Feb 08

Suchmaschinen-Marketing, welches sich in die Kernbereiche Suchmaschinen-Optimierung (SEO – Search Engine Optimization) und Suchmaschinen-Werbung (SEA – Search Engine Advertising) unterteilen lässt, wird nach wie vor immer wieder bei Entscheidungsträgern hinterfragt. Eigentlich erstaunlich, gemessen am Kosten/Nutzenverhältnis. In diesem Beitrag legen wir den Fokus auf die Suchmaschinen-Optimierung. 

Suchmaschinen-Optimierung (SEO): so werden Sie gefunden!

Suchmaschinen-Optimierung (SEO): so werden Sie gefunden!

Ein nicht unwesentlicher Anteil der Entscheidungsträger innerhalb von Unternehmen und Marketingabteilungen ist nach wie vor etwas zurückhaltend mit dem Mitteleinsatz für für die Suchmaschinen-Optimierung. In diesem Blog wurde in der Vergangenheit immer wieder auf das Warum (reason why) und das Wie (Knowhow & How To) bei der Suchmaschinen-Optimierung eingegangen. In der Folge als Reminder einige der wichtigsten Gründe, warum die Suchmaschinen-Optimierung eine wichtige Rolle innerhalb des (Online-)Marketing-Mix spielt. Diese Auflistung könnte dabei noch weiter ergänzt werden, in den kommenden Wochen werden wir auf einige Punkte im Detail und vertieft eingehen bezüglich der wirkungsvollen Umsetzung.

1. Awareness & Bekanntheitsgrad: Kunden, Partner und Konsumenten suchen die Produktinformationen heute mehrheitlich im Internet, dabei spielen Suchmaschinen, allen voran Google, eine entscheidende Rolle. Entsprechend kann eine Website noch so gut aussehen: wenn man diese über die Suchmaschinen nicht auffindbar macht ist das vergleichbar mit einem schönem Prospekt welcher im eigenen Keller verstaubt.

2. Geringer Streuverlust: Mit einer soliden Optimierung kann sichergestellt werden, dass vor allem jene angesprochen werden, welche auch nach den entsprechenden Inhalten suchen. Das heisst der Streuverlust ist hier massiv geringer als z.B. bei einem sehr teuren Massenversand, bei welchem der Grossteil der Empfänger nicht angesprochen wird.

3. Cross-Media: Wer eine Kampagne auffährt sollte sicherstellen, dass die Inhalte der Website nicht nur auffindbar sind, sondern auch zur jeweiligen Kampagne passen. Nach wie vor werden potentielle Kunden z.B. mittels flankierenden Massnahmen (Radio, Plakat, Inserat etc.) angesprochen und suchen später Informationen dazu im Internet auf der Basis der Kampagnenbotschaften. Wenig erfolgreich ist dabei die die Angabe von Website oder Landingpage innerhalb der Werbe-Formate, der User kann sich das auf Grund der Reizüberflutung kaum merken und sucht eher mit Stichworten/Keywords später via Suchmaschine.

4. Konkurrenzvorteil: Speziell in Verdrängungsmärkten, bei welchen der Wettbewerb der verschiedenen Anbieter gross ist, ist der Vorteil resp. Vorsprung gegenüber dem Mitbewerber eminent wichtig. Neben einer soliden On-Page-Optimierung kann dabei vor allem dank dem zielgerichteten Einsatz von Off-Page-Massnahmen gegenüber der Konkurrenz ein Vorsprung erarbeitet werden.

5. Qualität & Controlling: Solide Suchmaschinen-Optimierung stellt vor allem auch sicher, dass Aufbau und Inhalt einer Website auf die jeweiligen Anspruchsgruppierungen und deren Ansprüche und Informationsverhalten zugeschnitten sind. Dabei sind viele der Erhebungs-Tools, z.B. Google Analytics, kostenlos und generieren keine Einstandskosten, nur die Ressourcen (Knowhow, Personal, Zeit) müssen hier eingeplant werden. Damit kann sichergestellt werden, dass der shift von der Absenderorientierung zur empfängergerechten Kommunikation sichergestellt ist.

Welchen Stellenwert geniesst die Suchmaschinen-Optimierung bei euch?

