Mrz 09

Die Texte, durch die eine Website von einer anderen Site verlinkt wird, spielt eine tragende Rolle bei der Suchmaschinenoptimierung.

Für Google gehört der Linktext zu den entscheidenden Ranking-Kriterien für die Positionierung. Daher gehören die Linktext optimiert. Wie man das am besten macht im nachfolgenden Video erklärt.

Weitere Posts aus der Suchmaschinen How To Serie:
Generelle Info

1.) Indexierung, 2.) Was Google sieht, 3.) Keywords richtig wählen
Onpage Optimierung
4.) Title Tag, 5.) Metatags, 6.) Seiteninhalt, 7.) Hürden für Google
Offpage Optimierung
8.) PageRank, 9.) Linktext, 10.) Link-Technik, 11.) Inhalt der Linkseite

Was sind eure Tipps rund um Linktext?

\\ tags: , ,
5 Kommentare »

Feb 01

Google sucht sozial

Google | Autor: Christina Schmid 1 Kommentar »

social searchLetztes Jahr startete Google in seinen Labs mit einem neuen Experiment: Social Search. Sinn und Zweck davon ist, den Inhalten von Friends mehr Gewicht zu verleihen. Einem Eintrag im offiziellen Google Blog ist nun zu entnehmen, dass das Experiment in die freie Wildbahn entlassen wurde. Doch was ist jetzt anders?

An der Google-Suche selbst nichts. Hat jemand aber in seinem Google-Profil andere Accounts, etwa bei FriendFeed oder Twitter, eingetragen, sucht Google zusätzlich gezielt nach Inhalten von Kontakten, die er dort hat. Sie werden in den Suchresultaten am Ende der Seite speziell hervorgehoben.

Die soziale Suche hat Google auch bei der Bildsuche integriert. So soll eine neue Form des Suchens in Anlehnung an das soziale Netzwerken und die zukünftigen Entwicklungen im Web geschaffen werden. User, die das Feature nutzen und nach Bildern suchen, bekommen zuerst passende Bilder von Mitgliedern ihres „Social Circle“ angezeigt. Dabei handelt es sich um Bilder, die Freunde auf Websites wie Picasa oder flickr hochgeladen haben.

Neue Menüpunkte – „My Social circle“ und „My social content“ – führen direkt zu den Inhalten von Freunden, zeigen aber auch das Netzwerk dahinter und die Themen, über die sich der User darin austauscht.

\\ tags: , ,
1 Kommentar »

Jan 28

Wie in der “Business Week“, unter Berufung auf zwei mit der Sache vertrauten Personen, zu lesen ist, schmieden die beiden Erzrivalen Microsoft und Apple einen Pakt gegen den führenden Suchmaschinenanbieter Google. Wo liegen wohl die Gründe dafür, dass sich die beiden Big Player des Computermarktes auf einmal so lieb haben?

Seit einigen Wochen führen Apple und Microsoft Verhandlungen in denen es darum geht, dass Apple Microsofts Suchmaschine Bing zum Standard auf dem iPhone macht. Auch über die Integration von Bing in Apples Browser (Safari) für Desktop-Computer und Laptops soll verhandelt werden. Das würde dazu führen, dass der iPhone-Nutzer oder Mac User nur über eine Änderung der Einstellungen auf die Google Suche wechseln könnte. Erfahrungsgemäss nutzt der durchschnittliche User die Suchmaschine, die ihm von der Software vorgegeben wird. Das verhält sich gleich wie die Wahl des Browsers. Wenn ein Internet Explorer vorinstalliert ist, wir dieser in der Regel auch verwendet.

Im Moment nutzen die mobilen User auf ihren Handys zu 86% Google und nur zu 11% Bing für ihre Recherchen.

Wo liegen die Ziele dieser Koalition?

Ganz klar verfolgen beide Partner dieses Pakts verschiedene Ziele. Bei Microsoft (MS) liegt der Grund ganz klar in der Stärkung ihrer neuen Suchmaschine Bing. MS hat in den letzten Monaten ziemlich in die Suchmaschine investiert und zahlreiche Neuerungen implementiert. Dennoch führt Bing ein ziemliches Schattendasein neben Google. Mit der Nutzung der jeweiligen Suchmaschine sind natürlich auch immer die Werbeeinahmen direkt damit verbunden, um die es schlussendlich bei Microsoft geht.

