Nov 28

RSS Feed LogoImmer wieder werde ich von Unternehmen gefragt, ob es Sinn macht, einen Corporate Blog aufzusetzen, und was sie dabei beachten müssen. Hierzu habe ich 8 Punkte zusammengestellt, welche meines Erachtens wichtig sind.

 

Ein Corporate Blog kann aus vielen Gründen nützlich sein. Zum Beispiel als Verkaufsunterstützung: Ein Blog kann Leads generieren. Über einen Blog kann Kompetenz kommuniziert werden und ein Blog fördert den Dialog. Dank einem Coporate Blog bleibt ein Unternehmen im Gespräch. Employer Branding, aktive Kommunikation mit Zielgruppen, usw. Es gibt noch viele andere gute Gründe für ein Unternehmen, einen Corporate Blog zu betreiben.

Was soll beim Corporate Blogging beachtet werden?

1. Ressourcen: Die Ressourcen für einen Corporate Blog müssen im Unternehmen unbedingt vorhanden sein.

2. Lesernutzen: Der Nutzen für den Leser sollte immer im Vordergrund stehen.

3. Inhalt: Wie auch sonst überall im Internet gilt meiner Meinung nach der Grundsatz: Content ist King.

4. Dialog: Kommentare müssen überwacht und Fragen beantwortet werden. Nur so entsteht ein Dialog.

5. Multimedia: Ein Corporate Blog soll Multimedia-Inhalte enthalten. Bilder, Videos etc. machen den Blog lebendiger!

6. Schnittstellen zu Social Media: Die Inhalte des Blogs können auf verschiedene Social Communities verteilt werden: Twitter, Youtube, Facebook etc. Allerdings würde ich selber nicht alles automatisiert via RSS Feed auf Twitter & Facebook posten. Jedes Social Network hat seine eigene Tonalität. Daher macht es Sinn, die Blogposts jeweils von Hand in den Communities zu verlinken. Hier der Link zur G+-Page von Website-Marketing.ch.

7. Konzept: Redaktionsablauf und Verwantwortlichkeiten klar definieren.

8. Monitoring: Dafür gibt es ja mittlerweile viele Tools. Oft wird allerdings nicht daran gedacht, dass ein Blog auch ausserhalb der Bürozeiten kommentierbar ist. Ich empfehle, dass auch am Weekend ein Monitoring passiert. Entweder manuell oder mittels gut definierten Alerts.

Dies sind meine 8 Punkte. Wenn ich den Wichtigsten herauspicken müsste, dann würde ich wohl Punkt 2 wählen: Lesernutzen.  In erster Linie lese ich Blogs wegen deren Inhalt.

Corporate Blogging: Was macht einen erfolgreichen Corporate Blog aus?

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Okt 17

In den vergangenen Jahren sind parallel zur Entwicklung im Internet sowie dessen Zunahme an Bedeutung für Marketing & Kommunikation verschiedene neue Berufsbilder entstanden, unter anderem das des Social Media Managers. Aber was genau macht ein Social Media Manager eigentlich? Und was sollte ein Kandidat für eine solche Funktion mitbringen?

Den ganzen Tag auf Facebook am chatten, Youtube-Videos anschauen, Blogposts schreiben und Tweets verschicken. Kann man so Geld verdienen? Mittlerweile ist nach dem ersten Hype rund um Social Media Marketing eine gewisse Ernüchterung spürbar bei den Auftraggebern, aber auch Knowhow und Kompentez nehmen zu. Gefordert sind heute auch bei Social Media-Spezialisten ganzheitliches Denken und ein vernetztes Verständnis von Kommunikation. Einfach nur zu wissen wie man Social Network-Accounts aufsetzt und bewirtschaftet reicht nicht, obwohl ein kompetenter Social Media Manager hier ein vertieftes Fachwissen haben muss bezüglich Technik, Funktionen und (Inhalts-) Gestaltung. Und bereits bewegen wir uns in Richtung der vielzitierten “eierlegenden Wollmilchsau”.

