Jan 18

WikipediaWer heute die englischsprachige Seite von Wikipedia aufrufen möchte, findet anstatt Wissen nur eine dunkle Seite – aus Protest. Aber nicht nur Wikipedia protestiert, auch der bekannte US Kulturblog BoingBoing ist abgeschaltet, Firefox und Reddit kündigten ebenfalls Protestaktionen an.

Die beiden Begriffe Stop Online Piracy Act (Sopa) und Protect IP Act (Pipa) sorgen für Aufregung im Internet und darüber hinaus. Mit Sopa im US-Abgeordnetenhaus und Pipa im Senat werden derzeit zwei ähnliche Gesetzesentwürfe beraten, die der darbenden Unterhaltungsindustrie wirksame Mittel gegen den Missbrauch urheberrechtlich geschützter Daten im Internet liefern sollen.

Weitere Infos zu SOPA in einem früheren Blogpost von Jenny hier auf Website-Marketing.

Hätten diese Gesetze Auswirkungen auf die Schweiz?

Ich denke schon. Denn wenn Pages wie Facebook, Google, Twitter und die Wikipedia auf einmal neue gesetzliche Rahmenbedingungen bekommen, dann wird dies unser Nutzungsverhalten definitiv beeinflussen. Wenn diese Plattformen nun gezwungen werden, proaktiv gegen Urheberrechtsverletzungen vorzugehen, dann werden zahlreiche Videos, Bilder und Links verschwinden. Und das Internet somit um einiges dunkler werden.

Ich schliesse mich diesem Protest an und hoffe dass der Senat sowie die Firmen hinter diesen Gesetzen ihr Anliegen nochmals überdenken und anders formulieren werden.

Was haltet ihr von den geplanten Gesetzen rsp. vom Stop Online Piracy Act?

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Jan 04

Neues Chrome LogoGemäss der Statistik von StatCounter hat Chrome (27%) den Firefox (25%) im Jahr 2011 überholt. Der Internet Explorer (39%) ist immer noch Nummer Eins. Natürlich ist dies nur eine von vielen Statistiken. Opera – hier ganz unten auf der Skala – soll auf den Mobile Devices der meistgenutzte Broswer sein. Zumindest in Asien. (Quelle: Telecomasia, StatCounter Asia)

 

Für die Untersuchung wertet StatCounter jeden Monat mehr als 15 Milliarden Seitenaufrufe auf über drei Millionen Web-Sites aus.

Chrome Browser im Aufwind

Warum ist der Chrome Browser so im Aufwind?

Die als „Prerendering“ bezeichnete Funktion, die Google mit „Instant Pages“ in Chrome 13 einbaute, beschleunigt die Anzeige von Suchtreffern spürbar. Chrome verfügt zudem schon seit einigen Versionen über einen integrierten PDF-Viewer, auf den der Google-Browser für die Druckvorschau zurückgreift. Auch das Flash-Plug-in ist bei Chrome mittlerweile gleich mit an Bord und muss im Gegensatz zu anderen Browsern nicht nachinstalliert werden. Bei der Geschwindigkeit hält Chrome nach wie vor die Konkurrenz in Schach, selbst Firefox 9 und IE10 haben das Nachsehen. Dazu gibt es für den Chrome Browser mittlerweile zahlreiche Apps.

Dies sind meiner Meinung nach die Gründe für den Erfolg des Google Browsers im Jahr 2011. Und die Erfolgstory wird im Jahr 2012 sicherlich weitergehen. Ich denke dass der Chrome bald mit allen Android Systemen mitgeliefert werden wird. Dann wird Chrome den Firefox klar hinter sich lassen.

Kritikpunkt:

Meiner Meinung nach ist die Messung von StatCounter etwas zu US lastig. Ich denke, hier in Europa liegt Firefox immer noch vor Chrome. Auch bei allen Websiten – und das sind einige – bei welchen ich Zugriff auf Google Analytics habe, ist Firefox klar vor Chrome. Auf Website-Marketing als konkretes Beispiel greifen 50,45% mit Firefox zu, an zweiter Stelle mit 19.47% kommt der IE und erst dann Chrome mit lediglich 16.60%. (Messung Dezember 2011) Zudem ist es m.E. unmöglich, das Internet komplett zu erfassen und eine unabhängige, empirische Messung bezüglich Brosertyp durchzuführen.

