Jul 22

Google Pluss iPhone Application Google+ macht sich gerade vor unseren Augen einen Namen als schnellst wachsendes Soziales Netzwerk aller Zeiten mit bereits über 20 Millionen Mitgliedern. Nachdem Android-User bereits mobil vernetzt waren, gibt es nun endlich auch etwas für die iPhone-Gemeinde: Die iPhone-App ist endlich im Apple Store erhältlich!

Gefühlte zwei Jahre habe ich auf diese App gewartet, nun ist sie endlich im Apple Store  erhältlich: Google+ gibt’s nun offiziell auch auf meinem iPhone. Doch was kann die Applikation alles und wie benutzerfreundlich ist sie?

Unser Anfang war harzig, denn Google wollte als aller erstes meine Mobilnummer zu meinen Google Daten hinzufügen. Nach langem Suchen fand ich dann jedoch ein “click here to skip this step” und trat ein in die Welt von Mobile Google+.

Das Layout erinnert an Facebook und beinhaltet ziemlich genau das, was man erwartet hätte: eine saubere, übersichtliche Benutzeroberfläche, jedoch eigentlich nichts Revolutionäres. Praktisch ist die Funktion, mit einem “Swipe” zwischen den Streams “Incoming”, “Circles” und “Nearby” (Posts von Personen, welche sich in der Nähe befinden) zu wechseln. Was ich bisher noch nicht entdeckt habe, ist wie man den Stream nach Circles filtern kann.

Als weiteres bietet Google+ eine Checkin-Funktion und die Möglichkeit, deinen Aufenthaltsort zu deinen Posts hinzuzufügen. Die Einstellung Push-Nachrichten zu erhalten erscheint zwar auf den ersten Blick praktisch, kann jedoch schnell ziemlich mühsam werden. Mit zwei Taps wird man sie jedoch in den Einstellungen wieder los.

Wie alles was wir von Google+ bisher gesehen haben, bietet uns die iPhone Applikation nichts weltbewegendes, ist jedoch sehr übersichtlich, benutzerfreundlich und intuitiv. Von jetzt an ist also Google+ auch bei mir immer dabei! Einmal +1 von mir!

Hast du die App installiert? Hast du die Funktionen ausprobiert? Sind dir “Bugs” aufgefallen oder vermisst du etwas?

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Jun 06

Es gibt wohl in der Musikbranche keine Band, die sich besser im Social Media Bereich vermarktet als die 1996 in Los Angeles gegründete Band Linkin Park. Ein genialer Streich der zweifachen Grammy-Gewinner ist unter anderem die App “8-Bit Rebellion” für iPhone und iPad, welche seit Anfang dieses Jahres im App Store zum Download bereitsteht.

Im Game ist der Spieler dann mit einer selber erstellten Spielfigur unterwegs und kann dabei mit anderen Spielern im Multi-Player Modus kommunizieren. Es geht primär darum, die Musik von Likin Park zu retten. Das Spiel verbindet somit Spielspass mit Social Networking und bringt auf Grund der Thematik auch die Musik von Linkin Park unter die Spieler. Neben einigen Originalversionen kommen im Spiel auch diverse, spezielle 8-Bit-Remixes von einigen der größten Hits der Band vor, darunter New Divide, One Step Closer, In The End, Crawling, QWERTY, Hands Held High, Faint und No More Sorrow.

Auch die Musiker der Band kommen als Charaktere im Spiel vor und jedes Bandmitglied hat darin einen eigenen Bereich. Nach dem erfolgreichem Beenden des Spiels schaltet die App zudem einen exklusiven Track frei. Der Song Blackbird, ist somit der erste Musiktitel, der über eine Mobile Applikation veröffentlicht wurde! Linkin Park zeigt mit “8-Bit Rebellion” eindrücklich, wie eine zeitgemässe Social Media Vermarktung aussehen kann und setzt damit neue Akzente in der Musikbranche.

QR-Code Linkin Park AppSomit erstaunt es nicht, dass die Kalifornier auch mit ihrem Facebook Auftritt ganz vorne dabei sind und mit fast 30 Millionen Fans eine riesige Fangemeinde aufgebaut haben. Seit neustem wird dort auch mit einem QR-Code für das neue Musik Video “Iridescent” und ihre Android/iPhone App geworben. ;-)

Kennt ihr noch andere Bands, die derart erfolgreich Soziale Netzwerke als Vermarktungsinstrument einsetzten und was haltet ihr davon? Wird das in Zukunft zum Standard in der Musikbranche?

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Mai 23

QR-Code steht für Quick Response, zu deutsch, schnelle Antwort und besteht aus einem zweidimensionalen Strichcode in welchem sich eine ganze Menge an Informationen diverser Art verstecken lassen. So kann ein QR-Code sowohl Webadressen, Texte, SMS und Telefonnummern, oder ganz einfach eine Visitenkarten-Information enthalten. Langsam aber sicher gewinnt der bereits im Jahr 1994 entwickelte QR-Code immer mehr an Bedeutung.

