man pro Sprache das Profil neu Gestalten kann.

Und zu guter Letzt können sie natürlich auch selbst aktiv werden. Mit Job Seeker Premium kann man sich gezielt von der Masse abheben und erscheint bei den Recruitern in den ersten Suchresultaten. Des Weiteren erhält man detailierte Informationen der Profilbesucher und deren Suchvorgang.

Teil 1: Jobvite
Teil 2: Resumator

Was haltet ihr von LinkedIn? Habt ihr euren Job auch bereits über SM Plattformen gefunden?

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Mai 20

Gestern startete das Online-Netzwerk LinkedIn mit einem Wert von 45 Dollar pro Aktie an der New Yorker Wall Street. Der Start erfolgte mit einem Startkapital von rund 350 Millionen Dollar.

Erfolgreicher Börsenstart von LinkedInDer Börsengang verlief für LinkedIn mehr als erfolgreich, denn der Wert der Aktie stieg schon nach wenigen Stunden stark und war bei Börsenschluss bei über 90 Dollar! Doch bereits jetzt werden Stimmen laut, die den Ausgabepreis der Aktie als zu niedrig bezeichnen. Davon profitiert haben jedoch die beiden Emmissionshelfer Bank of Amerika und Morgan Stanley, welche mit der LinkedIn Aktie ihren Stammkunden ein tolles Geschäft vermitteln konnten…

Und so kommt unweigerlich die Frage auf, ob sich solche Börsengänge am Ende gar als neue Internet-Blase entpuppen, denn auch andere Web 2.0 Unternehmen, allen voran Facebook und Twitter, könnten die nächsten Kandidaten für einen Börsengang werden.

Irgendwie kommen hier Erinnerungen an die Internet-Blase der 90er Jahre auf…

Was denk ihr über den Börsengang von LinkedIn? Was glaubt ihr, wie sich die LinkedIn Aktie weiter entwickeln wird?

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Sep 02

Kaum hat eBay den Verkauf von Skype an eine Gruppe von Investoren bestätigt, folgen Gerüchte über eine weiteren – wenn auch kleineren – Deal in der Web 2.0-Welt. Glaubt man TechCrunch Europe, dann soll das das Business-Netzwerk LinkedIn an seinem Mitbewerber XING interessiert sein.

Tatsächlich ist der Wert der börsenkotierten XING AG in der letzten Augustwoche merklich angestiegen. Techcrunch berichtet, dass viele frühere und derzeitige Mitarbeiter ihre Aktien beim hohen Kurs zu Geld gemacht hätten. Hintergrund seien Gerüchte, dass jemand das vor allem im deutschsprachigen Europa erfolgreiche Business-Netzwerk XING aufkaufen will. Als “offensichtlichen” Käufer will man LinkedIn ausfindig gemacht haben.

XING KursentwicklungAuf den ersten Blick könnte so ein Deal durchaus Sinn machen, auch wenn die Kursentwicklung weniger spektakulär ist, als sie auf den ersten Blick aussieht. Über einen Zeitraum von einem Monat ist der Kurs von rund 27 auf 29 Euro gestiegen, also nämlich “nur” leicht über 7 Prozent. Trotzdem: Würde LinkedIn, das rund 1 Milliarde Dollar Wert ist und 43 Millionen Mitglieder zählt, das mit einem Wert von 220 Millionen Dollar und 7,5 Millionen Mitgliedern gehandelte XING kaufen, hätte man sich mit einem Schlag einen grossen Teil am deutschsprachigen Social-Business-Markt gekauft. Allerdings stellt sich die Frage, wieviele XING-Mitglieder bereits über ein LinkedIn-Profil verfügen und so für einen (massiven) Overlap sorgen.

Was spricht für oder gegen eine solche Konsolidierung auf dem Social Business Markt? Sind an den Gerüchten über den möglichen Kauf von XING durch LinkedIn etwas dran? Was wären die Konsequenzen? Die Kommentarspalte wartet auf eure Meinungen!

(Chart: EquityStory AG / Interactive Data Managed Solutions AG)


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Mrz 19

Sie waren vor Facebook bekannt – die Business-Networking Plattformen XING und LinkedIn. Sind diese Portale in heutigen Facebook-Zeiten noch relevant? Werden sie längerfristig überleben?

Besucherzahlen steigen leicht
Wenn man die Besucherzahlen der beiden Networking-Portale XING und LinkedIn anschaut, merkt man: beide Websites haben steigende Zahlen – Benutzer wandern also noch nicht zu Facebook ab. Die folgende Grafik zeigt XING, LinkedIn und zum Vergleich auch die steilere Kurve von Twitter.

xing-linkedin

Im Vergleich zu Facebook: nichts
Setzt man statt Twitter Facebook als Vergleich in die Grafik, merkt man schnell, dass hier in unterschiedlichen Ligen gespielt wird:

xing-linkedin-facebook

Was heisst das wirklich?
So simpel funktioniert der Vergleich nicht. XING/LinkedIn werden oft zu salopp als “Social Networks” bezeichnet. Facebook unterscheidet sich davon stark, indem es dort (bisher) nicht primär ums Networking mit Branchenleuten geht. Facebook dreht sich um schon bestehende Kontakte. Ausserdem schränken XING wie auch LinkedIn die Funktionalität für Nichtzahlende ein. Bei XING so stark, dass die Plattform für “Normalos” unbrauchbar ist und die Profile brach herumliegen, um von Headhuntern abgegrast zu werden.

Chancen? Letzte sind noch da.
Facebook wird eine Rolle spielen in der Zukunft dieser beiden Plattformen. Man wird immer weniger bereit sein, fürs Besichtigen von toten XING-Profilen zu zahlen. Diese Plattformen müssen sich der heutigen Zeit anpassen und offener werden. Facebook hat alle Funktionalität eingebaut, um diese Websites auch im Business-Bereich abzulösen – nur hat man das noch nicht kapiert. XING & Co. müssen jetzt handeln.

Das schreibe ich als einer, der seine momentane Arbeitsstelle XING verdankt. Wie sind eure XING/LinkedIn-Erfahrungen? Seht ihr auch, dass Facebook immer mehr im Business-Bereich aufholt? Oder kann man Facebook wegen dem Sperr-Trend vergessen?

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