Die Erfahrung zeigt dass es einfacher ist sich fachliches/technisches Know-How anzueignen als Verständnis für Kundenbedürfnisse und zielorientierte Lösungen zu entwickeln, ergo ist eine Basis in Marketing- und Kommunikation notwendig für eine erfolgreiche Tätigkeit. Je mehr Erfahrung und technisches Wissen über Social Media Marketing, der Portale, Möglichkeiten und technischen Funktionen vorhanden sind natürlich umso besser. Das wichtigste Merkmal jedoch ist die absolute Leidenschaft für die digitale Kommunikation, die Gier nach Trends, Entwicklungen und neuen Möglichkeiten und vor allem auch Kreativität in Idee und Umsetzung.

Da diese Funktion stark durch die Dynamik der Zielgruppe bestimmt wird, und die ist immer online, ist 8-5-Denken betreffend der Arbeitszeit ein Hindernis. Gefordert sind ein hohes Mass an Flexibilität. Teamplay und Integrationsfähigkeit, u.a. für Abstimmung mit anderen Abteilungen wie PR-Office etc.(Hey, es gibt immer noch etliche Firmen welche z.B. PR-Abteilung und Digital Departement ohne Schnittstelle zueinander unterhalten, das kann ja nicht funktionieren) machen den Social Media Manager erst zum vollwertigen Member einer Kommunikationsabteilung. Stefan Keuchel von Google beschreibt in einem Video diese Aufgabe wie folgt:

 

Nicht jedes Unternehmen braucht in der Regel das gleiche Profil eines Social Media Managers, aber der Kern sollte sich hier vergleichen lassen. Wurde etwas vergessen? Dann bitte unbedingt hier den Input platzieren, vielen Dank.

 

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Sep 12

Die meisten Unternehmen regeln Marketing & Kommunikation über Konzepte und Strategien, dies schliesst auch die Krisenkommunikation mit ein. Nur wird Social Media oft vernachlässigt oder gar vergessen. Wird die Firma dann z.B. mit massiver Kritik oder gar einem sogenannten Shitstorm konfrontiert fehlen die Handlungsgrundlagen.  

Gleich vorweg: Kritik ist nicht gleichbedeutend mit einer Krise. Aber der falsche Umgang resp. die falsche Reaktion auf Kritik kann zu einer Krise führen. Wenn Unternehmen auf den Einsatz von Social Media-Massnahmen verzichten sehen Sie meist auch keinen Sinn darin, sich mit der Krisenkommunikation innerhalb dieser Kanäle auseinanderzusetzen. Nun wissen wir aber: Kein Unternehmen kann sich aus Social Media heraushalten, entweder partizipiert man aktiv mit oder man überlässt es anderen (Kunden, Mitbewerbern etc.) sich in den Social Networks zur Firma zu äussern. Noch wichtiger ist die Auseinandersetzung mit möglichen Krisen auf den eigenen Social Media-Kanälen, denn hier wird gar erwartet dass ein Unternehmen reagiert wenn negative Kommentare und Kritik “laut” werden. Jede Firma muss sich heute, unabhängig davon ob und wie Blogs, Facebook, Twitter etc. im Marketing-Mix enthalten sind, mit der Möglichkeit, den Ursachen und den entsprechenden Verhaltensregeln diesbezüglich auseinandersetzen. In den USA setzte sich die Altimeter Group mit den fehlenden Voraussetzungen von Firmen auseinander, welche in Social Media-Krisen geschlittert sind:

Ursachen für die Entstehung von Social Media-Krisen

Ursachen für die Entstehung von Social Media-Krisen

Wie soll sich ein Unternehmen auf PR-Krisen im Web vorbereiten? Darauf werde ich in den nächsten Beiträgen vertieft eingehen. Interessant wäre aber vor allem auch zu erfahren wie eure Firmen diesbezüglich aufgestellt sind. Wie ist die Krisenkommunikation hier bei euch geregelt?  