 

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Jan 27

Customer Journey – zu Deutsch „die Reise des Kunden“ – gilt als einer der Trends für das laufende Jahr. Im Online-Bereich ist damit der Weg des Kunden von der ersten „Begegnung“ mit dem Online-Anbieter bis zur Conversion – also dem Kauf oder der Kontaktaufnahme – gemeint.

Beispiel eines Customer Journey

Die Analyse der Kundenreise – auch 360° oder Kunden- und Kaufprozess-Analyse genannt – erfolgt mittels spezieller Tools. Google Analytics ist eines davon. Ich habe bereits im November in meinem zweiteiligen Blog-Post über Multi-Channel-Trichter die Möglichkeiten aufgezeigt, wie man das Zusammenspiel mehrerer Werbemassnahmen für eine Erhöhung der Conversion nutzen kann.

In solchen Analysen dreht sich vieles um die Berührungspunkte, auch „Touchpoints“ genannt, die der Kunde durchläuft. Die Online-Bewertung u.a. über Suchmaschinen, Google AdWords, Social Media oder Mobile-Apps kann man effizient – auch technisch betrachtet – realisieren.

Anspruchsvoller wird es, wenn man auch Offline-Berührungspunkte auswerten will. Inserate in Print-Medien, Plakate, TV, Kino oder Ladenlokale und Ausstellungen sind deutlich komplexer in der ganzheitlichen Beurteilung der Customer Journey. Aber zum Glück für die Marketingfachleute findet immer mehr eine Verschmelzung von Online und Offline statt. Fernsehen wird immer häufiger an Online-Geräten geschaut, QR-Codes helfen in Inseraten oder auf Produkten und Bilderkennungssoftware liefert auch nützliche Daten zurück. Durch gezielte Aktionen in Ladenlokalen oder Ausstellungen, verrät der Kunde seine E-Mail-Adresse oder Telefonnummer und schon ist wieder ein Touchpoint vorhanden, der analysiert und ausgewertet werden kann.

Letztendlich kann damit der Werbeeinsatz optimiert und die Effizienz der Conversion beurteilt werden. Damit wird die Customer Journey ein nützliches Instrument für die Marketinganalyse.

Wohin geht die Zukunft?

Oft enden beim Kauf oder bei der Kontaktaufnahme die Analysen und Auswertungen. Meiner Meinung nach ist die Reise des Kunden hier aber nicht zu Ende. Auch der ganze Kundenservice danach, die Sendungsverfolgung (Track & Trace der Post), Retouren, Reparaturen oder Garantiefälle sind meiner Meinung nach genau so wichtige Berührungspunkte. Mit diesen Erkenntnissen lässt sich die Customer Journey auch mit quantitativen, qualitativen und subjektiven Erkenntnissen ergänzen. Diese übergreifende Analyse kann als Customer Journey Map visualisiert werden. Wird es im richtigen Umfang genutzt, sind Unternehmen in der Lage das eigene Portfolio an die Bedürfnisse des Kunden anzupassen und die Kundenzufriedenheit damit zu steigern.

Es gibt eine Vielzahl von Geschäftsprozessen – nicht nur im E-Commerce – die so ausgewertet werden können. Auch bei E-Procurement, E-Government oder E-Learning (die Liste ist natürlich nicht abschliessend) ist Customer Journey wichtig.

Analysierst Du die Customer Journey? Welche Erfahrungen hast Du damit gemacht? Verwendest Du Google Analytics oder ein anderes Tool?

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Jan 17

Gerade kürzlich hatte ich an der HWZ in einem CAS zum Thema Social Media unterrichtet und stellte fest, dass Statistikinformationen immer noch ungern geshared werden. Woher kommt das? Warum kann man nicht publik machen, wie viele Besucher am Tag auf der Site landen? Und ich spreche hier nicht von Umsätzen sondern einfachen Besucherzahlen und Themen die ziehen.

Wie auch immer, ich habe versucht das Jahr 2011 auf unserem Blog in einem Video zusammenzufassen, nur das Geheimste aus der Statistik, natürlich.

Wie hat euer 2011 statistisch ausgeschaut?

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Jan 13

In Analyse-Tools, wie beispielsweise Google Analytics, Webtrends oder etracker wird durch umfangreiche Reports und Trackingvarianten die Conversion aufgezeigt und optimiert. Das ist sinnvoll und wichtig und sollte auch möglichst exakt durchgeführt werden.

