Jan 20

MR Burns CryAm Mittwoch kämpfte das ganze Web für die Freiheit des Internets! Und dies mit Erfolg. Obwohl das Ganze noch nicht ausgestanden ist. Immerhin, die SOPA-Front bröckelt: Einige Abgeordnete haben nach eigenen Angaben die Seite gewechselt. Andere fordern Nachbesserungen und wollen die Abstimmung über die Gesetze verschieben.

Hier die Eckdaten und Bilder des Protests:

  • Während 24 Stunden war die englischsprachige Seite von Wikipedia nicht erreichbar, Google zensierte sein Logo.
  • Die beiden Aktionsportale SOPAStrike und AmericanCensorship riefen zum E-Mail Protest auf. Nach eigenen Angaben haben Leute bis zu 350.000 E-Mails an Kongressabgeordnete versendet.
  • Gemäss  “Los Angeles Times” unterzeichneten gestern nicht weniger als 4,5 Millionen Menschen eine Petition gegen SOPA.
  • 25’000 WordPress Blogger haben ihre Seite via WP-Plugin verdunkelt.
  • Gemäss Twitter wurden zwischen Mitternacht und 4 Uhr Nachmittags (NY Zeit) mehr als 2.4 Mio Tweets mit dem Hashtag #SOPA Verfasst.

Weitere Bilder vom SOPA Protest in dieser Gallerie:

Mehr über SOPA in Jennys Blogpost vom 1. Dezember.

Und wie stehen sie zum Thema “Piraterie”? Sind überhaupt Gesetze notwendig und wenn ja wie weit sollen diese Gesetze gehen?

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Jan 13

In Analyse-Tools, wie beispielsweise Google Analytics, Webtrends oder etracker wird durch umfangreiche Reports und Trackingvarianten die Conversion aufgezeigt und optimiert. Das ist sinnvoll und wichtig und sollte auch möglichst exakt durchgeführt werden.

Man darf aber dabei nicht vergessen, was mit all den Besuchern passiert, die das gewünschte Ziel – zum Beispiel ein Kaufabschluss – nicht tätigen. Da liegt ein enormes Verbesserungspotenzial, denn oft sind das mehr als 90% aller Besucher. Nur mit weiteren Optimierungen, verbesserter Benutzerfreundlichkeit und noch besserem Nutzererlebnis alleine kann man die Conversion nicht endlos steigern. Modernes Internetmarketing hilft einem, die verpasste Verkaufschance doch noch zu nützen.

E-Mail-Benachrichtigung

Hat der Besucher sich schon registriert, also seine E-Mail-Adresse angegeben, sollte man dies nützen. Es ist wichtig, dass man den Besucher anregt, den Kaufvorgang doch noch zu beenden. Dies muss schnell geschehen, denn über 50% aller erfolgreichen Warenkorb-Rückgewinne finden innerhalb der ersten paar Stunden statt. Falls nicht, sollte man später nochmals darauf hinweisen, denn weitere 10% werden innerhalb der nächsten 48 Stunden verzeichnet. Dabei sollte man es aber belassen, nicht dass das E-Mails als Belästigung – oder sogar als Spam – wahrgenommen wird. Tipp: In der letzten Benachrichtigung darauf hinweisen, dass der Warenkorb bald verfallen wird, was zum Handeln auffordert. Unbedingt den gespeicherten Warenkorb verwenden und nicht einfach auf die Startseite linken.