Obwohl Apple keine eigene Suchmaschine anbietet, stehen die Werbeeinahmen bei Apple sicherlich auch nicht gerade im Hintergrund. Bloomberg hatte sich auch schon dahingehend geäussert, dass Apple nach Mitteln und Wegen sucht, auf den iPhones Werbung plazieren zu können. Obwohl Googles Smartphone “Nexus One” das iPhone direkt konkurrenziert, denke ich nicht, dass dies der Grund ist, dass sich Apple mit MS verbündet. Immerhin ist MS auf dem Handymarkt mit Windows Mobile auch sehr aktiv.

Ich persönlich glaube noch nicht so richtig daran, dass sich die beiden Konzerne, jetzt auf einmal, ganz fest lieb haben. Es würde mich auch nicht wundern, wenn Apple plötzlich mit Google eine Koalition eingeht. Immerhin würden sie von der Philosophie her besser harmonieren und letztlich entscheidet auch immer das liebe Geld. Wie seht ihr die Sache? Freue mich auf eine spannende Diskussion.

\\ tags: , ,
2 Kommentare »

Jan 14

Letztes Jahr im Mai wurde auf der I/O Konferenz mit grossem Brimborium Google Wave vorgestellt. Der Dienst sollte E-Mail, Chat, Foren und die Zusammenarbeit über das Web revolutionieren. Zeit für eine erste Bilanz.

Wir berichteten in diesem Blog letzen August von unseren ersten Eindrücken von Google Wave, als wir eine Demo bei Namics besuchen durften. Wir trafen auf eine Welle, die zwar interessante Ansätze zeigte, viel mehr aber nicht. Zu fest hinkte das von Google Versprochene hinten nach, um sich dafür gross zu begeistern.

Im November war es dann soweit. Google blies zum Beta Test und verschickte 100′000 Einladungen, um die man sich bewerben konnte. User die eingeladen waren, hatten ziemlich schnell auch wieder die Möglichkeiten Einladungen zu vergeben.

Wie so viele habe ich mir auch einen Account besorgt und Google Wave mal getestet. Im damaligen Hype hatte man auch schnell mal ein paar User gefunden, mit denen man eine Welle schlagen konnte.
Der Dienst lief so stabil, dass man wenigstens mal was anfangen konnte und es gab schon einzelne Erweiterungen die sogar schon einsetzbar waren. Man konnte prächtig ein Thema in der Gruppe diskutieren und abgesehen davon, dass es ein wenig zäh lief, war das System absolut brauchbar.

Nach ca. 2 bis 3 Wochen spielen machte sich aber eine generelle Unlust unter den Usern breit und mir ging es ähnlich. Es war nicht mal so, dass über Wave gelästert wurde, sondern die User brauchten es einfach nicht mehr. Selber nutzte ich lieber wieder die “alten” Kommunikationskanäle wie Twitter, Skype, Yammer etc. und schaute nur noch sporadisch in Wave, um mich zu überzeugen, dass dort wirklich nichts ging.

Wie habt ihr Wave erlebt? Setzt ihr es noch ein? Vielleicht sogar im beruflichen Umfeld? Habt ihr euch auch schon wieder von Google Wave verabschiedet? Wo seht ihr die Gründe, dass aus dieser Welle kein Tsunami wurde? Oder wird es immer eine kleine Welle bleiben?

\\ tags: ,
11 Kommentare »

Jan 07

Am letzen Dienstag präsentierte Google im Stammsitz in Mountain View sein erstes in Eigenregie gefertigte Stück Hardware in Form eines Smartphones. “Nexus One” heisst das gute Stück und wie die technischen Daten zeigen, wird es sich zweifellos um ein Handy handeln, das ohne weiteres mit dem vielgepriesenen iPhone konkurrieren kann. Darüber was es kann und wie es aussieht war in den letzen Tagen genügend auf dem Web zu lesen. Was mich viel mehr interessiert ist die Frage, warum Google nun in den Hardwaremarkt einsteigt.

Es wird Google kaum darum gehen, Apple die Marktanteile im Mobilfunk Markt abzujagen. Dafür unterscheiden sich die Zielmärkte viel zu stark. Was viel mehr im Focus des Suchmaschinenbetreibers stehen wird, ist der Werbemarkt auf den Mobilen Devices. Wie Google selber betont, ist das “Nexus One” erst der Anfang von einer Reihe von Geräten. Angefangen hatte es mit dem Betriebssystem für Mobiltelefone namens “Android”, auf das in logischer Folge nun die dazugehörige Hardware entwickelt wurde.

Wie geht es weiter?