Man darf aber dabei nicht vergessen, was mit all den Besuchern passiert, die das gewünschte Ziel – zum Beispiel ein Kaufabschluss – nicht tätigen. Da liegt ein enormes Verbesserungspotenzial, denn oft sind das mehr als 90% aller Besucher. Nur mit weiteren Optimierungen, verbesserter Benutzerfreundlichkeit und noch besserem Nutzererlebnis alleine kann man die Conversion nicht endlos steigern. Modernes Internetmarketing hilft einem, die verpasste Verkaufschance doch noch zu nützen.

E-Mail-Benachrichtigung

Hat der Besucher sich schon registriert, also seine E-Mail-Adresse angegeben, sollte man dies nützen. Es ist wichtig, dass man den Besucher anregt, den Kaufvorgang doch noch zu beenden. Dies muss schnell geschehen, denn über 50% aller erfolgreichen Warenkorb-Rückgewinne finden innerhalb der ersten paar Stunden statt. Falls nicht, sollte man später nochmals darauf hinweisen, denn weitere 10% werden innerhalb der nächsten 48 Stunden verzeichnet. Dabei sollte man es aber belassen, nicht dass das E-Mails als Belästigung – oder sogar als Spam – wahrgenommen wird. Tipp: In der letzten Benachrichtigung darauf hinweisen, dass der Warenkorb bald verfallen wird, was zum Handeln auffordert. Unbedingt den gespeicherten Warenkorb verwenden und nicht einfach auf die Startseite linken.

Mit Partner verbinden

Aber was, wenn der Besucher – und das ist vermutlich die Mehrheit – sich noch nicht registriert hat? Sind die Besucher für immer verloren? Nein, es gibt immer noch gute Chancen, den Besucher zu seinem Glück zu zwingen. Durch übergreifende Partnernetzwerke, Affiliate-Systeme und Keyword-Advertising kann man den Besucher auch zu einem späteren Zeitpunkt – oft sogar über mehrere Wochen – „verfolgen“. Dies geht in aller Regel über Cookies oder IP-Adressen. So können bei Suchmaschinen, News-Anbietern und diversen anderen Seiten nun genau passende Text-, Bild- und Videoanzeigen platziert werden. Diese Werbemöglichkeit können fast uneingeschränkt ausgebaut und optimiert werden. So sollte man sich merken, wo der ursprüngliche Abbruch des Kaufprozesses – z.B. bei der Auswahl der Lieferart – stattgefunden hat oder welche Artikel im Warenkorb waren. Mit diesen Informationen schaltet man nun für genau den Besucher passende Werbeanzeigen mit Gratislieferung oder mit verlockenden Angeboten zu den präferierten Produkten. Dabei holt man wieder den gespeicherten Warenkorb, zeigt die richtigen Produkte auf der Startseite und benutzt das Empfehlungsmarketing zum Erfolg.

Und nicht vergessen in allen Links und Anzeigen die speziellen Kampagnen Tags benutzen, um die wiederkehrenden Kunden exakt über Google Analytics auswerten zu können.

Ich finde dieses Marketingpotenzial einfach gewaltig. Und Du? Hast Du auch schon Erfahrungen dazu gemacht? Man muss doch die 90% der Besucher zu ihrem (Kauf-)Glück zwingen! 

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Nov 25

Vor einer Woche schrieb ich den ersten Artikel über den Google Analytics Multi-Channel-Trichter und habe dabei erklärt, weshalb das Zusammenspiel mehrerer Massnahmen entscheidend für den Erfolg ist.

Nun kommen die Torschützen und Assistgeber zum Zuge und so gibt es in Google Analytics eine Art Scorerliste, also die Liste in der die besten Torschützen und Assistgeber aufgeführt werden. In Google Analytics werden diese im Bericht Vorbereitete Conversions ehrenvoll ausgewiesen.

Vorbereitete Conversions

Das ist aber noch nicht alles, es ist sogar möglich zu analysieren wie viele Spielzüge - zwei oder mehr Besuche auf der Website – nötig waren, bis der Erfolg eintrifft.