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Jun 23

Tumblr überholt WordPressWenn ich jemanden in meinem Umfeld nach einem Blogging-Service fragen würde, käme bei den meisten bestimmt als erste Antwort WordPress, vielleicht noch gefolgt von Blogger by Google. Nur wenige habe sich bei uns bisher mit der Plattform Tumblr auseinandergesetzt, welcher im Moment in den USA boomt. Diese Woche hat Tumblr jedoch auch bei uns Schlagzeilen gemacht: Mit über 20 Millionen Blogs hat der Service WordPress überholt, obwohl WordPress schon 4 Jahre länger besteht.

Zugegeben, ein Direktvergleich der Anbieter ist etwas gewagt.  Erstens werden viele WordPress-Blogs nicht beim Service selbst gehostet, und wurden bei dieser Auswertung gar nicht mitgezählt. Zweitens bietet Tumblr eine weitere Dimension an, welche über einen reinen Blogging-Service hinausgeht: ein soziales Netzwerk. Doch auch auf dieser Ebene brilliert der Service und landete an erster Stelle der “5 Social Networks on the Rise”.

Was genau ist jedoch Tumblr eigentlich und was macht es so spannend? Ich kann mich noch gut an die Anfänge von Facebook erinnern. Ich hatte meinen süssen MySpace-Account, worin ich Stunden für die Gestaltung investiert hatte und war gar nicht begeistert von dem kühlen, blauen Antlitz des Neuankömmlings. Lange forderte die Facebook-Community eine Möglichkeit, Profile zu gestalten, doch Facebook blieb bei den Standardfarben.

Tumblr setzt nun bei unserem Bedürfnis nach Selbstdarstellung an. Wie bei den meisten Blog-Services kann der Blog beinahe unbegrenzt verändert werden, mit hunderten von Skins und einem HTML-Editor. Dazu kommt jedoch, dass ich mich mit der Tumblr-Community vernetzen kann. Wie bei Twitter kann ich anderen Usern folgen und erhalte deren Updates auf meiner Pinnwand. Ich kann Posts meiner Followings direkt “liken”  und mit einem Klick auf meinem Blog veröffentlichen, alias “rebloggen”. Diese Features machen es einem neuen Blogger viel einfacher, sich in der Community zu etablieren.

Schaut man sich Tumblr an setzt bei den meisten der “Apple-Effekt” ein: Man will es auch haben, weiss aber noch nicht so genau, wofür man es braucht. Wie und ob sich der Service jedoch auch bei uns etablieren wird, werden wir in den nächsten Monaten sehen. Ich bin auf jeden Fall auf den Zug aufgesprungen, und hab mir meinen eigenen Tumblr-Account erstellt.

Benützt du WordPress oder einen anderen Blogging-Service? Würdest du Tumblr verwenden? Was gefällt dir am Service, was nicht? Glaubst du, die Plattform könnte Erfolg haben bei uns? Was fehlt dir an den bisherigen Services?

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Mai 09

rss-feed, feedreader, google readerIch glaube jeder der hier aufmerksam und interessiert mit liest weiss, was ein RSS Feed ist und hat wohl selber einen sogenannten Feedreader auf seinem Rechner, der die neusten Beiträge und News aus Blogs, Zeitschriften und sonstigen Webseiten zusammenfasst und zum späteren lesen hortet.

Ich selber benutze den Google Reader, bei welchem ich meine diversen Kategorien erstellt habe und mit welchem ich eigentlich sehr gut zurecht komme. Früher hatte ich einmal Bloglines als Feedreader installiert, aber inzwischen wird Bloglines nicht mehr weiterentwickelt und somit habe ich dann mal alle meine Dynamischen Lesezeichen zum Google Reader gezügelt. Bei diesem Vorgang habe ich damals auch rigoros ausgemistet und gleich alle, als nicht mehr relevant erachteten Feeds gelöscht. Doch mit der Zeit sammeln sich in so einem Feedreader immer wieder Unmengen an Feeds an und eh Mensch es sich versieht, platzt der Reader schon wieder aus allen Nähten.

