Jan 11

Evernote LogoSchon länger wird ja Evernote als DIE Clipping Lösung empfohlen und hochgejubelt. Bis ca. vor einem halben Jahr lag mir dieser Dienst irgendwie nicht so richtig. Kann nicht mal sagen, warum das so war. Nun bin ich total begeistert davon und könnte mir den digitalen Alltag nicht mehr ohne vorstellen.

Für die, die Evernote noch nicht kennen, hat mein Kollege Dirk schon vor längerer Zeit mal einen schönen Artikel darüber geschrieben. Ihr findet ihn hier.

Ich bin eigentlich wieder auf Evernote aufmerksam geworden, als ich eine Notizlösung suchte, die ich überall einsetzen kann. Will heissen im Geschäft auf Windows, Unterwegs auf dem Android Handy und Zuhause auf dem Linux-Rechner oder dem Android Tablett. Vielleicht konvertiere ich ja noch mal zu Mac, und da will ich ja nicht mein ganzes Gedankengut wieder verlieren.
Evernote erwies sich also für meine Zwecke als ideal. Für alle Betriebssysteme einen Client, sehr gute Browserversion mit allen Möglichkeiten, alle Funktionen die man braucht und ziemlich weit als Sharingdienst verbreitet.  Der letzte Punkt ist meist nicht so wichtig, wenn man aber den ganzen Tag durch das Web pflügt, ist das ganz nützlich.

Auch ein perfekter Dienst kann man für sich noch perfekter machen. Ich habe mir noch die Erweiterung Clearly für den Chromebrowser  installiert. Diese Erweiterung wandelt jede beliebige Webseite in eine bereinigte und einfach lesbare Form um und verfügt über einen Button, mit der der bereinigte Artikel direkt ins Evernote geschickt werden kann.

Persönlich mache ich mir noch sehr stark die Mailfunktion von Evernote zu nutzen. Diese wird gerne mal vergessen. Jeder Evernote Account verfügt über eine eigene Mailadresse und es lässt sich alles als Mail zu Evernote schicken. Praktisch, wenn sonst keine Sharing Möglichkeit besteht.
Im weiteren habe ich mir für Newsletter und andere Informationen, die in meinem Mailpostfach landen und keine Reaktion von mir benötigen, jeweils Filter installiert, die mir die Mails gleich weiter nach Evernote schicken. So belasten sie nicht meine Postfächer und ich lese sie, wenn ich Zeit dazu habe, zusammen mit den anderen Artikeln, aus Google Reader etc. die ich mir für später aufgehoben habe.

Ihr seht also, mit ein wenig Kreativität kann man sich so allerlei Dienst auf den Leib schneidern. Wie geht ihr so mit Evernote um? Kennt ihr vielleicht sogar noch was besseres? Freue mich auf euer Feedback, und wenn es nur ein +1 ist.

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Aug 11

Jeden Tag so viele interessante Links, Bilder, Texte, Videos die ich im Web finde. Und jede Menge Tools um die all die Sachen irgendwo zu sichern. Entweder nur für sich, oder auf Seiten wie Digg um zu sehen wer den Inhalt auch noch toll findet. Mein kleiner Helfer um nichts zu vergessen, was ich wo gefunden habe ist Evernote.

Remember everything – behaupten die Entwickler ganz gerade heraus- und sie haben recht. Denn in Evernote kann man wirklich jeden Dateityp speichern. Bilder, Audiofiles, gescannte Handnotizen, PDFs, Videos, natürlich die profane URL und Snapshots von Webinhalten – jeder Wunsch geht in Erfüllung.

Dabei kann man Evernote entweder nur als Online Dienst benutzen per Browser Plug In, oder sich den Client zusätzlich herunterladen. Auf den Rechner, Handy, iPad – immer alles erreichbar. Legt man eine neue Notiz an, kann man sich zu einer Datei oder einer URL selbstverständlich noch Notizen anlegen und Keywords eintippen. Das macht das Suchen dann schnell und bequem um alles wiederzufinden. Ausserdem kann man sich mehrere “Notizbücher” anlegen und seine gesammelten Werke schon mal vorsortieren.

Was mich vor allem aber begeistert: Evernote hat eine Texterkennung für Bilder. Wenn ich also einen gescannten Text habe oder eine Handnotiz (ok, man muss schon sauber schreiben), dann indexiert Evernote auch diese Inhalte als Text für die Suche.

Hier das Evernote Video:

Free & Pro
Auch Evernote gibt es als kostenlose- und Bezahlversion. Die Unterschiede sind allerdings nicht sehr gross, ebensowenig der Preis. 5 USD / Monat oder 45 USD im Jahr schlagen zu Buche, will man alle Funktionen nutzen und keine Promotioneinblendungen haben.  Allerdings ist mir in der kostenlosen Version noch keine einzige Einblendung unter die Augen gekommen. Von Werbung bleibt man also momentan auch ohne bezahlen wohl verschont.
Was man bekommt für 45 USD ist 500 statt 40 MB uploadlimit im Monat, Lese- und Schreibberechtigung bei gesharten Notizbüchern, SSL Verschlüsselung sowie die on-/offline Synchronization von jeglichen Dateiformaten (free werden nur images, audio, ink und PDF synchronisiert).

Ich arbeite immer noch mit der Free Version, auch wenn ich den Preis nicht unverschämt finde. Da ich allerdings hauptsächlich URLs, Texte und Bilder sichere, brauche ich das monatliche Volumen nicht annähernd.
Alles in allem ein Tool das einfach und übersichtlich zu bedienen ist, on-/offline mit Synchronisation gut funktioniert, auf allen Geräten die ich benutze verfügbar ist und sich gut organisieren und durchsuchen lässt. In dieser Kategorie mein Favorit.

Welche Tools benutzt Ihr um all die Daten zu markieren, sichern und wiederzufinden?

In Teil 1 ging es übrigens um das Sharing Tool Dropbox.

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