Im Eishockey wird in Linien, Reihen oder Blöcken gespielt, das bedeutet, dass Stürmer und Verteidiger möglichst immer mit den gleichen Partnern spielen. Im Online-Marketing macht es durchaus auch Sinn, wenn man verschiedene erfolgreiche Werbevarianten zusammen in Aktion setzt. Um die beste Linie zu finden, gibt es in Google Analytics den Bericht Top-Conversion-Pfade. Er zeigt wunderbar, wie das Zusammenspiel am effektivsten und erfolgreichsten ist.

Zeitintervall

Im Spiel muss man immer mal einen Spieler austauschen, weil er seine Leistungsgrenze überschritten hat oder vielleicht auch einfach zu uneffektiv ist. In Google Analytics kann man mit den beiden Berichten Zeitintervall und Pfadlänge herausfinden, ob eine Interaktion einfach nicht mehr erfolgreich ist, weil es zu lange dauert bis der Erfolg da ist oder ob einfach sonst erfolglos auf eine Werbung geklickt wird.

Pfadlänge

Fazit:
Ich finde die neuen Möglichkeiten richtig cool und nicht nur, weil ich mich für Sport interessiere. Ich bekomme mit dem Multi-Channel-Trichter endlich gute Conversion-Auswertungen und kann diese auch schön und übersichtlich darstellen lassen.

Hier noch zwei Videos zum Thema. Anschaulich präsentiert und richtig verständlich ;-)
Multi-Channel Funnels in Google Analytics
Walkthrough of Multi-Channel Funnels in Google Analytics

Welche Erfahrungen hast Du mit dem neuen Report gemacht? Hast Du Deine Kampagnen entsprechend optimiert? Ich freue mich auf Deinen Kommentar! 

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Nov 23

Schon seit April ist es möglich, das Analytics in die neue Betaversion umzuschalten. Allerdings war die neue Oberfläche einem steten Wandel unterworfen. Jetzt scheint es so, dass Google aus der Beta Phase rauskommt. In den nächsten Tagen soll die neue Version aufgeschaltet werden und Anfang 2012 wird man nicht mehr mit der alten Version arbeiten können. Schauen wir uns heute mal an, was die neue Version bringen wird.

Wer sich schon mit der Beta Version beschäftigt hat, kennt einen Teil der Neuerungen schon. Die neue Version kommt um einiges aufgeräumter und übersichtlicher daher. Natürlich bringt sie einiges an neuen Features mit. Schon in der Betaversion hat man gegenüber der alten Version zahlreiche Vorteile.

  • In den Standardberichten ist die ganze Menüführung übersichtlicher und logischer aufgebaut. Wie vorher sind die Berichte in Untergruppen angeordnet, allerdings wurden diese sinnvoller benannt und angeordnet. Anfangs benötigt dies eine gewisse Eingewöhnung, was allerdings nicht lange dauert. Ärgern wird dies die Autoren der Fachbücher zu diesem Thema. Da wird wohl so manches Buch neu geschrieben werden müssen. ;-)
  • Die Grafiken zu den Berichten sind optisch schöner und vor allem auch für Laien leichter interpretierbar.
  • Themen, die eigentlich schon länger wichtig sind, wurden neu dazugefügt. So z. B. die Punkte Soziale Netzwerke, Mobil und Besucherfluss. Gerade der Besucherfluss finde ich eine ganz geniale Ansicht. Auf einen Blick ist zu sehen, welche Besucher (Kriterien wählbar) auf welche Startseite kommen und wie sie sich auf der Site bewegen.
  • Bei den Besucherquellen findet sich noch der Punkt Suchmaschinenoptimierung. Für diejenigen die sich damit befassen auch sehr interessant.
  • Die Statistiken für das E-Commerce wurden auch sehr stark erweitert.

Zusätzlich wird in der definitiven Version, die in den nächsten Tagen kommen sollte, auch das langerwartete Echtzeit-Tracking integriert sein. Mit Echtzeit-Berichten kann verfolgt werden, was in diesem Moment auf der eigenen Site geschieht.

Was haltet ihr von den neuesten Änderungen aus dem Hause Google? Nützlich oder Schnickschnack? Habt ihr das schon in der Beta Phase angeschaut? Bin gespannt auf euer Feedback. Falls ihr nichts weiter zu sagen habt, könnt ihr natürlich den Artikel auch gerne sharen oder mit „gefällt mir“ oder +1 bewerten.