Den weitaus grössten Anteil bei meinen Feeds haben Blogs, denn die sind prädestiniert um einen Feed zu verbreiten und die meisten Blogger nutzen dies auch aus. Etwas schwieriger wird es meines Erachtens bei den Newsfeeds welche die Zeitschriften und Journals im Internet verbreiten. Da gehe ich persönlich besser direkt auf die jeweilige Webseite und lese die letzten News und Artikel gleich vor Ort. Vor ein paar Jahren war ich einmal an einem Vortrag über RSS-Feeds und dabei sagte der damalige Referent, dass es nicht Sinnvoll sei, mehr als 30 Feeds gleichzeitig im Reeder zu haben, alles darüber liegende sei sowieso nicht mehr zu “händeln”…

Wenn ich mir meinen Feedreader jetzt ansehe, dann stelle ich fest, dass sich dort schon wieder gegen 200 Feeds angesammelt haben und ich gestehe, dass ich mich meist auf die obersten 20 Blogs konzentriere und den Rest dann als gelesen markiere, obwohl ich die Beiträge aus Zeitmangel gar nicht gelesen habe. Unter den Titel Information Overload ist übrigens bei imgriff.com auch ein interessanter Artikel zu diesem Thema erschienen

Wie sieht das bei euch aus? Habt ihr eine RSS-Feed Obergrenze? Welche Anzahl Feeds macht für euch noch Sinn? Lest ihr alle eure Feeds und regelmässig?

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Mai 02
facebok, facebuk oder facebock...

Natürlich geben weitaus die meisten Menschen den Begriff Facebook richtig geschrieben in das Suchfenster bei Google ein und die Trefferquote liegt dann auch bei etwa 10 Milliarden indexierten Seiten. Aber wie die oben stehende Grafik eindrücklich zeigt, befanden sich in den letzten sieben Tagen auch zwei falsche Varianten in den “top-ten” der Kategorie Soziale Netzwerke und Online-Communitys – sogar die Suche nach Facebock ergab noch stattliche 218’000 Treffer!

Natürlich kommt es vor, dass wir im Eifer des Gefechts manchmal gar nicht merken, dass wir einen Rechtschreibfehler im Text haben und meist kommt dann sogar noch der Hinweis von Google selbst und die Suchmaschine fragt uns, ob wir nicht nach dem Begriff “XY” suchen und macht uns auch gleich einen Vorschlag.

Doch wie ich soeben festgestellt habe, sind wohl nicht alles nur reine Rechtschreib-Fehler, denn wie die beiden nachfolgenden Grafiken zeigen, kann dies auch mit der geografischen Lage der Länder und deren Sprache zusammenhängen. So ist es ziemlich erstaunlich, dass für den Begriff “face book” die Tunesier mit Abstand vor allen anderen Ländern liegen und auch Ägypten, sowie Algerien in der Rangliste weit vorne sind.

face bok, facebock oder facebook...

Schwieriger wird es dann schon beim Begriff “facebok”, der vor allem in Zentral- und Süd-Amerika sehr oft falsch geschrieben wird. Aber auch die Türken scheinen damit recht gut klar zu kommen… Also sprachlich gesehen, Spanisch und Türkisch?! – Oder hat jemand eine andere Erklärung dafür? Es kann auch gut sein, dass Analphabetismus und die politische Situation ihren Einfluss darauf haben, ich weiss es nicht.

facebok, facebuk oder fazebook...