Mit Partner verbinden

Aber was, wenn der Besucher – und das ist vermutlich die Mehrheit – sich noch nicht registriert hat? Sind die Besucher für immer verloren? Nein, es gibt immer noch gute Chancen, den Besucher zu seinem Glück zu zwingen. Durch übergreifende Partnernetzwerke, Affiliate-Systeme und Keyword-Advertising kann man den Besucher auch zu einem späteren Zeitpunkt – oft sogar über mehrere Wochen – „verfolgen“. Dies geht in aller Regel über Cookies oder IP-Adressen. So können bei Suchmaschinen, News-Anbietern und diversen anderen Seiten nun genau passende Text-, Bild- und Videoanzeigen platziert werden. Diese Werbemöglichkeit können fast uneingeschränkt ausgebaut und optimiert werden. So sollte man sich merken, wo der ursprüngliche Abbruch des Kaufprozesses – z.B. bei der Auswahl der Lieferart – stattgefunden hat oder welche Artikel im Warenkorb waren. Mit diesen Informationen schaltet man nun für genau den Besucher passende Werbeanzeigen mit Gratislieferung oder mit verlockenden Angeboten zu den präferierten Produkten. Dabei holt man wieder den gespeicherten Warenkorb, zeigt die richtigen Produkte auf der Startseite und benutzt das Empfehlungsmarketing zum Erfolg.

Und nicht vergessen in allen Links und Anzeigen die speziellen Kampagnen Tags benutzen, um die wiederkehrenden Kunden exakt über Google Analytics auswerten zu können.

Ich finde dieses Marketingpotenzial einfach gewaltig. Und Du? Hast Du auch schon Erfahrungen dazu gemacht? Man muss doch die 90% der Besucher zu ihrem (Kauf-)Glück zwingen! 

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Jan 12

Google plus Your WorldGoogle hat mit dem Roll-Out des neuen Suchalgorithmus “Search plus Your World” begonnen, welcher verspricht, dass meine Suchresultate noch mehr auf meine Person zugeschnitten sind. Dies aufgrund meiner Informationen, welche ich bei Google+ eingegeben habe. Auf der einen Seite ist dies eine super Möglichkeit, G+ einen Boost zu verpassen, andererseits stellt sich die Frage nach der Relevanz der Ergebnisse. Ein zweischneidiges Schwert.

Auch ich selbst bin mir noch nicht sicher, was ich von der neuen Entwicklung bei Google halten soll, denn ausprobieren konnte ich sie in der Schweiz bisher noch nicht. Allerdings habe ich eine Vorschau gesehen. Über den Suchergebnissen werden neu “personal results” angezeigt, welche über meinen Freundeskreis und die Informationen in meinem G+ Profil ermittelt werden. Dadurch finde ich schneller, was Google denkt dass ich suchen könnte…

Gleichzeitig erhöht Google die Sicherstellung der Privatsphäre, indem die Übertragung der Suchbegriffe, sowie der Transfer mit der SSL-Technologie verschlüsselt werden (https). Trotzdem werden alle meine Suchbegriffe mit meinem Konto bei Google gespeichert und sind später abrufbar, ausser ich schalte diese Funktion explizit aus.

Google denkt also mit. Dies jedoch auf Kosten der Relevanz. Für den User ist neu relevant, was in seinem Kreis passiert, statt das, was allgemein in der Welt geschieht. Da höre ich bereits die vielen “Social Bubble”-Theoristen aufschreien und von einer Isolation und Wissenskluft predigen. Jedoch ist es nicht auch im wirklichen Leben so, dass mein Informationsfluss von meiner Umgebung bestimmt wird?

Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie sich das Angebot entwickeln wird. Gerade Anbieter wie Facebook können bei einem solchen Service nicht mithalten, was G+ vielleicht endlich den Boost verleiht, welchen es dringend gebrauchen könnte.

Wie stehst du zu personalisierten Suchergebnissen basierend auf G+? Hast du Bedenken? Welchen Nutzen und welche Gefahren birgt die Personalisierung deiner Meinung nach mit sich?

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Dez 14

Rechtzeitig zu Weihnachten soll das Galaxy Nexus im schweizer Detailhandel erhältlich sein. Das Vorzeige-Handy, das Google mit Samsung entwickelt hat, ist ist nicht nur wegen Android 4 unter Anhängern ein begehrtes Objekt. Auch vom technologischen Aspekt her ein vielversprechendes mobile Device.