Google hat ja bereits ein Betriebsystem für Netbooks angekündigt, welches aus der Android Plattform weiter entwickelt wird. Gleichzeitig leistet Google auch vermehrt Lobbyarbeit in Washinton und Brüssel um die Zukunft der Mobilfunkbranche mit zu gestalten. Dies alles zum Handys zu verkaufen? Wohl kaum.

Wo sind die Ziele von Google?

Meiner Meinung nach wird Google weiterhin seine Kernkompetenz, die Online Werbung, verkaufen wollen. Wenn Google nun anfängt Hardware zu produzieren, geht es nur darum, die Präsenz im mobilen Online Markt zu festigen. Wer dort die Betriebsysteme und Programme für die Devices gestaltet, hat auch den besten Startplatz im Rennen um den Kunden.
Obwohl in den letzten Tagen überall diskutiert wurde, ob das “Nexus One” nun ein iPhone-Killer ist oder nicht, ist der grösste Konkurrent für Google nicht Apple. Vielmehr zielen die Anstrengungen von Google auf den Mobile Werbemarkt und somit auf Konkurrenten wie Microsoft und Yahoo.

Was denkt ihr? Hat Google wirklich nur das Ziel das perfekte Handy zu liefern? Oder steckt da mehr dahinter? Freue mich auf eure Kommentare.

\\ tags: ,
13 Kommentare »

Jan 05

kompassMobile Social Networks wie Gowalla und Foursquare boomen. Apple lässt Google Latitude nicht in den iTunes App Store – wohl mit Absicht. Location Based Services scheinen das nächste grosse Ding im Internet zu werden.

Seit Mitte 2009 beisst sich Google regelmässig am Aufnahmeverfahren für den iTunes App Store die Zähne aus. Weder die Telefonieanwendung Google Voice noch Google Latitude fanden Gnade vor den kritischen Augen der Prüfer.

Bei Google Voice ist das nachvollziehbar: iPhone-User müssen über ihren Netzanbieter telefonieren, sonst ist das Geschäftsmodell von Apple in Gefahr. Ziemlich an den Haaren herbeigezogen erscheint jedoch das Argument, der Positionierungsdienst Google Latitude sei der Standard-Kartenanwendung auf dem iPhone zu ähnlich und verwirre die User.

Und tatsächlich scheinen Hintergedanken im Spiel zu sein. Wie ein aktueller Patentantrag zeigt, werkelt Apple an einem eigenen Location Based Service, der Google Latitude sehr nahe kommt. “Apple Maps”, mit dem sich iPhone-User gegenseitig ihren Standort bekanntgeben können, soll Google Maps auf dem iPhone über kurz oder lang ablösen. In dieses Bild passt auch, dass Apple bereits vor ein paar Monaten PlaceBase übernommen hat – einen kleinen, aber feinen Konkurrenten von Google Maps.

Der Markt für Location Based Services ist also in Bewegung. Ob aus diesem Trend ein dauerhaftes und nachhaltiges Geschäft ensteht, wird sich aber dieses Jahr noch zeigen.

Wo liegt für dich der Nutzern von Location Based Services? Welche Dienste nutzst du? Welchem gibst du die besten Chancen?

\\ tags: , , , ,
15 Kommentare »

Dez 18

Google-ChromeLetzte Woche haben laut Net Applications erstmals mehr Leute Google Chrome benutzt als Safari von Apple. Der Browser von Google hat damit einen sicheren Platz in den Top 3 erreicht.

Die Statistiken von NetApplications über die Browsernutzung sprechen eine deutliche Sprache: Google Chrome hat mit einem merklichen Sprung den viel gehypten Superbrowser Safari von Apple überholt. Nun sind Statistiken immer mit Vorsicht zu geniessen. Allerdings hatte StatComputer Chrome schon im Juli auf Augenhöhe mit Safari gesehen. Google selbst sprach im November von über 40 Millionen Chrome-Usern.

Dieser Meilenstein folgt sehr auffällig auf die Veröffentlichung der Beta-Version von Chrome für den Mac und Linux. Für Google sind diese Betriebssysteme jedoch nur zwei kleine Puzzleteile in einem generellen Aufwärtstrend. Es läuft gut für Chrome, insbesondere weil jetzt auch Erweiterungen nach dem Muster von Firefox verfügbar werden.

firefox-chrome-safari.jpeg

Google gibt zudem im Marketing Vollgas. Seit ein paar Wochen macht ein kleine Meldung auf der Suchseite die Besucher auf Chrome aufmerksam. Und Chrome for Christmas ist eine Weihnachts-Promo, mit der man den Browser sehr praktisch als Geschenk verschicken kann.

