Okt 19

Youtube lanciert den Merch Store. Der Merch Store ermöglicht dem Musiker seine Songs, Merchandise Artikel, Event-Ticktes und noch mehr direkt auf dem Youtube Channel zu verkaufen. Somit bündelt Youtube alle Verkaufsbereiche von Musikern auf einem Channel.

YouTube Merch Store

Gut für Musiker und auch gut für die Youtube Plattform, welche damit noch mehr die zentrale Anlaufstelle für Musiker und Fans wird und damit auch den Traffic und die damit verbundenen Werbeeinnahmen erhöhen kann. Ich gehe mal davon aus, dass sich Herr Timerberlake eine echt gute Strategie für Myspace ausdenken muss, sonst wirds das wohl gewesen sein.

Youtube wird in seinen Store nicht direkt selbst die Produkte, Songs etc. anbieten, sondern arbeitet mit verschiedenen Anbietern zusammen. Amazon und iTunes beliefern den Merch Store mit den entsprechenden Songs. Bei Topspin kann man sich Merchandise Artikel und Tickets ergattern.  Und bei Songkick kann man die Tour seines Lieblingskünstlers tracken und auch hier natürlich wieder die jeweiligen Tickets dazu kaufen.

Wieviel Chancen gebt ihr Herrn Timberlake noch? Was haltet ihr vom neuen Youtube Store? Kauft ihr überhaupt noch Songs, wenn ihr sowieso alles jederzeit auf Youtube anhören könnt?

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Jul 22

Google Pluss iPhone Application Google+ macht sich gerade vor unseren Augen einen Namen als schnellst wachsendes Soziales Netzwerk aller Zeiten mit bereits über 20 Millionen Mitgliedern. Nachdem Android-User bereits mobil vernetzt waren, gibt es nun endlich auch etwas für die iPhone-Gemeinde: Die iPhone-App ist endlich im Apple Store erhältlich!

Gefühlte zwei Jahre habe ich auf diese App gewartet, nun ist sie endlich im Apple Store  erhältlich: Google+ gibt’s nun offiziell auch auf meinem iPhone. Doch was kann die Applikation alles und wie benutzerfreundlich ist sie?

Unser Anfang war harzig, denn Google wollte als aller erstes meine Mobilnummer zu meinen Google Daten hinzufügen. Nach langem Suchen fand ich dann jedoch ein “click here to skip this step” und trat ein in die Welt von Mobile Google+.

Das Layout erinnert an Facebook und beinhaltet ziemlich genau das, was man erwartet hätte: eine saubere, übersichtliche Benutzeroberfläche, jedoch eigentlich nichts Revolutionäres. Praktisch ist die Funktion, mit einem “Swipe” zwischen den Streams “Incoming”, “Circles” und “Nearby” (Posts von Personen, welche sich in der Nähe befinden) zu wechseln. Was ich bisher noch nicht entdeckt habe, ist wie man den Stream nach Circles filtern kann.

Als weiteres bietet Google+ eine Checkin-Funktion und die Möglichkeit, deinen Aufenthaltsort zu deinen Posts hinzuzufügen. Die Einstellung Push-Nachrichten zu erhalten erscheint zwar auf den ersten Blick praktisch, kann jedoch schnell ziemlich mühsam werden. Mit zwei Taps wird man sie jedoch in den Einstellungen wieder los.

Wie alles was wir von Google+ bisher gesehen haben, bietet uns die iPhone Applikation nichts weltbewegendes, ist jedoch sehr übersichtlich, benutzerfreundlich und intuitiv. Von jetzt an ist also Google+ auch bei mir immer dabei! Einmal +1 von mir!

Hast du die App installiert? Hast du die Funktionen ausprobiert? Sind dir “Bugs” aufgefallen oder vermisst du etwas?

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Mrz 25

Seit 2005 fragen sich die Millionen von Youtube-Usern, wie man es am besten zu Millionen von Views bringt. Auf der Plattform tummeln sich Tausende von mehr oder weniger talentierten Künstlern und kreativen Köpfen. Doch nicht selten sind es nicht die besten Werke, welche die meiste Aufmerksamkeit erhalten. Ein aktuelles Beispiel: Das Phänomen Rebecca Black.

Es scheint der Traum jedes Youtubers zu sein: über 45 Millionen Mal wurde das Video zum Song “Friday” auf Youtube bereits angeklickt, die 13-jährige Rebecca Black zieht von Talkshow zu Talkshow und der Song kletterte diese Woche die iTunes-Charts hoch. Eine Erfolgsstory wie im Bilderbuch. Doch der Schein trügt.

Den Erfolg erzielt das Video aufgrund der Tatsache, dass die Mehrheit den Song als “besten schlechtesten Song aller Zeiten” betitelt. 90% der Zuschauer klickten “mag ich nicht” an und sogar von Teenie-Schwarm Justin Bieber hagelte es Kritik. Nichts desto trotz vertrieb Rebecca Charlie Sheen von seinem Top-Platz in den Twitter Trending Topics und scheint an ihrem “Meisterwerk” nicht schlecht zu verdienen.

