Aug 19

An der Games Developer Conference in Köln, die gestern zu Ende ging, präsentierte Google seine Pläne für den Chrome Web Store, der schon im Mai an der Google I/O vorgestellt wurde.

Der Vortrag von Google in Köln drehte sich vor allem um die Entwicklung von Spielen für Chrome OS, die über Googles Web Store verkauft werden sollten. Man erinnert sich, Chrome OS ist ein Betriebssystem, welches fast ganz ohne Programme auf dem Computer auskommen soll. Die meisten Anwendungen sollen im Browser, direkt aus dem Internet, lauffähig sein.
Der Chrome Web Store soll gemäss Google im Oktober mit Spielen online gehen. Er wird ähnlich wie Apples App Store oder der Android Market funktionieren. Anders als bei Apple, die die Einnahmen im Verhältnis 70:30 teilen, wird sich Google mit einer Bearbeitungsgebühr von 5 Prozent zufrieden geben. Die Bezahlung wird zum Anfang über Google Checkout erfolgen, später wird dann auch Micropayment zu Verfügung gestellt.

Es ist naheliegend, dass Google den Store nicht wegen den Browserspielen eröffnet. Ich schätze, dass der Shop viel mehr auf sonstige Applikationen abzielen wird, die Google für das Chrome OS brauchen wird. Sicherlich ein günstiger Weg, zu einer grossen Vielfalt an Programmen für das neue OS zu kommen. Es würde mich auch nicht wundern, wenn auf das diesjährige Weihnachtsgeschäft erste Tablett-PCs (analog zum iPad) mit dem Chrome OS auf den Markt kommen.

Ich finde dies eigentlich noch einen guten Weg, ein neues OS zu pushen. Immerhin wird durch die Userbewertung, die im Store vorgesehen ist, auch gewährleistet, dass sich der Weizen vom Spreu trennt. Was haltet ihr von der Sache?

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Jul 19

Auch Google spürt den Spieltrieb: Der Suchpionier plant den Einstieg in dieses lukrative Geschäft und bastelt an einem Angebot namens Google Games.

Zynga steht zur Zeit ganz vorne, wenn es um Social Games geht. Kein Wunder also, dass Google bis zu 200 Mio US-Dollar in Zynga investiert. Spiele wie Farmville oder Mafia Wars sollen die Basis für Google Games bilden.

Google hat nicht wie üblich über seine Venture-Capital-Sparte investiert, sondern direkt aus dem eigenen Topf. Ausserdem sucht Google Leute, die sich für diese Games-Geschichte interessieren.

Für Zynga bedeutet der Google-Deal ein Stück mehr Unabhängigkeit. Auch wenn Facebook der grosse Macker ist: Das Netzwerk hat Zynga mit seiner enormen Reichweite gross gemacht, wollte seine Stellung zuletzt aber ausnutzen. Zynga positionierte sich um, etwa mit der breiten Einbindung seiner Spiele bei Yahoo. Mit der Google-Reichweite im Rücken muss sich Zynga in dieser Hinsicht keine Gedanken mehr machen. Google wird wohl seine Games in Apps wie Gmail einbinden und so für den grossen Ansturm sorgen.

Mit Spielen wie Farmville lockt die Firma viele Spielsüchtige an, die auf Facebook und Co. viele ihrer Daten hinterlassen. Die Verhaltensmuster der Nutzer fliesst in den Datenpool von Social Graph ein. Google sammelt auch Daten über seine Suche, fühlt sich von Social Media aber zunehmend abgeschnitten.

Bisher gilt Google so ein bisschen als Versager, was Social Media angeht. Orkut lief nicht und mit dem Anlauf von Google Me wirds genau so sein. Wird Google mit ihren Games auch endlich mal Erfolg im Social Media-Bereich haben?

