Facebook: Ja. Bloggen: Nein – der Generationenkonflikt 2.0
Amerikanische Teenies haben kein Interesse mehr an Blogs. Und mit Mikroblogging-Diensten können sie grad auch nichts anfangen. Das geht aus einer Studie des Pew Research Center hervor. Blogs sind für US-Jugendliche definitv Geschichte. 2006 waren noch 28 Prozent der Teenager für diese Publikationsform zu begeistern – letztes Jahr waren es nur noch schlappe 14 Prozent. Bei Twitter bahnt sich etwas Ähnliches an. Der Microbloggingdienst spielt für sie keine Rolle, nur 8 Prozent beschäftigen sich damit.
Dass die Teenies nicht mehr Bloggen wollen, bedeutet aber nicht, dass sie ihre Meinung nicht im Web preisgeben. Sie tun das einfach nur noch auf den sozialen Netzwerken. 86 Prozent aller Teenager, die auf Facebook und Co. aktiv sind, kommentieren dort auch die Aktivitäten ihrer Freunde, 83 Prozent hinterlassen ab und zu einen Kommentar unter Fotos.
Bei den Erwachsenen schaut es anders aus. Ein Fünftel von ihnen nutzt Twitter. 26 Prozent der Erwachsenen kommentieren online, 30 Prozent teilt über soziale Netzwerke oder Bookmarking-Dienste im Netz Inhalte mit Freunde, Bekannten und Interessenten. 73 Prozent der Erwachsenen haben ein Profil bei Facebook, nur 14 Prozent sind auf der Geschäftsplattform LinkedIn unterwegs. Mehr als 50 Prozent geben an, mehr als zwei Profile in Social Networks zu haben.
Eine Studie die wieder mal beweist, dass Teenies lieber konsumieren, statt produzieren. Und wenn sie produzieren dann nur etwas was sie ins helle Licht stellt. Bei den Erwachsenen ist es anders. Auch die konsumieren gerne, aber produzieren auch selber gerne etwas und sind auch daran interessiert, was andere über diverse Themen denken. Zwar ist der Anteil Blogger unter den jungen Erwachsenen auch ein bisschen gesunken, meine Wahrnehmung ist jedoch eine andere.
Und: Ich vestehe nicht ganz, warum so wenig Studenten auf Twitter sind. Ist der Platz zu beschränkt, um sich auszutauschen? Gerade während der Studienzeit kann so einen Plattform durchaus nützlich sein, um Kontakte für das bevorstehende Berufsleben zu knüpfen.



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