Twitter geschäftlich einsetzen
Nach dem Facebook-Schub in der Schweiz scheint der Microblogging-Dienst Twitter langsam aber sicher auch in der Schweiz abzuheben. Innovative Firmen testen den Dienst schon längst und experimentieren mit neuen Wegen, die Benutzer an ihren Produkten partizipieren zu lassen. Die Skittles-Geschichte könnte da noch mehr Auftrieb bringen.
Twitter ist ein aktiver Kanal
Über 8% der Besucher hier kommen von Twitter. Mehr als Facebook mit knapp 7%. Als Firma sind wir aber twitteraktiv: Die meisten Autoren des Blogs tweeten – man kann dem Blog bei @webCH folgen oder in den @INM-Dialog (inkl. Blog) einsteigen. Es reicht nicht, einen Twitter-Account zu eröffnen und zu hoffen. Wir sind in einem interessanten Lernprozess.
Blick am Abend
Auch die Medien loten die Möglichkeiten aus. Allen voran Blick am Abend. An Veranstaltungen der Zeitungsindustrie wird Twitter gelernt, die Redaktion steht via Twitter im Dialog mit Lesern uns. Sie fragten nach Wörtern, die in der Zeitung versteckt werden sollten. Mein Vorschlag war “Apokalypse”. Das wurde dann in der Ausgabe vom 24. Februar in einem Artikel über Swatch-Boss Hayek eingebaut (der peinliche Schreibfehler kurz davor war wohl nicht via Twitter bestellt worden).
Seit Montag druckt Blick am Abend zudem den Tweet des Tages ab. Eine interessante Aktion, die sicher auch dazu beitragen wird, dass Twitter in der Bevölkerung stärker wahrgenommen wird.
Viele Firmen stehen schon im Dialog mit Kunden und Interessenten. Mehr oder weniger erfolgreich. Dell macht schon Millionenumsätze mit exklusiven Twitter-Deals. Wie sollte eurer Meinung nach eine Firma Twitter einsetzen? Welche interessante Aktionen könnte man mit Twitter umsetzen oder unterstützen?





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