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Jul 15

Am letzten Wochenende war es soweit. Die INM AG migrierte die Outlookfunktionen in die Cloud, oder genauer gesagt, wir nutzen seit Montag GMail für die E-Mail Kommunikation und den Google Kalender für die Agendafunktionen. Obwohl erst ein paar Tage seit der Migration vergangen sind, wage ich es hier mal ein kurzes Fazit zu ziehen.

Um es gleich vorweg zu nehmen, die Migration klappte, absolut ohne Probleme. Da ich auf Outlook mit einer relativ einfachen Ordnerstruktur arbeitete und diese vor der Migration noch auf eine “Schicht” reduzierte, hatte ich nicht damit zu kämpfen, dass GMail aus jedem Ordner und Unterordner ein eigenes Label generiert. Bei Kollegen, die eine ausgeklügelte Verzeichnisstruktur verwendeten, war genau dies der Fall, was einigen Aufwand an Neuorganisation und Label umschreiben verursachte. Hier mal kurz die Vor- und Nachteile aus meiner Sicht.
Gleich problemlos beim Kalender. Dieser wurde 1:1 übernommen. Einzig die Sitzungszimmer mussten noch von Hand integriert werden.

Vorteile der Google Lösung

  • Mail und Kalender ist von überall und jedem webfähigen Gerät erreichbar. Es wird nicht zwingend ein Client gebraucht, da alle Funktionen im Browser zu Verfügung stehen. Um den vollen Funktionsumfang bei Outlook im Browser zu geniessen, war zwingend ein Internet Explorer nötig. Als User, der privat Linux oder Mac nutzt, ein Ding der Unmöglichkeit.
  • Die ganze “Ordnungsphilosophie” ist einfacher. Es wird nichts in Ordner sortiert sondern mit Labels getagt. Dies hat den Vorteil, dass ein Mail auch mehre Labels haben kann. Dies war bei Outlook nicht möglich, ausser man kopierte die Mails.
  • Die Mails werden nach Konversationen zusammengehalten. Dies erleichtert das Labeln und das Wiederauffinden der vollständigen Konversationen. Bei Outlook wurde jedes Mail nach Datum angezeigt und ganze Konversationen mussten in der Ablage zusammengesucht werden.
  • Filter können mit wenigen Klicks generiert werden. Bei Outlook war dies so umständlich, dass man es meist sein gelassen hat. Hier gleich noch ein Hinweis auf eine interessante Mailstrategie von Andreas von Gunten. Nutze ich privat schon länger und hat sich bei mir bewährt. Die Migration ist eine gute Gelegenheit, dies auch im Geschäft umzusetzen.
  • Die Google Labs stellen auch ein paar nützliche Tools zu Verfügung, mit denen man sich sein Mail und den Kalender auf den persönlichen Bedarf zu schneiden kann.
  • Die Google Lösungen brauchen keine Updates auf dem Client, sind schnell aufgestartet und brauchen auch keinen Backup. All dies lernt man erst schätzen, wenn man mal auf Outlook verzichten kann.

Nachteile der Google Lösung

Tja, da fällt mir eigentlich nichts ein. Ah – vielleicht mal die Fanbrille weglegen….

  • Es kann ja mal sein, dass das Internet ausfällt. Mit Outlook hatte man in solchen Fällen immerhin den bestehenden Mailbestand noch zu Verfügung. Aber ich wage mal zu behaupten, dass Google die höhere Ausfallsicherheit als so mancher Exchange-Server hat. Und falls das Internet mal ausfällt oder Google dicht macht? Nun ja, dann hätten wir als Internet Agentur natürlich noch andere Probleme…..
  • Zum Thema Datensicherheit könnte man natürlich viel schreiben. Ich bin allerdings der Meinung, dass sich sowieso nicht kontrollieren lässt, wo ein Mail überall durchkommt und ev. gelesen werden kann. Falls es sich um Sicherheitsrelevante Mails handeln, kommt sowieso nur eine Datenverschlüsselung in Frage. Wieviele Leute kennt ihr, die eine Datenverschlüsselung anwenden?

