Mrz 01

conan2Der amerikanische Fernseh-Star Conan O’Brien darf bis im September 2010 weder Interviews geben noch im Fernsehen auftreten. Das hatte er – natürlich gegen eine Abfindung in Millionenhöhe – mit seiner Arbeitgeberin NBC vereinbart, als seine Late-Night-Sendung eingestellt wurde. Aber von Social Networks war dabei offenbar nicht die Rede. Und so hat O’Brien Twitter für sich entdeckt.

Auch wenn in den letzten Monaten immer wieder berichtet wurde, dass die Zahl der Twitter-Nutzer stagniert: Zumindest bei der Aktivität rund um den Microblogging-Service ist von einer Abflachung des Booms nichts zu bemerken. Den neuesten Statistiken zufolge werde derzeit bereits mehr als 50 Millionen Tweets pro Tag verschickt.

In der Twitter-Bio von O’Brien steht: „I had a show. Then I had a different show. Now I have a Twitter account“. In seinem ersten Tweet teilte er letzten Mittwoch mit, dass er ein Eichhörnchen interviewt habe. Das fanden mehr als 350’000 Menschen auf Anhieb so aufregend, dass sie seine Follower wurden. Mittlerweile hat er auch schon einen zweiten Tweet rausgelassen und beschrieben, dass er am TV schauen sei, Smacks futtere und nackt sei.

Manchmal ist es ja schon spannend, dass man, nur weil man als prominent zählt, gleich so viele Follower sammeln kann. Denn was gibt der Gute eigentlich von sich? Höchstens so viel wie wir alle. Und trotzdem interessiert’s die Menschen.

Euch frage ich heute ganz plump: Was bringt Follower?

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