Seit dem 16. Dezember steht zudem fest, dass Microsoft einer EU-Kartellstrafe aus dem Weg gehen wird, indem Windows 7 in Europa am Frühjahr 2010 mit Browser-Auswahlbildschirm ausgeliefert wird. Chrome 4 für Mac und Linux könnte bis dahin das Beta-Stadium verlassen haben. Ein direkter Zusammenhang des verstärkten Marketings für Chrome mit der seit längerem absehbaren Entscheidung liegt auf der Hand.

Ich verwende Firefox seit 2002 und bin ihm seit damals schön treu geblieben. Vor ein paar Wochen schaute ich kurz auf diesen Chrome for Mac. Aber ich kann damit nichts anfangen. Wie schaut es bei dir aus? Mit welchem Browser bist du unterwegs?

\\ tags: , , ,
18 Kommentare »

Dez 10

Eines der wichtigsten Kriterien bei Suchmaschinen ist die Aktualität. Je grösser die Aktualität der Suchergebnisse, um so höher der Nutzen bei den Usern. Google nähert sich nun langsam der Echtzeit. Wenn auch erst bei den Ergebnissen aus Social Networks wie Twitter, Facebook, MySpace und Friendfeed.

Schon länger ist Google bemüht, in ihren Suchergebnissen möglichst aktuell zu sein. Dies zeigte sich seit längerem bei Google News und Google Blogsearch. Auch in den herkömmlichen, natürlichen Suchergebnissen war zu beobachten, dass zum Beispiel Artikel aus Blogs innert ein paar Stunden sehr weit nach vorne in den Listenings kamen.

Echtzeit Ergebnisse bei Google.com

Seit ein paar Tagen kann auf Google.com eine Echtzeitsuche durchgeführt werden. Man findet sie, indem man den Suchbegriff im Eingabefeld eingibt und die Suche startet. Danach klickt man auf “Show options” oberhalb der Ergebnisse und wählt die Option Latest. Man erhält nun die aktuellsten Suchergebnisse zum betreffenden Suchbegriff. Meist sind es Ergebnisse aus Google News. Wenn aber zum Beispiel gerade was über den Suchbegriff getwittert wird, erscheint dieser ganz oben. Diese “Latest”-Ansicht aktualisiert sich auch alle zwei Minuten selber, wenn sie stehengelassen wird.

Einen kleinen Versuch habe ich mit dem Suchbegriff Wetzikon gemacht. Ich habe einen Testtweet mit dem Begriff Wetzikon gemacht und gleichzeitig die Suche in Google.com durchgeführt. Das Resultat seht ihr unten.

Bereits 22 Sekunden, nachdem er getweetet wurde, erscheint er also in den Suchergebnissen von Google.com. Kann man irgendwie nichts dagegen sagen.

Was meint ihr? Ist das nur ein nettes Feature oder ist das wirlich unabdingbar, dass so aktuelle Ergebnisse geliefert werden?

\\ tags: ,
5 Kommentare »

Sep 15

Mitten im Streit mit den Zeitungsverlegern aus aller Welt, schickt sich Google an, ein weiteres “News-Produkt” zu lancieren. Mit “Fast Flip” soll das Online-Lesen nicht nur einfacher , sondern auch die Verleger am Gewinn beteiligt werden.

In nicht wenigen Ländern streitet sich Google mit den Zeitungsverlegern  um die Publikation deren Schlagzeilen in Google News. Während die Verleger argumentieren, dass der Suchmaschinengigant mit ihren Inhalten Geld verdient, beharrt Google auf dem Standpunkt, dass die Veröffentlichung der Nachrichten (-Anrisse) nicht nur legal sei, sondern dass die Zeitungen auch davon profitieren.

Google Fast Flip

Gestern abend hat Google auf der Konferenz Techcrunch50 nun mit “Fast Flip” seinen neusten Streich in Sachen Nachrichten-lesen vorgestellt. “Fast Flip vereinigt die Vorteile der Online- und der Offline-Welt”, sagte Google-News-Manager Josh Cohen. “Man kann schnell wie in einem Magazin durch ausgewählte Artikel blättern, aber auch suchen oder eine Vorauswahl treffen”. Und es soll die Bedenken der Verleger zerstreuen, denn diese werden am Erlös der eingeblendeten Werbung beteiligt. Details zur Aufteilung der Erlöse sind zwar nicht bekannt (“die sind vertraulich”), doch offenbar sind rund 50, vorwiegend amerikanische Publikationen bereit, das neue Modell zu testen.