So, das wären mal meine ersten Eindrücke von dieser Migration. Im grossen und ganzen bin ich begeistert. Bin gespannt auf eure Meinungen und Inputs zu diesem Thema. Wie immer könnt ihr sie in der Kommentarsektion hinterlassen.

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Jul 08

Vor gut einem Monat ging Google Caffeine an den Start. Ich habe in diesem Blog darüber berichtet. Inzwischen ist genug Zeit vergangen um ein erstes Fazit über die Auswirkungen zu ziehen.

Im Vorfeld der Einführung von Caffeine wurde in SEO Kreisen ziemlich heftig spekuliert, was dies wohl für die Rankings in den natürlichen Suchergebnissen bedeutet. Um es gleich vorweg zu nehmen, alle Befürchtungen haben sich nicht bewarheitet.

Die Änderungen durch Caffeine scheint tatsächlich nur den technischen Ablauf und die Geschwindigkeit der Indexierung zu betreffen. Bei allen Kundenprojekten die ich betreue, konnte ich nicht feststellen, dass sich bestehende Positionierungen durch die Änderungen am Index massiv veränderten. Teilweise hatte ich aber das Gefühl, dass Google die Sites öfters cached und neue Seiten auch schneller indexiert und in den natürlichen Suchergebnissen schneller anzeigt.

Die offensichtlichsten Veränderungen zeigten sich im neuen Look der Google Ergebnisseiten. Seit der Einführung von Caffeine werden vermehrt die sogenannten Universal Search Ergebnisse in die natürlichen Suchergebnisse eingemischt. Darüber berichtete ich bereits hier.

Wie sind eure Erfahrungen mit den Suchtreffern seit der Einführung von Google Coffeine? Habt ihr anderes festgestellt als ich?

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Jul 01

Seit geraumer Zeit versucht Google mit eigenen Diensten in den Social Networks Fuss zu fassen. Bisher leider eher vergeblich. Orkut war, ausser in Brasilien nie der Renner, Google Wave scheiterte am Konzept, das wohl nur die wenigsten wirklich zu nutzen wussten und Google Buzz ist mittlerweile zu einem Mashup von Google-Reader Empfehlungen und Twitter verkommen. Der richtige Reisser fehlt noch immer. Nun verdichten sich die Zeichen, dass unter Hochdruck an “Google Me” gearbeitet wird.

Am letzten Wochenende veröffentlichte Kevin Rose (Gründer von Digg) folgenden Tweet, der aber inzwischen wieder gelöscht wurde:

Mehr zu sagen hatte dann am Montag darauf Adam D’Angelo über sein von ihm selbst gegründeten Frage-Antwort Portal. D’ Angelo war vorher im Technikvorstand von Facebook vertreten. Er äusserte sich dahingehend, dass Google Me tatsächlich ein Projekt bei Google ist, an dem viele Leute mit oberster Priorität arbeiten. Google habe verstanden, dass sie ein vollständiges und erstklassiges soziales Netzwerk, nach dem Vorbild von Facebook benötigen. Google hatte das Wachstum von Facebook schwer unterschätzt und bekommt nun langsam kalte Füsse.

Warum Google einen Facebook Klon braucht

Google leidet zunehmend daran, dass sich immer mehr des Lebens im Web in geschlossenen Communities à la Facebook abspielt. Dort verpassen die Google Spider sämtliche Informationen, die nur den Nutzern der ensprechenden Communities vorbehalten bleibt. Die führt zu einer immer grösseren Lücke im Google Index. Dieser Umstand sorgt dafür, dass Google immer weniger das Ziel erreicht, das ganze Web in ihrem Index abzubilden.

Wie müsste Google Me aussehen, um Facebook die User streitig zu machen?

