Dez 18

Google-ChromeLetzte Woche haben laut Net Applications erstmals mehr Leute Google Chrome benutzt als Safari von Apple. Der Browser von Google hat damit einen sicheren Platz in den Top 3 erreicht.

Die Statistiken von NetApplications über die Browsernutzung sprechen eine deutliche Sprache: Google Chrome hat mit einem merklichen Sprung den viel gehypten Superbrowser Safari von Apple überholt. Nun sind Statistiken immer mit Vorsicht zu geniessen. Allerdings hatte StatComputer Chrome schon im Juli auf Augenhöhe mit Safari gesehen. Google selbst sprach im November von über 40 Millionen Chrome-Usern.

Dieser Meilenstein folgt sehr auffällig auf die Veröffentlichung der Beta-Version von Chrome für den Mac und Linux. Für Google sind diese Betriebssysteme jedoch nur zwei kleine Puzzleteile in einem generellen Aufwärtstrend. Es läuft gut für Chrome, insbesondere weil jetzt auch Erweiterungen nach dem Muster von Firefox verfügbar werden.

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Google gibt zudem im Marketing Vollgas. Seit ein paar Wochen macht ein kleine Meldung auf der Suchseite die Besucher auf Chrome aufmerksam. Und Chrome for Christmas ist eine Weihnachts-Promo, mit der man den Browser sehr praktisch als Geschenk verschicken kann.

Seit dem 16. Dezember steht zudem fest, dass Microsoft einer EU-Kartellstrafe aus dem Weg gehen wird, indem Windows 7 in Europa am Frühjahr 2010 mit Browser-Auswahlbildschirm ausgeliefert wird. Chrome 4 für Mac und Linux könnte bis dahin das Beta-Stadium verlassen haben. Ein direkter Zusammenhang des verstärkten Marketings für Chrome mit der seit längerem absehbaren Entscheidung liegt auf der Hand.

Ich verwende Firefox seit 2002 und bin ihm seit damals schön treu geblieben. Vor ein paar Wochen schaute ich kurz auf diesen Chrome for Mac. Aber ich kann damit nichts anfangen. Wie schaut es bei dir aus? Mit welchem Browser bist du unterwegs?

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Jun 23

Auch wenn die Erwartungen nicht besonders hoch waren, die Menge schaute auf den Tag des Release von Microsofts IE8. Um ihre geringen Erwartungen ein weiteres mal vernachlässigt zu sehen wie rothaarige Stiefkinder. Es scheint, Browser machen ist einfach nicht der richtige Sport in Redmond.

Schmeiss Deinen alten Browser weg oder verpiss Dich

Werbekampagne mit folgender Entschärfung
Für den Launch in Australien dachte sich die Marketing Abteilung was ganz tolles aus. 10,000 Australische Dollars irgendwo im Internet versteckt, man muss nur den Hinweisen auf twitter und der Seite www.tengrandisburriedhere.com folgen, um dann möglicherweise eine Seite mit einem “claim” Button zu finden und das Geld einzusacken. Einzige (und peinliche) Bedingung: Das alles geht nur mit dem IE8, (andere sind über eine Scriptabfrage ausgeschlossen). Das ist schon ein starkes Stück. Wer allerdings so unverfroren war, die Microsite mit  z.B. dem Firefox zu öffnen bekam die Meldung (hier übersetzt): “Schmeiss Deinen Firefox vom Rechner oder verpiss Dich”. Nicht übel für einen Laden aus dem puritanischen Amerika. Grundsätzlich ausgeschlossen waren  natürlich Mac und Linux User, denn für die gibt es den IE8 gar nicht.

Nach heftigen Reaktionen schwenkte Microsoft dann um und entschärfte die Kampagne. Nunmehr darf man gnädigerweise auch mit anderen Browsern suchen und finden, empfohlen wird dennoch der hinterherhinkende IE8 für vollen Spielspass.

Im Vergleich

Der Schuss ins eigene Knie

Der Schuss ins eigene Knie

vergleichMS_cssDa stellt sich Microsoft gleich wieder in Ecke der Polemiker, jubelt ihrem IE8 mit zum Teil wirklich lächerlichen Argumenten zu. Man schaue sich die Liste an die Sie als Vergleich auf der eigenen Seite veröffentlicht haben. Chrome und FF unterstützen zwar CSS3 und HTML5, aber der IE8 leiste volle Kompatibiltät für CSS2.1! Und das Private Browsing, dass Sie sich beim FF 3,5 abgeschaut haben, könne der Release 3 vom FF ja auch nicht (Wusstet Ihr, dass der IE7 das auch nicht konnte?). Geschwindigkeit sei ja auch nicht alles, denn die wahre Grösse des IE8 erkennt man, wenn man Slow-Motion-Videos anschauen würde. Verstehe, dass ist ja auch eine der Hauptbeschäftigungen der User im Web. Hier also ein Kompliment an Microsoft. Das Vergleiche mit Opera und Safari gänzlich fehlen, ist bezeichnend. So ist auch die Twittergemeinde ist nicht begeistert.

Im gängigen Sunspider-Test betrachtet, macht der IE8 eine gute Figur auf dem letzten Platz, der folgende Screenshot spricht Bände. Dem ich einfach nichts mehr hinzuzufügen habe.