Herausragendstes Merkmal ist sicherlich das 4.65 Zoll grosse AMOLED-Display, welches mit einer Auflösung von 720×1280 Bildpunkten aufwartet. Im Vergleich dazu wird beim neuen iPhone5 auf ein Display von “nur” 4 Zoll spekuliert. Bestätigt ist dies bisher noch nicht. Das Design ist Geschmackssache eines jeden Einzelnen, die technischen Details lassen auf ein solides und für Webanwendungen schnelles Natel schliessen. Eventuell hat das Auswirkungen auf das Online-Verhalten der Natel-Nutzer. Besonders hervorzuheben ist auch die Ausstattung mit NFC (Near Field Communication) was eine Voraussetzung für das Bezahlen per Handy ist.
Auch die Anzahl der Downloads aus dem Android-Shop machen einem deutlich, dass Google seinem Wettbewerber Apple hart auf den Fersen ist. Dienste wie Google Music (bisher nur in USA verfügbar) bestärken dies. Eines ist mir persönlich jetzt schon klar: Apple muss sich warm anziehen und vielleicht sollte die Lancierungs-Strategie neuer Modelle überdacht werden, da das Weihnachtsgeschäft ein wichtiger Bestandteil des Umsatzes ist. Apples Absatzzahlen wiederlegen meine These allerdings regelmässig.
Dennoch wundere ich mich darüber, dass Apple’s iPhone5 so viel später auf den Markt kommt als das Produkt vom Erzfeind Samsung. Hat man hier schon Boden verloren?
Betrachten wir hierzu noch die Tatsache, dass das Galaxy Nexus über ein bisher unüblich grosses Display verfügt, kann man sich leicht folgende Frage stellen: Werden Handys die neuen Tablets? Mit einer Display-Grösse von nahezu 5 Zoll ist der Schritt zum 7 Zoll Tablet nicht mehr weit. Da liegt die Vermutung doch nur allzu nahe, dass Tablets vielleicht heute schon ausgedient haben. Die Tendenz ist auf jeden Fall zu erkennen.

Was meint ihr dazu? Haben Tablets etwa schon ausgedient bevor sie sich richtig etablieren können? Ich bin gespannt auf eure Meinungen.

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Dez 01

Letzte Woche habe ich über die Angriffe auf die Marken Continental, Adidas und co. berichtet, und mich mit deren Krisenmanagement befasst. Was zurzeit jedoch viel mehr als nur einen “Shitstorm” auslöst in den USA ist der SOPA, der Stop Online Piracy Act (H.R. 3261), welcher dem US Amerikanischen Staat das Recht gibt, Urheberrechtsverletzungen zu ahnden. 

Dass Urheberrechtsverletzungen im Internet schon lange ein Problem darstellen, welches rechtlich nur schwer gelöst werden kann, wissen wir nun doch schon seit einigen Jahren. Viel wurde darüber geschrieben und philosophiert über internationale Rechtslegungen und Regelungen, welche die Grauzone auflösen würden. Nun hat die USA gehandelt und den SOPA veröffentlicht, welcher Urheberrechtsverletzungen ab sofort strafbar machen soll – in jedem Fall.

Nicht nur Justin Bieber müsste sich demnach fürchten, denn er wurde mit Cover-Songs bekannt, was ihm angeblich bis zu 5 Jahre Haft einbringen könnte. Viele Anbieter wie Google und Facebook fürchten den “Untergang des Internets” und die volle Zensur durch den Staat, wie wir sie bereits von China und co. kennen. Und so ganz falsch liegen sie damit nicht.

Mashable veröffentlichte dazu letzte Woche eine Grafik, welche aufzeigt, was durch das Gesetz theoretisch eintreffen könnte, darunter die Überwachung und Zensur von Social Network Seiten und die Blockierung von Seiten, welche kontroverse Information verbreiten, wie zum Beispiel aus China oder Syrien.

Das Web kocht daher seit Tagen, es wurden zahlreiche Webseiten aufgesetzt die gegen den Vorschlag  protestieren und zum “Aufstand” aufrufen, denn das Gesetz könnte jederzeit in Kraft treten, sobald es von der Regierung abgesegnet wird.

Offen bleibt wie viel an der Sache künstliche Panik ist, welche wir aus den USA nur zu gut kennen, und wie viel wirklich auf ein Zensur-ähnliches Verhalten der Regierung herauslaufen würde.

