Nov 10

Facebook vs. Google+

 

 

Vorgestern war der lang ersehnte Moment endlich gekommen: Google lancierte Google+ Business Pages. Der “Big Bang” blieb aus und die Sache lief eher ruhig von statten. Dies vor allem auch, da die Seiten relativ wenig überraschen und nicht enorm viel Neues bieten.  Trotzdem gibt es einige (wenn auch kleine) Unterschiede zu einem Business Auftritt auf Facebook. Doch wo genau kann das neue Netzwerk überzeugen? 

Als erstes lässt sich feststellen, dass die Business-Seiten der zwei Netzwerke sich visuell nicht gross unterscheiden. Profilbilder, Galerien, Fanzahl und Reiter für die Pinnwand sind bei beiden Seiten vorhanden und sind sich auch farblich eher ähnlich. Parktisch ist, dass man die Fotos im Fotobanner bei Google+ beliebig anordnen kann, während Facebook die Reihenfolge randomisiert bei jedem Klick. Bei Google+ bietet sich hier natürlich die Gelegenheit, durch Kreativität aufzufallen.

Hangouts für Google+ Pages könnten den grossen Vorteil der Business Pages ausmachen gegenüber Facebook. Die Frage hier stellt sich nur, wie genau diese von Unternehmen wirklich genutzt werden. Möglich wären zum Beispiel Broadcasts mit Google-exklusivem Content.

Was klar fehlt sind die Facebook-Apps, welche auch ein Fan-Gating ermöglichen und somit den Marken viel mehr Spielraum geben, ihren Fans Specials anzubieten. Dafür hat man bei Google+ noch die Möglichkeit, Wettbewerbe direkt auf der Pinnwand abzuwickeln, was bei Facebook bekanntlich ein grosses “No-Go” ist.

Was sich bisher abzeichnet ist, dass auf Google+ Seiten mehr Information zur Verfügung gestellt wird, während auf Facebook mehr auf Interaktion mit der Community fokussiert wird. Eine solche Aufgabenteilung würde auch die Existenz der Seiten legitimieren und der neuen Plattform eine Nische im Marketing-Mix jeder Firma bieten.

By the way, auch wir sind auf den Zug aufgesprungen und sind auf Google+ vertreten: Hier findest du uns!

NACHTRAG vom 11/11/11:  Google hat nun offiziell Promotions, Wettbewerbe und Gewinnspiele über Google+ verboten wie in den Google Promotion und Gewinnspiel Policy klar zu lesen ist.

Was denkst du über die Google+ Business Pages? Hot or not? Hast du selbst Erfahrungen gemacht mit Google+ Auftritten? 

Share |

\\ tags: , , , , , , , , , , , ,
1 Kommentar »

Jul 14

Während dem ganzen Google+ Hype der letzten Tage, ging ein kleines Ereignis, ja sogar ein Micro-Ereignis beinahe unter: Twitter feiert morgen Geburtstag, den fünften um genau zu sein. Am 15. Juli 2006 ging der Microblogging-Service offiziell an den Start. Der blaue Vogel, welcher zuerst unscheinbar an die Öffentlichkeit trat, hat sich bereits zum weltweiten Phänomen gemausert und wir alle zwitschern mit.

Ich kann mich noch gut erinnern, als mir meine Kollegin aus St. Louis vorschlug, ich solle doch bei Twitter mitmachen. Ihre Beschreibung: “You get to read what people in like Italy are doing right now!”. Ich teilte ihre Begeisterung damals nicht. Wieso sollte ich auch wissen wollen, dass Frau Müller heute Hörnli zum Zmittag macht?

Erst als ich mich länger mit dem Service zu beschäftigen begann, begriff ich, dass es um viel mehr als Frau Müllers Hörnli ging. Twitter bietet die Möglichkeit für authentische Berichterstattungen aus Krisengebieten, Obama lässt uns an Tagungen im Weissen Haus “live” teilnehmen und wenn es über Zürich einen lauten Überschall-Knall gibt, gehe ich zuerst zu Twitter, um nachzuschauen, wer den Knall sonst noch gehört hat.

Was die User bei der Stange hält sind auch Tweets von berühmten Politikern und Celebrities aus dem Showbusiness. Obama, Lady Gaga und Justin Bieber unterhalten uns in Echtzeit und lassen uns an ihrem Leben teilhaben. Trotzdem ist der Service noch immer nicht profitabel. Die Twitter-Verantwortlichen sind überzeugt, dass dem Service noch eine grosse Entwicklung bevorsteht.

Nun da Google+ aufs Parkett getreten ist und die Social Media Welt einmal kräftig durchgeschüttelt hat, bin ich umso mehr gespannt, was aus den Mitbewerbern um Aufmerksamkeit schlussendlich wird. Twitter wünsche ich auf jeden Fall weitere fünf Jahre und lasse mich überraschen, was noch auf uns zukommt.

