Okt 26

Über meine Liebe zur Bannerwerbung (ist etwas ironisch gemeint) habe ich hier schon viel berichtet. Stets wurde heftig diskutiert, nicht immer waren alle mit mir einig.
Nun habe ich Fakten. Fakten die meine Einschätzungen von früher belegen.

Die Studie von comScore aus dem September 2009 zeigt, wie sich die Bannerwerbung in den letzten 2 Jahren entwickelt. Ob hoch oder runter erfährt Ihr im Video.

Youtube Direktlink für iPhone Leser etc.

Die Entwicklung ist dramatisch aber nicht nur. ComScore konnte der Bannerwerbung auch was positives abgewinnen.
Was ich in meinem Bericht nicht beantworten konnte ist die Entwicklung des TKP (Tausender Kontakt Preis). Ich würde mich freuen, wenn hier zu dem Thema Erfahrungswerte ausgetauscht würden.
Des weiteren, wie seht Ihr die Entwicklung der Bannerwerbung?

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Mrz 16

Auf Facebook lässt sich sehr gezielt und relativ günstig werben. Die INM hat über einen Monat zwei Test-Werbeanzeigen geschaltet. Fazit: Enorm viele Impressionen aber schlechtere Klickraten als bei herkömmlicher Banner-Werbung. Dafür sind die Kosten äusserst tief.

Werbung auf Facebook funktioniert ähnlich wie AdWords nach dem Auktionsverfahren und lässt sich sehr gezielt schalten. Wir haben die folgenden beiden Ads über einen Zeitraum von einem Monat geschaltet, mit folgendem Resultat.

facebook-werbungAd 1 – Werbung für iPhone Applikationen
Diese Ad lief sehr gut und hatte weit mehr Impressionen als das zweite Ad.
Maximales Gebot: USD 0.2/Klick
Impressionen: 3,078 Mio während einem Monat
Klickrate (CTR): 0,04%
Kosten pro Klick (CPC): 0.19

Tausenderkontaktpreis (TKP): 0.08 (kann bei Banner bei CHF 20 sein)

fb-ad21Ad 2 – Werbung für Facebook Applikationen
Da man das Wort Facebook auf diesem Ad nicht verwenden durfte, war es weit weniger attraktiv als das Ad 1.
Maximales Gebot: USD 0.2/Klick
Impressionen: 793’034 während einem Monat
Klickrate (CTR): 0,02%
Kosten pro Klick (CPC): 0.18

Tausenderkontaktpreis (TKP): 0.04

fb-werbung-impressions
Impressionen

Die Impressionen sind auf Grund des Auktionsverfahrens abhängig von den “Mitbewerbern”. Da Werben auf Facebook noch nicht richtig in Mode gekommen ist, werden Ads sehr häufig eingeblendet.
 
 

fb-werbung-ctr

Klicks und Klickrate (CTR)
Die Klicks auf den beiden Banner vielen proportional zu den Impressionen aus. Die Klickrate fiel mit weniger als 0.05% tiefer aus als man sich das von herkömmlicher Banner-Werbung mit durchschnittlich 0.18% Klickrate, gewohnt ist.

Bekanntlich geht es aber beim Banner nicht in erster Linie darum, dass es angeklickt wird. Ein Banner ist viel mehr ein Zeitungsinserat im Web. Somit hatte vor allem das erste Ad den Vorteil, dass nachträglich bei Google nach INM gesucht wurde und man so aufs Angebot kam.

Fazit: Viele Impressionen zu viel tieferen Preisen als wir das von Banner oder AdWords kennen.  Entscheidend ist aber auch hier, dass das Ad täglich überwacht und betreut werden muss.

Werdet ihr nach dem Lesen dieses Posts auch einmal einen Testlauf starten? Oder was ist eure Erfahrung mit Facebook-Werbung?

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Mrz 11

bannerÜber die klassischen Banner und über dessen Zukunft haben wir bereits in unserem Blog berichtet. Neben immer tieferen Klickraten machen Banner-Blocker den Einsatz von Bannern immer fragwürdiger.

Bereits am Montag hat Philipp einen Beitrag über die Banner geschrieben und die Banner als Auslaufmodell bezeichnet. Er verwies dabei auf die immer tieferen Klickraten. Doch die Banner haben noch mit anderen Schwierigkeiten zu kämpfen: Den Banner-Blockern. Auf dem Markt gibt es unzählige Bannerblocker als Free- oder Shareware. Auch einige Antivirenprogramme bieten in ihren Software-Paketen Banner-Blocker an. Neben den Bannern kann man auch Google AdSense Werbung eliminieren.