SOPA – Pros und Cons – wie stehst du zu den Entwicklungen in den USA? Bist du für oder gegen eine solche Regelung? Was müsste passieren, um Piraterie im Internet in den Griff zu bekommen? Sollte deiner Meinung nach Piraterie überhaupt eingeschränkt werden?  

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Nov 30

Man braucht eine Information. Klar, schnell auf Google suchen. Hier bekommt man ja in den meisten Fällen die relevanteste Antwort auf seine Frage. Nur selten hält man sich vor Augen, was eigentlich dazu führt, dass einem Google die meist perfekte Antwort liefert.

Es ist ein wenig wie beim Auto. Man will sich reinsetzen und es soll einem von A nach B bringen. Die Technik muss und soll nicht gross interessieren. Dennoch finde ich es spannend, wenigstens ansatzweise zu wissen, wie etwas funktioniert und wie sich das entwickelt hat.

Zwei interessante Videos, die ich zum Thema Google Search gefunden habe , möchte ich euch nicht vorenthalten.

Im ersten wird erklärt, was Google laufend unternimmt, um die Qualität ihrer Suchergebnisse zu verbessern. Das Video veranschaulicht ziemlich gut den Aufwand, den Google betreibt, um die Suchqualität zu steigern.

Spannend finde ich auch nachfolgende Grafik (grössere Version bei Klick auf Bild), die aufzeigt, wann welche Dienste in die Google Suche integriert wurden. Wer sich weiter darin vertiefen will, dem sei „The Evolution of Search“ empfohlen.

Google Search Geschichte

Wie haltet ihr das so? Ist euch wichtig, was unter der Haube oder hinter der Kulisse abläuft? Wie immer bin ich gespannt auf eure Feedbacks.

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Nov 25

Vor einer Woche schrieb ich den ersten Artikel über den Google Analytics Multi-Channel-Trichter und habe dabei erklärt, weshalb das Zusammenspiel mehrerer Massnahmen entscheidend für den Erfolg ist.

Nun kommen die Torschützen und Assistgeber zum Zuge und so gibt es in Google Analytics eine Art Scorerliste, also die Liste in der die besten Torschützen und Assistgeber aufgeführt werden. In Google Analytics werden diese im Bericht Vorbereitete Conversions ehrenvoll ausgewiesen.

Vorbereitete Conversions

Das ist aber noch nicht alles, es ist sogar möglich zu analysieren wie viele Spielzüge - zwei oder mehr Besuche auf der Website – nötig waren, bis der Erfolg eintrifft.

Im Eishockey wird in Linien, Reihen oder Blöcken gespielt, das bedeutet, dass Stürmer und Verteidiger möglichst immer mit den gleichen Partnern spielen. Im Online-Marketing macht es durchaus auch Sinn, wenn man verschiedene erfolgreiche Werbevarianten zusammen in Aktion setzt. Um die beste Linie zu finden, gibt es in Google Analytics den Bericht Top-Conversion-Pfade. Er zeigt wunderbar, wie das Zusammenspiel am effektivsten und erfolgreichsten ist.

Zeitintervall

Im Spiel muss man immer mal einen Spieler austauschen, weil er seine Leistungsgrenze überschritten hat oder vielleicht auch einfach zu uneffektiv ist. In Google Analytics kann man mit den beiden Berichten Zeitintervall und Pfadlänge herausfinden, ob eine Interaktion einfach nicht mehr erfolgreich ist, weil es zu lange dauert bis der Erfolg da ist oder ob einfach sonst erfolglos auf eine Werbung geklickt wird.

Pfadlänge

Fazit:
Ich finde die neuen Möglichkeiten richtig cool und nicht nur, weil ich mich für Sport interessiere. Ich bekomme mit dem Multi-Channel-Trichter endlich gute Conversion-Auswertungen und kann diese auch schön und übersichtlich darstellen lassen.

Hier noch zwei Videos zum Thema. Anschaulich präsentiert und richtig verständlich ;-)
Multi-Channel Funnels in Google Analytics
Walkthrough of Multi-Channel Funnels in Google Analytics

Welche Erfahrungen hast Du mit dem neuen Report gemacht? Hast Du Deine Kampagnen entsprechend optimiert? Ich freue mich auf Deinen Kommentar! 