Damit Twitter bis dahin spannend bleibt, gibt es  interessante, brauchbare und auch irrelevante aber lustige Tools zum Service. Eine Auswahl von Apps, Widgets und Plugins findet sich hier: Twitter Toolbox

Für was verwendest du Twitter? Findest du den Service spannend oder “so yesterday”? Wie siehst du die Entwicklungen in der Zukunft?

Share |

\\ tags: , , , , , , , , , , , ,
1 Kommentar »

Feb 21

Letzte Woche hat allfacebook.com, der inoffizielle Facebook Blog, die Zahlen für die momentan am stärksten wachsenden Applikationen auf Facebook vorgestellt:

http://www.allfacebook.com/wordpress/wp-content/uploads/2011/02/Badoo1.jpg

Badoo

Wie man sieht, liegt wieder einmal ein Liebesfinder ganz vorne. Auch auf Facebook sind also die Apps um sich näher zu kommen höchstbeliebt. Aber wieso genau jetzt Badoo andere Apps wie Zoosk oder SpeedDate überrennt, kann ich nicht ganz erahnen. Wahrscheinlich ist die spielerische Art und die etwas witzigeren Funkionen auf Badoo der Treiber. Und letztendlich gibt es natürlich immer eine Sogwirkung. Man geht dorthin wo die Meisten sind…

Das Zweite App ist Causes. Causes wurde von Joe Green und Sean Parker, dem Napster Pionier, ins Leben gerufen. Es geht darum Hilfswerke einfach und schnell mit den Hilfeleistenden aus der Community zusammen zu bringen. Sehr schönes App und sehr viral… nach dem ersten Recruiting (“Freunde einladen”) wurde ich bereits gebeten weitere 299 Personen einzuladen :)

Des Weiteren stellen sich  Freundes-Fragespiele als sehr beliebt dar.  Was aber nicht gross weiters erklärt werden muss. Viel interessanter ist das Profile Banner App. Damit kann man das neue Profil ganz schön trendy machen ;)

Ravenwood Fair habe ich auch mal kurz getestet, aber ich werde bei solchen Spielen einfach nicht warm. Wer kann schon stundenlang Bäume fällen… Naja, immerhin ist es auf Rang 6.

Mit dem Prädikat empfehlenswert kann ich das App BandPage von RootMusic für alle Musiker und Künstler nur nahe Legen. Da ich selbst auch die Musik zu meiner Leidenschaft gemacht habe, habe ich natürlich dieses App bereits seit längerem installiert. Mit einem kleinen Aufpreis kann man sogar noch einen Banner im Header platzieren. Auch dies ist zu empfehlen. Hier könnt ihr das Beispiel auf meiner Page sehen.

Welches App habt ihr auch schon ausprobiert? Was sind euere lieblings Facebook-Apps?

Share |

\\ tags: , , , ,
7 Kommentare »

Jan 12

Man stelle sich vor: Die Weltevölkerung ist von 7 Mrd in 2009 auf 112 Mrd in 2010 angewachsen. Klingt verrückt? Ja. Aber das ist nur eine Zahl aus dem Wachstum des Mobile Marktes.  Nämlich von 300 Mio App downloads in 2009 auf 5 Mrd in 2010. Kein anderer Markt -egal ob on oder offline- explodiert derartig.

Einer der ganz grossen Gewinner waren die Loaction Based Services. FourSquare schnellte vonn 200.000 Usern auf über 5 Millionen innerhalb eines Jahres. Plus ein Check In von einem Astronauten aus dem Orbit – der wohl sicherlich schwierigste Ort um jemanden den Rang als Mayor abzulaufen!
Auch die Social Media Plattformen erlebten einen Boom bei der Nutzung über  Geräte im Hosensackformat: Twitter legte 347% zu, Facebook kam auf 200 Millionen Mobile User. Eine der unglaublichsten Zahlen für mich: 100 Millionen Youtube Videos auf den Handys pro Tag!

Insgesamt nahm der Traffic um 3000% zu, verknüpfte 1 Milliarde Menschen und wird geschätzter Weise bis zum Jahr 2015 auf das 40zig fache anwachsen.
In 2009 wurden die meisten Bilder auf Flickr von einem Mobiltelefon geschossen. 76% aller Erwachsenen mit einem Handy benutzen es als erste Wahl um Fotos zu machen.
(Handy killed the Digicam…)

Ein Kassenschlager für die Mobilfunkanbieter bleibt die wohl teuerste Form der Kommunikation: SMS! Jeder Teen in den USA versendete im Durchschnitt 3’339 SMS im Monat.

Und um mal über den wirtschaftlichen Erfolg zu sprechen: Allein im Herbst 2010 wurden weltweit 77 Millionen Smartphones verkauft. Das generierte in der Branche 2,4 Millionen neue Jobs. Dazu werden Jobs in diesem Bereich weltweit 50% besser bezahlt als der nationale Durchschnitt für einen vergleichbaren Job. Wer sich also nach was neuem umschaut: Hier kann man noch echte Gehaltssprünge machen.

