Jun 07

Schnell mal bei Farmville ein paar Kühe melken oder Karotten anbauen ist für viele User auf Facebook der Spass zwischendurch. Doch es gibt nicht nur so kleine Spiele auf Facebook – nein, das Social Network hat einiges mehr zu bieten.

Ursprünglich war ja Facebook zum Kontakte knüpfen, austauschen und präsentieren gedacht. Doch immer mehr User nutezn Social Networks zur persönlichen Unterhaltung. Bei Facebook ist es sogar noch deutlicher als bei anderen wie zum Beispiel StudiVZ.

Doch wie schon erwähnt in den tiefen Facebooks sind einige Apps verborgen die wirklich für den Alltag brauchbar sind.

User können mit der App “Picnik” bei Facebook online eigenen Bilder bearbeiten: Farbkorrekturen, Zuschneiden oder rote Augen entfernen beherrscht das Tool bereits. Dann wäre da noch die Applikation Fileshare. Mit dieser können Nutzer Dateien austauschen. Files ist das Tool für den Speicherplatz – eine virtuelle Festplatte mit bis zu einem Gigabyte Speicherkapazität – wer sagt da schon Nein dazu. Mit Roomster können sich Wohnungssuchenden und Anbietern schon vor dem ersten Treffen ein Bild des Gegenübers zu machen. Zimride ist eine Mitfahrzentrale bei der man sich vor dem gemeinsamen Roadtrip schon beschnuppern kann.

Der Nachteil – diese Apps funktionieren alle erst in den USA, Kanada und Grossbritannien.

Bei den Apps setzen die Netzwerke auf das Open-Source-Konzept. Jeder und jede kann eine App erstellen, sofern er deren Programmierung beherrscht. Ob eine App erfolgreich ist hängt weniger vom Budget ab als von einer guten Idee. Ein gutes Beispiel dafür ist die App “Langenscheidt Audio Sprachkurs Englisch”. User die diese App installiert haben bekommen jeden zweiten Tag einen Audiokurs inklusive Vokabeln und Grammatik. Das Angebot ist natürlich gratis – gleichzeitig nutzt es der Marke Langenscheidt.

Künftig soll es noch mehr solcher Apps geben. Geplant sind auch kollaborative Werkzeuge, wo man gemeinsam Dokumente bearbeiten kann. Und irgendwann müssen wir gar nicht mehr aus Facebook raus und können alles in einem Social Network tätigen.

Welche Apps sind für dich unabkömmlich?

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Feb 03

farmvilleImmer wieder bekomme ich Anfragen von Freunden doch endlich bei Farmville, Mafia Wars und anderen Games auf Facebook mitzumachen. “Du brauchst gar nicht spielen, aber ich krieg Punkte wenn Du die Einladung annimmst”. Und dann nimmt das Unheil für viele seinen Lauf.

Denn oft werden die User, welche ob der vielen Bettelei weich werden, schnell mit dem Virus infiziert. Nur mal gucken was das denn für ein Game ist. Schon ist es um sie geschehen. So unverständlich es für die einen ist, so unverzichtbar ist es für die Aktiven.

Auf Farmville gibt es rund 65 Millionen Landwirte, ca. 26 Millionen davon füttern täglich bis zu 2 Stunden Kühe, zupfen Unkraut und killen die Maulwurfplage, die die Ernte zu vernichten droht. Doch woher kommt diese Begeisterung für das virtuelle Landleben oder den Aufstieg in die Elite der Mafia?

Die Freunde als Konkurrenz und der belohnte Fleiss
Allen Spielen gemein, ist der einfache Einstieg. Die ersten Aufgaben kann man schnell in der Kaffepause im Büro erledigen, doch das ist ebenso schnell vorbei. Immer schwieriger wird es das nächste Level zu erreichen und besser als der Nachbarsbauer unter seinen Freunden zu sein, so werden Stunden in zweistelliger Millionenhöhe online verbraten. Wer seine Games vernachlässigt kommt kein Stück weiter und durch die ständige Beschallung in den Statusmeldungen, dauernde Geschenke und Anfragen zur Aushilfe halten die Spieler gegenseitig bei der Stange. Eine moderne Version der alten Drückerkolonne, die der Oma immer wieder Abos angedreht hat. Der Umut bei den Genervten macht sich in Antigruppen bereits breit: “Schick mir noch eine Farmville Einladung und ich fackel deine Farm ab!!”

Viel schneller gehts mit Geld – echtem von der Kreditkarte
Natürlich kann man theoretisch die ganzen Spiele einfach mit Fleiss durchspielen, die Chance zum weltklasse Bauern oder Don Corleone zu werden ist aber ebenso gering wie zeitintensiv. Und die anderen ziehen davon, weil sie mit harter Währung dauernd tolle Sachen dazukaufen, wie Traktoren oder Maschinengewehre.
Farmville Cash pay for Credits with real money
So bekommt das Wort Cash Cow beim Hof bewirtschaften eine ganz neue Bedeutung. Auch wenn für viele unverständlich, das Konzept geht auf. Im Monat bezahlen mehr als eine Millionen Nutzer nur bei Farmville durchschnittlich 5 USD um sich tolle neue Sachen zu kaufen.  Das heisst für den Hersteller Zynga stattliche 60 Millionen USD – und Farmville ist nur eines von momentan 19 Spielen auf Facebook. Ausserdem lässt Zynga sich die Spiele noch per Werbung finanzieren und bietet Spiele ebenfalls auf Myspace, Yahoo, Friendster, Bebo, Tagged und dem iPhone an.

Milliardenmarkt und kein Ende abzusehen
Die ganze Branche zu denen auch Anbieter aus Europa gehören (z.B. Bigpoint in Deutschland)
machte 2009 einen geschätzten Umsatz von 1 Milliarde USD.

Warum bin ich eigentlich nicht auf die Idee gekommen?

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