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Nov 18

Es gibt Sportarten, da zählt der Assist fast soviel wie der eigentliche Treffer.  So ist im Basketball und im Eishockey ein Assist ein wichtiger statistischer Wert für die Beurteilung von Spielern und dessen Mannschaftsdienlichkeit.

Auch im Online-Business ist das Zusammenspiel mehrerer Massnahmen entscheidend für den Erfolg. Nur wurde dieses Zusammenwirken bisher kaum statistisch ausgewertet. Bis im letzten Sommer war das weitverbreitete  Analyse-Tool Google Analytics nicht einmal in der Lage, einen entsprechenden Bericht zu generieren. Bis jetzt wurde die Conversion nur anhand des letzten Cookies (last Cookie wins) berechnet, also nur die letzte Quelle war massgebend, wie gut oder wie schlecht eine Conversion war.

Diese Berechnung ist aber nicht ganz praxisgerecht und beinhaltet Ungenauigkeiten und Nachteile, da ein Besucher in aller Regel nicht bei seinem ersten Besuch das Ziel – zum Beispiel eine Bestellung – generiert, sondern meistens einige Anläufe über womöglich verschiedene Quellen benötigt.

Nun aber gibt es in Google Analytics den Multi-Channel-Trichter. Es ist nun also möglich zu sehen, wie ein Erfolg bezüglich der Effektivität zu Stande kommt.

Multi-Channel-Conversion-Visualisierung

Nehmen wir ein Beispiel aus der Praxis zu Hilfe:
Ein User kommt  beim ersten Besuch über eine AdWords-Werbung in einen Online-Shop und schaut sich ein wenig um, kauft aber noch nichts. Der zweite Besuch erfolgt dann über einen Banner und der dritte Besuch über die klassische Google Suche. Nun beim dritten Besuch kauft der Kunde ein und erstellt so eine Conversion. Bisher stellte sich nun die Frage, wem gehört die Conversion? Der AdWords-Werbung, dem Banner oder der Google Suche? Im bisherigen Tracking bekam die Google Suche die Lorbeeren und die beiden anderen „Mitspieler“ gingen leer aus. Neu bekommen sie einen Assist gutgeschrieben und dürfen auch Stolz auf ihren Beitrag sein. Zumindest werden sie im Spielbericht – der Multi-Channel-Conversion-Visualisierung – hervorgehoben.

Im zweiten Teil zeige ich Euch, warum es in Google Analytics eine Scorerliste gibt und warum Eishockey ein gutes Vorbild für Online Marketing sein kann.

Wie findest Du den neuen Report? Ist es endlich das, was Du schon lange analysieren wolltest? Bist Du daran, Deine Kampagnen entsprechend zu optimieren? Ich freue mich auf Deinen Kommentar!

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Nov 17

Breaking Dawn Movie Poster“Breaking Dawn”, der vierte Teil der bei Teenagern angebeteten Twilight-Saga feiert zurzeit rund um den Globus Premiere. Wie wir es in letzter Zeit jedoch schon oft beobachten konnten, haben sich auch hier Hacker den Hype zu Nutze gemacht und massenweise Malware verbreitet – dieses Mal sogar äusserst erfolgreich.

Am Dienstag war es sogar als Trendig Topic auf Twitter zu lesen: “Malicious Hackers Target Twilight Fans”. Anscheinend wurde die meist sehr junge Fancommunity über falsche Suchresultate auf Viren- und Keylog-versuechte Websites gelenkt, meist über die Suchbegriffe “Robert and Kristin kissing”.

Bezüglich der SEO-Thematik ist dieses Phänomen äusserst spannend. Obwohl Google den Algorithmus ständig anpasst, wie bereits gestern gesehen, wird auf Aktualität vermehrt grossen Wert gelegt, was für Malware-Agents Tür und Tor öffnet. Wie auch bei Gaddafi’s Tod gesehen, sind Breaking News und Trending Topics dafür äusserst interessant.

