Jul 20

Am 16. Juni habe ich hier berichtet, was Studenten der HWZ zu Blogs für Firmen denken. Der Post ist auf Interesse gestossen, weshalb ich nun den zweiten Teil aufgesetzt habe.
Dieses Mal geht’s um den Einsatz von Blogs aus Sicht der Werber und eines Medienhauses.

Auch in der Ausgabe ist interessant zu sehen, dass die Marketing-Studenten Blogs immer noch sehr stiefmütterlich behandeln und deren Einsatz misstrauisch gegenüber stehen.
Aber schaut selber was die beiden SWOT-Analysen ergeben haben.

Nun, brauchen Firmen Blogs und werden auch Werber irgendwann vom neuen Kommunikationsmittel gebrauch machen?

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Jun 29

Wir haben hier auf website-marketing.ch vor rund zwei Wochen den ersten englischen Post veröffentlicht. Wie der ankam und ob wir weitere schreiben werden erzähle ich Euch im Video.

Was ist Eure Meinung, sollen wir weiterhin englisch, ca. einmal wöchentlich posten? Oder verärgern wir so unsere Leserschaft? Und kennt Ihr Beispiel von zweisprachigen Blogs?

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Jun 16

Bloggen ist immer noch ein Thema, welches noch lange nicht bis in alle Bereiche der Unternehmenskommunikation vorgedrungen ist. Braucht die Welt Corporate Blogs oder investiert man seine Zeit besser in andere Marketingmassnahmen.
Wie meine Studenten der HWZ das Marketing- & Kommunikationsinstrument Blog beurteilen erfahrt Ihr im Video.

Teil 1: SWOT-Analyse aus Sicht a) Geschäftsleitung und b) Kunden:

Brauchen Unternehmen einen Blog?
Kann man damit Geld verdienen oder geht’s in erster Linie darum, sein Mitteilungsbedürfnis zu befriedigen?

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Apr 20

Firmen scheuen das Bloggen

Blogging | Autor: Dirk Worring-Ramstoeck 3 Kommentare »

blogGemäss einer Studie von Schwartz Public Relations scheuen Firmen nach wie vor das Bloggen. Zwar werden Blogger als Meinungsgeber und Publikum ernst genommen, doch die Firmen sind immer noch sehr zurückhaltend beim Kommunizieren über einen eigenen Blog. Wo liegen die Gründe dafür?

Weltweit wurden Führungskräfte (335 Führungskräften aus dem weltweiten Technologiesektor) im Januar und Februar zum Thema Blogging befragt. Dabei führen rund ein Drittel der Befragten einen eigenen Blog. Der Rest verzichtet darauf. Die Gründe dafür sind verschieden:

36 % scheuen der hohen Aufwand
33 % sehen keinen Mehrwert in einem Blog
20 % haben sich mit dem Thema Blog noch nicht auseinandergesetzt
12 % fürchten negativ aufzufallen mit einem Blog

Erfreulich finde ich, dass sich nur 20 Prozent der untätigen Firmen noch nicht mit dem Thema Corporate Blog auseinander gesetzt haben. Das zeigt doch, dass sich sehr viele Firmen damit beschäftigen und sich Gedanken darüber machen.

Der hohe Aufwand und den fehlenden Mehrwert sind für mich ungenügende Argumente auf einen eigenen Firmenblog zu verzichten. Meiner Meinung nach wissen viele Firmen nicht, wie sie einen eigenen Blog initialisieren und betreiben sollen. Da herrscht eine grosse Verunsicherung und es fehlt an Fachwissen. Dieses Manko kann mit Unterstützung einer erfahrenen Agentur behoben werden.

Welche Erfahrungen haben bloggende Firmen gemacht?

50 % ist der Blog eine Chance mit den Kunden eine Interaktion zu führen
23 % beteiligen sich an branchenrelevanten Debatten und Themen
14 % stärken mit dem Blog das Firmenprofil
11 % nutzen den Blog für die Suchmaschinenoptimierung

Die Zahlen zeigen ganz klar den Vorteil von einem Blog auf: Die aktive Kommunikation mit Kunden und Zielgruppen. Verwunderlich ist nur, dass sich die Mehrzahl der Firmen von diesem Argument noch nicht überzeugen lassen konnten und immer noch untätig sind.

Überraschen die Zahlen? Welche Erfahrungen habt Ihr mit Eurem Blog gemacht?

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Dez 09

Die in Schieflage geratenen US-Autobauer Ford, General Motors (GM) und Chrysler setzten in ihrer ungemütlichen Situation auf das Web 2.0 um Propaganda für ihr Kreditbegehren beim US-Staat zu betrieben.