Ausgelöst wurde der Hype durch einen Post auf Tosh.0, einem Satire-Blog von Comedy Central unter dem Titel “Songwriting isn’t for everyone” und entwickelte sich darauf über Facebook und co. zur “Overnight-Sensation”.  Auch wenn der Song kritisiert wird, muss ihn doch jeder mal gehört haben. Trotz schlechtem Feedback versteckt sich in diesem Lied also, wenn auch in diesem Fall rein zufällig, eine gewisse Marketing-Genialität.

Mut zur Blamage wird im Internet belohnt und Erfolg muss nicht zwingend Talent bedeuten. Provokation, egal ob positiv oder negativ, generiert noch die meiste Aufmerksamkeit. Rebecca Black scheint durch Glück und schlechte Qualität an die Spitze gekommen zu sein. Doch kann sich ein Unternehmen einen solch hohen Grad an Negativität im Trade-Off für Publicity leisten?

Nur auf “Trash” zu setzten ist für einen Brand nicht zu empfehlen. Eine saubere Planung  eines Youtube-Channels ist im professionellen Umfeld wichtig, denn die Chancen auf einen “zufälligen” viralen Youtube-Hit sind heute verschwindend gering. Wenn man jedoch einige Tipps und Tricks beachtet, kann man dennoch grosse und kleine Erfolge erzielen und Youtube als effizientes Marketing Instrument nutzen.

Hast du auch Erfahrungen als Youtuber gemacht? Welche Massnahmen haben bei deinem Channel am besten funktioniert? Was hältst du von “trashy” Youtube-Erfolgen? Welche Channels kommen dir in den Sinn wenn du an “eigenartige” Youtuber denkst? Welches ist dein Lieblings-Youtuber? Was gefällt diesen Videos besonders?

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Sep 08


Wer auf das neue iTunes Version 10 umgestellt hat, wird neben ein bisschen Design update vor allem das neue Icon bemerkt haben. Im Vergleich zum alten kein Geniestreich. Was sich aber ebenfalls mitinstalliert ist Ping, Apples neue Social Network Komponente. Hier ein Überblick was Ping ist und kann.

Bevor ihr nun einen kalten Schauer bekommt, weil es schon wieder ein neues Network gibt, erstmal Entwarnung. iTunes könnt ihr auch wie gewohnt weiterhin benutzen ohne Ping beitreten zu müssen. Wer es sich anschauen will, findet in der linken Menuleiste unter Store das Ping Icon mit zwei Sprechblasen. Ein klick und es erscheit der Screen wie ihr ihn oben sehen könnt. Anmelden über den Store und ein paar Angaben zu Euch, ein Foto, fast fertig. Dann noch schnell Lieblingsmusik angeben und schon ist man drin. Und dann?

Vorschläge welchen Künstler man folgen sollte.
Das ist mal der erste Screen. Funktioniert mal gar nicht! Weil Ping sich nicht dafür interessiert was ich für Musik höre und bewerte, sondern anscheinend völlig willkürliche Vorschlage macht (mir wurde empfohlen z.B. Cher zu folgen!?) Kein grosser Wurf an dieser Stelle, da muss noch dran gearbeitet werden, denn Genius funktioniert sehr gut. Warum man die Daten da nicht verknüpft ist mir schleierhaft.

Ping weiss nicht was ich gerne in der eigenen Library höre
Noch seltsamer, Ping liest nicht einmal aus, welche Songs ich in der eigenen Library mit wieviel Sternchen bewertet habe um zu schauen was ich lieber mag als anderes. Das finde ich nun wirklich schwach.

Nur Musik, nur iTunes
Ping ist kein Network das jeder Nutzen kann, es exitiert nur innerhalb von iTunes. Ausserdem kann man momentan nur auf der Musikschiene fahren. Videos, Podcasts, Apps – zu all dem kann ich keine Angaben machen und mich austauschen.

Privatsphäre
Das funktioniert hier mal wirklich einfach, so wie bei twitter. Mein Profil ist grundsätzlich öffentlich und für jeden auffindbar. Ich kann entscheiden ob mir jeder folgen darf, oder ob ich genehmigen muss. Man kann noch in den “privaten” Modus stellen, dann kann niemand (nicht mal Freunde) sehen was ich schreibe. Was dass für einen Sinn macht erschliesst sich mir nicht. Ebenso kann man auch im öffentlichen Modus verhindern, dass andere meinen (peinlichen?) Musikgeschmack sehen können. Wer also immer noch grosser Roxette oder Dr. Alban Fan ist, muss sich hier nicht öffentlich lächerlich machen.

Fazit
Ping sieht mal auf den ersten Blick nett aus, wie alles was Apple macht. Allerdings sind die Funktionen noch rudimentär, hackelig und nicht zu Ende gedacht. Wird an den Schwachstellen noch nachgebessert könnte es für echt Musikfans (und Filmfreaks, Podcaster und App lovers) eine interessante Plattform werden. Mit ein bisschen Geschick und den nötigen Funktionen sogar ein würdiger Nachfolger für myspace – allerdings nur in iTunes :)

Habt Ihr schonmal reingeschaut? Was haltet ihr von Ping? Könnte das noch was werden?

