Nov 11

Schnell ging’s und schon war das erste Update von iOS 5 auf dem Markt. Still und leise wurde es lanciert, und dies auf eine ganz neue Weise: Das Update ist direkt über das iPhone oder iPad erhältlich, ohne lästiges Anschliessen an den Computer und iTunes. Und so geht’s:

Ich hatte erst nach dem Download eine rote “1″ neben dem Icon für die Einstellungen, welche mir anzeigte, dass nun ein Update für mein iPhone zur Verfügung stehe. Dies wird sich jedoch beim nächsten Update bestimmt ändern. Ich musste nach dem ersten Download ein zweites Mal genehmigen, dass ich meine Software aktualisieren möchte. Die Prozedur geschieht also im ganzen zwei Mal. Danach startet das Gerät neu.

Versprochen wird eine längere Batterielaufzeit, welche durch iOS 5 etwas angegriffen schien, und Updates für unsere Australischen iPhone-Pals. Doch das eigentliche Novum ist der Download über das Gerät selbst (was Android-Nutzer wohl leise schmunzeln lässt…). Es müssen auch nicht mehr die ganzen  Packages heruntergeladen werden, denn es reicht, die Updates als “Patches” zu installieren. Ich spare also in Zukunft die Stunden vor meinem Laptop in welchen iTunes gigantische Files zu installieren versucht…

Das Update ist übrigens nur für iPhone 4S, iPhone 4 und iPhone 3GS erhähtlich. Ältere Geräte werden nicht mehr untersützt. Die iPads sind jedoch noch beide dabei.

Hast du das Update installiert? Sind dir Veränderungen aufgefallen? Updates über die Cloud – Hot or Not?

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Jul 27

Philipp Sauber erzählt im Radio 24 Studio von seinen Erfahrungen mit der Dropbox, einem Online-Datensicherungsdienst, welcher das Sharen von Dateien über verschiedenste Rechner und Systeme zulässt.

Philipp Sauber zeigt auf, was die Vor-und Nachteile der Dropbox sind und warum wir heutzutage keinen USB-Stick mehr brauchen:

Radio 24 INM @ Radio 24 I Philipp Sauber präsentiert “Dropbox” by INM

Werft ihr auch schon tüchtig eure Dateien in die Cloud? Habt ihr dabei keine Bedenken bezüglich Sicherheit?

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Mai 13

Morgen steigt die grosse Party des diesjährigen Eurovision Song Contests und die Schweiz ist nach zahlreichen Pleiten endlich wieder im Finale mit dabei. Passend zum musikalischen Wochenende lancierte Google diese Woche music beta by Google, ein neuer Online-Musikdienst. Doch was taugt die neuste Erfindung aus dem Hause Google?

music beta by Google, der neue Cloud-Service, soll dem User ermöglichen, ca. 20’000 Songs im Internet zu speichern. Jeder Musikfan kann somit in Zukunft seine Musiksammlung ins Internet stellen und von jedem beliebigen Rechner, Tablet-PC oder Smartphone darauf zugreifen.  Doch der Service hat noch seine Tücken:

Abgesehen davon, dass in der Beschreibung klar steht, der Service sei “free for a limited time”, können die Songs nicht heruntergeladen werden und sind somit bisher nur als Stream zugänglich. Dafür braucht es zudem einen flashfähigen Browser, was zum Beispiel iPhone-Besitzern die Nutzung verunmöglicht. Das zusätzliche Kaufen von Musik ist bisher auch noch keine Option, und Musik mit Freunden teilen ist nicht möglich (was zu erwarten war).

Was macht also music beta by Google so spannend, nachdem Amazon mit dem Cloud Player ein ähnliches Angebot bereits im März lancierte? Eine kluge Marketingstrategie! Der Service ist bisher nur “invitation only” verfügbar. Google muss den Nutzer direkt ansprechen, damit dieser über seinen Google-Account Zugriff erhält.

Die Chancen für die Schweizer eingeladen zu werden ist noch verschwindend klein, denn bisher promoted Google das Angebot in den USA. Was die Schweiz jedoch bereits erreicht hat sind Scam-Einladungen. Wie bereits im Post zur e-Royal-Wedding gesehen, wird in letzter Zeit vermehrt jedes populäre Thema für eine Spam-Attacke eingesetzt, diesmal über eine Fake-Einladung, welche dir von E-Mail-Accounts von Freunden zugesandt wird. Auch hier gilt also, wie immer, Vorsicht beim öffnen von E-Mails und Links!

Wir bleiben gespannt, was Google in nächster Zeit noch aus dem Hut zaubern wird, und ob ihr neustes Produkt den Durchbruch schaffen wird. Stay tuned!

Würdest du Music Beta by Google nutzen? Welche Features würdest du gerne sehen? Nutzt du bereits Cloud-Angebote für deine Musik?

p.s.: Ich würde noch immer gerne die Einführung des diesjährigen Google-Aprilscherzes Gmail Motion sehen, das würde den Büroalltag sehr amüsant neugestalten… 

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Dez 13

CR-48 heisst das Chrome Notebook von Google.  So schlicht der Name, so schlicht ist auch das Notebook selbst gehalten. Im Rahmen eines Pilotprojektes wurde das Notebook nun an ausgewählte Testerpersonen versandt.