Einen weiteren Vergleich habe ich mit dem Wort Google durchgeführt. Auch hier habe ich drei Varianten getestet und hier das Ergebnis meiner Suchanfragen bei Google:

Treffer beim Wort Google: 5’660’000’000
Treffer beim Wort Goggle: 10’400’000
Treffer beim Wort Googel: 1’410’000
(Den Gockel habe ich jetzt mal weggelassen)

Solche vermeintlich falsch geschriebenen Suchanfragen können unter Umständen sogar relevant ins Gewicht fallen und die Frage, welche sich mir in diesem Zusammenhang stellt, liegt somit auf der Hand.

Sind falsch geschriebene Suchbegriffe womöglich sogar sinnvoll einzusetzen? z.B. als alt Tag bei Bildern oder gleich direkt bei den Keywords? Unter Umständen werden eure Beiträge so bei einem aktuellen Thema sogar besser und schneller gefunden. Macht es Sinn, solche, extra falsch geschriebenen Begriffe in einen Blogpost mit einzubauen?

- Mal sehen, ob sich das auch bei diesem Posting auswirkt… ;-)

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Mrz 09

Entdecken Sie die Welt der Mode. Kommen Sie mit auf eine stilvolle Reise…

 

Stilblog ist ein Blog über Mode, Lifestyle and alles was dazu gehört. Der Blog ist in Zusammenarbeit mit SCHILD entstanden. Er wird von Larissa, einer Schweizer Modebloggerin, geschrieben. Sie bloggt seit 2008 und seit 2009 mit 2 Freundinnen zusammen bei www.sasani.ch. Die neuesten Themen rund um Fashion werden von ihr aufgegriffen und auf www.stilblog.ch präsentiert.

Hinter die Kulissen blicken, lassen euch Antonio, Ursula und Melita von SCHILD, die ebenfalls bei Stilblog schreiben. Sie erzählen euch aus der Welt des Modehauses SCHILD und lassen teilhaben an ihren interessanten Jobs.

Rund um den Blog wurden auch eine Facebook Seite, Twitter Account und Youtube Channel gemäss des Accounts erstellt.

Viel Spass beim Lesen, Stöbern und Kommentieren…!

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Dez 10

Ein Kurzfilm über schweizer Blogger tönt für mich schon mal spannend. Wenn er aber so umgesetzt ist, wie der Film, den der 17-jährige Michael Eugster als Matura-Arbeit gedreht hat, dann kann ich nur staunen und ihn allen empfehlen. Aber seht selber:

bloggerfilm – Ein Projekt, ein Film, Schweizer Blogger from Michael Eugster on Vimeo.

Natürlich gibts zum Filmprojekt auch einen Blog mit allen Hintergrundinformationen.

Ein schönes Projekt, wie ich finde. Manchem Verlag oder mancher PR-Abteilung würde eine solche Arbeit gut anstehen. Was meint ihr dazu?

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Jun 23

Natürlich machen wir immer wieder “Inventur”, sowohl hier im Blog, als auch auf unserer Firmenseite inm.ch, werten die Daten aus, schauen was mehr oder weniger interessiert und bei welchen Themen Google kaum noch hinterherkommt mit dem Verweisen. Aber wir sind auch überzeugt, dass es immer eine gute Idee ist, einfach mal zu fragen.

Daher tue ich das heute mit diesem Post und freue mich auf Euren input. Dieser kann sich sowohl auf den Blog wie auch die Webseite beziehen. Da so einfach in den Raum gefragt natürlich immer etwas unpräzise ist, stelle ich noch ein paar Detailfragen, ihr könnt Eure Meinung aber zu allem abgeben, auch wenn es hier nicht explizit gefragt wurde. Denn denkt daran, wir schreiben uns die Finger wund für Euch und nicht weil wir an Schreibzwang leiden.