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Apr 28
Studie belegt, illegale Donwloader kaufen mehr legale Musik

Studie belegt, illegale Donwloader kaufen mehr legale Musik

Eine Studie der BI Norwegian School of Management zeigt, dass User die illegal downloaden die grösste Kundengruppe für legale Anbieter sind und die meisten Umsätze bringen. Die Unterhaltungsindustrie beisst in die Hand die sie füttert.

Gemäss der Studie, bei der 2000 Internetnutzer ab 15 Jahren befragt wurden, stellte sich heraus, dass die Gruppe der illegalen Downloader die besten Kunden legaler Portale sind und für rechtegeschützte Musik und Filme gerne bezahlen. Daraus ergibt sich das nahezu belustigende Paradoxon, dass die Industrie mit Ihren Klagen und Rechtsstreitereien gegen Ihre besten Kunden vorgeht – und sich den Ast absägt auf dem sie sitzt.

Das man mit einem komfortablen Angebot durchaus Erfolg haben kann zeigt Apple mit dem iTunes Store. “In der Kategorie der mit Musik zusammenhängenden Produkte verzeichnet Apple im Geschäftsjahr 2008 Verkäufe im Wer von 3,34 Milliarden Dollar”, so macnews.

Und auch andere Konzepte kommen so langsam in Gang. Sender wie Joost finanzieren sich genauso über Werbung wie der von Google geplante Deal mit Hollywood, mit dem dann Spielfilme legal auf der hauseigenen Plattform Youtube geschaut werden können.

Angesichts dieser Studie zeigt sich, dass die Industrie zu grossen Teilen keine Ahnung hat wie man mit den digital natives umgeht. Es scheint, dass die illegalen downloads -von oft mangelder Qualität-  zum grossen Teil wohl zur Evaluierung des Kaufentscheids heruntergeladen werden. In etwa so, wie ich früher stundenlang Vinyl im Musikladen gehört habe um zu entscheiden was ich kaufe. War das auch schon illegaler download auf meine Neuronen-Festplatte im Kopf?

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Apr 23

PB Gründer Warg & Sunde ©EPA/BERTIL ERICSON

TPB Gründer Warg & Sunde ©EPA/BERTIL ERICSON

Am 17.04.2009 wurden die Betreiber des Torrent Tracker Portals “The Pirate Bay” zu einjährigen Haftstrafen und einer Geldstrafe von 2,8 Mio Eur vom Stockholmer Bezirksgericht verurteilt. Der Weltverband der Phonoindustrie (IFPI) begrüsste den Entscheid als ein positives Signal in die richtige Richtung im Kampf gegen illegale Downloads. Von Annäherung und Know-how Austausch keine Spur.

Angefangen hatte das Thema Filesharing für eine grosse Gemeinde im Jahr 1999 mit Napster. Das Portal erlaubte es den Usern mp3 Files leicht mit anderen zu tauschen. Nur ein Jahr später wurden die Betreiber von Musikkonzernen und Musikern verklagt und mussten den Betrieb 2001 einstellen. Gelernt von dem erfolgreichen Konzept für die kommerzielle digitale Vermarktung hatte dabei aber keiner was auf Industrieseite.

Erst der Visionär Steve Jobs präsentierte 2003 mit dem iTunes Store ein erfolgreiches und funktionales System zur digitalen Musik und Video Distribution, doch auch da gab es Tücken. Das verwendete Schutzsystem DRM (Digital Rights Management) beschränkte die Verwendung der gekauften Dateien auf den eigenen Account und auf die Übertragung des Apple iPod. Erst im Januar 2009 kündigte Apple an, dass das DRM von 80% der Dateien entfernt würde.

Schleierhaft ist, warum es keinerlei Bemühungen seitens der Industrie gibt, mit den klugen Köpfen auf “Piratenseite” in den Dialog zu treten und gemeinsam Konzepte für legale Lösungen zu schaffen. Würde man beispielsweise ein ähnliches System wie Suisa, GEMA oder GEZ mit solchen Portalen aufsetzen und damit gegen eine Gebühr die anteilsmässig an die Rechteinhaber verteilt würde, hätte man die Plattform, die Technologie – und vor allem eine riesen Nutzergemeinde. Denn auch wenn nur ein Drittel der 22 Mio Pirate Bay Nutzer für sagen wir schlappe 30 USD im Jahr mitmachen würden, könnte man 220 Mio USD vom Milliardenschaden abziehen. Ein sinnvoller und lukrativer Anfang.

Je mehr Antipathien die Industrie bei den Usern durch Ihre Rechtsstreitereien auf sich zieht, statt Geld und Zeit in komfortable, legale Angebote zu inverstieren, desto weniger Akzeptanz wird es geben. Auch wenn “The Pirate Bay” morgen offline geht (trotz Urteil ist sie immer noch online), wird die Karawane einfach weiterziehen, zum nächsten illegalen Portal. Wie ist Eure Meinung? Kennt Ihr positive Beispiele neben iTunes?

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