Google könnte Facebook komplett klonen. Viele Dienste die Facebook bietet, hat Google ja bereits ähnlich im Portefeuille. Was meiner Meinung nach aber auf keinem Fall kopiert werden darf, ist die ganze Geschichte mit der Datenhoheit. Gerade jetzt mit den vielen Datenschutzdiskussionen rund um Facebook, gieren ein guter Teil der Facebook User nach einer Alternative, mit der die Daten wirklich beim User bleiben. Wenn Google es jetzt noch hinkriegen würde, dass man seinen Account mit allen seinen eigenen Inhalten mit ein paar Klicks exportieren könnte und woanders wieder importieren könnte, dann wäre wohl der Traum einiger Facebookuser erfüllt.

Google wird es sehr schwer haben, Facebook die User abspenstig zu machen. Das grösste Problem wird der Umstand sein, dass die User Facebook die ganzen Inhalte überlassen, wenn sie das Netzwerk verlassen. Dies beinhaltet natürlich auch das ganze “Freundenetzwerk”. An diesem Punkt braucht Google gute Argumente, um die Facebook User abzuwerben. Wer will den seine Community in mehreren gleichen Netzwerken parallel pflegen?

Was meint ihr, was muss Google bringen, damit ihr Facebook untreu werdet?

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Jun 17

Seit geraumer Zeit hat Google, unter dem Projektnamen Caffeine, an den Änderungen ihrer Indexierung gewerkelt. Die Umstellungen wurden jetzt vor einigen Tagen weltweit auf allen Google Datacentern eingeführt. Was bedeutet dies nun für Google, die User und die Leute die sich mit Suchmaschinenoptimierung beschäftigen? Ich will hier mal ein paar Antworten geben.

Google hat mit der Umstellung ihres Indexes vor allem erreicht, dass nun die Inhalte im Web sehr viel schneller indexiert werden. Vor der Reorganisation ordnete Google die Websiten auf verschiedenen Ebenen an. Jede Ebene bekam unterschiedlich schnell Besuch vom Google Spyder, abhängig von der Wichtigkeit der Schicht. Die grösste Schicht, welche den längsten Indexierungszyklus hatte, wurde nur alle paar Wochen indexiert. Für jede Indexierung wurde das komplette Web durchgecrawlt. Dies hatte zur Folge, dass die Indexierung neuer Inhalte deutlich verzögert wurde.

Neu hat sich Google der erhöhten Geschwindigkeit des Internets angepasst. Dienste wie Blogs, Twitter, Foren etc. haben dazu geführt, dass das Web in immer kürzerer Zeit mit mehr aktuellen Inhalten gefüttert wird. Um diesem Fact Rechnung zu tragen, hat Google die Indexierung deutlich erhöht. Die neue Infrastruktur unter dem Namen Caffeine verarbeitet pro Sekunde mehrere hunderttausend Dokumente parallel. Man kann sich hier drunter einen Papierstappel von fast 5 Km Höhe vorstellen. Dies ergibt für Google hunderttausende an Gigabytes frischer Daten im Index.

Vorteile für den User

Für den Google User bedeuten die Änderungen von Google ein Plus in Sachen Aktualität. Neue Inhalte werden sehr viel zeitnaher in Google gefunden. News und Blogbeiträge können bereits ein paar Minuten nach der Publikation in den Suchergebnissen auftauchen.

Veränderungen im SEO

Das wichtigste vorweg. Caffeine bedeutet einen Ausbau der Infrastruktur bei Google. Dies wird nur in wenigen Fällen zu einer Veränderung in den Rankings führen. Allerdings ist Google nun in der Lage, weitere Kriterien in ihren Algorythmus aufzunehmen, die früher aus technischen Gründen aussen vor blieben. Es ist also damit zu rechnen, dass sich hier in naher Zukunft etwas bewegen wird.
Wer allerdings bereits eine gut gerankte Site hat, muss keine grossen Befürchtungen haben, dass er auf einmal abtaucht. Die wichtigsten Kriterien werden nach wie vor das Mass der Dinge bei Google bleiben. Die Suchmaschine verfolgt ja immer noch das gleiche Ziel. Nämlich dem User die besten und relevantesten Informationen für seine Suche zu liefern. Nun einfach ein wenig aktueller.