Die US-Autoindustrie befindet sich in der Krise und die drei grossen Hersteller haben beim US-Staat einen Kredit über 34 Milliarden Dollar beantragt. Um ihre Forderungen in der Bevölkerung abzustützen und Nachdruck zu verleihen, haben die Autokonzerne diverse Kampagnen auf Webseiten und Social Networks wie Google, YouTube, Facebook, Twitter und Blogs gestartet.

So hat Ford für seine Sanierungspläne eine eigene Webseite eingerichtet und diese mit Videos, Blogbeiträgen und AdWords bekannt gemacht. Andere Autobauer benutzen YouTube für PR, Twitter für Corporate Micro-Blogging und Facebook für die Gründung von Gruppen die Organisation von Events. Mit diesen Aktionen betrieben die US-Autoindustrie Web-Lobbying in einer noch nie dagewesenen Form. Für die Autobauer sind diese Massnahmen die kostengünstigste Variante um direkt und ohne grosse Streuverluste an ihre Zielgruppe zu gelangen.

Wird die US-Automobilindustrie dank dem Web 2.0 an ihre Milliarden kommen und wird diese Aktion der endgültige Durchbruch für das Web 2.0 im Business-Bereich sein?

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Sep 08

Das nofollow Tag wird vor allem von Bloggern eingesetzt. Es wird im Zusammenhang mit ausgehenden Links verwendet und heisst für Google, dass diesem Link nicht nachgegangen werden muss und der Link hinsichtlich SEO somit nichts bringt.
Weshalb vorallem in der Blogszene dieses Tag verwendet wird ist mir ein Rätsel. Fürchten sich die Blogger vor ihren Mit-Bloggern? Den mehr Backlinks heisst oftmals besser Platziert, nicht nur bei Google. In einer doch sehr anarchisch aufgezogenen Szene sollte doch sowas keine Rolle spielen, oder?

Was bringt ein “richtiger” Link (also ohne nofollow) suchmaschinentechnisch? Google hat über 100 Kriterien die in den Algorythmus zur Berechnung der Position im organic Listing einfliessen. Ein wichtiger, wenn nicht der wichtigste sind die eingehenden Links. Diese Links definieren auch den PageRank. Sind diese Links mit “nofollow” gekennzeichnet, werde sie von Google nicht beachtet und bringen deshalb, was die Position bei Google betrifft auch nichts.

Wenn man bei einem Blog einen Kommentar schreibt, kann man seinen Namen und URL angeben und kriegt somit einen Link auf seinen Blog. Und genau diese nofollow-Links werden z.B. bei medienlese.com oder netzwertig.com den beiden blogwerk-Blogs gesetzt oder auch bei unserem Bundesratblogger moritzleuenberger.blueblog.ch oder bei einem der bekanntesten Blogs aus den USA techcrunch.com.

Schlägt da also doch etwas Konkurrenzkampf durch? Gönnt man dem andern den Link nicht, weil beim Bloggen doch der Kommerz im Vordergrund steht?
Ich denke schon. Was meint Ihr?

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Aug 29

Heute hat das Blogcamp 3.0 im Technopark in Zürich statt gefunden. Die Veranstaltung ist aus dem Barcamp entstanden, eine Art Konferenz die auf sehr unkonventionelle Weise geplant und abgehalten wird. Man sprach von 120 Teilnehmern, so genau weiss das aber keiner und es ist schlussendlich auch absolut irrelevant. Als Highlight war zum Schluss noch Moritz Leuenberger als Kommunikationsminister auf der Bühne, der seit ein paar Monaten sehr erfolgreich seinen eigenen Blog schreibt.

Ich durfte zum ersten Mal ein einer solchen Veranstaltung teilnehmen und hatte natürlich meine Erwartungen.
Es ging mir in erster Linie darum, während einem der verschiedenen Referate, Insides von langjährigen Profis zu erfahren. Auch wollte ich raus spüren wie weit die Bloggingszene Schweiz hinsichtlich Corporate Blogs ist. Unter anderem wäre es dann interessant von Branchen-Kollegen Feedbacks über Statistiken, Erfolgsstories dank Blogs etc zu erfahren.

Nun erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.
Ich selber halte Präsentationen an Seminaren wie das ODMF oder an Hochschulen wie der HWZ. Und wenn ich ein Referat halte, dann bereite ich mich akribisch darauf vor. Das nimmt viel Zeit in Anspruch.
Bei den Referaten am Blogcamp war das zeitintensivste das Referat selbst (mag etwas übertrieben sein) und dementsprechend der Vortrag. Schlussendlich war das aber nebensächlich und schon beinah egal.