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Nov 18

Es gibt Sportarten, da zählt der Assist fast soviel wie der eigentliche Treffer.  So ist im Basketball und im Eishockey ein Assist ein wichtiger statistischer Wert für die Beurteilung von Spielern und dessen Mannschaftsdienlichkeit.

Auch im Online-Business ist das Zusammenspiel mehrerer Massnahmen entscheidend für den Erfolg. Nur wurde dieses Zusammenwirken bisher kaum statistisch ausgewertet. Bis im letzten Sommer war das weitverbreitete  Analyse-Tool Google Analytics nicht einmal in der Lage, einen entsprechenden Bericht zu generieren. Bis jetzt wurde die Conversion nur anhand des letzten Cookies (last Cookie wins) berechnet, also nur die letzte Quelle war massgebend, wie gut oder wie schlecht eine Conversion war.

Diese Berechnung ist aber nicht ganz praxisgerecht und beinhaltet Ungenauigkeiten und Nachteile, da ein Besucher in aller Regel nicht bei seinem ersten Besuch das Ziel – zum Beispiel eine Bestellung – generiert, sondern meistens einige Anläufe über womöglich verschiedene Quellen benötigt.

Nun aber gibt es in Google Analytics den Multi-Channel-Trichter. Es ist nun also möglich zu sehen, wie ein Erfolg bezüglich der Effektivität zu Stande kommt.

Multi-Channel-Conversion-Visualisierung

Nehmen wir ein Beispiel aus der Praxis zu Hilfe:
Ein User kommt  beim ersten Besuch über eine AdWords-Werbung in einen Online-Shop und schaut sich ein wenig um, kauft aber noch nichts. Der zweite Besuch erfolgt dann über einen Banner und der dritte Besuch über die klassische Google Suche. Nun beim dritten Besuch kauft der Kunde ein und erstellt so eine Conversion. Bisher stellte sich nun die Frage, wem gehört die Conversion? Der AdWords-Werbung, dem Banner oder der Google Suche? Im bisherigen Tracking bekam die Google Suche die Lorbeeren und die beiden anderen „Mitspieler“ gingen leer aus. Neu bekommen sie einen Assist gutgeschrieben und dürfen auch Stolz auf ihren Beitrag sein. Zumindest werden sie im Spielbericht – der Multi-Channel-Conversion-Visualisierung – hervorgehoben.

Im zweiten Teil zeige ich Euch, warum es in Google Analytics eine Scorerliste gibt und warum Eishockey ein gutes Vorbild für Online Marketing sein kann.

Wie findest Du den neuen Report? Ist es endlich das, was Du schon lange analysieren wolltest? Bist Du daran, Deine Kampagnen entsprechend zu optimieren? Ich freue mich auf Deinen Kommentar!

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Okt 07

Hast Du Dich nicht auch schon immer gefragt, was sich – genau in diesem Moment – auf Deiner Website abspielt? Das bereits stark verbreitete und beliebte Google Analytics, hat sich dieser Frage angenommen und liefert nun die Antwort: Google Analytics Real-Time.

Zugegeben, bereits heute kann man sich mittels Tools wie Chartbeat real-time Informationen beschaffen, dennoch will ich die übrigen Auswertungen von Google Analytics nicht missen. Umso besser nun, dass ich alle Infos aus einem Tool erhalte. Wie bei den meisten Neuerungen von Google, ist dieses Feature vorerst nur ausgewählten Kreisen zugänglich, doch in den kommenden Wochen soll der Service laut Google-Blog auch der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.

Nun ist es also möglich, via Google Analytics zu erfahren, wie viele Besucher gerade auf der Website sind, wie viel Aufmerksamkeit ein neuer Artikel in den letzten Minuten generiert hat oder auch direkt zu wissen, über welche Social Channels (wie Twitter oder Facebook) die meisten Besucher kommen. Google verspricht auch, dass mit diesem Feature nun sofort festzustellen ist, ob der Google Analytics Code auf der eigenen Seite richtig implementiert wurde oder nicht.
Gleichzeitig kündigte Google einen Premium Analytics Service an. Dieser wird allerdings kostenpflichtig sein, dafür erhält der Kunde, nebst erweiterten Analyse-Möglichkeiten, auch einen Live-Support, der die Funktionstüchtigkeit garantieren soll.

Wie werdet Ihr das neue Feature nutzen und wo seht ihr das Potenzial darin? Welche Real-Time Analyse Services nutzt Ihr zurzeit?