Was sind eure Erfahrungen mit Caffeine? Haben sich die Rankings dramatisch verschoben? Werden eure Inhalte schneller gefunden?

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Jun 02

Wie interne und Pressequellen verlauten liessen ist das Ende von Windows basierten Computern bei Google eingeläutet. Neben vielen Produkten die direkt auf das Angebot des Software Giganten zielen, sollen nun auch alle Mitarbeiter nicht mehr mit dem umstrittenen Betriebssystem arbeiten dürfen – ausser mit Sondergenehmigung.

Anfang des Jahres gab es eine denkwürdige Hackerattacke in China auf Google, bei der es laut eigenen Aussagen darum ging “Staatsfeinde” des kommunistischen Systems auszuspionieren. Diese Aktion führte sogar dazu, dass Google sich vom chinesischen Markt zurückzog.

Eine weitere Konsequenz sei nun, wie auch die Financial Times verlauten liess, dass man sich von Windows verabschiedet, da das Betriebssystem viel zu viele Sicherheitslücken aufweise und Aufgrund der grossen Verbreitung das Hauptziel von Hackern ist.

Neue Mitarbeiter sollen nun nur noch mit Mac OSX oder Linux Rechnern ausgerüstet werden, Windows gibt es nur noch zu Testzwecken. Weiter heisst es, wer einen Windows Rechner haben will, braucht sogar eine Genehmigung die bis zum Chief Information Officer hochgehen kann.

Windows schon lange in der Google Schusslinie
Der Abschied von Windows scheint sich nahtlos in das Konzept von Google einzufügen. Die kostenlosen Google Apps zielen auf die Office Suite, Gmail auf Livemail, Chrome gräbt dem IE Kunden ab. Android stinkt gegen Windows Mobile an und das Betriebssystem Chrome OS soll endgültig das verstaubte Modell von lokaler Software ins Grab stossen. Alles passiert im Browser und liegt irgendwo in der Cloud.

Ich persönlich habe vollstes Verständnis für diesen Schachzug, habe ich mich doch schon lange von Windows verabschiedet. Das die Begründung in der grossen Unsichertheit gegen Hackangriffe und Viren liegt, dürfte wohl auch ein schmerzhafter PR Coup gegen Microsoft sein. Ob das der einzig wahre Grund ist bleibt mal dahin gestellt.

Wie steht ihr zu Windows? Hier noch ein schöner Background für alle Fans des OS.



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Apr 23

Facebook will sich künftig auch in fremden Webseiten einbringen. Der eigene Freundeskreis kann einem dann durch die unendlichen Weiten des Internets begleiten. Die so erhobenen Daten werden nicht weitergegeben – angeblich.

In naher Zukunft können alle Webseiten ein bisschen wie der grosse Bruder Facebook sein. Zumindest lassen sich nun einige Teile von Facebook überall einbauen. Da wären: Der Newsstream, der eigene Freundeskreis und sogar der Like-Button. So kann es passieren, dass auf einer Bewertungsplattform für Restaurants, eigene Facebook-Freunde neben ihren jeweiligen Lieblingsrestaurants angezeigt werden. Möglich machen das neue Schnittstellen und Plug-Ins für Webseiten-Betreiber, die Facebook auf der hauseigenen Entwicklerkonferenz letzten Mittwoch vorgestellt hat.

Die neuen Social-Plug-Ins fügen persönliche Daten von Facebook-Nutzern in fremde Webseiten ein, ohne die Daten an die Betreiber der jeweiligen Webseite zu übermitteln. Die persönlichen Inhalte sollen ausschliesslich dem Nutzer angezeigt werden. Diese Plug-Ins sind vorgefertige Code-Teile, die Webseiten-Betreiber unkompliziert einbauen können. So gibt es ein Plug-In das Freunde anzeigt. dei einen bestimmten Teil der Webseite bereits zuvor besucht haben und auch “liken”. Auch die Bilder der Freunde könnten dann etwa direkt neben einem Nachrichtenartikel aufscheinen. Auch die anderen Tools können auf diese Weise überall integriert werden.