QR-Code, ein neuer Trend?Der QR-Code entstand, auf Anfrage des japanische Toyota Konzern, welcher eine Markierung für Baugruppen und Komponenten für die Logistik der Automobilindustrie forderte. Umgesetzt hat das Projekt die Firma Denso Wave. Ein QR-Code besteht aus einer quadratischen Matrix auf welcher die kodierten, binären Daten als schwarze und weisse Punkte dargestellt sind. Die darin codierten Daten sind durch eine Fehler korrigierenden Code wiederum geschützt, und so kann ein solcher QR-Code sogar noch gelesen werden, wenn bis zu 30% des Codes zerstört sind. die Nutzung des QR-Codes ist zudem frei und kostenlos. Im neben stehendem QR-Code hat es übrigens eine Textmitteilung. Wer kann sie lesen? :-)

Um einen eigenen Inhalt in einen QR-Code zu verwandeln braucht ihr lediglich einen sogenannten QR-Generator mit welchem ihr eure Informationen in die entsprechende QR-Grafik umwandeln könnt. Die entstandene Grafik lässt sich danach beliebig vergrössern und auf fast jedem beliebigen Material abbilden oder drucken. Damit sind für die Verwendung solcher Informationen fast keine Grenzen vorhanden. Ganz toll finde ich zudem auch die Möglichkeit, dass Mensch bei einem QR-Code auch das eigen Branding implementieren kann. Ein gelungenes Beispiel für einen sogenannten Design QR-Code liefert z.B. Louis Vuitton.

Louis Vuitton Design QR-Code Beispiel

Egal, ob der Code auf Stoff gedruckt wird oder beispielsweise mit einem Beamer an eine Hauswand projiziert wird, bei genügend Kontrast, werdet ihr ihn mit einem geeigneten QR-Reader einlesen und entziffern können. Für handelsübliche Handys mit eingebauter Kamera mittlerweile kein Problem! Ihr braucht lediglich einen entsprechenden QR-Reader dazu, welcher ihr auf eurem Gerät zuerst installieren müsst. Ich persönlich verwende den QR-Reader von I-Nigma, welcher super funktioniert und sehr schnell ist.

QR-Generatoren:
http://www.i-nigma.com/CreateBarcodes.html
http://zxing.appspot.com/generator/

QR-Reader:
http://www.i-nigma.com/Downloadi-nigmaReader.html
http://code.google.com/p/zxing/wiki/GetTheReader

Verwendet ihr bereits QR-Code? Welche praktischen Anwendungen dafür findet ihr Sinnvoll? Wo seht ihr geeignete Möglichkeiten, einen QR-Code zu verwenden?

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Mai 13

Morgen steigt die grosse Party des diesjährigen Eurovision Song Contests und die Schweiz ist nach zahlreichen Pleiten endlich wieder im Finale mit dabei. Passend zum musikalischen Wochenende lancierte Google diese Woche music beta by Google, ein neuer Online-Musikdienst. Doch was taugt die neuste Erfindung aus dem Hause Google?

music beta by Google, der neue Cloud-Service, soll dem User ermöglichen, ca. 20’000 Songs im Internet zu speichern. Jeder Musikfan kann somit in Zukunft seine Musiksammlung ins Internet stellen und von jedem beliebigen Rechner, Tablet-PC oder Smartphone darauf zugreifen.  Doch der Service hat noch seine Tücken:

Abgesehen davon, dass in der Beschreibung klar steht, der Service sei “free for a limited time”, können die Songs nicht heruntergeladen werden und sind somit bisher nur als Stream zugänglich. Dafür braucht es zudem einen flashfähigen Browser, was zum Beispiel iPhone-Besitzern die Nutzung verunmöglicht. Das zusätzliche Kaufen von Musik ist bisher auch noch keine Option, und Musik mit Freunden teilen ist nicht möglich (was zu erwarten war).

Was macht also music beta by Google so spannend, nachdem Amazon mit dem Cloud Player ein ähnliches Angebot bereits im März lancierte? Eine kluge Marketingstrategie! Der Service ist bisher nur “invitation only” verfügbar. Google muss den Nutzer direkt ansprechen, damit dieser über seinen Google-Account Zugriff erhält.

Die Chancen für die Schweizer eingeladen zu werden ist noch verschwindend klein, denn bisher promoted Google das Angebot in den USA. Was die Schweiz jedoch bereits erreicht hat sind Scam-Einladungen. Wie bereits im Post zur e-Royal-Wedding gesehen, wird in letzter Zeit vermehrt jedes populäre Thema für eine Spam-Attacke eingesetzt, diesmal über eine Fake-Einladung, welche dir von E-Mail-Accounts von Freunden zugesandt wird. Auch hier gilt also, wie immer, Vorsicht beim öffnen von E-Mails und Links!

Wir bleiben gespannt, was Google in nächster Zeit noch aus dem Hut zaubern wird, und ob ihr neustes Produkt den Durchbruch schaffen wird. Stay tuned!

Würdest du Music Beta by Google nutzen? Welche Features würdest du gerne sehen? Nutzt du bereits Cloud-Angebote für deine Musik?

p.s.: Ich würde noch immer gerne die Einführung des diesjährigen Google-Aprilscherzes Gmail Motion sehen, das würde den Büroalltag sehr amüsant neugestalten… 

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Jan 14

Im Sendegefäss Radio 24 Digital präsentieren Philipp Sauber und Aniello Bove jeden zweiten Dienstag aktuelle Trends rund ums Thema Internet. Im letzten Beitrag nahm Aniello Bove, COO der INM AG, Im Radio 24-Studio Stellung zum Thema Mobile Apps.

Bekannt geworden sind so genannte Mobile Apps in erster Linie durch das iPhone. Doch Google zog nach und brachte das Betriebssystem Android auf den Markt. Nun stehen auch für Android-Nutzer mittlerweile unzählige Apps zur Verfügung. Aniello Bove erklärt im Beitrag, wie sich Android und iPhone Apps entwickeln werden und was es kostet, eine gute App durch Profis entwickeln zu lassen.

Und wie sieht es bei Euch aus, gehört ihr eher zu der iPhone oder Android-Fraktion. Und welche Vor- und Nachteile seht ihr in den jeweiligen Betriebssystemen und ihren Apps?

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