Denn was das Blogcamp ausmacht sind die Diskussionen nach den bescheidenen Referaten und die waren alle samt spannend und emotional. So z.B. nach dem Vortrag über das Blocher TV von Matthias Ackeret.
Zum Andern merkt man ‘mal wie “offline”-sozial die Blogger wirklich sind und deshalb war für mich der Tag durchwegs lohnenswert.

Es würde mich natürlich interessieren was andere von der oder auch anderen Veranstaltungen mit demselben Ziel halten?

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Aug 22

Wer Twitter benutzt, bei Facebook angemeldet ist, in Tumblr microbloggt und Identi.ca schon ausprobiert hat, hat sich sicher schon gefragt, wie es möglich ist, in sämtlichen Diensten zu publizieren, ohne dass man das selbe in jede Plattform separat eintragen muss. Man hat ja sicherlich in jedem Dienst seine Freunde, die ja informiert werden sollten und die nicht alle die gleichen Kommunikationsdienste benutzen.

Ping.fm hat sich diesem Problem angenommen. Philipp Sauber hat sich ja in diesem Blog schon mit Friendfeed und ähnlichen Mash-up Diensten auseinandergesetzt. Anders als diese Dienste zäumt Ping.fm das Pferd von hinten auf. Es geht nicht darum, dass Postings von verschiedenen Plattformen auf einer zusammengefasst werden, sondern ein Posting wird gleichzeitig auf verschiedenen Communities veröffentlicht. Im Moment stehen dazu 30 Social Networks zu Verfügung, die in Ping.fm mit den jeweiligen Zugangsdaten versehen werden können und die dann bei einem Posting über Ping.fm bedient werden können. Es lassen sich drei Gruppen bilden, die je nach Posting getrennt gefüttert werden können. Ausserdem lässt sich ein Posting auch nur an eine einzelne Community schicken. Natürlich ist es auch möglich, per EMail zu posten.

Ich sehe in Ping.fm ein durchaus nützliches Tool, für Leute die in mehreren Social Communities unterwegs sind. Was vielleicht noch verbessert werden könnte, ist der Umstand, dass die einzelnen Dienste nicht direkt aus Ping.fm aufgerufen werden können. Wenn man Ping.fm allerdings nur als Publikations-Tool sieht, kann mann eigentlich auch gut darauf verzichten. Dies lässt sich ja dann mit Diensten à la Friendfeed bewerkstelligen. Oder wie seht ihr das?

Ping.fm ist im Moment noch closed Beta. D. h. es benötigt einen Einladungscode um sich dort einen Account zu verschaffen. Falls jemand Interesse hat, bitte einen entsprechenden Kommentar in diesem Beitrag verfassen und wir werden den Code per EMail zukommen lassen. Es hat, so lange es hat.

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Aug 05

Wenn man bloggt ist es eine Selbstverständlichkeit, dass man bei anderen Blogs Kommentare hinterlässt. Nur wer weiss noch wo man was geschrieben hat und ob dann auch geantwortet wurde. cocomment heisst die Lösung und bringt Ordnung ins Kommentieren.
In den ersten Lebensmonaten eines Blogs gilt es, den Blog gekannt zu machen und möglichst viele Besucher und somit RSS-Reader zu generieren.
Um dieses Ziel rasch zu erreichen, gibt es verschiedene Massnahmen, die allerdings alle mit Aufwand verbunden sind.
Einer der wichtigsten Besucherquellen sind andere Blogs. D.h. je mehr Kommentare auf themenverwandten Blogs ich hinterlasse, desto mehr Traffic generiere ich auf meinem Blog. Nun sind diese Kommentare meistens mit Fragen verbunden, auf welche der Blogmaster irgendwann antwortet. Nur weiss ich nicht immer wann das passiert ausser ich kriege eine E-Mail. Zudem verliert man spätestens nach ein paar Monaten kommentieren die Übersicht und weiss nicht mehr wo man was geschrieben hat.
Hierfür arbeite ich seit einigen Monaten mit einem Online-Tool Names cocomment.

Die Kommentare werden chronologisch aufgelistet:

Ein Plugin, welches direkt im Kommentarfeld jedes Blogs integriert wird, stellt die Verknüpfung zwischen den Kommentaren und cocomment her.

Natürlich lassen sich auch hier wieder Verbindungen zu anderen Kommentierern herstellen, ein weiteres Social Network also.

Mit welchen Hilfsmittel arbeitet ihr wenn’s um’s Kommentieren geht und/oder was habt ihr für Erfahrung mit cocomment gemacht?

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