Top Platzierung auf Position 5 von 5

Top Platzierung auf Position 5 von 5

Liebe Marketing Amateure von Microsoft, wärt Ihr nicht Microsoft, würde ich Euch glatt meine Unterstützung anbieten und zeigen wie es richtig geht. Aber trotz des enormen Budgets sage ich nein. So dringend muss ich nicht in den Billionaires Club.

Was haltet Ihr von diesem Geniestreich? Wart Ihr enttäuscht oder vorher darauf gefasst?

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Dez 18

Nach nicht mal vier Monaten seit dem Beta-Launch (wir berichteten darüber) ist der Webbrowser seit dem 11. Dezember aus dem Betastadium entwachsen. Grund genug für uns, einmal eine kurze Bilanz zu ziehen.

Während der Beta-Testphase haben sich rund zehn Mio. User den Browser heruntergeladen. Gemäss Google konnte sich dank der Rückmeldungen der User und den Störungsprotokollen konnte der Browser massiv verbessert werden. Am meisten zu schaffen machte den Entwicklern  die Rückmeldungen betreffend der Nutzung von Video- oder Audio-Inhalten. Ein weiterer Kritikpunkt betraf die Kontrolle über die Datenschutzeinstellungen. Beide Probleme wurden in der Final-Version massiv verbessert. Chrome wurde so zu einem sehr schnellen Browser an dem die Datenschutzeinstellungen zentral und übersichtlich vorgenommen werden können.

Über die Verbreitung von Chrome existieren viele Zahlen und Statistiken. Sicher ist aber, dass der Marktanteil bei diesem Browser noch immer unter 1 Prozent ist.

Wie könnte der Marktanteil noch gesteigert werden? Meiner Meinung nach muss ein Webbrowser unbedingt mit Add-Ons erweiterbar sein. Nur so kann man sich einen Browser auf die persönlichen Bedürfnisse zuschneiden. Hier wird sich in Chrome noch einiges tun. Die Entwickler bei Google haben bereits die Arbeit an einem Erweiterungssystem aufgenommen.

Ein weiterer Schub würde es bringen, wenn Chrome zusammen mit neuer Hard- oder Software ausgeliefert würde. Bei der Dominanz von Windows allerdings kein leichtes Unterfangen. Am meisten Chancen sehe ich hier bei der Auslieferung mit dem Android-Betriebssystem.

Ein heftiger Kritikpunkt beim Launch war die Tatsache, dass Chrome sehr viele persönliche Daten an Google weiter leitet. Hier ist aber auch für Abhilfe gesorgt. Bei SRWare kann der Iron Browser kostenlos heruntergeladen werden. Dieser setzt auf den Google Chrome auf, wurde aber von sämtlichen Diensten befreit, die persönliche Daten an Google senden.

Was denkt ihr? Kann sich Chrome einen nennenswerten Anteil am Browsermarkt sichern? Was findet ihr negativ an Chrome? Gibt es auch positives?

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Sep 02

Der Suchmaschinenanbieter Google weitet seine Stellung im Internet weiter aus und bringt nun seinen eigenen Internet Browser Google Chrome auf den Markt. Damit dringt Google in eine Microsoft-Domäne ein.

Vor ein paar Jahren war der Internet Explorer von Microsoft mit 90 % und mehr Marktanteilen ganz klar die Nummer eins bei den Webbrowsern. In den letzten Jahren hat Firefox immer mehr aufgeholt und hat inzwischen ca. 20 % Marktanteil. Derjenige vom Internetexplorer sank auf 75 %. Nun steigt Google mit seinem Internet Browser Google Chrome in den hart umkämpften Markt ein.

Wie beim Firefox wird der Quellcode von Google Chrome offen sein und kann somit von Programmierern frei weiterentwickelt werden. Der Browser wurde mit einem Comic vorgestellt und sollte ab heute unter http://www.google.com/chrome verfügbar sein. Momentan erscheint jedoch nur eine Fehlermeldung.

Laut Google ist das Ziel ein schneller, benutzerfreundlicher und sicherer Browser. Doch Google verfolgt sicher noch weiterer Ziele. Will man Microsoft ein wenig ärgern oder weiterhin die alleinige Macht im Internet erlangen?

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Jul 08

FlockFlock ist der erste Social Web Browser, der nun in einer Beta Version auch in Deutsch zum Download bereit steht.

Flock erlaubt Usern den Austausch von Content und wurde auf der Mozilla-Technik entwickelt.
Unter anderem ist der Browser mit Features wir eigenem RSS Feed (aus Usability-Sicht klar besser als z.B. der Google Reader), Blog Editor, Bookmarkmanagement mit Tags und Sharing sowie direkte Anbindungen an diverse Social Networks wie Facebook oder Digg  ausgerüstet. Connections und Freunde werden direkt mit Bild und letzten Updates in der rechten Browserspalte angezeigt.

Hier eine erste Demo aber am besten testet man den Browser gleich selber aus.

Sicherlich wird Flock dem Internet Explorer von Microsoft das Leben noch schwer machen, nachdem vor nur ein paar Wochen Firefox mit einer neuen, deutlich schnelleren Version auf den Markt kam und zwar kostenlos. Über Marktanteile liegen aber bis Dato noch keine Zahlen vor, man kann aber gespannt sein.

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