Feedreader am Anschlag – Wenn der RSS Dschungel unübersichtlich wird.
Ich glaube jeder der hier aufmerksam und interessiert mit liest weiss, was ein RSS Feed ist und hat wohl selber einen sogenannten Feedreader auf seinem Rechner, der die neusten Beiträge und News aus Blogs, Zeitschriften und sonstigen Webseiten zusammenfasst und zum späteren lesen hortet.
Ich selber benutze den Google Reader, bei welchem ich meine diversen Kategorien erstellt habe und mit welchem ich eigentlich sehr gut zurecht komme. Früher hatte ich einmal Bloglines als Feedreader installiert, aber inzwischen wird Bloglines nicht mehr weiterentwickelt und somit habe ich dann mal alle meine Dynamischen Lesezeichen zum Google Reader gezügelt. Bei diesem Vorgang habe ich damals auch rigoros ausgemistet und gleich alle, als nicht mehr relevant erachteten Feeds gelöscht. Doch mit der Zeit sammeln sich in so einem Feedreader immer wieder Unmengen an Feeds an und eh Mensch es sich versieht, platzt der Reader schon wieder aus allen Nähten.
Den weitaus grössten Anteil bei meinen Feeds haben Blogs, denn die sind prädestiniert um einen Feed zu verbreiten und die meisten Blogger nutzen dies auch aus. Etwas schwieriger wird es meines Erachtens bei den Newsfeeds welche die Zeitschriften und Journals im Internet verbreiten. Da gehe ich persönlich besser direkt auf die jeweilige Webseite und lese die letzten News und Artikel gleich vor Ort. Vor ein paar Jahren war ich einmal an einem Vortrag über RSS-Feeds und dabei sagte der damalige Referent, dass es nicht Sinnvoll sei, mehr als 30 Feeds gleichzeitig im Reeder zu haben, alles darüber liegende sei sowieso nicht mehr zu “händeln”…
Wenn ich mir meinen Feedreader jetzt ansehe, dann stelle ich fest, dass sich dort schon wieder gegen 200 Feeds angesammelt haben und ich gestehe, dass ich mich meist auf die obersten 20 Blogs konzentriere und den Rest dann als gelesen markiere, obwohl ich die Beiträge aus Zeitmangel gar nicht gelesen habe. Unter den Titel Information Overload ist übrigens bei imgriff.com auch ein interessanter Artikel zu diesem Thema erschienen
Wie sieht das bei euch aus? Habt ihr eine RSS-Feed Obergrenze? Welche Anzahl Feeds macht für euch noch Sinn? Lest ihr alle eure Feeds und regelmässig?







Natürlich machen wir immer wieder “Inventur”, sowohl hier im Blog, als auch auf unserer Firmenseite inm.ch, werten die Daten aus, schauen was mehr oder weniger interessiert und bei welchen Themen Google kaum noch hinterherkommt mit dem Verweisen. Aber wir sind auch überzeugt, dass es immer eine gute Idee ist, einfach mal zu fragen.


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