Das Chrome Notebook CR-48 läuft mit dem Betriebssystem Chrome OS von Google. Chrome OS wird Mitte 2011 erscheinen. Es basiert auf dem hauseigenen Browser Chrome, ist sehr einfach aufgebaut und extrem schnell. Das Notebook setzt eine permanente und immer verfügbare Internetverbindung voraus. Sämtliche Daten und Applikationen für die Arbeit auf dem Gerät befinden sich in der Cloud.

Google startete in den letzten Tagen eine weitreichende und teilweise öffentliche Testphase zu seinem neuen Betriebssystem über ein Pilotprojekt.  Zahlreiche Testpersonen in Amerika haben das Gerät in den letzten Tagen direkt von Google erhalten und schon ausgiebig getestet.

Das generelle Fazit der ersten Berichte: einfache Ausstattung, sehr kurze Bootzeit, idealer Einsatz im Zusammenspiel mit den Services von Google und schlichtes Design.

Einen ausführlicher Testbericht könnt ihr auf www.engadget.com nachlesen.

In einem amüsanten Video zeigt Google die wichtigsten Vorteile des Notebooks auf: rasche Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit der Daten.

Ist das die Zukunft einer neuen Art von Betriebssystem? Könnt Ihr euch vorstellen mit einem solchen Gerät im geschäftlichen Alltag zu arbeiten?

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Jul 15

Am letzten Wochenende war es soweit. Die INM AG migrierte die Outlookfunktionen in die Cloud, oder genauer gesagt, wir nutzen seit Montag GMail für die E-Mail Kommunikation und den Google Kalender für die Agendafunktionen. Obwohl erst ein paar Tage seit der Migration vergangen sind, wage ich es hier mal ein kurzes Fazit zu ziehen.

Um es gleich vorweg zu nehmen, die Migration klappte, absolut ohne Probleme. Da ich auf Outlook mit einer relativ einfachen Ordnerstruktur arbeitete und diese vor der Migration noch auf eine “Schicht” reduzierte, hatte ich nicht damit zu kämpfen, dass GMail aus jedem Ordner und Unterordner ein eigenes Label generiert. Bei Kollegen, die eine ausgeklügelte Verzeichnisstruktur verwendeten, war genau dies der Fall, was einigen Aufwand an Neuorganisation und Label umschreiben verursachte. Hier mal kurz die Vor- und Nachteile aus meiner Sicht.
Gleich problemlos beim Kalender. Dieser wurde 1:1 übernommen. Einzig die Sitzungszimmer mussten noch von Hand integriert werden.

Vorteile der Google Lösung

  • Mail und Kalender ist von überall und jedem webfähigen Gerät erreichbar. Es wird nicht zwingend ein Client gebraucht, da alle Funktionen im Browser zu Verfügung stehen. Um den vollen Funktionsumfang bei Outlook im Browser zu geniessen, war zwingend ein Internet Explorer nötig. Als User, der privat Linux oder Mac nutzt, ein Ding der Unmöglichkeit.
  • Die ganze “Ordnungsphilosophie” ist einfacher. Es wird nichts in Ordner sortiert sondern mit Labels getagt. Dies hat den Vorteil, dass ein Mail auch mehre Labels haben kann. Dies war bei Outlook nicht möglich, ausser man kopierte die Mails.
  • Die Mails werden nach Konversationen zusammengehalten. Dies erleichtert das Labeln und das Wiederauffinden der vollständigen Konversationen. Bei Outlook wurde jedes Mail nach Datum angezeigt und ganze Konversationen mussten in der Ablage zusammengesucht werden.
  • Filter können mit wenigen Klicks generiert werden. Bei Outlook war dies so umständlich, dass man es meist sein gelassen hat. Hier gleich noch ein Hinweis auf eine interessante Mailstrategie von Andreas von Gunten. Nutze ich privat schon länger und hat sich bei mir bewährt. Die Migration ist eine gute Gelegenheit, dies auch im Geschäft umzusetzen.
  • Die Google Labs stellen auch ein paar nützliche Tools zu Verfügung, mit denen man sich sein Mail und den Kalender auf den persönlichen Bedarf zu schneiden kann.
  • Die Google Lösungen brauchen keine Updates auf dem Client, sind schnell aufgestartet und brauchen auch keinen Backup. All dies lernt man erst schätzen, wenn man mal auf Outlook verzichten kann.

Nachteile der Google Lösung

Tja, da fällt mir eigentlich nichts ein. Ah – vielleicht mal die Fanbrille weglegen….

  • Es kann ja mal sein, dass das Internet ausfällt. Mit Outlook hatte man in solchen Fällen immerhin den bestehenden Mailbestand noch zu Verfügung. Aber ich wage mal zu behaupten, dass Google die höhere Ausfallsicherheit als so mancher Exchange-Server hat. Und falls das Internet mal ausfällt oder Google dicht macht? Nun ja, dann hätten wir als Internet Agentur natürlich noch andere Probleme…..
  • Zum Thema Datensicherheit könnte man natürlich viel schreiben. Ich bin allerdings der Meinung, dass sich sowieso nicht kontrollieren lässt, wo ein Mail überall durchkommt und ev. gelesen werden kann. Falls es sich um Sicherheitsrelevante Mails handeln, kommt sowieso nur eine Datenverschlüsselung in Frage. Wieviele Leute kennt ihr, die eine Datenverschlüsselung anwenden?

So, das wären mal meine ersten Eindrücke von dieser Migration. Im grossen und ganzen bin ich begeistert. Bin gespannt auf eure Meinungen und Inputs zu diesem Thema. Wie immer könnt ihr sie in der Kommentarsektion hinterlassen.

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