Es gibt also genügend Hilfsmittel um die Bannerflut einzudämmen. Wie verbreitet Banner-Blocker sind konnte ich nicht in Erfahrung bringen. Deshalb habe ich eine kleine Umfrage gestartet.

Werden sich Banner-Blocker noch mehr durchsetzten und sorgen sie für das Ende der Banner?

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Jan 12

Die klassische Werbung schaut einem harten Jahr entgegen. Dies war unter anderem in der Woche im Cash zu lesen.
Das wird auch die Internet-Werbung treffen. Erstens wegen der aktuellen Wirtschaftlage und zweitens weil im Web, und gerade dort, die Unterbrechungs-Werbung (Banner etc) immer weniger goutiert werden. Eine Chance für die Agenturen, allerdings eher für die Online Marketer als für die Klassiker.

Seit etwa 2000 erleben wir einen Wandel im Marketing, der von den Marketer Flexibilität und schnelle Anpassungsfähigkeit erfordert. Dass hier die klassischen Werber mit Ihren starren Führungsstrukturen ins Schleudern kommen ist offensichtlich. Sagt der Art Director grün, machen alle grün. Schreit er nach links, laufen alle nach links. Klar, dass hier Innovationen und schnelle Reaktionszeiten nur eine kleine Chance haben.

Die Online Marketer
Im Online Marketing und in den Online Agenturen sieht das anders aus. Die fachliche Hierarchie ist flach, vom CEO bis zum Sachbearbeiter kann sich jeder einbringen. Denn dort weiss man, dass Ideen und Innovationen nicht nur von einer Person aus kommen, das Internet ist viel zu komplex und ändert sich laufend. Aber auch im Online-Markt werden nur die einen als Sieger aus der bevorstehenden Wirtschaftslage herausgehen.
Das klassische Unterbrechungs-Marketing hat ausgedient, Banner-Werbungen werden als störend betrachtet und verlieren an Wert. Dies wirkt sich stark auf die Art aus, wie im Internet um User geworben werden kann. Die User definieren sich selber, gehören Gruppen und Communities an und erlauben nur zielgerichtetes Marketing. Aufmerksamkeit erlangt man nicht mehr über Nacht. Aufmerksamkeit will hart erarbeitet sein und baut sich über eine längere Zeit auf. Der Konsument nimmt einen Service an und gibt im Gegenzug seine Aufmerksamkeit hin. Wird er zu stark bedrängt, sucht er sich den Service woanders.

Diese Art von Marketing erfordert spannende Ideen (die INM hat u.a. mit dem Gentlemen Game ein solches Projekt gestartet) und die Bereitschaft zu Experimenten. Zudem, und das ist der Vorteil der Kunden, sind die Kosten im Vergleich zu Banner-Werbung gering.

Wem es also gelingt, diese Herausforderung zu meistern, wird am Ende der Baisse als Gewinner da stehen. Nur wem gelingt das? Und wird es für die Klassiker tatsächlich so viel härter sein als für die Online Marketer?

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Mai 26

Bannerwerbung gibt’s schon lange und die Wirkung war noch nie so umstritten. Trotzdem wird immer mehr Geld in die grossen Portale gepumpt und die verdienen damit ein gutes Geld.

Wir konnten kürzlich für einen guten Kunden (Weltkonzern im Bereich Unterhaltungselektronik) eine Bannerkampagne bei eben den Grossen wie blick.ch, 20min.ch oder search.ch fahren. Die Links führten auf Microsites, auf welchen es etwas zu gewinnen gab. Der Anreiz war also gegeben, die Banner in Flash designed und auf den Punkt gebracht.
Das Resultat war ernüchternd: Klickraten von 0,5% und weniger! Und das durch’s Band. Natürlich erklärt man dann dem Kunden, dass es vor allem um die Sichtkontakte ginge aber das glauben auch nur die, die noch nichts von banner blindness gehört haben.
Darum frage ich mich, ist der Vergleich mit dem Radio zeitgemäss (gelesen auf netzwertig.com) und wie lange geht das mit der Bannerwerbung so weiter?

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