Mit “Fast Flip” schickt sich Google nun also an, das Online-Lesen neu zu erfinden. So soll man nicht nur schnell online blättern können, sondern sich auch ein personalisiertes Inhalte-Portfolio, zum Beispiel Artikel von bestimmten Journalisten, zusammenstellen können. Zudem soll es Apps sowohl fürs iPhone wie auch für Googles-Handybetriebssystem Android geben und so auch die mobilen Leser bedienen.

Allerdings wird das “Fast Flip”-Vergnügen vorerst wohl auf englischsprachige Publikationen beschränkt sein. Trotzdem macht das Lesen mit dem Dienst ziemlichen Spass – auch wenn ich die persönliche Auswahl der Themen noch nicht so ganz hinbekommen habe.

Was haltet ihr von der “neuen Art” zu lesen? Könnt ihr euch vorstellen, eure (Morgen-) Lektüre in Zukunft via “Fast Flip” zu lesen? Oder ist “Fast Flip” nur ein weiterer Dienst, der in Kürze in den Tiefen der “Google Labs” verschwinden wird?

\\ tags:
4 Kommentare »

Aug 28

Google will sein AdSense-System in absehbarer Zukunft – laut dem E-Mail von Google “schon bald” – für andere Werbenetzwerke öffnen. Damit versprechen sie den Website-Betreibern höhere Einnahmen. Vor allem für Google selbst wird diese Massnahme allerdings interessant: sie kommen so an Kunden von Konkurrenten, werden für die Vermittlung der Werbeflächen eine fette Summe abschneiden.

Wer verliert? Na, da es hier schlussendlich darum geht, die Einnahmen zu vergrössern, werden die für den laut E-Mail “maximalen Gewinn” zahlen, die auf der Geldgeber-Seite dieser Maschine sitzen. Also die Inserenten.

Bisher ist es für Leute, die sich in den Tiefen von AdWords und der geschickten Handhabung von Keyword-Tools auskennen sehr günstig, via Google Werbung zu schalten. Die dadurch anvisierten Benutzer sind auch generell eher in Kauf-Stimmung, als jemand, der sich auf Facebook rumtummelt. Wird sich das ändern?

Ein Ausschnitt aus dem E-Mail von Google:
google-adsense-multiple-networks

Für Werbeflächen-Anbieter
Für Betreiber von Websites, die durch Einnahmen aus dem AdSense-Programm finanziert werden (und das sind einige) könnte das interessant werden. Die Einnahmen pro Klick könnten – falls weitere Bewerber für die Werbefläche wirklich vorhanden sind – durch das Gebotsverfahren steigen.

Für Werbende
Wer nun via AdWords Werbung schalten will, muss davon ausgehen, dass er “schon bald” gegen anderen Werbern aus anderen Netzwerken antreten muss für eine bestimmte Fläche. Diese Konkurrenz-Situation wird den Preis eher ansteigen lassen.

Wie wird der “maximierte Gewinn” aussehen?
Ich bezweifle, dass durch diese Systemänderung plötzlich einen so hohen Überdruck an Werbemitteln daher kommt, dass sich Werber wirklich um Werbeflächen reissen müssen. Denn: an der Gesamtanzahl der verfügbaren Werbeflächen in den beteiligten Netzwerken ändert sich vorerst nichts – auch nicht an der Anzahl der Werbenden. Warum sollten sie also mehr ausgeben, wenn Angebot und Nachfrage gleich bleibt?

Es entstehen nur ein paar weitere Möglichkeiten für bisherige Kunden der kleineren Netzwerken. Allenfalls werden diese durch den neuen Zugang zum riesigen AdWords-Netzwerk sogar günstiger werben können (auf Kosten von bisherigen AdWords-Kunden). Merkliche Steigerungen im Gewinn erwarte ich durch diese Änderung nicht.

Übrigens schaltet Google nach und nach diese externen Netzwerke auf. AdSense-Kunden können in ihrem AdSense-Konto diese externen Netzwerke auch blockieren.

Artikel zu diesem Thema:
Google To Open The AdSense Gates To Other Ad Networks — That They Approve Of
Google To Open The AdSense Gates To Other Ad Networks — With Google’s Approval
Google öffnet AdSense-System für andere Werbe-Netzwerke

\\ tags: , , ,
4 Kommentare »