Gleichzeitig erlebte Facebook diese Woche einen harten Spam-Angriff mit Gewalt- und Pornogrphie-Bildern, welche plötzlich im Newsfeed erschienen. Bisher ist noch nicht bekannt, wie genau sich der Virus verbreitet, gehen jedoch davon aus, dass eventuell Anonymous dahinter stehen könnte, welche vor kurzem den Sturz des Netzwerks am 5. November angekündigt hatten.

Am 24. Oktober schlägt Breaking Dawn dann auch in der Schweiz auf. Wie Norton bereits vorwarnt werden bis dahin weitere gross angelegte Spam und Scam Attacken erwartet, vor allem auch über Facebook. Also Vorsicht beim Anklicken von Trending Topics!

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Nov 07

Im letzten Beitrag sind wir auf das Berufsbild des Social Media-Managers eingegangen. Innerhalb der zunehmend komplexer und vielschichtiger werdenden Welt des Online-Marketings entstanden weitere Berufsbilder, unter anderem der SEO-Spezialist oder Spezialist für Suchmaschinen-Optimierung.

Berufsbild SEO-Spezialist

Berufsbild SEO-Spezialist

Man kann die Statistiken konsultieren oder Mutmassungen anstellen wie viele Websites heute noch nicht wirklich suchmaschinentauglich sind. Sogar in konservativ geführten Marketingabteilungen hat sich mittlerweile das Bewusstsein etabliert, dass Suchmaschinenmarketing (SEM) ein zentrales Element im Online-Marketing darstellt. Die eigene Website muss nicht nur Usability- und Design-Aspekten genügen, sondern auch den Anforderungen der Search Enginges, hierzulade heisst das vor allem Google. Da bei der Entwicklung von Websites in vielen Fällen zwar vielschichtiges Know-How einfliesst, aber oftmals das Wissen über Funktionsweise und Merkmale der Suchmaschinen fehlt, nimmt die Zahl an Aufträgen für die Optimierung von Web-Auftritten laufend zu. Viele Firmen, Organisationen und Agenturen beschäftigen mittlerweile eine beachtliche Anzahl an Suchmaschinen-Spezialisten. In vielen Fällen beinhaltet diese Aufgabe vor allem die Suchmaschinen-Werbung (SEA, AdWords). Die ständige Weiterentwicklung bei Google, Bing, Yahoo fordert aber immer mehr Know-How, zum Beispiel hat der Rollout des Farmer- resp. Panda-updates von Google etliche Websiten-Betreiber vor Probleme gestellt, dabei aber glücklicherweise auch Trickser wie Content-Farms oder Scryper Sites. Gefordert sind hier nicht nur ein gewisses Mass an technischem Wissen (u.a. auch HTML und CSS-Kenntnisse), sondern immer mehr auch eine geschickte Hand bei der Kommunikation und idealerweise auch Webpublishing-Erfahrung. (Content is King!) Und da eine Website nie fertig optimiert ist, da permanent äussere Einflüsse auf die Performance einwirken, ist der geübte Umgang mit den Analyse-Tools (z.B. Google-Analytics) ein must. Die abwechslungsreiche Tätigkeit eines Suchmaschinen-Experten wird dabei nicht selten unterschätzt und inskünftig sicherlich noch mehr Bedeutung erhalten. Nicht zuletzt auch deshalb weil immer mehr klar wird dass die Wirkung von qualitativ guten Suchmaschinen-Treffern weitaus höher ist bei weniger Kosten als z.B. der Einsatz von Display-Kampagnen mit Skyscrapern, Bannern etc., auch wenn auch man diese beiden Marketing-Disziplinen nicht direkt miteinander vergleichen sollte. (Push vs. Pull)

Das Leid des SEO-Experten!

Das Leid des SEO-Experten!

Welches sind aus eurer Sicht die wichtigsten Anforderungsmerkmale an einen kompetenten Suchmaschinen-Spezialisten? Beschafft ihr euch das Know-How diesbezüglich extern oder sind in eurer Organisation eigene SEO-Experten am Werk?

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