Nov 03

Seit dem 29. Oktober hat Facebook eine neue Funktion auf den Profilen bereitgestellt. Es soll dir die Möglichkeit geben, die Interaktion und Kommunikation mit einer bestimmten Person aus deinem Freundeskreis anzuzeigen.

Wenn man bei einer befreundeten Person unter sein Profilbild schaut, entdeckt man dort “Dich und … anzeigen”. Einmal darauf geklickt gelangt man auf eine neue Seite, die explizit die Interaktionen mit dieser Person anzeigt. Zu entdecken sind dort Pinnwandeinträge, gemeinsam besuchte Veranstaltungen, Seiten die von beiden Personen “geliked” werden und vieles mehr.

Programmiert und umgesetzt wurde es von Wayne Kao. Er wollte mit der Umsetzung der Friendship Pages die Möglichkeiten bieten, die magischen Momenten zwischen zwei Menschen gebündelt auf einer Seite festzuhalten. Die Friendship Pages bringen lang vergessene Momente und Kommunikationen wieder in den Vordergrund. Sicherlich eine tolle Idee von Wayne Kao und ein tolles Tool um wieder einmal in die Vergangenheit abzutauchen. Bemerkt habe ich nur, dass bei den Pinnwandeinträge die Zeit noch nicht so weit zurück reicht.

Habt ihr die neuen Friendship Pages schon ausprobiert? Do you like? :)

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Nov 24

megaphoneEin Kilo Tomaten für 2.50 Euro, ein Pfund Brot für 1.60 Euro, tausend Twitter-Follower für 60 Euro und das Schnäppchen des Tages: 10’000 Facebook-Freunde für 1200 Euro. Zuschlagen!

Wer bei Facebook weniger als hundert Freunde hat, gilt wohl schon bald als unbeliebt. Doch was tun, wenn die Freunde nicht von selbst kommen? Genau. Man kauft sich welche. Das Online-Werbeunternehmen uSocial machte da kurzen Prozess. Und handelte so quasi mit Menschen.Virtuell.

Für die ganz Unbeliebten gab es in der Liste von uSocial auch das XXL-Menu: 10’000 Facebook-Freunde für unter 1200 Euro. Damit konnte eine Zeitlang selbst der unbeliebteste Soziopath zumindest auf Facebook den Anschein erwecken, er sei der absolute Stecher. Wie das allerdings mit der Facebook-Auflage funktioniert, dass ein Standard-Profil maximal 5000 Freunde haben darf, bleibt das Geheimnis von uSocial.

jump

„Jetzt aber mal halblang!“, dachte sich jedenfalls Facebook und drohte uSocial mit einer Klage vor Gericht, sollten sie nicht umgehend mit dem virtuellen Menschenhandel aufhören. Doch  jetzt tut uSocial so, als ob ihr Name Hase wäre. Laut Facebook sollen aber diverse Geschäftsbedingungen verletzt worden sein. Immerhin: Bis auf Weiteres hat uSocial den Verkauf von Freunden eingestellt.

Meine Meinung dazu: So nicht! Einig mit mir ist zum Beispiel die Firma Penn Olson, die fünf gute Gründe gegen das Kaufen von Fans gefunden hat:

1. Sie haben viele, aber keine guten.

2. Sie riskieren negative Reaktionen.

3. Sie wirken verzweifelt.

4. Sie verärgern vielleicht ihre wahren Fans.

5. Sie verlieren gekaufte Fans sehr bald wieder.

Wie sieht es bei Euch aus? Würdet ihr euch virtuelle Freunde oder Fans kaufen?

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