Mit welchem Browser seid ihr unterwegs und aus welchen Gründen habt ihr euch dafür entschieden?

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Mrz 31

Ich weiss zwar nicht, welchen Webbrowser ihr verwendet, aber mein persönlicher Favorit ist und bleibt der Firefox von Mozilla. Den “Feuerfuchs” verwende ich schon seit Jahren und ich habe mich so an ihn gewöhnt, dass ich echt Mühe habe, mit anderen Internet-Browsern zu arbeiten.

firefox 4.0Die erste Version des Firefox erschien im September 2002 unter dem Namen Phoenix.

Im Jahr darauf wurde der Browser in Firebird umbenannt und im November 2004 erhielt er dann den bis heute aktuellen Namen Frirefox. Mittlerweile ist der Browser im deutschen Sprachraum der am meisten verwendete Webbrowser überhaupt. Aktuell benutzen 49.5% (Stand: Ende März 2011) den Firefox und gerade mal noch 33.9% den Internet Explorer von Microsoft.

Die neuste Version des Firefox liegt seit dem 22. März 2011 in der finalen Version 4.0 zum Download bereit. Laut Angaben von Mozilla wurde der neue Firefox 4.0 innerhalb der ersten 24 Stunden bereits über 10 Millionen mal heruntergeladen. Eine eindrückliche und geografisch aufbereitete Download Statistik zur aktuellen Verbreitung gibt es bei Glow.mozilla.org.

Den Webbrowser gibt es im Übrigen aktuell in über 70 Sprachen, darunter auch in einer deutschen Version. Wer noch nicht auf dem neusten Stand ist und noch eine alte Version von Firefox benutzt, der kann die neuste Version gleich mit dem folgenden Link gratis und in deutscher Sprache herunterladen.

Jetzt Firefox 4.0 für Windows herunterladen.

Marktanteile der Webbrowser im deutschsprachigen RaumMozillas Firefox ist wohl der einzige Browser, der dem Internet Explorer von Microsoft kontinuierlich Marktanteile weggenommen hat und dieser Trend setzt sich bis heute fort.

Ob es Microsoft gelingen wird, in diesem “Browser Krieg” mit der ebenfalls vor kurzem erschienenen Version 9.0 des Internet Explorer wieder Boden gut zu machen bleibt jedoch abzuwarten. Die Grafik zeigt die Browser-Marktanteile im deutschen Sprachraum mit zusammengefassten Versionen.

Ich für meinen Teil werde sicher auch weiterhin beim Firefox bleiben, denn schliesslich ist der Gebrauch des Firefox auch eine art Philosophie und eine echte Alternative zum einst weit verbreiteten Internet Explorer. Zudem möchte ich auch in Zukunft auf einige sehr praktische Add-ons wie Mouse Gestures, FireFTP etc. nicht mehr verzichten!

Welche Webbrowser braucht ihr und warum?

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Okt 07

Ehrlich währt am längsten.

Ehrlich währt am längsten.

Facebook, das Social Network mit dem rasantesten Wachstum, scheint immer gern wie die schöne neue Welt. Allerdings wortwörtlich, nicht wie bei Aldous Huxley. Im virtuell sozialen Leben scheint man bei Facebook Negatives nicht so gern zu sehen.

Alle sind Freunde auf Facebook, man kann keinen einfach als Bekannten oder Jass-Kumpel öffentlich deklarieren, alles wirkt ein wenig zu schöngeredet, als hätten die Facebookgründer auf einem Hügel gesessen und einen Traum gehabt: Alle Menschen Freunde.

Sicherlich richtig, man kann sich auch gehörig die Meinung sagen auf Facebook – indem man kommentiert. Auch richtig (und gut so), dass bei allzu argen Ausschreitungen des guten Geschmacks die Moralwächter einschreiten und Hasstiraden unterbinden. So geschehen, als kürzlich User die Umfrage gestartet hatten, ob Obama ermordet werden soll.

