DSDS: Community unterliegt Kommerz
Meine Prognose, die ich vor kurzem abgegeben haben, hat sich jetzt bestätigt. Vor und nach dem grossen DSDS-Finale wurde von der Web-Gemeinde angekündigt: “Wir torpedieren den diesjährigen DSDS-Siegersong und verhelfen einem alten Hit zur Download-Chartposition.” Ebendieser Versuch ging jetzt wirklich voll in die Hose.
Die Protestierenden riefen dazu auf, anstelle des Songs von Mehrzad Marashi entweder “Stairway To Heaven” von “Led Zeppelin” oder “Boomerang” von “Blümchen” zu kaufen – je nach Geschmack halt. Blümchens Boomerang kam zurückgeflogen und landete auf Platz sieben. Der Led Zeppelin flog nicht so weit und schaffte es nur bis auf Platz 15.
Die Gegner streiten sich nun über die mangelnde Absprache zu der Aktion. Hätten beide Gruppen gemeinsame Sache gemacht, hätten sie vielleicht Erfolg gehabt. Aber nur vielleicht. Als ich damals darüber geschrieben habe, wollten sie noch einen Song der imaginären Band von Jack Black pushen.
Die Aktion ist auch deshalb misslungen, weil der Song von Dieter Bohlen für ganz wenig Geld auf diversen Download-Portalen verschleudert wurde. RTL wollte um jeden Preis verhindern, dass der Song nicht wie gewohnt die Charts anführt.
Nicht alles was in England oder in den USA funktioniert, funktioniert auch in Deutschland oder der Schweiz. Immerhin: Platz 15 und Platz 7 sind ja nicht schlecht für Songs, die schon etwas aus der Mode geraten sind. Und Deutschland ist auch nicht so ein Musikland wie England, wo der Kommerz verpönt ist und man vertrauensvoll am Alten festhält.



Derer guten Ratschläge gibt es viele für Aktionen im Web und besonders im Social Media Bereich. Attention, Involvement, Fans, … Doch wie solche Lösungen handfest funktionieren, da ist oft Schweigen im Walde. Deshalb stelle ich hier ein Projekt vor, das nicht ur von A bis Z durchdacht und erfolgreich ist, sondern das Thema “in die Zielgruppe reinhören” zur Perfektion bringt.
Doch, kennt man. Vom Engländer 


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