Mai 13

Morgen steigt die grosse Party des diesjährigen Eurovision Song Contests und die Schweiz ist nach zahlreichen Pleiten endlich wieder im Finale mit dabei. Passend zum musikalischen Wochenende lancierte Google diese Woche music beta by Google, ein neuer Online-Musikdienst. Doch was taugt die neuste Erfindung aus dem Hause Google?

music beta by Google, der neue Cloud-Service, soll dem User ermöglichen, ca. 20’000 Songs im Internet zu speichern. Jeder Musikfan kann somit in Zukunft seine Musiksammlung ins Internet stellen und von jedem beliebigen Rechner, Tablet-PC oder Smartphone darauf zugreifen.  Doch der Service hat noch seine Tücken:

Abgesehen davon, dass in der Beschreibung klar steht, der Service sei “free for a limited time”, können die Songs nicht heruntergeladen werden und sind somit bisher nur als Stream zugänglich. Dafür braucht es zudem einen flashfähigen Browser, was zum Beispiel iPhone-Besitzern die Nutzung verunmöglicht. Das zusätzliche Kaufen von Musik ist bisher auch noch keine Option, und Musik mit Freunden teilen ist nicht möglich (was zu erwarten war).

Was macht also music beta by Google so spannend, nachdem Amazon mit dem Cloud Player ein ähnliches Angebot bereits im März lancierte? Eine kluge Marketingstrategie! Der Service ist bisher nur “invitation only” verfügbar. Google muss den Nutzer direkt ansprechen, damit dieser über seinen Google-Account Zugriff erhält.

Die Chancen für die Schweizer eingeladen zu werden ist noch verschwindend klein, denn bisher promoted Google das Angebot in den USA. Was die Schweiz jedoch bereits erreicht hat sind Scam-Einladungen. Wie bereits im Post zur e-Royal-Wedding gesehen, wird in letzter Zeit vermehrt jedes populäre Thema für eine Spam-Attacke eingesetzt, diesmal über eine Fake-Einladung, welche dir von E-Mail-Accounts von Freunden zugesandt wird. Auch hier gilt also, wie immer, Vorsicht beim öffnen von E-Mails und Links!

Wir bleiben gespannt, was Google in nächster Zeit noch aus dem Hut zaubern wird, und ob ihr neustes Produkt den Durchbruch schaffen wird. Stay tuned!

Würdest du Music Beta by Google nutzen? Welche Features würdest du gerne sehen? Nutzt du bereits Cloud-Angebote für deine Musik?

p.s.: Ich würde noch immer gerne die Einführung des diesjährigen Google-Aprilscherzes Gmail Motion sehen, das würde den Büroalltag sehr amüsant neugestalten… 

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Okt 01

Das Cross Media Projekt Adobe Dance With Me startete im Frühjahr 2009 worüber wir hier und auf Youtube bereits berichtet haben. Für die INM AG war das ein Projekt mit viel Neuland und Technologien, welche selbst die Adobe Evangelisten an die Grenzen Ihrer Möglichkeiten gebracht hat.

Nun haben wir die ersten Fakten auf dem Tisch und dazu hat mich Dirk Worring interviewt.

Alles in allem also ein gute Bilanz wobei natürlich noch einiges verbessert werden kann. Wir haben also wie erwähnt unsere Learnings aus dem Projekt gezogen und diese in aktuelle, neue Kampagnen einfliessen lassen können.

Decken sich unsere Erfahrungen im Cross Media und Social Media Bereich mit Euren? Welche Fakten zu dem Projekt würden Euch noch interessieren?

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Jul 04

Adobe Flash

Wenn man sich schon mit Suchmaschinenoptimierung herumgeschlagen hat, weiss man, dass Seiten, deren ganzer Inhalt mit Adobe Flash erstellt wurde, nur über Umwege für Google & Co. optimiert werden können. Besonders beliebt bei Website Betreibern sind Flash-Animationen als Intro auf der Startseite. Da die Suchmaschinen auf der Startseite die relevantesten Informationen erwarten und diese auch am besten bewerten, geht dieser Vorteil bei Flash Intros meist verloren.

Nun hat Adobe Einhalt geboten. Der Softwarehersteller sucht die Zusammenarbeit mit den Suchmaschinenbetreibern. In enger Zusammenarbeit mit Google und Yahoo hat Adobe nun Methoden entwickelt, wie Flash-Dateien (.swf) von den Suchmaschinen indexiert werden können. Google listet bereits einige Dateien in ihren Ergebnissen, während Yahoo dies beim nächsten Update implementieren will. Es ist davon auszugehen, dass die Suchmaschinenbetreiber in nächster Zeit einen grösseren Schub an Neuzugängen in ihren Indexen beherbergen werden.

Aus SEO-Sicht würde ich dieses Anschwellen der Indexe nicht zu stark bewerten. Die Intros, die bereits online sind, sind nicht zur Informationsvermittlung ausgelegt und enthalten ziemlich wenig bis gar keine verwertbaren Informationen. Und eines hat sich nicht geändert – Google will noch immer lesen und nicht Filmchen gucken. Spannend wird es werden, zu beobachten, wie gewisse „Black Hat“ SEOs dies ausnutzen werden.

Auch wenn Flash nun Suchmaschinentauglich wird, hat es noch immer gravierende Nachteile gegenüber herkömmlichem HTML. So ist es nicht wirklich barrierefrei, um Flash anzuschauen ist noch immer ein Browser Plugin nötig und es ist auch nicht auf allen Webplattformen vorhanden. So unterstützt zum Beispiel das neue IPhone von Apple dieses Format nicht, da Flash zu leistungshungrig ist.

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