Was mir und knapp 2,5 Millionen anderen gefehlt hat, ist eine native Unterstützung von Meinungen die nicht immer verträumt weichgespült sind. Neben dem “Like” Button, mit dem man Beiträge positiv bewerten konnte, war es einfach nicht möglich etwas als blöd, uncool, albern, langweilig, etc… zu deklarieren. War! Denn auch wenn Facebook nicht mitspielen will, die Community macht was sie will. Kevin Dolan hat uns den Dislike Button gegeben. Nicht fest in Facebook installierbar, aber als Firefox Add-on. Immerhin!

dislike

Nun können wir endlich ehrlich sein, müssen unsere Kritik nicht mehr durch schweigen zum Ausdruck bringen und können fröhlich disliken nach Herzenslust. Was irgendwie schon wieder so schlimm positiv klingt.

Wie findet Ihr die Idee? Dummer Gimmick oder fehlen Euch solche Funktionen auch auf Facebook? Ich freu mich auf Kommentare, und natürlich könnt Ihr auch ganz kritisch “disliken” :)

Zu guter Letzt
shibbyHerzlich begrüssen möchte ich am heutigen Tag auch unsere neue Mitautorin Christina “Shibby” Schmid auf  dem website-marketing Blog. Sie verstärkt nicht nur hier unser Team, sondern ist auch bei der INM AG neu an Bord, als Community Managerin im Team Online Marketing.

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Jun 23

Auch wenn die Erwartungen nicht besonders hoch waren, die Menge schaute auf den Tag des Release von Microsofts IE8. Um ihre geringen Erwartungen ein weiteres mal vernachlässigt zu sehen wie rothaarige Stiefkinder. Es scheint, Browser machen ist einfach nicht der richtige Sport in Redmond.

Schmeiss Deinen alten Browser weg oder verpiss Dich

Werbekampagne mit folgender Entschärfung
Für den Launch in Australien dachte sich die Marketing Abteilung was ganz tolles aus. 10,000 Australische Dollars irgendwo im Internet versteckt, man muss nur den Hinweisen auf twitter und der Seite www.tengrandisburriedhere.com folgen, um dann möglicherweise eine Seite mit einem “claim” Button zu finden und das Geld einzusacken. Einzige (und peinliche) Bedingung: Das alles geht nur mit dem IE8, (andere sind über eine Scriptabfrage ausgeschlossen). Das ist schon ein starkes Stück. Wer allerdings so unverfroren war, die Microsite mit  z.B. dem Firefox zu öffnen bekam die Meldung (hier übersetzt): “Schmeiss Deinen Firefox vom Rechner oder verpiss Dich”. Nicht übel für einen Laden aus dem puritanischen Amerika. Grundsätzlich ausgeschlossen waren  natürlich Mac und Linux User, denn für die gibt es den IE8 gar nicht.

Nach heftigen Reaktionen schwenkte Microsoft dann um und entschärfte die Kampagne. Nunmehr darf man gnädigerweise auch mit anderen Browsern suchen und finden, empfohlen wird dennoch der hinterherhinkende IE8 für vollen Spielspass.

Im Vergleich

Der Schuss ins eigene Knie

Der Schuss ins eigene Knie

vergleichMS_cssDa stellt sich Microsoft gleich wieder in Ecke der Polemiker, jubelt ihrem IE8 mit zum Teil wirklich lächerlichen Argumenten zu. Man schaue sich die Liste an die Sie als Vergleich auf der eigenen Seite veröffentlicht haben. Chrome und FF unterstützen zwar CSS3 und HTML5, aber der IE8 leiste volle Kompatibiltät für CSS2.1! Und das Private Browsing, dass Sie sich beim FF 3,5 abgeschaut haben, könne der Release 3 vom FF ja auch nicht (Wusstet Ihr, dass der IE7 das auch nicht konnte?). Geschwindigkeit sei ja auch nicht alles, denn die wahre Grösse des IE8 erkennt man, wenn man Slow-Motion-Videos anschauen würde. Verstehe, dass ist ja auch eine der Hauptbeschäftigungen der User im Web. Hier also ein Kompliment an Microsoft. Das Vergleiche mit Opera und Safari gänzlich fehlen, ist bezeichnend. So ist auch die Twittergemeinde ist nicht begeistert.