Alle diese (und noch ein paar mehr) gibt es in diesen rasant animierten Video:

Immer wenn etwas derartige in die Höhe schiesst und ein Markt explodiert, gibt es auch immer Unkenrufe, dass es bald wieder vorbei ist. Glaubt jemand von Euch wirklich, dass der Trend im Mobile Segment sich wieder beruhigen wird?

Share |

\\ tags: , , , ,
2 Kommentare »

Sep 17

Bis anhin waren sie weder öffentlich noch offiziell bekannt: Die Kriterien, warum Apps in den App-Store dürfen – oder eben auch nicht. Nun hat Apple die Bewertungskriterien bekannt gegeben. Mehr oder weniger.

Kürzlich wurden sie nun von Apple publiziert. Die überarbeiteten Richtlinien für Entwickler – die so genannten „Review Guidelines“. Denn bis anhin existierten keine bekannten, offiziellen Kriterien, warum es eine App nicht in den App Store schafft. Jedoch sind bei den veröffentlichten Bewertungskriterien nicht alle Punkte eindeutig. Und: Apple spricht teilweise eine klare Sprache. „Wenn deine App aussieht, als sei sie in wenigen Tagen zusammen geschustert worden, mach dich darauf gefasst, abgelehnt zu werden“.

Kriterien schwer einzuschätzen
Nebst klar definierten Kriterien, sind einige aber schwer einzuschätzen. Neue Apps, die bereits existierenden Apps zu sehr ähneln, können abgewiesen werden – auch wenn sie ansonsten alle Kriterien erfüllen. Zudem werden teure Apps genauer geprüft als günstige, hält Apple weiter fest. Apps, die Minderheiten, Religionen und weitere Gruppen diskriminieren , werden grundsätzlich abgelehnt.

Sollte eine App abgewiesen werden, können sich Entwickler an die eigens dafür gegründete Kommission wenden. Diese neue Institution nennt sich „Review Board“. Dort können die Entwickler ihren Standpunkt darlegen und erhalten in Idealfall eine Erklärung oder auch Änderungsvorschläge.

Und was haltet ihr grundsätzlich von Apples App-Store? Und findet ihr diese neu veröffentlichten Selektionskriterien sinnvoll?

Share |

\\ tags: , ,
1 Kommentar »

Jun 07

Schnell mal bei Farmville ein paar Kühe melken oder Karotten anbauen ist für viele User auf Facebook der Spass zwischendurch. Doch es gibt nicht nur so kleine Spiele auf Facebook – nein, das Social Network hat einiges mehr zu bieten.

Ursprünglich war ja Facebook zum Kontakte knüpfen, austauschen und präsentieren gedacht. Doch immer mehr User nutezn Social Networks zur persönlichen Unterhaltung. Bei Facebook ist es sogar noch deutlicher als bei anderen wie zum Beispiel StudiVZ.

Doch wie schon erwähnt in den tiefen Facebooks sind einige Apps verborgen die wirklich für den Alltag brauchbar sind.

User können mit der App “Picnik” bei Facebook online eigenen Bilder bearbeiten: Farbkorrekturen, Zuschneiden oder rote Augen entfernen beherrscht das Tool bereits. Dann wäre da noch die Applikation Fileshare. Mit dieser können Nutzer Dateien austauschen. Files ist das Tool für den Speicherplatz – eine virtuelle Festplatte mit bis zu einem Gigabyte Speicherkapazität – wer sagt da schon Nein dazu. Mit Roomster können sich Wohnungssuchenden und Anbietern schon vor dem ersten Treffen ein Bild des Gegenübers zu machen. Zimride ist eine Mitfahrzentrale bei der man sich vor dem gemeinsamen Roadtrip schon beschnuppern kann.

Der Nachteil – diese Apps funktionieren alle erst in den USA, Kanada und Grossbritannien.

Bei den Apps setzen die Netzwerke auf das Open-Source-Konzept. Jeder und jede kann eine App erstellen, sofern er deren Programmierung beherrscht. Ob eine App erfolgreich ist hängt weniger vom Budget ab als von einer guten Idee. Ein gutes Beispiel dafür ist die App “Langenscheidt Audio Sprachkurs Englisch”. User die diese App installiert haben bekommen jeden zweiten Tag einen Audiokurs inklusive Vokabeln und Grammatik. Das Angebot ist natürlich gratis – gleichzeitig nutzt es der Marke Langenscheidt.

Künftig soll es noch mehr solcher Apps geben. Geplant sind auch kollaborative Werkzeuge, wo man gemeinsam Dokumente bearbeiten kann. Und irgendwann müssen wir gar nicht mehr aus Facebook raus und können alles in einem Social Network tätigen.

Welche Apps sind für dich unabkömmlich?

Share |

\\ tags: , , ,
1 Kommentar »

Switch to our mobile site