  • Welche Themen findet Ihr besonders spannend und wollt mehr oder tiefere Informationen?
  • Lest ihr lieber oder schaut ihr lieber die Videos an?
  • Was vermisst ihr im Blog und auf der Webseite?
  • Welche Themen kommen zu kurz?
  • Wollt ihr mehr über die Menschen hinter Blog und Website wissen?
  • Findet ihr alles schnell genug, wenn ihr etwas sucht?
  • Wünscht ihr Euch schon immer ein Widget, PlugIn, App das keiner macht?
  • …?

Also, nun könnt ihr alles, was ihr schon immer mal fragen wolltet hier veröffentlichen. Lob, Kritik, Beschimpfungen (bitte nicht unter die Gürtellinie) – wir stellen uns jedem Kommentar.

Und wir freuen und bedanken uns schon jetzt fürs Feedback.  Los geht’s!
PS: Falls ihr den Bilderwitz mit dem Geschenk nicht lustig findet, erkläre ich gerne warum er doch so lustig ist! :)

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Jan 08

hatocafeJapans Ministerpräsident Yukio Hatoyama bloggt und twittert seit Anfang dieses Jahres. Er ist nicht der erste Politiker, der das tut. Das Besondere an Yukio Hatoyamas Auftritt ist eine Real-World-Komponente.

Der erste Tweet von Japans Premier klingt noch ein bisschen steif. Er wünscht einfach seinem Volk alles Gute zum neuen Jahr. Aber Hatoyama hat nicht nur seinen ersten Tweet abgesetzt, sondern auch schon gebloggt. Dabei geht er sogar noch einen Schritt weiter als sein Vorbild, US-Präsident Barack Obama: Er holt seinen Blog Hatocafe ins reale Leben.

Wem das Internet zu digital ist, der soll irgendwann in naher Zukunft ein regelmässig geöffnetes, reales Hatocafe im Kantei, dem Sitz des Ministerpräsidenten, besuchen können – Plausch mit dem Chef und Hatocafe-Tasse inklusive.

Im ersten Eintrag auf dem Hatocafe-Blog erklärt der Minister seine Motive. Er starte diesen Blog, um die Distanz zwischen Volk und Politik zu verringern und gemeinsam das Land zu verändern. Dabei stellt er sich folgende Arbeitsteilung zwischen den verschiedenen Internet-Kanälen vor: Während seine Politik in einem Mail-Magazin dargestellt wird, will er im Blog Dinge aus seinem Umfeld berichten. Für Twitter sind Eilnachrichten mit Links, zum Beispiel zu seinen Reden, und persönliche Bemerkungen über sein Befinden bestimmt.

Aber wo experimentiert wird, wird auch kritisiert. Der Oppositionspolitiker Koichi Kato ist der Meinung, dass ein Ministerpräsident Bessere zu tun haben müsse als zu twittern und zu bloggen. Diese Kritik wird jedoch wohl verpuffen. Hatoyama hat richtig erkannt, dass er alle Informationskanäle nutzen sollte, um seine Botschaft möglichst weit zu verbreiten. Gerade viele junge Japaner lesen keine Zeitung mehr, sondern surfen nur noch im Web oder am Handy.

Zudem wir der Premier das Regieren schon nicht vergessen. Ohne konkrete politische Erfolge droht ihm nämlich das Schicksal vieler Vorgänger, die bis auf ein paar Ausnahmen bereits nach einem Jahr wieder abgelöst wurden. Er hat aber etwas erkannt, was noch in vielen Köpfen einen Platz finden muss: Social Media – da muss man mitmachen. Aber online präsent zu sein, reicht nicht aus. Man muss rausgehen und die Leute treffen. Web 2.0 ist vorbei und Web 3.0 findet wieder am Holztisch statt. Mit echten Menschen.

Der Premier wird also sicher nicht websüchtig. Er will nämlich nur einmal täglich twittern und einmal die Woche bloggen. Ausserdem nimmt er das mit den Ruhezeiten sehr genau. Schon letzten Sonntag hat er eine Twitterpause eingelegt.

Ob das genügt? Oder macht er es so gerade richtig?

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