Mark Zuckerberg – der Chef von Facebook – rechnet damit, dass schon einige Tage nach dem Start die neue Funktion über eine Milliarde mal in andere Webseiten integriert wird. Microsoft ist dabei einer der grössten Partner. Microsoft und Facebook arbeiten nämlich schon seit Jahren zusammen. Microsoft hält Anteile von Facebook und Microsoft stellt etwa die Suchfunktion auf Facebook zur Verfügung.

Die neuen Social Plug-Ins werden tief in die neue Online-Version der Bürosoftware Office integriert werden, die unter docs.com erreichbar ist. Facebook ins eigene Angebot integriert haben bereites Pandora und CNN.

Vor allem die Like-Buttons bedeuten, dass das Rennen zwischen Google und Facebook um die Vorherrschaft im Web in eine neue Runde geht. Facebook weiss nun immer, welche Webseiten grad voll angesagt sind – an diese Information kommt Google nicht einfach so heran. Bereits geht das geflügelte Wort herum, dass der FriendRank den PageRank bald ablösen könnte.

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Apr 09

Facebook bringt mehr Zugriffe auf Webseiten von Zeitungen als Google News. Aktuelle Hitwise-Zahlen zeigen nicht nur, dass Facebook Google erstmals in Sachen Traffic überholt hat. Die User des sozialen Netzwerks sind auch loyaler als Google-News-Leser.

Schon Anfang März hatte eine Hitwise-Analystin Ergebnisse präsentiert, wonach Webseiten von Rundfunkanstalten drei mal mehr Traffic über Facebook generieren als über Google News. Nun sind noch mehr Studien zum Vorschein gekommen. Online-Nachrichten erhalten durch Facebook auch regelmässige Besucher, die nicht nur einmal, sondern wiederholt auf die jeweilige Website kommen.

Social Media nützt Newsseiten

Das zeigt einmal mehr, dass Social Media für Newsseiten zunehmend wichtig sind. Zeitungen und andere Medien sollten es den Usern so einfach wie möglich zu machen, ihre Inhalte via Facebook und Co. teilen zu können. Ein erfolgreiches Beispiel dafür ist die Huffington Post. Sie konnte ihren Traffic durch die intensive Einbindung von Social Media deutlich steigern.

Laut den Daten von Hitwise landeten in der ersten Märzwoche 78 Prozent der Facebook-Besucher wiederholt auf den Top 5 der Zeitungswebseiten. Bei den Google-News-Nutzern waren es im Vergleich nur 67 Prozent. Ähnlich war es bei den Webseiten der Radios und TVs. Dort besuchten 77 Prozent der Besucher, die über Facebook kamen, die Seite mehrmals.

Für Werbetreibende und Händler ist es wichtig zu erreichen, dass Besucher immer wieder auf die Seiten zurückkehren. Treue Besucher sind am wertvollsten. Seit neuestem kommen sie eher von Facebook als von Google – und sollten also auch dort abgeholt werden.

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Mrz 16

Zur Suchmaschinenoptimierung einer Website gehören Links die themenrelevant sind und von anderen Seiten auf die Site verweisen.

Um die Bekanntheit dieser Seite zu steigern, spielt die Linkpopularität einen grossen Faktor für das gute Listing in den Suchmaschinen.

Weitere Posts aus der Suchmaschinen How To Serie:

Generelle Info
1.) Indexierung, 2.) Was Google sieht, 3.) Keywords richtig wählen
Onpage Optimierung
4.) Title Tag, 5.) Metatags, 6.) Seiteninhalt, 7.) Hürden für Google
Offpage Optimierung
8.) PageRank, 9.) Linktext, 10.) Link-Technik, 11.) Inhalt der Linkseite
12.) Analyse von SEO, 13.) Pagespeed

Was sind eure Erfahrungen?

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