Mit Katzencontent grosse Kohle machen
Alles begann mit einem Foto einer fetten Katze – und dem Spruch “Can I has cheezburger?”. Vor drei Jahren kaufte Ben Hu einen Blog mit lustigen Katzenbildern.
Mittlerweile ist das “Lolcats”-Meme eines der bekanntesten Phänomene im Web. In Zusammenarbeit mit anderen Blogs von Huhs Netzwerk zog die Seite im Mai 16 Millionen Unique Visitors an.
Den Katzenblog haben ursprünglich zwei hawaiianische Blogger gestartet. Huh witterte den Erfolg und kaufte die Seite mit der Unterstützung von Investoren und einem grossen Batzen aus seinem eigenen Portemonnaie. Seither war kein zusätzliches Kapital mehr nötig. Mit Werbung und viel Klimbim wird in diesem Jahr voraussichtlich ein siebenstelliger Betrag erwirtschaftet. Mittlerweile arbeiten über 40 Leute für die Firma, die vom ersten Tag an schwarze Zahlen schrieb.
Das Cheezburger-Haus ist auf 53 Blogs angewachsen. Wittert Huh einen neuen Trend, wird sofort eine neue Webseite gestartet. Im Fail Blog gibt’s besondere Dummheiten in Bild und Video. There, I Fixed zeigt schlechte Reparaturen. Bei Lolcats werden Katzenbilder mit grammatikalisch und orthografisch falschen Sprüchen hochgeladen: Täglich gehen über 18’000 Einsendungen ein.
Doch längst nicht alle Projekte sind erfolgreich. 20 Prozent aller Blogs werden nach kurzer Zeit wieder eingestellt. Ein Beispiel dazu: Pandaganda – ein Blog mit Pandafotos.
Und was machen die Fans? Genau. Sie kaufen T-Shirts, Kalender und andere Merchandising-Produkte. Bislang wurden sogar schon fünf Bücher veröffentlicht, in denen die besten Bilder der Blogs landeten. Auch Cheezburger-Events finden statt, wo bis zu 1000 Leute auftauchen.
Was meinst Du – warum machen so viele Leute sowas mit?


Amerikanische Teenies haben kein Interesse mehr an Blogs. Und mit Mikroblogging-Diensten können sie grad auch nichts anfangen. Das geht aus einer Studie des 



Neuste Kommentare