Mai 12

In meinem Blog Artikel von letzter Woche befasste ich mich damit, wie man seinen Lesestoff aus dem Web am einfachsten aufschieben kann, damit man doch nichts verpasst. Jetzt wäre natürlich schön, wenn dies auch für E-Mails möglich wäre. Für User von GMail (und Google Apps) habe ich mir mal eine schöne Lösung angeschaut. Verwandelt die Mails in einen Boomerang und heisst wohl darum auch so.

Mit GMail Boomerang Mails aufschiebenDas Tool besteht aus einer Erweiterung für Chrome oder Firefox und kann einfach auf Boomerang for GMail runtergeladen werden. Nach der Installation kann ein eingegangenes Mail geöffnet werden, nach dem Überfliegen stellt man fest, dass man die Info erst später braucht. Nun klickt man auf den neuen Boomerang Button, der ein Dropdown öffnet, in dem man bestimmt, wann das Mail wieder vorgelegt werden soll. Neben den diversen Vorgaben kann der Zeitpunkt auch selber gewählt werden oder man setzt auf den Zufall und klickt auf Random.

Das Mail verschwindet nun aus dem Posteingang und man bekommt es erst wieder zum gewählten Zeitpunkt wieder zu Gesicht. Ideal also, um seine Inbox stets nur mit Infos gefüllt zu haben, die gerade aktuell sind.

Braucht man ein Mail früher als geplant wieder, lassen sie sich per Button in der “Google Leiste” ganz oben wieder hervorzaubern. Per Klick darauf öffnet sich ein Fenster mit den Mails, die man verzögert hat. Es lässt sich auswählen, welches Mail man jetzt wieder im Maileingang haben will.

Coole Features bietet Boomerang auch beim versenden eines Mails. Zum einen lässt sich der Versand eines Mails auf die gleiche Art verzögern, wie der Empfang.
Zum anderen hat man die Option zu Verfügung, dass man sein gesendetes Mail wieder Zurück bekommt, wenn man keine Antwort des Empfängers erhält. So wird man nochmals daran erinnert, wenn man auf eine Antwort wartet.

GMail Boomerang Mails verzögern

Ich finde Boomerang for GMail ein total geniales Tool, um den Mailverkehr besser zu Organisieren. Der einzige Wermutstropfen ist der Umstand, dass die Mailbox vorerst auf Englisch eingestellt sein muss, damit das Wurfholz überhaupt funktioniert. Lässt sich aber damit leben.
Was meint ihr dazu? Spielerei oder Cool Tool?

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Aug 12

Vor drei Wochen berichtete ich über die Umstellung von MS Exchange / Outlook, als Mail System, zu GMail. Inzwischen bin ich noch auf ein Feature von GMail gestossen, dass ich euch nicht vorenthalten will.

GMail besitzt die schöne Eigenschaft, dass man ein Mail nicht nur an die „richtige“ E-Mail Adresse schicken muss, damit es ankommt. Wenn ein Mail beispielsweise an die Adresse vorname.nachname+test@gmail.com gesendet wird, kommt die Mail genauso an. Man hat also die Möglichkeit, die Adresse mit einem Plus Zeichen und einer x-beliebigen Zeichenfolge zu erweitern.

“Super Sache”, wird man denken. “Aber zu was, bitteschön soll das gut sein? Ich kann ja die Adresse richtig schreiben.”

Nun ja, dieses Feature dienst ja auch nicht dazu, irgendwelche Tippfehler aufzufangen. Die Erweiterung mit dem Plus kommt natürlich beim Empfänger auch an. Für ihn ist es ein Leichtes, sich einen Filter für diese Adresse zu generieren. Dies eröffnet ganz neue Dimensionen.

  • Man kauft zum Beispiel auf dem Internet ein und weiss genau, wenn ich was kaufe, werde ich neben den Transaktionsinformationen noch mein Leben lang einen unkündbaren Newsletter bekommen und darüber hinaus täglich Vorschläge, was ich dort sonst noch kaufen könnte.
    Man gibt also beispielsweise die Mail-Adresse mit der Extension +spamshopping ein und definiert entsprechend einen Filter auf diese Adresse, der die Mails gleich mit „Spamshopping“ labelt. Danach wartet man, bis die Transaktionen abgewickelt sind. Anschliessend kann der Filter so eingestellt werden, dass die Mails an diese Adresse direkt gleich gelöscht oder archiviert werden.
  • Die Mitarbeiter adressieren die Mails mit der richtigen Adresse (z. B. +Projektname) und man konfiguriert sich die Filter so, dass gleich das richtige Projektlabel gesetzt wird.
  • Eine andere grossartige Methode ist die, die ich seit kurzem auf einem privaten Account verfolge. Ich brauche mein GMail-Konto als Notizbuch. Ich verwende verschiedene Adresserweiterungen und verschicke meine Notizen von überall her per E-Mail an dieses Konto. Dort wird alles per Filter gekennzeichnet und dank der sehr guten Suche in GMail finde ich die Notizen jederzeit und von jedem Ort aus wieder. Ein System das ich nicht mehr missen will.

Je länger ich mich mit GMail abgebe, je besser gefällt mir der Dienst von Google. Nutzt ihr die Sache mit den Plus-Erweiterungen schon? Kennt ihr andere Features, die das Leben mit GMail versüssen?

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Mai 14

glogo

Wer bis anhin ein Mailkonto bei einem anderen Webmail-Anbieter hatte, war nur schlecht zu motivieren, seinen Mailverkehr über Gmail abzuwickeln. Es war nur über Umwege zu erreichen, dass die angesammelten Mails zu GMail importiert werden konnten. Von den Kontakten ganz zu Schweigen.

Heute gab nun Google bekannt, dass dieses Dilemma der Vergangenheit angehört. In den nächsten Tagen wird es möglich sein, die Mails und die Kontakte von zahlreichen Webmail-Diensten wie Yahoo, Hotmail, AOL, GMX etc. in sein GMail-Konto zu importieren. Dazu wird in den GMail-Einstellungen der Eintrag Konten (Accounts) zu „Konten und Import” (Accounts and Import). Während dem Import richtet GMail beim bisherigen Mailprovider eine Weiterleitung für die nächsten 30 Tage ein. Das einzige, was noch bleibt, ist die Mailkontakte über die neue Emailadresse zu informieren.

gimport1

Meiner Meinung nach zeigt sich hier wieder mal schön, wie Google es schafft, User von anderen Diensten abzuwerben. Meiner Erfahrung nach nutzen viele User seit Jahren einen Mailprovider mit dem sie nicht so richtig zufrieden sind, nur weil sie nicht wissen, wie sie ihre Daten zum neuen Mailprovider bringen. Ich denke durch die einfache Lösung bei Google fällt bei einigen Usern die Hemmschwelle, ihren alten Account aufzugeben. Wie seht ihr das?

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