Im gängigen Sunspider-Test betrachtet, macht der IE8 eine gute Figur auf dem letzten Platz, der folgende Screenshot spricht Bände. Dem ich einfach nichts mehr hinzuzufügen habe.

Top Platzierung auf Position 5 von 5

Top Platzierung auf Position 5 von 5

Liebe Marketing Amateure von Microsoft, wärt Ihr nicht Microsoft, würde ich Euch glatt meine Unterstützung anbieten und zeigen wie es richtig geht. Aber trotz des enormen Budgets sage ich nein. So dringend muss ich nicht in den Billionaires Club.

Was haltet Ihr von diesem Geniestreich? Wart Ihr enttäuscht oder vorher darauf gefasst?

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Jun 11

Firefox 3.5 release bald auch auf meinem Rechner

Firefox 3.5 release bald auch auf meinem Rechner

Es gibt wohl kaum etwas, dass Webentwickler derart viel Nerven gekostet hat, soviel unnötige Stunden extra Entwicklungszeit verschlungen und soviele Hacks produzierte wie der Internet Explorer 6. Und bis heute gibt es noch unzählige PCs die diesen unsicheren und altersschwachen Browser nutzen – der schon beim Release hinter den Standarts herhinkte. Mozilla zeigte mit Firefox schon mit der ersten Version wie man einen guten Browser macht.

Und als erstes muss ich sagen,  Firefox macht wieder eine richtig gute Figur! Natürlich ist auch Firefox nicht perfekt, nach dem ersten grossen Erfolg, besonders in der Gemeinde genervter Entwickler und dann bei erschreckten Anwenden über die stetig wachsende Zahl von Meldungen über Sicherheitslücken im Microsoft Produkt, wurden auch Sicherheitslücken in Firfox heiss diskutiert. Wer sich die Mühe machte, die Fehler zu vergleichen stellte jedoch fest, dass da viel Propaganda gegen Firefox gemacht wurde – ein Loch im Zaun wurde so diskutiert wie ein sporadisches Stück Zaun im offenen IE Gelände. Nun hat Firefox die Beta Version 3.5 vorgestellt und ein paar wirklich tolle Neuigkeiten eingebaut.

Video, Audio, HTML 5 und CSS3

Neben der Unterstützung der neuen HTML 5, CSS3 und Javascript Standarts, die dem Benutzer eher weniger direkt auffallen werden und eine Freude für Entwickler bedeuten, gibt es nun die Unterstützung von Video und Audio die direkt im Browser Fenster ohne Player und Plug-ins Laufen. Für Audio wird das Wav Format benutzt, Videos werden im Open Source Format Oog Vorbis und Theora abgespielt. Aber reines abspielen war den Entwicklern noch nicht genug. Im neuen Firefox kann man in Fenstern malen, Text, Bilder und sogar weitere Videos in das laufende Video einbinden. Eine Testseite gibt es hier von den Mozilla People.

Bessere Suche und mehr Privatsphäre

Wer im Adressfeld ein Wort eintippt, bekommt direkt im Pull Down vorschläge für passende Seiten. Sieht man nicht auf anhieb das richtige, kann man die Suche verfeinern, in dem man mit + und – einfach weitere Begriffe hinzufügt oder ausschliesst. Es ist sogar möglich in den Einstellungen des Browsers diese Vorschläge rein auf Übereinstimmungen innerhalb von URLs zu beschränken, sodass Metatags nicht berücksichtigt werden.
In Puncto Privatsphäre hat Firefox auch gearbeitet und eine simple Option eingebaut. Surft man im Private Browsing Mode, z.B. an einem anderen Computer, werden keinerlei Daten wie besuchte Seiten, Cookies und ähnliches gespeichert. Man surft ungeniert und hinterlässt keine lokalen Spuren.

Hier gibt es noch ein Videointerview (in leider sehr schlechter Qualität) mit Firefox Häuptling Mike Beltzner

Obwohl noch als -sehr stabile- Beta im Umlauf, deutet alles darauf hin, dass der release candidate sehr bald veröffentlicht wird. Ich bin wiedereinmal angetan von den Open Source Geeks, was haltet ihr von den neuen Funktionen?


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