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Mai 24

Google Analytics ist eines der Statistiktools, die einen sehr detaillierten Bereicht über das Besuchsverhalten von Usern auf einer Website aufschluss geben. Ich beispielsweise nutze Google Analytics im Zusammenhang mit den Webmaster Tools (ebenfalls von Google) um mir auch während eines Tages ein Bild der Aktivitäten auf unseren Sites machen zu können.

Google Analytics bietet hierzu die Möglichkeit, den Besuchsverlauf innerhalb eines Tages und auch Stundenbasis auszuwerten. Ich habe das bei inm.ch und website-marketing.ch analysiert und ein paar interessante Fakten entdeckt. Mehr dazu im Video.

Wie geht Ihr bei der Besuchsanalyse vor? Welche Tools setzt Ihr ein?

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Jan 27

In den letzten Tagen haben wir mit unserem Blog ein schönes Beispiel erlebt, wie erhellend ein Blick in die Statistiken von Google Analytics sein kann. Heute will ich an diesem Beispiel erklären, wie die Mechanismen im Web spielen können.

Wir stellten fest, dass wir am Montag fast 45% mehr Besucher auf unserem Blog hatten, als eine Woche zuvor. Da der Montag zuvor im oberen Durschnitt lag, wollten wir natürlich wissen, woher dieser Besucheransturm kam. Als erstes prüften wir mal, welcher Content den so begehrt war. Dabei ergab sich folgendes Bild.

Auf einmal war also ein Artikel sehr gefragt, den wir ziemlich genau vor einem Jahr mal geschrieben haben. Dieser Beitrag war seit der Veröffentlichung alles andere als ein Besuchermagnet. Nun galt es herauszufinden, wie den die Besucher auf diesen Artikel aufmerksam wurden. Dazu konsultierten wir die Zugriffsquellen. Hier ist schon mal ersichtlich, dass wir rund 38% mehr Besucher aus den Google Resultaten und die Anzahl der Besuche aus Facebook von 4 Besuchern auf 267 gestiegen ist. Die Besucher von Facebook lassen sich durch das Thema erklären.

Als nächstes gingen wir der Frage nach, was denn die User bei Google suchten, dass sie dann auf unserem Blog landeten. Dies ist in den Zugriffsquellen unter der Rubrik Keywords ersichtlich.

Auf einmal waren also Begriffe gefragt wie “facebook 4,99″ und “facebook bezahlen”. Auf den Begriff “facebook” hatten wir schon immer konstant gute Zugriffszahlen, die durch einen anderen Artikel zu Facebook und Datenschutz zustande kamen.

Jetzt wurde schon einiges klarer. Ein Check bei Google.ch und Google.de zeigte, dass der Artikel mit diesen neuen “Renner-Keywords” durchwegs auf dem ersten Platz in den natürlichen Suchergebnissen von Google erschien. Da bei solchen Keywords keine oder fast keine Adwords erscheinen, haben wir hier viele Google User auf unsere Site gelockt.

Wieso aber suchen die Google User auf einmal nach “Facebook bezahlen”? Hier muss für einmal ein wenig spekuliert werden. Meiner Ansicht nach wurde vermehrt nach solchen Begriffen gesucht, da Anfang Woche das neue Facebook-Credits vorgestellt wurde. Die Leute schnappten den Begriff in den Medien auf und fingen an, bei Google zu recherchieren.

Dieses Beispiel zeigt für mich deutlich, dass es sich lohnt, seine Site nach SEO-Technischen Gesichtspunkten aufzubauen. Es können auf einmal Relevanzen im Inhalt entstehen, die nicht voraussehbar sind. Solche können mit einem SEO-Freundlichem Aufbau der Site ohne zusätzlichem Aufwand aus dem Nichts heraus zu einem wahren Besucheransturm führen. Übrigens, die Besucher, die sich eigentlich für ein anderes Thema interessierten, fanden offenbar dennoch Gefallen daran. Anders lässt sich die durchschnittliche Besuchszeit auf der Seite von fast 5 Min. nicht erklären. Der Artikel wurde also sicherlich gelesen.

Wie benutzt ihr Google Analytics? Habt ihr auch schon solche Effekte festgestellt? Wie immer bin ich gespannt auf euer Feedback in den Kommentaren.

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